Studium, Ausbildung und Beruf
 StudiumHome   FAQFAQ   RegelnRegeln   SuchenSuchen    RegistrierenRegistrieren   LoginLogin

Nachweis
Gehe zu Seite 1, 2  Weiter
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen
Foren-Übersicht -> Chemie-Forum -> Nachweis
 
Autor Nachricht
Apex
Newbie
Benutzer-Profile anzeigen
Newbie


Anmeldungsdatum: 08.01.2007
Beiträge: 26

BeitragVerfasst am: 31 Jan 2007 - 10:41:04    Titel: Nachweis

hab folgendes problem; das ist der Versuch:

A8 Nachweis von Nitrationen (NO3-)

Geräte:

- Tüpfelplatte oder kleines Reagenzglas
- 50 mL Messkolben
- Pipette
- Analysenwaage (d = 0,0001g)


Chemikalien:

- Zinkstaub (Zn)
- Natriumcarbonat (Na2CO3)
- Natriumnitrat (NaNO3)
- Verdünnte Salzsäure (HCl), w = 10%
- Sulfanilamid (C6H8N2O2S)
- ortho-Phosphorsäure (H3PO4), w = 85%
- N-(1 Naphtyl)-ethylendiamindihydrochlorid (C12H16Cl2N2)


Durchführung:

Zuerst wird eine Nitritreagenz hergestellt, die im weiteren Verlauf des Versuches benötigt wird:
Dazu wird 1 g Sulfanilamid (C6H8N2O2S) in 30 mL dest. Wasser unter Rühren suspendiert und nach Zugabe von 2,5 mL ortho-Phosphorsäure (85%) gelöst.
Anschließend wird 100 mg N-(1 Naphtyl)-ethylendiamindihydrochlorid (C12H16Cl2N2) zugegeben und mit dest. Wasser in einen 50 mL Messkolben bis auf 50 mL aufgefüllt.

Für die Nachweisreaktion wird eine Nitratlösung aus 0,2g Natriumnitrat und 10 mL dest. Wasser hergestellt, im Reagenzglas mit Zinkstaub vermischt und mit ein paar Tropfen Salzsäure (w = 10 %) versetzt. Nach Reduktion des Nitrat-Ions zum Nitrit-Ion wird mit einigen Kristallen Natriumcarbonat (Na2CO3) auf pH 5 abgepuffert. Dann gibt man ein paar Tropfen Nitritreagenz hinzu.


Folgende Fragen:
Warum wird der pH wert auf 4-5 gepuffert?
Wie verläuft die Reduktion von Nitrat zu Nitrit?
Was wird man beobachten können, führt man den Versuch durch? und
Was entsteht und wie schaut die Reaktionsgleichung aus?


Vielen vielen dank für eure Hilfe!!!
Woodstock
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Senior Member


Anmeldungsdatum: 05.11.2005
Beiträge: 2450

BeitragVerfasst am: 31 Jan 2007 - 12:19:55    Titel:

Dieser Nachweis nach Lunge ist ja eigentlich einer auf Nitrit - deshalb die Reduktion mit Zinkstaub.

Reduktion von Nitrat zu Nitrit mit Zinkstaub:
Zn + HNO3 + H2SO4 -> Zn2+ + HNO2 + SO4^2- + H2O

Der pH-Wert scheint mir persönlich gar nicht so wichtig, es muss einfach angesäuert werden, damit die Sulfanilsäure zum Diazoniumsalz reagieren kann - das dann mit dem Naphtylamin zu dem roten Azofarbstoff kuppelt.

Führt uns zu:
Was du beobachten kannst, ist eine allmähliche Rotfärbung bei Anwesenheit von Nitrit.

Die Reaktionsgleichung für die Bildung genannten Farbstoffes steht hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/Lunges_Reagenz
ganz unten.
Apex
Newbie
Benutzer-Profile anzeigen
Newbie


Anmeldungsdatum: 08.01.2007
Beiträge: 26

BeitragVerfasst am: 31 Jan 2007 - 12:46:19    Titel:

VIELEN VIELEN DANK!!! Very Happy

Nur noch folgendes:
Da bei diesemv ersuch keine salpetersäure und posphorsäure vorhanden ist, sit folgende reaktionsgleichung dann korrekt?:

Zn + NaNO3 + 2HCl -> Zn2+ + NO2- + + 2Cl- + Na+ + H2O
Apex
Newbie
Benutzer-Profile anzeigen
Newbie


Anmeldungsdatum: 08.01.2007
Beiträge: 26

BeitragVerfasst am: 31 Jan 2007 - 15:29:20    Titel:

Okay ich hänge schon wieder:
Folgender Versuch:

Chemikalien:

- Aluminiumchlorid-Hexahydrat (AlCl3 x 6 H2O)
- AlizarinS – Lösung, w = 0,2 %
- Essigsäure (CH3COOH), c = 2 mol/L oder w = 12 %


Durchführung:

Auf einer Tüpfelplatte gibt man 3 Tropfen einer Aluminiumchlorid-Lösung, die gleiche Menge der wässrigen Lösung von AlizarinS (w = 0,2 %) und fügt 2 Tropfen verdünnte Essigsäure, c = 2 mol/L hinzu. Der pH-Wert soll etwa 4 betragen.
Es wird eine Blindprobe mit dest. Wasser parallel durchgeführt.


Beobachtung:

Es entsteht in der Analysenprobe ein leichter orangeroter Niederschlag, die Lösung verbleibt ansonsten orange-rotlich klar.
Die Blindprobe ist gelb gefärbt. Es bildet sich kein Niederschlag.



Meine Frage:
Aus was besteht der Niederschlag und wie schaut die Reaktionsgleichung aus?
Woodstock
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Senior Member


Anmeldungsdatum: 05.11.2005
Beiträge: 2450

BeitragVerfasst am: 31 Jan 2007 - 15:29:28    Titel:

ok, statt HNO3 kannst du auch NO3- schreiben, Nitrat ist ja das Salz der Salpetersäure. Oder eben NaNO3, klar.
Und die Schwefelsäure kannst du so auch durch Phosphorsäure ersetzen, hauptsache sauer. Nur, ob da ein Dihydrogenphosphat entsteht... warum nicht. Vielleicht auch NaH2PO4, in gelöster, dissoziierter Form. Papier ist geduldig. Wink
Woodstock
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Senior Member


Anmeldungsdatum: 05.11.2005
Beiträge: 2450

BeitragVerfasst am: 31 Jan 2007 - 15:36:53    Titel:

Alu bildet mit Alizarin S einen stabilen Farblack (Metall-Komplexverbindung), die Rx.gleichung findest du hier:
http://www.chemie.grimmels.de/redox/muenzen.html
Apex
Newbie
Benutzer-Profile anzeigen
Newbie


Anmeldungsdatum: 08.01.2007
Beiträge: 26

BeitragVerfasst am: 02 Feb 2007 - 15:32:06    Titel:

Ich habe mal wieder eine Frage zu einem anderen nachweis:
Das ist der Versuch:

Geräte:

- Reagenzglas
- Reagenzglasständer
- Gasbrenner
- Becherglas (100 mL)
- Becherglas (500 mL)
- Tropfpipette


Chemikalien:

- Eisen(II)-chlorid (FeCl2 x 4 H2O)
- Eisen(III)-chlorid (FeCl3 x 6 H2O)
- Konz. Salpetersäure (HNO3); w = 65 %
- Ammoniumthiocyanat (NH4SCN)
- Verdünnte Salzsäure (HCl); c = 2 mol/L, w = 7 %


Durchführung:

Für folgenden Versuch ist eine 10 %ige Ammoniumthiocyanat-Lösung (NH4SCN) erforderlich. Diese muss vorher in ausreichender Menge hergestellt werden.

Nach Herstellen der Ammoniumthiocyanat-Lösung, wird die Nachweisreaktion wie folgt durchgeführt:
Im Reagenzglas werden zu 2 mL einer verdünnten Eisen(III)-chlorid-Lösung einige Tropfen verdünnte Salzsäure, w = 7 % gegeben. Gutes Mischen ist erforderlich!
Anschließend versetzt man die Lösung mit 3 Tropfen Ammoniumthiocyanat-Lösung (NH4SCN), w = 10 %.

Der Versuch wird mit einer Eisen(II)-chlorid-Lösung wiederholt:
Im Reagenzglas werden nun zu 2 mL der Eisen(II)-chlorid-Lösung 2 Tropfen konz. Salpetersäure (HNO3), w = 65 % gegeben und mit Hilfe des Gasbrenners zum Sieden erhitzt. Nach dem Abkühlen - mit Hilfe eines Wasserbades – gibt man zu dieser Lösung 3 Tropfen Ammoniumthiocyanat-Lösung (NH4SCN), w = 10 %.

Es wird zu beiden Versuchen parallel eine Blindprobe mit dest. Wasser durchgeführt.


Beobachtung:

Die saure Eisen(III)-chlorid-Lösung verfärbt sich, ebenso wie nach Erhitzen der salpetersauren Eisen(II)-chlorid-Lösung, nach Zugabe der 3 Tropfen Ammoniumthiocyanat-Lösung blutrot.

Die Blindprobe verändert ihre Farbe nicht. Sie bleibt klar und farblos.




Folgende Fragen:

Die eisen(II)Ionen werden durch das Erhitzen mit konz. salpetersäure zu Fe3+ oxidiert. Wie läuft das (am oben gebrachten Beispiel) von statten? Wer nimmt dieses elektron auf?
Wieso spielt da die Wärme- (energie-) Zufuhr eine Rolle?

Warum Fällt dann nicht der rote Fe(SCN)3 Niederschlag aus sondern wird in Lösung gehalten?


Vielen vielen Dank schonmal!
Apex
Newbie
Benutzer-Profile anzeigen
Newbie


Anmeldungsdatum: 08.01.2007
Beiträge: 26

BeitragVerfasst am: 03 Feb 2007 - 12:32:21    Titel:

Also die Fe2+ Ionen geben ein Elektron ab, soviel ist klar. demnach:
Fe2+ ====> Fe3+ + e-

Nimmt das NO3- also das Annion zur Salpetersäure dieses auf?:

NO3- + e- ====> NO2- + O 2-

dann müsste das sauerstoffatom, welches 2fach negativ geladen ist 2 Protonen der salpetersärue aufnehmen:

NO 2- + O2- + 2 H3O+ ====> NO2- + 3 H2O

Ist das so richtig?
Woodstock
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Senior Member


Anmeldungsdatum: 05.11.2005
Beiträge: 2450

BeitragVerfasst am: 03 Feb 2007 - 13:29:45    Titel:

Die Oxidation von Fe(II) zu Fe(III) sieht so aus:
HNO3 + 3 Fe^2+ + 3 H^+ --> 3 Fe^3+ + NO + 2 H20

Das Erwärmen verstärkt - vermute ich mal - nur die oxidative Wirkung der HNO3.
Ob Fe(SCN)3 ausfällt oder in Lösung bleibt, ist glaub ich abhängig davon, welches Reagenz (Fe3+ oder SCN-) du im Überschuss zugibst; aber - keine Gewähr...
Apex
Newbie
Benutzer-Profile anzeigen
Newbie


Anmeldungsdatum: 08.01.2007
Beiträge: 26

BeitragVerfasst am: 04 Feb 2007 - 17:20:24    Titel:

Ich bräuchte noch einmal eure Hilfe:

Chemikalien:

- Magnesiumsulfat (MgSO4 x 7 H2O)
- Verdünnte Natronlauge (NaOH); c = 2 mol/L, w = 8 %
- Titangelb-Lösung, w = 0,1 %


Durchführung:

Auf einer Tüpfelplatte werden zu einem Tropfen Magnesiumsulfat-Lösung 5 Tropfen verdünnte Natronlauge (NaOH), c = 2 mol/L und 1 Tropfen Titangelb-Lösung,
w = 0,1% gegeben.

Das was zu beobachten ist, ist, dass eine deutliche Rotfärbung der Lösung im alkalischen stattfindet. Was ich nicht afustellen kann ist die Reaktionsgleichung... weil mir schlichtweg die quellen und das wissen fehlt. Könnt ihr mir noch einmal helfen büdde Embarassed
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:   
Foren-Übersicht -> Chemie-Forum -> Nachweis
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde
Gehe zu Seite 1, 2  Weiter
Seite 1 von 2

 
Gehe zu:  
Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben.
Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.

Chat :: Nachrichten:: Lexikon :: Bücher :: Impressum