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Mythos Jesus und Christentum
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Eranos
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Anmeldungsdatum: 25.06.2008
Beiträge: 209
Wohnort: Weil am Rhein

BeitragVerfasst am: 16 Jan 2009 - 09:47:27    Titel:

linusik hat folgendes geschrieben:
wenns mir reichen würde, würd ich nicht daran zweifeln.

mein problem ist es, dass es einem nie wirklich beigebracht wird! im reli unterricht haben wir von der 7-10 klasse juden, moslems und budiisten durch genommen. denkste ich weiß noch was von meiner eigenen religion?!

und im konfirmanten unterricht gings grad so weiter. das "vater unser" mussten wir lernen.. und noch ein spruch. keine ahnung mehr welchen.

du musst wissen das ich nicht religiös erzogen wurde, im gegenteil. von der bibel hab ich mehr ahnung als meine eltern.

ich würd ja gern glauben. nur kann ich es nicht. mir ist dabei klar das die geschichten sich vllt nur zu 30% so abgespielt haben wie es in der bibel steht, der sinn der geschichten ist entscheident. und ob da nun 3,5 oder 100 zu jesus kamen, oder ob da nun bauern hirten oder könige kamen spielt keine rolle. vllt ist da jemand grad spazieren gewesen und hat kinderschreie gehört..

ich finde halt man sollte das nicht als gesichertes wissen verkaufen und den kindern reli anders bei zu bringen, anstatt sie sinnlos (das ist es nämlich für kinder) irgendwelche geschichten zu lesen und gebete auswendig zu lernen ohne einen zusammenhang zu gott zu knüpfen.
Eranos
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Anmeldungsdatum: 25.06.2008
Beiträge: 209
Wohnort: Weil am Rhein

BeitragVerfasst am: 16 Jan 2009 - 10:02:29    Titel:

linusik hat folgendes geschrieben:
wenns mir reichen würde, würd ich nicht daran zweifeln.
mein problem ist es, dass es einem nie wirklich beigebracht wird! im reli unterricht haben wir von der 7-10 klasse juden, moslems und budiisten durch genommen. denkste ich weiß noch was von meiner eigenen religion?!
und im konfirmanten unterricht gings grad so weiter...

ich würd ja gern glauben. nur kann ich es nicht. mir ist dabei klar das die geschichten sich vllt nur zu 30% so abgespielt haben wie es in der bibel steht, der sinn der geschichten ist entscheident. und ob da nun 3,5 oder 100 zu jesus kamen, oder ob da nun bauern hirten oder könige kamen spielt keine rolle. vllt ist da jemand grad spazieren gewesen und hat kinderschreie gehört..

ich finde halt man sollte das nicht als gesichertes wissen verkaufen und den kindern reli anders bei zu bringen, anstatt sie sinnlos (das ist es nämlich für kinder) irgendwelche geschichten zu lesen und gebete auswendig zu lernen ohne einen zusammenhang zu gott zu knüpfen.

ok, mach dir klar, dass wir nur einen kleinen teil der realität erfassen können in unserer 3D-welt. und dass das wissen nicht entscheidend ist. gott ist liebe, nicht wissen, ER definiert sich über die dreieinigkeit liebe-weisheit-macht. unsere "realität" ist illusion, maja, denn materie an und für sich existiert nicht, da sie nur eine konzentration von energie ist, ok? wenn materie und antimaterie zusammen kommen gibt es - energie! nichts anderes. das heisst, da löst sich die illusion auf in der nächsthöheren stufe.
d.h., um die realität zu erfassen müssen wir anfangen, anders zu denken, in den göttlichen kategorien. du kannst alles aus dem alten testament vergessen, ist nicht relevant für dich. nimm es als ein chinesisch... Smile
doch fange an mit der realität "hinter dem vorhang".
Snapdragon
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Anmeldungsdatum: 03.04.2007
Beiträge: 566

BeitragVerfasst am: 16 Jan 2009 - 14:59:36    Titel:

linusik hat folgendes geschrieben:
hab ich im kindergarten gelernt, hirten dann in der grundschule und später dann astrologen. na was denn nun?!
(...)
ich finds nur traurig das ich als christ einfach keinen eindeutigen anhaltspunkt habe.


Na bravo, "Wissen" aus dem Kindergarten, der Grundschule und Realschule (siehe oben) ... jetzt sind wir also endlich auf dem richtigen Niveau angekommen, wo multivista angemessene Geprächspartner finden dürfte.

Mal sehen was jetzt noch kommt. Embarassed
linusik
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Anmeldungsdatum: 16.10.2007
Beiträge: 23
Wohnort: Stuttgart

BeitragVerfasst am: 19 Jan 2009 - 09:03:53    Titel:

hallooo.. ich hab nie richte informationen bekommen!! von meinen eltern wurde mir eines gesagt, von der kirche das gegenteil und in der schule konnte mir kein reli lehrer meine fragen mir genügend beantworten!

ich mein doch nur, wieso soll ich mich selbs erkundigen und nach den "original" texten und geschichten der bibel suchen, anstatt das es mir gleich richtig bei gebracht wird! Confused
dornbusch
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Anmeldungsdatum: 26.10.2007
Beiträge: 3823

BeitragVerfasst am: 19 Jan 2009 - 10:45:56    Titel:

linusik,

das hat auch etwas mit Pädagogik zu tun! Ein Kind hat einen Anspruch darauf, die Welt kindgerecht erzählt zu bekommen, ebenso der Jugendliche und ebenso noch später der Erwachsene.
Und dies gilt für jedes Thema dieser Welt, nicht nur für Religion.

Die ungeheure Herausforderung für jeden Einzelnen besteht nun darin, die Entwicklung vom Kind zum Erwachsenen hin zu wagen.


Zitat:
ich mein doch nur, wieso soll ich mich selbs erkundigen und nach den "original" texten und geschichten der bibel suchen, anstatt das es mir gleich richtig bei gebracht wird!


Genau darum geht es! Dem Kind muß alles gebracht, auch beigebracht werden. Der Erwachsene muß die Mühe selbst auf sich nehmen.

Gruß Dornbusch
Multivista
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Anmeldungsdatum: 02.02.2007
Beiträge: 1757

BeitragVerfasst am: 13 Apr 2009 - 09:22:18    Titel:

Snapdragon hat folgendes geschrieben:



Schlußfolgerung ist falsch. Sie muß lauten:

Wenn der historische Quellenwert der Bibel also null ist, und es keinen beleg für die Existenz Jesu gibt, dann hat er vielleicht gar nicht gelebt? Und wie ist dann das Christentum enstanden? Shocked
So, das ist die zentrale Frage dieses Threads.


Moment!
Eine nicht unerhebliche Frage ist aber auch die nach der Wahrheit (Verlässlichkeit) der "historischen" Quelölen.

Vielleicht ein schlechtes BGeispiel wieder mal hier?

Warum Jesus Christus wirklich auferstanden ist:

http://www.welt.de/kultur/article3541046/Warum-Jesus-Christus-wirklich-auferstanden-ist.html
Multivista
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Anmeldungsdatum: 02.02.2007
Beiträge: 1757

BeitragVerfasst am: 01 Sep 2011 - 06:05:00    Titel: Mythen & Legenden

BZ: Es scheint sich als ein Kontinuum durch die Geschichte der Menschheit zu ziehen, dass sie solche Mythen sucht und braucht.

Kahl: Ja, da geht es um tiefe menschliche Bedürfnisse. Also muss man verstehen, weshalb die Menschen seit Jahrtausenden diesen Mythen gefolgt sind. Das beruht nicht auf Dummheit und ist nicht einfach auf machtgierige Priester zurückzuführen. Da geht es um Sinn- und Wunschbedürfnisse, die zum Teil unbefriedigt bleiben müssen

BZ: Dass solche Mythen älter sind als das Neue Testament, spricht noch nicht gegen die Existenz eines Gottes, allenfalls gegen die Singularität des christlichen Gottes.

Kahl: Ich bin überzeugt, dass die Mythen Antworten geben auf Fragen, die eigentlich nicht beantwortbar sind. Nehmen Sie das menschliche Trostbedürfnis.
Ich verzichte auf jedes transzendente Heilsversprechen. Insofern ist mein Atheismus asketischer, karger und emotional herber. Aber er ist redlicher und wahrhaftiger. Viele Menschen spüren doch das Hohle einer postmortalen Perspektive. Ich gestalte hin und wieder weltlich-humanistische Trauerfeiern, und da erfahre ich das dann ganz deutlich. Die Menschen wollen ehrliche Antworten – und sei es die, dass es keine gibt. (Anm.: Das denke ich nicht. Die Menschen wollen belogen werden!)


BZ: Die Frage nach dem Glauben und der Suche nach dem Sinn des Lebens lassen sich nicht trennen. Ein Sinn macht das Leben erträglicher.

Kahl: Ich unterscheide zwischen sinnleer und sinnlos. Die Welt als Ganzes ist nicht sinnlos, sie ist aus meiner Sicht sinnleer, das heißt, sie entbehrt einer höheren, göttlichen Sinngebung. Aber sie ist sinnfähig. Und die einzigen Sinnstifter sind wir vernunftfähige und empfindsame Menschen. Das Leben gelingt, wenn wir es schaffen, Sinninseln zu schaffen, und seien sie noch so klein. Unser Leben ist in jedem Augenblick bedroht, wir wissen das. Um sich dieser Bedrohung emotional zu erwehren, ist die Religion entstanden.
Die Menschen suchen eine beschützte Wirklichkeit. (Ach was - die Menschen wollen keine Wirklichkeit, weil sie so grausam ist) Aber wir dürfen uns nicht über die tragische Dimension des Lebens hinwegtäuschen.

aus:
http://www.badische-zeitung.de/nachrichten/deutschland/sinnstifter-sind-wir-menschen--48880974.html
Snapdragon
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Anmeldungsdatum: 03.04.2007
Beiträge: 566

BeitragVerfasst am: 02 Sep 2011 - 11:20:24    Titel:

Wer ist denn "Kahl"?
Multivista
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Anmeldungsdatum: 02.02.2007
Beiträge: 1757

BeitragVerfasst am: 02 Sep 2011 - 19:24:27    Titel:

Snapdragon hat folgendes geschrieben:
Wer ist denn "Kahl"?


Ist doch wurscht, ob der Kahl oder Müller oder Wagner heisst - entscheidend ist, was er spricht!
Snapdragon
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Anmeldungsdatum: 03.04.2007
Beiträge: 566

BeitragVerfasst am: 04 Sep 2011 - 18:56:43    Titel:

Finde nicht, dass das wurscht ist. Das ist doch ein elendes Gelabere, was er schreibt, also nach Expeerte sieht er mir nicht aus.

Hab mal nachgeschaut ... Humanistischer Bund oder sowas, das sagt alles.
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