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Mythos Jesus und Christentum
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Multivista
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Anmeldungsdatum: 02.02.2007
Beiträge: 1757

BeitragVerfasst am: 09 Dez 2008 - 16:11:53    Titel:

Hartmut Lange:

"Wir können nicht alles, was wahr ist,
wirklich sehen,
und nicht alles,
was wir gesehen haben,
können wir der Wahrheit zurechnen."

Aber was hilft das schon?
Snapdragon
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Anmeldungsdatum: 03.04.2007
Beiträge: 566

BeitragVerfasst am: 09 Dez 2008 - 17:24:33    Titel:

Habe gerade mal alles so überflogen, was jüngst hier zu diesem Thema geschrieben wurde, frage mich aber jetzt ernsthaft: Was soll mir das alles sagen? Und vor allem: was möchte uns multivista mitteilen?
Multivista
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Anmeldungsdatum: 02.02.2007
Beiträge: 1757

BeitragVerfasst am: 10 Dez 2008 - 11:25:34    Titel:

Snapdragon hat folgendes geschrieben:
Habe gerade mal alles so überflogen, was jüngst hier zu diesem Thema geschrieben wurde, frage mich aber jetzt ernsthaft: Was soll mir das alles sagen? Und vor allem: was möchte uns multivista mitteilen?


Mythen & Legenden wurden und werden lang genug gepflegt....und schließlich denken wir dann, es wäre die Wahrheit.
Snapdragon
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Anmeldungsdatum: 03.04.2007
Beiträge: 566

BeitragVerfasst am: 10 Dez 2008 - 18:08:01    Titel:

Es mag an mir liegen aber ich kann mit dieser Aussage nichts anfangen. Was genau meinst du?
Oder mal anders gefragt: dies ist ein Geschichtsforum. Welcher ernstzunehmende Historiker vertritt diese "These" (sofern man diese Aussage so bezeichnen mag) und welcher erkenntnistheoretische Ansatz liegt dieser Geschichtsbetrachtung zugrunde?
Wenn diese Fragen nicht hinreichend zu klären sind, frage ich mich, warum das Thema hier überhaupt steht?
neleabels
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Anmeldungsdatum: 28.11.2008
Beiträge: 184

BeitragVerfasst am: 11 Dez 2008 - 07:40:34    Titel:

Multivista hat folgendes geschrieben:
Mythen & Legenden wurden und werden lang genug gepflegt....und schließlich denken wir dann, es wäre die Wahrheit.


Jetzt hör mal auf, Strohmänner zu schubsen. Es ist nun beileibe nicht so, als ob du den Atheismus und den kritischen Umgang mit Quelltexten erfunden hättest... Rolling Eyes

Und wenn du mit den armen Althistorikern zu geredet hast, wie du es hier tust, kann ich mir übrigens gut vorstellen, dass die ratlos mit den Schultern gezuckt haben, allerdings nicht mangls Fachwissen.

Ich sehe in diesem Thread hier eigentlich nur, dass du systematisch die Regeln der rationalen Gesprächsführung verletzt. Du stiftest vorsätzlich Verwirrung durch erratische Themenwechsel; du weigerst dich, deinen Standpunkt klar zu definieren; du wendest rhetorische Verschleierungstaktiken wie die Strohmanntaktik an; du ignorierst (oder verstehst nicht) die Antworten der anderen Gesprächsteilnehmer.

So lässt sich keine Diskussion führen, auch wenn das Thema potenziell interessant wäre.


Nele


Zuletzt bearbeitet von neleabels am 11 Dez 2008 - 08:11:04, insgesamt einmal bearbeitet
neleabels
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Anmeldungsdatum: 28.11.2008
Beiträge: 184

BeitragVerfasst am: 11 Dez 2008 - 07:41:48    Titel:

Mindworm hat folgendes geschrieben:
Wie gesagt, Jesus gilt als historisch gesichert. Dass seine Existenz wissenschaftlich bewiesen ist, habe ich absichtlich nicht gesagt...


Da gibt es keinen Unterschied. Wenn ein Sachverhalt historisch gesichert ist, genügt die Beweislage wissenschaftlichen Ansprüchen.

Nele
Multivista
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Anmeldungsdatum: 02.02.2007
Beiträge: 1757

BeitragVerfasst am: 25 Jan 2009 - 17:39:22    Titel:

Snapdragon hat folgendes geschrieben:
Ja, zum Beispiel von Dir höchstselbst Cool

Multivista hat folgendes geschrieben:
Vielen Dank!

Damit sind meine Fragen diesbezüglich
endgültig und zufriedenstellend beantwortet!

Gruss
MultiVista


Im übrigen geht "Dein" Thema hier gar nicht weiter, es hat sich gewandelt, denn es geht jetzt (wie man auch merken würde, wenn man denn nur sorgfältig lesen würde) um die Frage einer angemessene Vermittlung theologischer Inhalte in der Schule (oder anderen Bildungseinrichtungen) und um das Problem in einer "richtigen" Diskussion noch mitreden zu können, wenn man auf dem Schulniveau stehen geblieben ist (ein Problem, das hier mancher wohl hat).



Es ist mir n i c h t entgangen!
Es sollte nur ein kleiner Seitenhieb auf diejenigen sein, die immer meinen
kritisieren zu müssen, aber dann stillschweigend zusehen, wie ein Thema, dass ja wie erwähnt "durch" ist... mit völlig anderen Inhalten und Zielsetzungen weitergeführt wird.

Gruss
MV
maik27
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Anmeldungsdatum: 21.01.2009
Beiträge: 16

BeitragVerfasst am: 25 Jan 2009 - 18:54:02    Titel:

dornbusch hat folgendes geschrieben:
Hallo Maik

Danke für dieses Post.

In dieser kurzen und köstlichen Satire beschreibst du den Wissens-und Fragehorizont eines 12-Jährigen perfekt.

ja stimmt, die jungfrau maria und josef, ich frage mich nur warum maria jungfrau genannt wird wenn sie einen mann hatte ? und jesus ist der sohn gottes ? oder ist jesus gott ? ich habe mal in der bibel gelesen das gott (jesus) gesandt wurde, gott wird gesandt ? von wem oder was ließ sich gott den befehligen ? ausserdem ist die bibel brutal, wenn der papst und die kirche wahre gläubige sind und das ausüben, was in der bibel steht, dann gute nacht.


Der Weg von hier aus bis hin zu einem Erwachsenenverständnis der Welt ist weit und sehr beschwerlich.
Der 12-Jährige wird sich beim Wort "Jungfrau" kichernd und etwas blöde grinsend auf sexuelle Phantasien stürzen.

Später, viel später, und nach einem gewaltigen Bildungszuwachs wird der Erwachsene dann gelernt haben, daß das Wort "Jungfrau" im historischen Kontext den sozialen Status eines Mädchens beschreibt, das noch keine Kinder hat.
Im selben Kontext wird eine Frau, die ein Kind hat "Mutter" genannt. Ein höherer sozialer Status.
Der Unterschied zwischen Jungfrau und Mutter in diesem Kontext ist das Kind. Wenn also eine Jungfrau ein Kind bekommt, wird sie Mutter.


Für einen 12-Jährigen, der gerade aus dem Kindsein ausbricht und vom Erwachsensein nur falsche Ahnungen hat, sind solche Fragen durchaus angemessen. Aber diese Angemessenheit ist zeitlich limitiert.
Die Schule kann das Erwachsensein nicht lehren. Solange dauert die Schulpflicht nicht. Erwachsenwerden liegt deshalb in der Verantwortung eines jeden Einzelnen.

Gruß Dornbusch


naja das kein sein, aber ich glaub nicht das die leute früher unter jungfrau eine kinderlose frau verstanden haben, führer haben die leute simpel gedacht, was hat eine kinderlose frau mit einer jungfrau zu tun.und von mädchen kann auch nicht die rede sein schliesslich war maria schon eine frau.nach deiner denkweise müssten alle kinderlosen ehefrauen jungfrauen sein. und das mädchen die ein kind kriegen mütter werden ist doch klar, wie soll man die denn sonst bezeichenen, frag mich nur warum es im selben kontext genannt wird. unter jungfrauen vertseht man ganz klar unberührte frauen, eine nicht exakte bezeichnung für jungfrau könnte man noch akzeptieren wenn man sagt eine nicht verheiratete jugendliche, alles andere klingt unlogisch. und wie gesagt die menschen früher waren religiös und die haben jedes wort wörtlich genommen , die leute haben früher wie die schulkinder von heute gedacht.
Snapdragon
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Anmeldungsdatum: 03.04.2007
Beiträge: 566

BeitragVerfasst am: 25 Jan 2009 - 21:13:49    Titel:

Ratatoskr hat folgendes geschrieben:
Wenn nur eine einzige Quelle Ereignisse behauptet, (...) dann können die dortigen Behauptungen nicht als gesichert postuliert werden. Somit ist KEINE der Jesus zugeschriebenen Taten und "Wunder" ernst zu nehmen.
(...) Oder ist die Bibel vielleicht doch nicht als historische Quelle über Jesus geeignet???


Welche Quelle ist denn geeignet?
Snapdragon
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Anmeldungsdatum: 03.04.2007
Beiträge: 566

BeitragVerfasst am: 27 Jan 2009 - 08:39:31    Titel:

Im Gegenteil: heute rennen doch schon hysterische Damen durch den Wald, sprechen mit Bäumen, brauen Tränke und behaupten allen Ernstes von sich selber, sie seien Hexen (natürlich nur "gute" Hexen) ... ich würde den Unterschied zwischen einem mittelalterlichen und heutigen Menschen nicht zu groß ansetzen, was die Affinität zu solchen Dingen angeht.
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