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Gedichtanalyse zu "Auf dem See" von Goethe
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Esr@
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Anmeldungsdatum: 29.10.2006
Beiträge: 13

BeitragVerfasst am: 02 Feb 2007 - 19:52:34    Titel: Gedichtanalyse zu "Auf dem See" von Goethe

Hallo,
ich bin grad dabei eine Gedichtanalyse zu dem Gedicht "Auf dem See" von J.W. Goethe zu schreiben, habe aber irgendwie Probleme bei der Interpretation des Gedichts.
Mir wurde erklärt, dass ich bei einer Gedichtanalyse so vorgehen muss:
1. Einleitung
2. Aufbau des Gedichtes
3. kurze Wiedergabe des Textes
4. Interpretation
5. Schluss
und wie gesagt, bin ich bei dem 4ten Punkt stehen geblieben.
Würde mich freuen, wenn ihr mir helfen könntet.
Hier erst mal das Gedicht.

Auf dem See
Und frische Nahrung, neues Blut
Saug' ich aus freier Welt'
Wie ist Natur so hold und gut,
die mich am Busen hält!
Die Welle wieget unsern Kahn
Im Rudertakt hinauf,
Und Berge, wolkig, himmelan,
Begegnen unserm Lauf.

Aug', mein Aug', was sinkst du nieder?
Goldne Träume, kommt ihr wieder?
Weg, du Traum! so gold du bist;
Hier auch Lieb' und Leben ist.

Auf der Welle blinken
Tausend schwebende Sterne;
Weiche Nebel trinken
Rings die türmende Ferne;
Morgenwind umflügelt
Die beschattete Bucht,
Und im See bespiegelt
Sich die reife Frucht.

und hier, dass was ich bisher geschrieben habe

1. In dem Gedicht Auf dem See von J.W.Goethe aus dem Jahr 1775 geht es um eine Bootsfahrt, die das lyrische Ich mit einem Gefärten unternimmt.

2. Das Gedicht hat drei Strophen, die erste und dritte besitzt acht Verse, die zweite Strophe lediglich vier Verse.
Das Reimschema der ersten und letzten Strophe ist der Kreuzreim, das der mittleren Strophe der Paarreim.

3. Der Sprecher unternimmt eine Bootsfahrt auf einem See, der von Bergen umgeben ist.
Da die Sterne noch blinken, aber Morgenwind weht, scheint es früh am Morgen zu sein.
Das Ich schöpft Kraft aus der Natur, die ihm lieb und hold ist, es wehrt sich gegen die aufkommende Müdigkeit.

Ich hoffe, ihr könnt mir bei der Interpretation helfen.
Leoni
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Anmeldungsdatum: 19.05.2005
Beiträge: 1096
Wohnort: Bochum

BeitragVerfasst am: 02 Feb 2007 - 20:19:20    Titel: Re: Gedichtanalyse zu "Auf dem See" von Goethe

Seitdem Perceval angekündigt hat, dass sie reine Hausaufgaben-Anfragen löscht, quälen sich manche doch noch ein paar Zeilen aus den Fingern. Aber bitte, Esr@, diese "Interpretation" sollte dir jeder Lehrer um die Ohren hauen. Du hast nicht nur Probleme mit der Interpretation, sondern auch mit Einleitung, Aufbau und Wiedergabe.

Es muss alles viel ausführlicher gemacht werden. In der Einleitung könnte man auch sowas wie eine literaturgeschichtliche und biografische Einordnung erwarten. Analysierst du den Aufbau, dann muss dieser Aufbau auch auf seine Bedeutung befragt werden. Versmaß fehlt noch.

Und ganz wichtig ist natürlich die Wiedergabe des Textes. Du kannst nicht interpretieren, wenn du gar nicht weißt, was im Gedicht drinsteht. Ich persönlich würde die Textwiedergabe sogar an Punkt 2 setzen und die formalen Aspekte erst hinterher klären. Eine besondere Beachtung verdienen hier auch die lyrischen Stimmungen und metaphorischen Bilder.

Und wenn du das vernünftig gemacht hast, klappt es vielleicht auch mit der Interpretation.
Leoni
Senior Member
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Anmeldungsdatum: 19.05.2005
Beiträge: 1096
Wohnort: Bochum

BeitragVerfasst am: 02 Feb 2007 - 20:30:06    Titel:

Gerade in Wikipedia gefunden: Razz





So, jetzt aber los geht´s mit der Interpretation!! Cool


Zuletzt bearbeitet von Leoni am 04 Feb 2007 - 17:04:22, insgesamt einmal bearbeitet
Generaltoni
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Anmeldungsdatum: 30.12.2005
Beiträge: 1728
Wohnort: Im Ruhrpott

BeitragVerfasst am: 02 Feb 2007 - 21:19:13    Titel:

Diese Interpretation führt natürlich zu weit in die biograf. und die Literaturgschichte Goethes, aber man kann einige Elemente daraus holen:

http://www.thomasgransow.de/Deutsch/Auf%20dem_See.htm
Arlette
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Anmeldungsdatum: 05.02.2009
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: 05 Feb 2009 - 21:21:51    Titel:

Hallo, Esra,
das Thema ist wohl längst passé, ich habe über Google etwas über diese Schubert-Goethe-Vertonung gesucht und bin darauf gestoßen.
Die Müdigkeit, von der du sprichst, bezieht sich meiner Auffassung nach nicht auf Müdigkeit vom Schlafen her, sondern der Traum war wohl ein Einblick in die Ewigkeit; "goldene Träume", und schließlich kehrt er wieder etwas schweren Herzens zurück ins Dasein: "weg du Traum, so gold du bist, hier auch Lieb´und Leben ist"
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