Studium, Ausbildung und Beruf
 StudiumHome   FAQFAQ   RegelnRegeln   SuchenSuchen    RegistrierenRegistrieren   LoginLogin

Die sozialistische Weltrepublik
Gehe zu Seite Zurück  1, 2, 3
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen
Foren-Übersicht -> Politik-Forum -> Die sozialistische Weltrepublik
 
Autor Nachricht
Pauker
Moderator
Benutzer-Profile anzeigen
Moderator


Anmeldungsdatum: 26.05.2005
Beiträge: 7831
Wohnort: Schwäbisch Hall

BeitragVerfasst am: 08 Feb 2007 - 17:49:56    Titel:

Ich habe lediglich die überzogen einseitigen Beispiele des Users ecclesiastes mit überzogen einseiteigen Beispielen meinerseits beantwortet.
Beides sind Wirklichkeiten. Wer alles schwarz malt, nimmt vielleicht manches, was sehr gut ist in diesem Land allzu selbstverständlich und wer alles schön findet, übersieht vielleicht manches Elend.

Ich verschließe meine Augen nicht. Ich versuche es zumindest. Ich gehöre nicht zu den Herren in den Glaspalästen und werde es vermutlich nie. Aber ich sehe eben auch verdammt viele Menschen, denen es sehr gut geht. Und die sind eben auch Teil der Wahrheit.

Gruß
Pauker
Nutz
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Senior Member


Anmeldungsdatum: 05.08.2005
Beiträge: 2093

BeitragVerfasst am: 08 Feb 2007 - 18:37:36    Titel:

Bürger hat folgendes geschrieben:
Berechtigte Kritik


Ist solange Jammern, solange man keine sinnvollen und durchsetzbaren Lösungsmöglichkeiten für die aufgezeigten Probleme anbietet.

Und das Rummäkeln an Managern, die sicherlich viel Geld bekommen, wie von Ecclesiastes betrieben, erscheint mir nicht sehr sinnvoll, da sie ihr Geld ja von irgendwem bekommen. Die Aufsichtsräte der Firmen zahlen auch nicht mehr als nötig ist...
Bürger
Gesperrter User
Benutzer-Profile anzeigen


Anmeldungsdatum: 27.11.2005
Beiträge: 2016
Wohnort: Dortmund

BeitragVerfasst am: 08 Feb 2007 - 18:47:43    Titel:

Pauker hat folgendes geschrieben:

Aber ich sehe eben auch verdammt viele Menschen, denen es sehr gut geht. Und die sind eben auch Teil der Wahrheit.

Gruß
Pauker


Sicher, das ist in einer 80 Millionen Bevölkerung mit einer enormen Produktivitätsrate und hoher Kompetenz nicht anders zu erwarten und wird von mir auch gar nicht bestritten.

Die Frage ist aber auch, was siehst Du nicht. Wieviele neue Autos Deiner Schüler sind zum Beispiel auf Pump gekauft und würden bei einer längeren Arbeitslosigkeit wieder verschwinden, weil sie in besseren Zeiten angeschafft wurden? Wieviele Deiner Schüler sparen an allen anderen, um ihre Reputation, die sich leider nun mal in dieser Klientel häufig über ein entsprechendes neues Auto manifestiert, aufrecht zu erhalten indem sie sich die Raten im wörtlichen Sinne vom Mund absparen? Frag mal, wenn sie alleine sind und sich nicht präsentieren müssen. Ich habe Menschen in Umschulungsmaßnahmen der Arbeitsagenturen kennengelernt, denen von außen nicht anzusehen war, dass sie ihre Klamotten schon seit Jahren aus den Kleiderkammern bezogen und ihr Auto nur halten konnten, weil ihre Kühlschränke eine leerenden Gähne zeigen und Heizung, Strom und Wasser aus ein Minimum reduziert wurde. Ohne Auto sind ihre Chancen aber gleich Null, überhaupt eine Arbeit zu finden, daher ist man wieder davon abgekommen, HartzIV Empfängern das Auto grundsätzlich zu nehmen.

Natürlich wird das nicht für alle Deine Schüler gelten, aber mich würde es sehr wundern, wenn sich nicht, der ein oder andere mit einer extrem desolaten Haushaltslage darunter befinden würde. Entsprechende Personen machen dann leider oft genug das ökonomisch falsche und geraten noch tiefer in eine Schuldenfalle. Ich habe einen kennengelernt, dem die Stadtwerke die Heizung abgestellt haben, und der begann sich mit dem letzten Geld Heizlüfter zu kaufen, die Stromrechnung muss er ja nicht im Moment zahlen. Das hat dieser Schüler natürlich nicht an die großen Glocke gehängt, sondern das kam erst raus, als er nicht mehr erschien, weil er das Geld in Heizlüfter investierte und er sich krank meldete, nicht weil er zu faul war, sondern weil er kein Geld mehr hatte für den Sprit.

Solche Geschichten sind schon lange keine Ausnahmeerscheinungen mehr, sie nehmen zu, selbst jetzt in Zeiten eines zaghaften Erholung der Arbeitsmärkte. Daher müssen wir uns alle fragen, wieviel Armut sehen wir nicht, weil sie sich uns nicht zeigt?

Mit freundlichen Grüßen
ein
Bürger
Ecclesiastes
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Senior Member


Anmeldungsdatum: 15.12.2005
Beiträge: 1411

BeitragVerfasst am: 08 Feb 2007 - 18:53:51    Titel:

@nutz

Na, das ist doch mal 'ne interessante Variante.

Bevor man nicht die Lösung eines Problems fix und fertig hat, darf man nicht darüber sprechen - wegen Jammerverdacht. Very Happy

@ Pauker

Natürlich kann man von seiner Insel aus gut zusehen, wie andere ersaufen - solange, bis die Insel auch Landunter meldet.

In einem anderen Thread hier gehts um die NPD und die Gründe ihrer Wähler - nun, über die Gründe sprechen wir hier auch gerade.

Und den ein paarmal schon angeklungenen Neidverdacht muss ich mir nicht anziehen - ich habe alles was ich brauche.

Aber trotz nutzens Verdikt mache ich mir auch Sorgen um unser Land. Selbst wenn die Lösung der Probleme nicht parat liegt.

ecc
Pauker
Moderator
Benutzer-Profile anzeigen
Moderator


Anmeldungsdatum: 26.05.2005
Beiträge: 7831
Wohnort: Schwäbisch Hall

BeitragVerfasst am: 08 Feb 2007 - 19:26:28    Titel:

Ich hege keinen Neidverdacht gegen dich. Sicherlich gibt es Armut in diesem Land. Aber schau dich um in der Welt. In welchem Land würdest du lieber leben? Gibts da wirklich so viele?
Würdest du als Arbeitsloser lieber in USA, Russland, China, irgendwo in Afrika, Südamerika leben? Damit hätten wir ja schon 90 % des Globusses erfasst. Evtl. gibt es ein paar europäische Länder, über die man reden könnte. (Schweden vielleicht? Frankreich?... auch eher nicht, wenn ich mir die Vororte von Paris und die üblichen Neujahrskrawalle anschaue).

Es fällt mir verdammt schwer auch nur 5 Länder zu nehmen, wo man vergleichweise besser lebt... als Arbeitsloser oder auch als Topmanager.

Gruß
Pauker
Ecclesiastes
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Senior Member


Anmeldungsdatum: 15.12.2005
Beiträge: 1411

BeitragVerfasst am: 08 Feb 2007 - 22:01:25    Titel:

Pauker hat folgendes geschrieben:
Ich hege keinen Neidverdacht gegen dich. Sicherlich gibt es Armut in diesem Land. Aber schau dich um in der Welt. In welchem Land würdest du lieber leben? Gibts da wirklich so viele?


Nun, ich muss mich ja nicht immer an denen orientieren, welchen es schlechter geht. Dass es bei uns noch vergleichsweise Vielen recht gut geht, sind noch die Nachwirkungen der Zeit, die wir als soziale Marktwirtschaft kennen.

Es war und ist schlecht möglich, Allen auf einmal den Boden unter den Füssen zu entziehen - das muss nach und nach gehen, mit publizistischer Begleitung.

Die ersten, die auf diese Art behandelt wurden, waren die Arbeitslosen - fast jeder glaubt inzwischen zu wissen, dass denen eh nicht zu helfen ist. Als Nächstes werden die drankommen, deren Jobs man durch billigere Ausländer ersetzen kann.

Selbstverständlich steht unser Land in einer Momentaufnahme nicht schlecht da, in der Tendenz aber sehr wohl - Fast alle Parameter zeigen abwärts, auch die politischen

Ein Beispiel für die Wühlarbeit, die gegen Freiheit und Demokratie geleistet wird, ergibt sich manchmal blitzartig durch eine an sich harmlose Meldung, z.B:

http://www.heise.de/newsticker/meldung/85023

Aber immerhin, wir sind topmodern: Der Mielke aus der DDR musste selber laufen.

Unserer hat Räder.

ecc
Finus
Newbie
Benutzer-Profile anzeigen
Newbie


Anmeldungsdatum: 11.07.2011
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: 11 Jul 2011 - 20:02:52    Titel:

ich meine das wir eine neue Gemeinschaft aufbauen sollen
A.H.Hattray
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Senior Member


Anmeldungsdatum: 11.07.2011
Beiträge: 940

BeitragVerfasst am: 11 Jul 2011 - 21:36:17    Titel: Sozialismus und Kommunismus sind praktikabel,

falls es nicht solche Idioten wie Lenin, Stalin, Polpot davon Bestitz ergreifen und die "Ideologie der Befreiung"( Marx) nicht wieder in übergreifende Staatsgefängnisse verwandeln und genau mit den Methoden die Bevölkerungen folterten, die zuvor der Adel, Klerus und das Großbürgertum anwandten.

Mit freundlichen Grüßen
A.H. Hattray
nAim
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Senior Member


Anmeldungsdatum: 04.12.2007
Beiträge: 2134

BeitragVerfasst am: 14 Jul 2011 - 08:35:48    Titel: Re: Die sozialistische Weltrepublik

Der Wüstenfuchs hat folgendes geschrieben:
Ist der sozialismus / komuunismus wirklich nicht praktikabel ? Wäre eine sozialistische Weltrepublik nicht die Lösung für alle probleme, konflikte weltweit ? Wenn man alle primitiven Religionsfragen, Muslimen geg. Christentum und andere Auseinandersetzungen, die zeigen wie unmündig viele Menschen für eine freie Welt sind, durch ein System der Ordnung beseitigt ? Ich möchte mich nicht mit dem Kommunisten verbrüdern, aber im Grunde genommen, wäre es doch eine Lösung für viele Probleme.



Hier habe ich auch schon aufgehört weiterzulesen. Wie willst du den all diese Religions und Glaubensfragen sowie Eigeninteressen aus dem Weg schaffen? Das geht nur mit Gewalt und Faschismus und eine Ordnung die auf Gewalt und Unterdrückung basiert verdient nichts anderes als den Widerstand.
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:   
Foren-Übersicht -> Politik-Forum -> Die sozialistische Weltrepublik
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde
Gehe zu Seite Zurück  1, 2, 3
Seite 3 von 3

 
Gehe zu:  
Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben.
Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.

Chat :: Nachrichten:: Lexikon :: Bücher :: Impressum