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Hausarbeit Strafrecht III (Ffm) - Prof. Günther
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Foren-Übersicht -> Jura-Forum -> Hausarbeit Strafrecht III (Ffm) - Prof. Günther
 
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THB
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Anmeldungsdatum: 26.09.2006
Beiträge: 24

BeitragVerfasst am: 08 Feb 2007 - 19:27:42    Titel: Hausarbeit Strafrecht III (Ffm) - Prof. Günther

Hallo zusammen,

wer schreibt denn noch alles die Hausarbeit in Strafrecht III!? Vielleicht ergibt sich hier ja eine rege Diskussion, um den Sachverhalt möglichst schnell durchzuarbeiten! Wink
Hüsi
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Anmeldungsdatum: 05.08.2006
Beiträge: 113

BeitragVerfasst am: 08 Feb 2007 - 19:58:02    Titel:

Hallo,

ich schreibe die Hausarbeit auch.
Auf den ersten Blick dachte ich an Betrug seitens des Verkäufers. Evtl. auch fahrlässiger Totschlag wegen dem ertrinkenden Kinde.
Dann dachte ich bei dem Käufer viell. an Unterlassen, aber da gibt es doch dann einen speziellen Rechtfertigungs oder Entschuldigungsgrund, weil er nur eines der beiden Kinder retten kann...

An was dachtest du so?
Meyersepp
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Anmeldungsdatum: 01.08.2006
Beiträge: 38
Wohnort: Sheephome Alabama

BeitragVerfasst am: 08 Feb 2007 - 21:22:45    Titel:

Zu dem Schwimmen mit den Kindern wäre ein § 35 entschuldigender Notstand prüfbar, der den A auch hier schuldlos sein lassen würde, nur weiß ich nicht ob das stimmt bzw. ob er überhaupt Rewi handelt...

Deswegen könnte man vor 35 natürlich auch 34 und 32 prüfen, wobei das nur ein "anprüfen" ist und man da sehr schnell rauskommt.

Betrug des C bzw. ebenso auch vll. fahrlässige Tötung...
Hüsi
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Anmeldungsdatum: 05.08.2006
Beiträge: 113

BeitragVerfasst am: 09 März 2007 - 12:37:19    Titel:

@Sahra: Auf §298 StGB würde ich nicht eingehen, da es darin um Ausschreibungen geht. Wir haben ja hier keine Ausschreibung.
Sahra_101
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Anmeldungsdatum: 28.02.2007
Beiträge: 128

BeitragVerfasst am: 09 März 2007 - 12:41:08    Titel:

Ich habe eine Frage bezüglich der Abgrenzung. Wenn ihr Betrug prüft, ist es dann zwingend, dass man dann abgrenzt? Man kann ja hier Betrug von Diebstahl nicht abgrenzen, weil Diebstahl ja gar nicht in frage kommt. Aber Betrug scheitert ja, daher müsste man doch eigentlich auch Diebstahl prüfen, damit man dann auch abgegrenzt hat. Oder ist es Schwachsinn was ich grad schreibe lol?


Lieben Gruß
Hüsi
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Anmeldungsdatum: 05.08.2006
Beiträge: 113

BeitragVerfasst am: 09 März 2007 - 13:37:20    Titel:

Nein, die Abgrenzung ist nicht zwingend. Nur wenn auch wirklich Diebstahl in Frage kommen könnte, was hier ja nicht der Fall ist...
Sahra_101
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Anmeldungsdatum: 28.02.2007
Beiträge: 128

BeitragVerfasst am: 09 März 2007 - 13:58:55    Titel:

Hüsi danke dir Razz .
Lithium
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Anmeldungsdatum: 06.03.2007
Beiträge: 20

BeitragVerfasst am: 09 März 2007 - 16:04:08    Titel:

HI!

wie seht ihr das mit den Besonders schweren Fälle der Bestechlichkeit und Bestechung?

--> Vorteil großen Ausmaßes?

Der BGH hat ja wohl hierfür entschieden, dass es je nach Fall nach objektiven Gesichtspunkten zu bestimmen ist...


Im Tatkomplex III könnte man auch noch an Aussetzung (§221) denken oder?!

Danke Smile
J-U-R-A
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Anmeldungsdatum: 25.08.2006
Beiträge: 18

BeitragVerfasst am: 26 März 2007 - 14:26:56    Titel:

@Lithium mein Beitrag vom 20. war auf Scorpio bezogen, nicht auf das darunter!!

@all
Wo isn die zueignungsabsicht vom A? im SV steht doch das er die Unterlagen nur mitnimmt um sie zu verstecken, später aber wieder zurück bringt... also liegt hier doch schon OBJEKTIV KEINE Unterschlagung vor!
ich glaub langsam echt hier schreiben gewisse Leute mit Absicht falsche Sachen.... wers nötig hat! Ich verabschiede mich jetzt in den Urlaub und kann allen Leuten nur den Tip geben Unterschlagung auf jedenfall zu verneinen! Wenn jemand hier fragen hat dann bitte per Nachricht, aber in dieses Forum schreibe ich garantiert nichts mehr. Würde mich über jedes ernstere Gespräch freuen. Viel Erfolg euch allen.

PS.: Das mit der Zueignungsabsicht lernt man im 1. Semester beim Diebstahl...


Und tschüss!
AbsolutVanille
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Anmeldungsdatum: 12.09.2006
Beiträge: 44

BeitragVerfasst am: 26 März 2007 - 14:27:26    Titel: ...

@ Lithium

Da Tateinheit möglich ist zwischen Untreue und Unterschlagung musst Du die Unterschlagung meiner Meinung nach prüfen, wenn Du sagst, dass der Zueignungsvorsatz nach der Untreue gefasst wurde.
Oder Du argumentierst so, dass Du bei den Konkurrenzen bei der Untreue erwähnst, dass Tateinheit mit Untschlagung möglich ist, dass der A den Zueignungsvorsatz aber schon mit Begehung der Untreue hatte, da er wusste, dass er die angeren Angebotsschreiben verbergen musste, damit sein Veruntreuendes Verhalten nicht bemerkt würde.
In diesem Fall hätte der A schon zum Zeitpunkt der Untreue den Zueignungsvorsatz und die Unterschlagung würde von der Untreue verdrängt werden, sodass Du diese nicht mehr prüfen musst.

Zum Vorsatz des A bei der Aussetzung und der Tötung des Sohnes:
Bei der Aussetzung differenziere ich zwischen den beiden Tatbestandsvarianten, was den Vorsatz betrifft.
D.h. dass ich sage, dass der A seine Kinder zwar FAHRLÄSSIG "in eine hilflose Lage versetzt", wonach diesbezüglich die Prüfung hier beendet ist, seinen Sohn jedoch gem. der 2. TB-Variante VORSÄTZLICH "in einer hilflosen Lage im Stich lässt", dadurch dass er sich für die Tochter entscheidet und mit dieser an Land schwimmt.
Dieses vorsätzliche Im-Stich-Lassen hat den Tod den Jungen zur Folge, sodass die Qualifikation des § 221 III gegeben ist, welche §§ 222, 229 auf dem Konkurrenzwege verdrängen würde.
Bei der Schuld kannst Du dann sagen, dass er aufgrund der Pflichtenkollision nicht schuldhaft gehandelt hat und dieser Schuldausschließungsgrund auch für die anderen in Frage kommenden Tötungs-Tatbestände gilt, sodass deren Prüfung hinfällig ist.

Klingt das nachvollziehbar?

Was dem Umfang meiner Hausarbeit betrifft, als ich alles das erste Mal durchgeprüft hatte...schön sauber und ordentlich...hatte ich 38 Seiten. Meine jetzige gekürzte Version umfasst nocht 27,5 Seiten!
Will heissen...es wird auch bei mir verdammt eng mit dem Platz!
Aber man sagt ja...plus minus 10% der Vorgabe! Wink Vielleicht bekomm ich es auch noch etwas kürzer...
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