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Hausarbeit Strafrecht III (Ffm) - Prof. Günther
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Foren-Übersicht -> Jura-Forum -> Hausarbeit Strafrecht III (Ffm) - Prof. Günther
 
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AbsolutVanille
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Anmeldungsdatum: 12.09.2006
Beiträge: 44

BeitragVerfasst am: 18 März 2007 - 23:29:59    Titel:

@ J-U-R-A

Ja, Betonung liegt auf "will"! Der Täter muss sich oder einem Dritten einen Vermögensvorteil verschaffen WOLLEN...
Der A will doch hier keinen Vermögensvorteil dür die B oder die Firma Z...er vermittelt der Firma Z nur den Auftrag, um die 15.000 € hierfür (sein eigener Vermögensvorteil) zu erlangen.
J-U-R-A
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Anmeldungsdatum: 25.08.2006
Beiträge: 18

BeitragVerfasst am: 19 März 2007 - 00:56:24    Titel:

@Absolut
Worin liegt dann deiner Meinung nach der Sinn der Norm, ich zitiere: Wer in der Absicht, sich oder einem Dritten einen rechtswidrigen Vermögensvorteil
zu verschaffen, das Vermögen eines anderen dadurch beschädigt, daß er durch
Vorspiegelung falscher oder durch Entstellung oder Unterdrückung wahrer Tatsachen einen
Irrtum erregt oder unterhält, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit
Geldstrafe bestraft.


Ich glaube es hat schon seinen Grund warum der Gesetzgeber das so formuliert hat. So wie du es auslegst würde man ja dann immer bei der Prüfung rausfliegen sobald es um einen Dritten geht. Was jetzt die Beweggründe für A sind dem B den Vermögensvorteil zu verschaffen ist doch vollkommen egal! Wenn ich dir 100€ gebe und sage hau dem Prof aufs Maul, dann kannste hinterher auch nicht sagen du wolltest das nicht! Deine Argumentation ist für mich "absolut" nicht nachvollziehbar.

@ Lithium
wenn du mir sagst wo aus dem SV hervorgeht das der A seinen Sohn umbringen will dann prüf ich das vielleicht....
Lithium
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Anmeldungsdatum: 06.03.2007
Beiträge: 20

BeitragVerfasst am: 19 März 2007 - 11:12:28    Titel:

@ J-U-R-A

Man könnte doch evtl. Totschlag durch Unterlassen prüfen
Auch wenn man hier nur einen bedingten Vorsatz bejaht ( in Abgrenzung zur bewussten Fahrlässigkeit), fliegt man eh bei der Pflichtenkollision raus....
Was hast du denn dann geprüft, fahrlässige Tötung?

Was meinen denn die anderen dazu ?

Was habt ihr bei A geprüft?
Sahra_101
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Anmeldungsdatum: 28.02.2007
Beiträge: 128

BeitragVerfasst am: 19 März 2007 - 16:12:28    Titel:

Hi Leute!
Ich versuch es noch mal und stelle meine Frage. Smile Handelt es beim Betrug des A gegen die Stadtverwaltung um einen Dreiecksbetrug? Kann man einfach davon ausgehen, dass A den Auftrag von einem Kollegen bekommen hat ( daher natürliche Person)? Zwar steht es nicht im Sachverhalt, aber man kann doch davon ausgehen, dass nicht die gesamte Stadtverwaltung ihm den Auftrag gegeben hat sondern ein Mitarbeiter der Stadtverwaltung?


Gruß
AbsolutVanille
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Anmeldungsdatum: 12.09.2006
Beiträge: 44

BeitragVerfasst am: 19 März 2007 - 18:12:27    Titel: ...

@ J-U-R-A

Das ist nicht meine persönliche Ansicht zur Frage der Stoffgleichheit!
Um die Sache ein für alle mal zu klären, dass hier KEINE Stoffgleichheit vorliegt:

"Bereicherungsabsicht ist gegeben, wenn es dem Täter auf die Erlangung eines rechtswidrigen Vermögensvorteils für sich oder einen Dritten ankommt, mag dieser Vorteil von ihm auch nur als Mittel zu einem anderweitigem Zweck und damit als Zwischenziel erstrebt werden"

Fraglich ist also, auf welchen Vermögensvorteil es dem A ankommt!

Es kommt dem A darauf an, die 15.000 € als Belohung für die Vergabe des Auftrages zu erlangen!

Nicht "stoffgleich" sind Belohnungen des Täters durch Dritte.
(Tröndle/Fischer, StGB, § 263; S/S – Cramer, § 263)

Der A hat keinen direkten Vermögensvorteil aus der Vermögensverfügung der Stadt S! Er bekommt jedoch 15.000 € als "Vermittlungshonrar" (Belohnung) von der B (der Dritten) dafür, dass er der Firma Z durch seine Täuschung den Auftrag vermittelt hat!

Demnach ist der Vermögensvorteil, auf den es dem A ankommt, NICHT STOFFGLEICH!

Im Sachverhalt steht kein Wort darüber, dass es dem A darauf ankommt, dass die Firma Z oder die B aus der Vermögensverfügung der Stadt S einen Vermögensvorteil hat.
Ein solcher Vermögensvorteil geht evtl. mit der Vergabe des Auftrages einher, es kam dem A jedoch nicht darauf an...sondern auf die Erlangung des "Vermittlungshonorars"...


Zuletzt bearbeitet von AbsolutVanille am 19 März 2007 - 18:19:15, insgesamt einmal bearbeitet
petti_sss
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Anmeldungsdatum: 19.03.2007
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 19 März 2007 - 19:25:30    Titel:

wegen Betrug A-Stadtverwaltung. A handelt als Vertreter der Stadtverwaltung. Da die SV keine natürliche Person ist, kann auch nicht direkt getäuscht werden, sondern nur durch einen Vertreter. Wie soll der A sich selbst täuschen?

Totschlag/Fahrlässige Tötung C an dem Sohn des A. Wo findet ihr die objektive Zurechnung? Der Erfolg ist der Handlung des Vaters zuzurechnen, der selbstverantwortlich handelt, oder?
Sahra_101
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Anmeldungsdatum: 28.02.2007
Beiträge: 128

BeitragVerfasst am: 19 März 2007 - 19:52:02    Titel:

Zitat:
wegen Betrug A-Stadtverwaltung. A handelt als Vertreter der Stadtverwaltung. Da die SV keine natürliche Person ist, kann auch nicht direkt getäuscht werden, sondern nur durch einen Vertreter. Wie soll der A sich selbst täuschen?

Ja aber A täuscht doch hier die Stadtverwaltung. Nur man kann keine juristischen Personen täuschen. Also wie behandelt man das?
Scorpio2002
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Anmeldungsdatum: 05.03.2007
Beiträge: 30

BeitragVerfasst am: 20 März 2007 - 12:52:58    Titel: Günther roxx

Hi @ all,

hab meine anderen HA jetzt endlich fertig und stürze mich auch gleich auf Strafrecht.

Was die Täuschu8ngshandlung angeht leuchtet mir das ganze ja ein. Ich täusche meine Kollegen und schädige dadurch die Stadtkasse.

Aber was den Bertug angeht, kann ich Vanille nicht zustimmen.

Der A will sehr wohl hier den Vermögensvorteil der Firma Z

Nur wenn diese Firma den Vermögensvorteil (Auftrag) erhält, nur für diesen Fall erhält A ein Vermittlungshonorar.

Der Betrug würde bei mir ziemlich sauber durchgehen.
Sahra_101
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Anmeldungsdatum: 28.02.2007
Beiträge: 128

BeitragVerfasst am: 20 März 2007 - 15:58:33    Titel:

Hi@alll
Zitat:
Hi @ all,

hab meine anderen HA jetzt endlich fertig und stürze mich auch gleich auf Strafrecht.

Was die Täuschu8ngshandlung angeht leuchtet mir das ganze ja ein. Ich täusche meine Kollegen und schädige dadurch die Stadtkasse.

Aber was den Bertug angeht, kann ich Vanille nicht zustimmen.

Der A will sehr wohl hier den Vermögensvorteil der Firma Z

Nur wenn diese Firma den Vermögensvorteil (Auftrag) erhält, nur für diesen Fall erhält A ein Vermittlungshonorar.

Der Betrug würde bei mir ziemlich sauber durchgehen.


Würdest du auch annehmen, dass er Mitarbeiter der Stadtverwaltung ihn den Auftrag gegeben hat? Also eine natürliche Person? Obwohl das nicht im SV steht? Da steht ja nur, dass er beauftragt wurde die Aufgabe zu erledigen. Aber das steht nichts davon wer ihm den Auftrag gegeben hat. Er kann ja nicht die Stadtverwaltung an sich täuschen, weil die Stadtverwaltung eine juristische Person des öffentlichen Rechts ist. Wenn man nicht davon ausgehen würde, dass er den Auftrag nicht durch die gesamte Stadtverwaltung , sondern von eine Person, wie z.B. Vertreter oder Mitarbeiter der Stadtverwaltung, bekommen hat, dann würde eine konkludente Täuschungshandlung vorliegen ( Verhalten gegenüber seinem Auftraggeber) und eine Art aktive Täuschungshandlung ( Mitnahme der Unterlagen zu sich, damit die Kollegen nichts mitbekommen). Mein Problem ist, ob man das einfach so annehmen kann, dass er einen Auftraggeber hatte. Und zwar eine natürliche Person. Das steht nicht im SV. Aber ich denke man kann davon ausgehen. .
J-U-R-A
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Anmeldungsdatum: 25.08.2006
Beiträge: 18

BeitragVerfasst am: 20 März 2007 - 19:56:45    Titel:

genau so sieht es bei mir auch aus... und ich prüfe auch gar nicht stoffgleichheit bei den 15.000€ weil das totaler quatsch ist, sondern gehe auf den schaden der stadt und den vorteil der firma z ein
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