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Hausarbeit Strafrecht III (Ffm) - Prof. Günther
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Foren-Übersicht -> Jura-Forum -> Hausarbeit Strafrecht III (Ffm) - Prof. Günther
 
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Sylivia
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Anmeldungsdatum: 24.05.2006
Beiträge: 114

BeitragVerfasst am: 10 Feb 2007 - 19:04:06    Titel:

ich werde die HA auch schreiben. hab aber nur mal drüber geguckt. es ist auch unterschlagung, wegen der akten, zu prüfen und bestechung seitens der firma z...na und sonst noch gaaanz viel Wink
Hüsi
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Anmeldungsdatum: 05.08.2006
Beiträge: 113

BeitragVerfasst am: 11 Feb 2007 - 15:33:11    Titel:

Ja genau, Unterschlagung hatte ich auch überlegt... Außerdem ist mir noch Untreue in den Sinn gekommen. Was haltet ihr davon?
THB
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Anmeldungsdatum: 26.09.2006
Beiträge: 24

BeitragVerfasst am: 11 Feb 2007 - 23:04:10    Titel: Hausarbeit Strafrecht III (Ffm) - Prof. Günther

Also ich habe mir auch so meine ersten Gedanken gemacht:

Ich denke, dass es sinnvoll ist, drei Tatkomplexe zu bilden:

TK I (Stadtverwaltung):

Strafbarkeit des A wegen §§ 246 I (Unterschlagung), 266 I (Untreue), 331 I (Vorteilsannahme), 332 I (Bestechlichkeit)
Strafbarkeit der B wegen §§ 333 I (Vorteilsgewährung), 334 I (Bestechung)

TK II (Bootskauf):

Strafbarkeit des C wegen § 263 I (Betrug)

TK III (Bodensee):

Strafbarkeit des A wegen fahrlässiger Tötung (-> §§ 32 ff.)

Was meint Ihr dazu Question
Erdbeer
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Anmeldungsdatum: 11.02.2007
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: 12 Feb 2007 - 10:58:44    Titel: Re: Hausarbeit Strafrecht III (Ffm) - Prof. Günther

THB hat folgendes geschrieben:
Also ich habe mir auch so meine ersten Gedanken gemacht:

Ich denke, dass es sinnvoll ist, drei Tatkomplexe zu bilden:

TK I (Stadtverwaltung):

Strafbarkeit des A wegen §§ 246 I (Unterschlagung), 266 I (Untreue), 331 I (Vorteilsannahme), 332 I (Bestechlichkeit)
Strafbarkeit der B wegen §§ 333 I (Vorteilsgewährung), 334 I (Bestechung)

TK II (Bootskauf):

Strafbarkeit des C wegen § 263 I (Betrug)

TK III (Bodensee):

Strafbarkeit des A wegen fahrlässiger Tötung (-> §§ 32 ff.)

Was meint Ihr dazu Question



Prüfst du kein Betrug im ersten TK ??
Hüsi
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Anmeldungsdatum: 05.08.2006
Beiträge: 113

BeitragVerfasst am: 12 Feb 2007 - 12:53:13    Titel:

Und am Bodensee noch möglicherweise Totschlag durch Unterlassen des A.


Hmm... Betrug im ersten Tatkomplex? Wie stellst du dir das vor?
steiftier
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Anmeldungsdatum: 21.01.2006
Beiträge: 255

BeitragVerfasst am: 12 Feb 2007 - 22:23:25    Titel:

Weiß noch nicht ob ich die schreibe hängt davonab wie die StPO HA aussieht aber hatte mir auch bei TK I Betrug bei der Mitnahme der Akten hingeschrieben, glaub aber eher daß der nicht durchgeht. Zudem hab ich bei TK II Todschlag durch Unterlassen - hier könnte man dann wohl auch diskutieren ob man fahrlässiges Unterlassen nicht anwenden/einführen sollte, wird ja von vielen in der Lit. gefordert. Bei TK III hab ich kein fahrlässiges handeln sondern nur Unterlassen.
Saint
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Anmeldungsdatum: 20.05.2005
Beiträge: 100

BeitragVerfasst am: 13 Feb 2007 - 15:56:45    Titel:

Hallo zusammen!

Wäre bei TK III in Bezug auf die Strafbarkeit des A an unterlassene Hilfeleistung gem. § 323c zu denken? Dabei könnte dann die rechtfertigende Pflichtenkollision greifen. Den selben Rechtfertigungsgrund würde ich dann bei Strafbarkeit des A wegen Tötung durch Unterlassen annehmen.

Was meint ihr?
Hüsi
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Anmeldungsdatum: 05.08.2006
Beiträge: 113

BeitragVerfasst am: 13 Feb 2007 - 16:14:07    Titel:

Ja das hatte ich auch schon überlegt. Ist vielleicht spezieller als Totschlag durch Unterlassen...

Nochmal an alle: Was haltet ihr davon, Betrug im ersten Tatkomplex zu prüfen??? Das wäre ja dann Betrug des A ggü. der Stadtverwaltung. Dort würde es doch dann wahrscheinlich an der Stoffgleichheit scheitern, oder? Der Vorteil des A sind die 15.000€ "Vermittlungshonorar", aber der Nachteil der Stadtverwaltung ergibt sich ja nicht aus diesem Honorar, sondern daraus, dass sie einen überteuerten Preis für die Reparatur zahlt, obwohl sie doch urspr. die günstigste Reparatur haben wollte.
Was meint ihr?
THB
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Anmeldungsdatum: 26.09.2006
Beiträge: 24

BeitragVerfasst am: 13 Feb 2007 - 23:11:53    Titel: Hausarbeit Strafrecht III (Ffm) - Prof. Günther

Ja, den Betrug würde ich auch noch im TK I anprüfen! Das mit der Stoffgleichheit erscheint mir auch sehr plausibel - da würden wir dann rausfliegen!

Habe im Tröndle / Fischer gute Anmerkungen hierzu gefunden: "Die "Stoffgleichheit" des Vermögensvorteils setzt voraus, dass Vorteil und Schaden auf derselben Vermögensverfügung beruhen und dass der Vorteil dem Täter oder dem Dritten aus dem geschädigten Vermögen zufließt (BGH 34, 379, 391)" (Tröndle / Fischer, StGB (54. Aufl.), § 263, Rn. 108)!
AbsolutVanille
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Anmeldungsdatum: 12.09.2006
Beiträge: 44

BeitragVerfasst am: 15 Feb 2007 - 13:19:04    Titel: Strafbarkeit des C

Ist Euch bei der Strafbarkeit des C nicht die Idee gekommen, dass man über den Betrugstatbestand hinaus auch mal Totschlag oder fahrlässige Tötung anprüfen sollte?

Immerhin hat er durch das Hinwegtäuschen über den schlechten Zustand des Bootes ja auch eine Ursache für das spätere Unglück gesetzt...

Wobei hier noch eher Totschlag vorliegt als fahrlässige Tötung, da er "seine Sorgen fortwischt", weshalb man sagen könnte er weiss, dass etwas passieren kann und findet sich damit ab ---> eventualvorsatz.

dem A fehlt es jedoch an jeglichem Vorsatz! Er wurde über den Zustand des Bootes geäuscht und erkennt die Möglichkeit des Schadeneintritts durch den schelchten Zustand gar nicht!
Ihm kann man doch nur Fahrlässigkeit vorwerfen, weil er den Zustand des Bootes nicht besser geprüft hat.
Hier kommt doch somit wohl eher fahrlässige Tötung in Frage...
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