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Hausarbeit Strafrecht III (Ffm) - Prof. Günther
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Foren-Übersicht -> Jura-Forum -> Hausarbeit Strafrecht III (Ffm) - Prof. Günther
 
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AbsolutVanille
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Anmeldungsdatum: 12.09.2006
Beiträge: 44

BeitragVerfasst am: 15 März 2007 - 02:11:54    Titel: ...

@ Sahra

Ich hab das so gelöst, dass ich gesagt habe, dass die Tathandlung hier aus zwei Element besteht:

Da der A beauftragt war, möglichst kostengünstige Angebote einzuholen und den Auftrag demgemäß zu vergeben, hat er durch Vergabe des Auftrages an die Firma Z gegenüber der Stadt S zum Einen konkludent erklärt, dass diese Firma das konstengünstigste Angebot abgegeben hatte.
Zum Anderen hat er versucht irreführend auf das Vorstellungsbild seiner Kollegen einzuwirken, indem er die Angebotsschreiben der Firmen X und Y zeitweilig mitnahm (unterschlug).
Ich hab hier also ein konkludentes und ein aktives Tathandlungselment.
AbsolutVanille
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Anmeldungsdatum: 12.09.2006
Beiträge: 44

BeitragVerfasst am: 15 März 2007 - 03:01:52    Titel: ...

RIIIEEEEEESEN M E G A - M I S T ! ! ! Shocked

Hab ich da gerade gelesen 1,5-zeiliger Abstand?!

Das ruiniert mich ! ! ! Ich hab 27 Seiten mit 1-zeiligem Abstand!
...mit 1,5-zeiligem Abstand über 35 Seiten! Rolling Eyes

Wieviele Seiten habt Ihr?!
Saint
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Anmeldungsdatum: 20.05.2005
Beiträge: 100

BeitragVerfasst am: 15 März 2007 - 03:35:56    Titel:

27,5 mit 1,5 Zeilenabstand... viel Spaß beim Kürzen Wink Aber mir fehlt noch die Aussetzung. Auf meinen Einwand ist keiner eingegangen. Was haltet ihr davon, die Aussetzung nur bei den Konkurrenzen zu erwähnen?
Sahra_101
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Anmeldungsdatum: 28.02.2007
Beiträge: 128

BeitragVerfasst am: 15 März 2007 - 11:24:53    Titel:

Zitat:
Ich hab das so gelöst, dass ich gesagt habe, dass die Tathandlung hier aus zwei Element besteht:

Da der A beauftragt war, möglichst kostengünstige Angebote einzuholen und den Auftrag demgemäß zu vergeben, hat er durch Vergabe des Auftrages an die Firma Z gegenüber der Stadt S zum Einen konkludent erklärt, dass diese Firma das konstengünstigste Angebot abgegeben hatte.
Zum Anderen hat er versucht irreführend auf das Vorstellungsbild seiner Kollegen einzuwirken, indem er die Angebotsschreiben der Firmen X und Y zeitweilig mitnahm (unterschlug).
Ich hab hier also ein konkludentes und ein aktives Tathandlungselment.


Scheint mir grade vollkommen klar. Aber wenn er seine Kollegen täuscht, muss das dann automatisch heißen, dass er auch S getäuscht hat? Irgendwie schon! Naja wie dem auch sei. Vielen dank. Du hast schon Recht! Aber das Ding ist nun , dass es so voll blöd ist ein Obersatz zu bilden, der schön frisch und knackig ist Laughing .

Gruß
Sahra_101
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Anmeldungsdatum: 28.02.2007
Beiträge: 128

BeitragVerfasst am: 15 März 2007 - 12:00:12    Titel:

Aber kann es nicht sein, dass auch eine Täuschung durch Unterlassung hier in Frage kommt Question Question ? Würdet ihr sagen hier liegt eine Garantenstellung des A vor (§ 13 StGB) Question Ich würde mal sagen ja! Er war als Amtsträger rechtlich dafür verantwortlich die Stadtverwaltung zu informieren. Aber bin mir nicht sicher.


Gruß
AbsolutVanille
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Anmeldungsdatum: 12.09.2006
Beiträge: 44

BeitragVerfasst am: 15 März 2007 - 12:49:17    Titel: ...

@ Sarah

Du kannst die Tathandlung als Problem ansprechen und sagen, dass man es so oder so sehen kann und musst Dich dann entscheiden, was einer Meinung nach überwiegt.
Wichtig ist, dass der A nicht "die Stadt S" direkt täuschen kann. Diese ist eine juristische Person. Getäuscht werden können immer nur natürliche Personen.
Du musst hier also so argumentieren, dass in der Stadtverwaltung dafür zuständige Kollegen des A diesen beauftragt haben und er diese getäuscht hat.
Geschädigter kann dann wieder eine natürliche oder juristische Person sein.



@ all

Zu den Konkurrenzen von § 221 StGB und § 222 StGB

Der A verursacht durch die das Im-Stich-Lassen seines Sohnes in einer hilflosen Lage dessen Tod, sodass § 221 III StGB gegeben ist.
§§ 222, 229 StGB treten gegenüber § 221 II Nr. 2 und III zurück.
(Tröndle/Fischer, § 221, Rn. 20; SK - Horn, § 221, Rn. 17)
Demnach wäre, wenn man wirklich annimmt, dass der Vater seinen Sohn vorsätzlich zurücklässt (weil er erkannt hat, dass er nur ein Kind retten kann), § 221 III StGB gegeben, wonach eine Prüfung wegen fahrlässiger Tötung hinfällig wäre! Very Happy
Sahra_101
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Anmeldungsdatum: 28.02.2007
Beiträge: 128

BeitragVerfasst am: 15 März 2007 - 14:42:33    Titel:

Zitat:
AbsolutVanille: Du kannst die Tathandlung als Problem ansprechen und sagen, dass man es so oder so sehen kann und musst Dich dann entscheiden, was einer Meinung nach überwiegt.
Wichtig ist, dass der A nicht "die Stadt S" direkt täuschen kann. Diese ist eine juristische Person. Getäuscht werden können immer nur natürliche Personen.
Du musst hier also so argumentieren, dass in der Stadtverwaltung dafür zuständige Kollegen des A diesen beauftragt haben und er diese getäuscht hat.
Geschädigter kann dann wieder eine natürliche oder juristische Person sein.


Wer sagt denn, dass er nur natürliche Personen täuschen kann und nicht juristische Personen des öffentlichen Rechts ( Stadtverwaltung)? Ich meine aus dem SV geht auch nicht hervor, dass seine Kollegen ihm den Auftrag gegeben haben. Ist es denn falsch, wenn man sagt XY kann sich wegen §§ strafbar gemacht haben, indem er durch die wahrheitswidrige Angabe die Stadtverwaltung zum… veranlasst? Denn er betrügt ja hier die Stadtverwaltung. Es stimmt schon, dass man nicht S sagen kann. Aber seine betrügerische Handlung richtet sich ja gegen die Stadtverwaltung. Also muss auch die Stadtverwaltung im Obersatz auftauchen. Damit hat man gleichzeitig auch die Kollegen miteinbeziehen.
AbsolutVanille
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Anmeldungsdatum: 12.09.2006
Beiträge: 44

BeitragVerfasst am: 15 März 2007 - 15:08:36    Titel:

Wer das sagt, dass man nur natürliche Personen täuschen kann?!

Hmmm...die Lehrbücher und Kommentare?!

Tathandlung ist das Täuschen einer anderen natürlichen Person über Tatsachen. (Tröndle/Fischer, StGB, § 263, Rn. 5)

Irren kann nur ein Mensch. (Maurach/Schröder/Maiwald, § 263, 41/56)

Bei lebensnaher Auslegung ist davon auszugehen, dass die Stadt S den A nicht selbst beauftragt, sondern dass dies durch die sie vertretenden Menschen geschieht...diejenigen, die in der Stadtverwaltung arbeiten...die Kollegen des A.
Lithium
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Anmeldungsdatum: 06.03.2007
Beiträge: 20

BeitragVerfasst am: 15 März 2007 - 16:49:21    Titel:

@ AbsolutVanille

Ich werde bei der Aussetzung auch den Vorsatz bejahen aber dann bei der Rechswidrigkeit die Pflichtenkollision prüfen und bejahen, demnach hätte A ja dann gerechtfertigt gehandelt. Eine Bestrafung nach § 221 III ausscheidet.

Danach würd ich fahrlässige Tötung prüfen und bejahen und bei der RW wieder nach oben zur Pflichtenkollision verweisen...

Egal wie (ob Aussetzung oder fahrlässige Tötung), scheidet doch eine Strafbarkeit des A bzgl. des Todes seines Sohnes aufgrund der Pflichtenkollision aus oder?

Was denkt ihr?
AbsolutVanille
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Anmeldungsdatum: 12.09.2006
Beiträge: 44

BeitragVerfasst am: 15 März 2007 - 19:07:07    Titel: ...

@ Lithium

Ja, das mit der Pflichtenkollision sehe ich genauso...
Ich bin nur aus Platzgründen am überlegen, ob ich hier darauf verweise, dass auf Grund dieser Kollision auch eine fahrlässige Tötung nicht einschlägig sein kann...könnte man das so machen? Rolling Eyes
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