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Komm mir HIER vor wie ein besserer Taschenrechner !
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Foren-Übersicht -> Mathe-Forum -> Komm mir HIER vor wie ein besserer Taschenrechner !
 
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Sephiroth
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Anmeldungsdatum: 08.12.2004
Beiträge: 115
Wohnort: Jena

BeitragVerfasst am: 12 Dez 2004 - 20:24:28    Titel:

Butzelsche hat folgendes geschrieben:
Zitat:
IN DER SCHULE BRAUCHT MAN KEINE BEWEISE DER SÄTZE. ES REICHT DIE DEFINITIONEN UND SÄTZE ZU WISSEN UND SIE ANWENDEN ZU KÖNNEN

Also Hallo, in welcher Schule muss man keine Sätze herleiten und erläutern???
Ich bin im Gymnasium und bei uns muss man diverse Formeln herleiten können und beweisen können. Außerdem kann es nie Schaden die Formeln herleiten zu können und Sätze beweisen zu können. Dadurch kann man öfters ohne Probleme schwierige Aufgaben mit einfachen Lösungswegen lösen.




Naja, und wirkliche Beweise sind in der Schule doch recht rar gestreut.....
hier geht es mehr um Verständnissfragen...
Gast







BeitragVerfasst am: 12 Dez 2004 - 20:32:19    Titel:

Mann, Mann, Mann!!!

Dort warten mehrere hilfsbedürftige auf eine Unterstützung, auf ein nettes Wort, auf irgendeinen Rat, und die Herrschaften Mathematiker beschäftigen sich mit dieser unendlichen Diskussion ...

Also ich würde den Leuten helfen. Wenn ich könnte ... Sad
algebrafreak
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Anmeldungsdatum: 28.10.2004
Beiträge: 4143
Wohnort: Passau

BeitragVerfasst am: 13 Dez 2004 - 18:40:05    Titel:

Zitat:
Gib jeweils ein Beispiel dazu an.

Erklärungszusätze können durch Paranthesen ausgedrückt werden, wobei Nachträge in Form von Substantivgruppen als Appositionen eingeschoben werden.

Gib jeweils ein Beispiel dazu an.

Kommata können nach Ermessen gesetzt werden. Dies gilt für Infinitiv, Partizipial- oder Adjektivgruppen.

Gib jeweils ein Beispiel dazu an.


Sei Dir der Tatsache bewusst: Du fragst einen Russen, wie was auf deutsch geht Smile hi-hi

Im Ernst. Ich glaube, da haben wir uns missverstanden. Ich vertrete grundsätzlich die Auffassung, dass nicht das Wissen, sondern die Fächigkeit mit Wissen umzugehen, einen intelligenten Menschen ausmacht. Die Definitionen, die ich gemeint habe, stehen in der Formelsammlung jeder Zeit verfügbar da. Obiges ist somit kein Gegenbeispiel für meine Behauptung. Natürlich habe ich die exakten Definitionen obiger Begriffe nicht im Kopf und kann keine konkreten (wohl aber abstrakte!) Beispiele dafür anwenden. Sollte aber eine Problemlösung in Termini dieser Begriffe verfasst sein bleibt diese, Korrektheit vorausgesetzt, eine Lösung. Die Kentnis der Begriffsdefinitionen ist in diesem Kontext, da die Begriffsdefinitionen global jeder Zeit verfügbar sind, unwesentlich. Du meinst hingegen, es ist nicht zumutbar, dass Schüler diese Definitionen lernen, und versuchst den Leuten diese durch Umschreibungen bzw. Anschauung beizubringen. Es ist schön eine Anschaung zu haben, nachdem man einen Satz oder eine Definition gesehen hat. Im Allgemeinen finde ich diese Vorgehensweise als falsch, denn z.B. zu lernen, was eine Lineare Funktion ist, stellt meiner Meinung nach keinen Aufwand dar.

Ich glaube, dass gerade durch die Gesamtheit der korrekten, vollständigen und zu einer bestimmten Zeit präsenten Definitionen und Sätze die höhere mathematische Intuition herausgebildet wird.

In der Schule hingegen besteht die Kunst des Lehrers darin, die Sachen so zu erklären, dass sie einerseits verständlich aber andererseits nicht falsch sind. Deswegen muss ein Mathe-Lehrer eigentlich viel mehr Flexibilität aufbringen, als ein Berufs-Mathematiker. Das ist die Kunst.
Gast







BeitragVerfasst am: 13 Dez 2004 - 21:12:46    Titel:

Du hast geschrieben:
"Mathematik ist keine Literatur. Es gibt Definitionen, abgeleitete Begriffe und Eigenschaften. Und die muss man wissen und anwenden können."


Nun...wenn du Russe bist, so bist du entweder schon vor deinem Abi nach Deutschland gekommen und dann müsstest du diese Termini doch kennen. Und wenn du danach nach D gekommen bist, so müsste die Grammatik erst recht frisch in deinem Gedächtnis sein, denn dann hast du ja vor nicht allzu langer Zeit einen Deutschkurs besucht.


Aber ich geb dir gern eine Definition zu den Begriffen:

Apposition: Die Apposition ist eine Form des Attributs. Daher richten sich
Appositionen im Kasus nach einem Nomen/Substantiv. Und ein Attribut ist eine Ergänzung einer Nominalgruppe.

Paranthese ist ein eingeschobener Hauptsatz.

Den Rest der Begriffe muss ich dir ja wohl nicht erklären, denn das ist wirklich das Minimum an dem, was man an Grammatik - schon allein für Fremdsprachen - wissen muss, da du ja bei Schülern die Kenntnis mathematischer Schreibweisen, um Formelsammlungen lesen zu können, auch voraus setzt.

Nun...ich denke, diese Definitionen reichen aus, dass du mir nun jeweils ein Beispiel dazu geben kannst.
Denn deiner Meinung nach genügen mathematische Definitionen, die noch nicht mal in Sätzen erklärt sind, um praktische Beispiele rechnen zu können. Aber das ist eben Definitionssache. Dem einen ist die mathematische Schreibweise total geläufig wie die eigene Muttersprache, dem anderen sind verbal gestaltete Definitionen und grammatikalische Termini geläufig.

Und ich finde, ich bin noch relativ moderat bei den Definitionen und quassel nicht so abgehoben in grammatikalischen Fachtermini daher, wie du das oft bei Erklärungen hier im Forum tust, so als hättest du lauter Mathestudenten der höheren Semester vor dir. Sorry, wenn ich dich nun kritisiere, aber ich kann bei dir keine pädagogischen Fähigkeiten erkennen. In eine Familie von Pädagogen hinein geboren zu sein, bedeutet noch lange nicht, selbst Pädagoge zu sein und auch nicht, dass jeder, der sich Pädagoge nennt, auch wirklich einer ist.
Denn Lehrer nennen sich auch Pädagogen und sind es oft nicht. Ich will damit nicht in Abrede stellen, dass deine Familie eine Anhäufung von fähigen Pädagogen aufweisen kann, aber für mich ist das kein Beweis dafür, dass du einer bist, im Gegenteil finde ich, dass du wenig Einfühlungsvermögen für den individuellen Erklärungsbedarf eines Fragestellers hast. Aber das ist mein persönlicher Eindruck.

lg katja
Andromeda
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Anmeldungsdatum: 10.12.2004
Beiträge: 1849
Wohnort: Tübingen

BeitragVerfasst am: 13 Dez 2004 - 21:23:20    Titel:

Und ich dachte schon, dieser Thread wird langweilig ....

Aber hier geht's ja langsam ab wie bei Dallas und Denver Clan ...
Gast







BeitragVerfasst am: 13 Dez 2004 - 23:43:54    Titel:

Gings dort so zu? Dann waren das ja geistig höchst anspruchsvolle Serien. Laughing
Verdammt! Wieso hab ich die verpasst!

Naja...jetzt kann man wenigstens sagen, dass das Matheforum äußerst interessant ist. Wink

So! Muss weg - Schlammpackungen und Steinschleuder und so Zeugselwerk besorgen gehen...

lg katja
Mathe_Mafia
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Anmeldungsdatum: 17.09.2004
Beiträge: 45
Wohnort: Hessen

BeitragVerfasst am: 14 Dez 2004 - 00:54:02    Titel:

Also ich will mal hier auch mal meinen Senf hinzugeben; hab zwar net alle posts gelesen , aber naja scheint ne nette diskussion zu sein Wink

Also dem Punkt stimme ich zu, dass hier viele einfach eine Aufgabe reinposten und dann einfach die Lösung abwarten.

Aber naja was solls, ich selbst gehöre zu den Usern hier, die nur Fragen statt antworten (bei dem meisten was hier gefragt wird, hab ihc eh keine ahnung, oder jemand war bei der Lösung schneller Wink )

Aber ich z.B kapiere erst so erst die Aufgaben richtig, ich schau mir 3 oder vier aufgaben die sich im Prinzip mit dem selbem Problem befassen, schaue mir die Lösung an und dann denke ich darüber nach bzw. probiere es aus.
Und so komm ich dann hinter die Logik bzw den Lösungweg für die Art der Aufgaben.

Ich weis gar nicht wie oft ich hier Aufgaben zur Polydivision und Gleichungen gepostet habe, ich dachte das würde ich nie kapieren, aber nadem mir 2-3 user hier geholfen haben (ich glaub das war aldebaran und Faulus maximus oder wie die sich nennen)
war ich so fit drin, dass ich in der Arbeit dann ne 1 geschrieben habe!

[ Danke an euch Smile ]

Aber ich würde sagen lasst es einfach so weiterlaufen wie es ist, is schau mir ab und zu andere Aufgaben von anderen usern an, die das selbe Thema beinhalten wie ich sie in der Schule durchnehme und versuche dann sie zu berechnen.
Und da die Lösung da immer grad steht, weis ich ob ich richtig gedacht habe oder nicht.


Aber was solls ich denke hier im Forum ist es auch sehr schwer eine Aufgabe zu erklären, und wenn ihr noch soviel schreibt. (Manche verweifeln ja nur an der Schreibweise bps.(2x+3)/(4y-2) oder x^6, also Basis = x und Exponent =6 usw.)

Da hat Katha recht, vielen fehlen hier die mathematischen Grundkenntnisse ( mir teils auch Wink )

Und naja, wenn se die Lösung haben kommen sie ja vielleicht dahinter ...


Naja das war mal mein Senf zum Thema, bin jedenfalls froh das es hier ein paar schlaue Leute gibt, die sämtliche mathematischen Probleme im schlaf erledigen Wink


MFG
Thomas_Da
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Anmeldungsdatum: 21.11.2004
Beiträge: 352
Wohnort: Darmstadt

BeitragVerfasst am: 14 Dez 2004 - 01:12:14    Titel:

Mathe_Mafia hat folgendes geschrieben:
Aber ich z.B kapiere erst so erst die Aufgaben richtig, ich schau mir 3 oder vier aufgaben die sich im Prinzip mit dem selbem Problem befassen, schaue mir die Lösung an und dann denke ich darüber nach bzw. probiere es aus.
Und so komm ich dann hinter die Logik bzw den Lösungweg für die Art der Aufgaben.

Ich weis gar nicht wie oft ich hier Aufgaben zur Polydivision und Gleichungen gepostet habe, ich dachte das würde ich nie kapieren, aber nadem mir 2-3 user hier geholfen haben (ich glaub das war aldebaran und Faulus maximus oder wie die sich nennen)
war ich so fit drin, dass ich in der Arbeit dann ne 1 geschrieben habe!

[ Danke an euch Smile ]

Wenn der Fragesteller, wie Du, daran interessiert ist, die Lösung zu verstehen dann beantworten wir gerne alle Fragen. Da spielt es im Grunde auch keine Rolle, ob derjenige selbst selten oder nie eine Antwort auf eine Frage von jemand anderem gibt.
Schön, dass Du Dein Erfolgserlebnis mit uns teilst, dann sehen wir, dass die von uns eingesetzte Zeit doch ein wenig, oder vielleicht ja sogar sehr sinnvoll eingesetzt ist.

Leiter musste wohl schon (fast) jeder von uns die Erfahrung machen, dass der Fragende gar nicht das Ziel hatte, die Aufgabe und das Lösungsprinzip verstehen zu wollen. Das ist sehr schade und demotiviert zumindest mich.
moep
Gast






BeitragVerfasst am: 14 Dez 2004 - 01:32:48    Titel:

hi. ich muss ehrlich gestehen ich bin auch eben solch ein triebtäter wie ihr ihn beschreibt. allerdings hat es mir bisher bei jeder aufgabe, deren lösung ihr anbietet, weitergeholfen. nicht nur in hinsicht auf die punkteverteilung für meine hausarbeiten... nein auch zum verständnis der aufgabe hat es beigetragen. natürlich gehört dazu, dass man verstehen will, was ihr als lösung postet und ich muss sagen ich denke darüber nach und versuche nachzuvollziehen und evtl. eingeschlichene fehler zu entdecken. und wenn es wirklich mal schnell gehen muss (natürlich liegt immer die eigene faulheit an der zeitl. misere) sind mir die lösungen lieber. ich kann mir dann ne stunde oder 2 in der nacht den kopf darüber zerbrechen, anstatt auf eure postings zu warten, da ja nicht unbedingt rund um die uhr jemand helfen kann.

also einfach mal danke für die hilfe, die ihr hier anbietet, weiter so und natürlich habt ihr recht. verständnis aus einer sinnvollen diskussion Idea bringt weitaus mehr als eine lösung abzuschreiben, auch wenn sich der langfinger seinen kopf darüber zerbricht...

Twisted Evil aber dieser faulheitsteufel ist wahrlich kein freund der paukerei und des logischen denkens... bis zum nächsten mal


ich hab für heute genug. nacht
Laughing
algebrafreak
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Anmeldungsdatum: 28.10.2004
Beiträge: 4143
Wohnort: Passau

BeitragVerfasst am: 14 Dez 2004 - 09:54:30    Titel:

@katja

Ich glaube wir missverstehen uns immer noch. Deine Aufgaben sind in jedem Fall, egal ob ich die kann oder nicht, kein Gegenbeispiel für die von mir aufgestellten Behauptungen.

Zitat:
Denn deiner Meinung nach genügen mathematische Definitionen, die noch nicht mal in Sätzen erklärt sind, um praktische Beispiele rechnen zu können.


Du wirst schon mal was von dem Begriff "Algorithmus" gehört haben. Ein konstruktiver Satz (nichtkostruktive gibt es in der Schule kaum) bietet einen Algorithmus zur Lösung eines bestimmten Problems. Erkennt man eine Instanz der Problemstellung als solche, und das ist meiner Meinung nach eine Leistung des Leheres dies dem Schüler beizubringen, so wendet man stupide (z.B. mit hilfe eines Computers) Regeln an, deren Definitionen alle irgendwo aufgelistet sind (in der Schule FS) und kommt, falls man dies korrekt gemacht hat, zur Lösung. So gehen auch die meisten Uni-Aufgaben.

Ich habe nie angedeutet, im Gegensatz zu Dir, ich wäre ein guter oder überhaupt ein Pädagoge. Ich gebe zwar schon seit jahren erfolgreich Nachhilfe in Mathe und darf mal hin und wieder ein paar Übungen abhalten, aber das alles reicht definitiv nicht um sich als Pädagoge oder Didaktiker zu bezeichnen. Vielmehr finde ich eben, die Lehrer unterstellen es den Schulern dumm zu sein, wie meiner Meinung auch Du das tust (erinnerst Du Dich, wie Du dem einen oder dem anderen in diesem Forum vorgeworfen hast, er versteht nichts? kommt nicht umsonst). Wenn ich eine Übung halte, dann versuche ich das letzte aus meinem Können (durch sorgfältige Vorbereitung) rauszuholen, um möglichst viel von der Aufgabenstellung einzufangen.

Mir wird das langweilig. Du wirst sicher in deinem Leben noch Aspekte dieses Themas antreffen. Ich wollte Dich eben darauf aufmerksam machen, dass korrekt zu sein wichtig ist und nicht vernachlässigt werden darf, und das habe ich getan. Du wirst, meiner Meinung nach, mit deiner Einstellung sehr gut als Lehrerin für jüngere Jahrgangsstufen passen.
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