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Groß BGB Heidelberg
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juninho
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Anmeldungsdatum: 13.09.2005
Beiträge: 38

BeitragVerfasst am: 27 Feb 2007 - 21:10:34    Titel:

@ hallelujah:

dann bin ich ja schon mal beruhigt, liege ich aufbautechnisch doch nicht so falsch. würde im prinzip auch dazu tendieren, den aufwendungsersatzanspruch der S zu verneinen, allerdings verstehe ich nicht ganz, wie du dann noch die problematik mit dem darlehensvertrag unterbringst. falls das zurückbehaltungsrecht für S nicht gegeben ist, muss J ja eh nicht bezahlen und auf die wirksamkeit des darlehensvertrages würde es dann ja nicht mehr angekommen. das wäre dann ja nur noch eine sache zwischen S und B oder? Confused
Hallelujah
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Anmeldungsdatum: 23.09.2006
Beiträge: 28
Wohnort: Heidelberg

BeitragVerfasst am: 28 Feb 2007 - 13:11:48    Titel:

"falls das zurückbehaltungsrecht für S nicht gegeben ist, muss J ja eh nicht bezahlen und auf die wirksamkeit des darlehensvertrages würde es dann ja nicht mehr angekommen. das wäre dann ja nur noch eine sache zwischen S und B oder? "

also ich habe das vorliegen des darlehensvertrags als ersten prüfungspunkt innerhalb des aufwendungsersatzanspruchs geprüft, da ja überhaupt erstmal eine nachlassverbindlichkeit gegeben sein muss, damit überhaupt ein aufwendungsersatzanspruch gegeben sein kann. denn läge kein darlehensvertrag vor, hätte die S ja einfach so irgendwas bezahlt... mit anderen worten: eine außerordentliche last oder ähnliches kann nur dann gegeben sein, wenn eine leistungsverpflichtung überhaupt besteht... dass dann letztendlich das zurückbehaltungsrecht scheitert, liegt meiner Ansicht nach am Testament, was ich als letzten prüfungspunkt hab... ja ich weiß, is alles etwas verschachtelt, aber ich denke, dass es eine passable lösung ist, oder?!
bin grad nur am stocken bei der frage 2, weil ich eigentlich gar keine ahnung von hypotheken etc. hab... aber da muss ich wohl durch *racker, schuft, schwitz*...
juninho
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Anmeldungsdatum: 13.09.2005
Beiträge: 38

BeitragVerfasst am: 01 März 2007 - 00:02:37    Titel:

hmm ok, dann bauen wir es quasi umgekehrt auf; naja, mal schauen, vielleicht stell ich es auch noch um. zu frage 2 mein ich neulich mal so etwas in der art gelesen zu haben, wenn mir da noch was nützliches einfällt schreib ich es hier rein. muss jetzt erstmal frage 1 fertig stellen Wink
Hallelujah
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Anmeldungsdatum: 23.09.2006
Beiträge: 28
Wohnort: Heidelberg

BeitragVerfasst am: 01 März 2007 - 02:22:14    Titel:

...hab den perfekten Fall bezüglich Frage 2 gefunden, falls es euch interessiert: in dem link unter "V. Einwendungen des Zessionars":

http://ranieri.jura.uni-sb.de/Lehrangebot/Examen/Tutorium/Materialien/Hypothekenrecht.htm

hilft auf jeden fall mal weiter, wenn man net weiß, wo man anfangen könnt Very Happy Very Happy Very Happy
toko
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Anmeldungsdatum: 28.02.2007
Beiträge: 15

BeitragVerfasst am: 01 März 2007 - 15:27:13    Titel:

nochmal zu frage 1:

kommt es denn wirklich im Rahmen des § 2124 II auf die Wirksamkeit des darlehensvertrags usw. an?!? denn entweder hat S dann "umsonst" geleistet oder aber sie hätte evtl einen aufwendugsersatzersatzanspruch, dessen geltendmachung aber wegen dem vermächtnis zugunsten von J treuwidrig wäre (dolo agit). bekommt man also so wirklich die brücke zu dem ganzen komplex um den darlehensvertrag usw.?!?
oder anders gefragt, wo genau kommt der erste komplex ins spiel und inwiefern ist die wirksamkeit des darlehensvertrags relevant?!?

danke Smile
juninho
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Anmeldungsdatum: 13.09.2005
Beiträge: 38

BeitragVerfasst am: 01 März 2007 - 21:04:08    Titel:

das ist der einzige weg, der mir einfällt, da frage 2 und 3 ja themenmäßig was völlig anderes behandeln. lasse mich aber gerne eines besseren belehren. was mich interessiert ist, ob bei frage 1 neben dem anspruch aus § 2130 noch irgendwas anderes geprüft werden muss, weil es ja heißt "welche ansprüche" und nicht "welchen anspruch" oder ist das irrelevant?
toko
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Anmeldungsdatum: 28.02.2007
Beiträge: 15

BeitragVerfasst am: 02 März 2007 - 14:42:27    Titel:

ich finde es auch ein bisschen dünn nur einen anspruch zu prüfen und darin diese riesen inzident-prüfung zu packen. schiele ständig richtig bereicherungsrecht oder ähnlichem, oder was im medicus zur tilgung von nachlassverbindlichkeiten durch eigenmittel steht klingt auch sehr interessant, bezieht sich da aber auf den erbschaftsbesitzer, also jemand, der sich die erbschaft ohne recht angemaßt hat. aber bisher klingt mir das alles zu einfach..aaargh!
wahrscheinlich hat man alles drin und will es nur nicht glauben!

by the way, prüft ihr die wirksamkeit der verfügung (wenn das bezahlen des geldes überghaupt eine verfügung iSd 2113 ist) nach §2113 und diesen netten streit darüber?!?
Hallelujah
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Anmeldungsdatum: 23.09.2006
Beiträge: 28
Wohnort: Heidelberg

BeitragVerfasst am: 05 März 2007 - 17:12:16    Titel:

"sehe nämlich nicht, wie man zuerst mit der problematik um das wirksame testament anfangen kann und danach erst zu der problematik um § 2124 II 2 kommt..."

§ 2124 setzt eine Einsetzung als Nacherben iSd § 2100 voraus. Da für eine solche Regelung nur das Testament des E in Frage kommt, muss es auch wirksam sein.... Also muss man halt, bevor man zu der Prüfung des Anspruchs kommt, ersteinmal ein wirksames Testament vorliegen haben... sprich: ohne Nacherben (der durch ein wirksames Testament eingesetzt werden muss) kein 2124 II!
juninho
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Anmeldungsdatum: 13.09.2005
Beiträge: 38

BeitragVerfasst am: 05 März 2007 - 18:17:16    Titel:

ja, ist klar, war mein fehler, ich meinte natürlich nicht das testament sondern die problematik um den wirksamen darlehensvertrag, verstehe nicht ganz, wie du das vor dem aufwendungsersatzanspruch behandelst...
Ainex
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Anmeldungsdatum: 11.08.2005
Beiträge: 11

BeitragVerfasst am: 06 März 2007 - 12:18:18    Titel:

Hi

hätte da auch mal ne Frage zur HA... wie baut ihr die in Frage stehenden Ansprüche aus § 2126, § 2124 ein? Dachte da an ein Zurückbehaltungsrecht (wurd ja teilweise schon angesprochen). Aber stützt man das nun auf § 1000, § 273 Abs 1 oder § 273 Abs.2??? Bin da völlig überfragt.

Ich denke übrigens, dass man evt auch § 985 oder § 894 prüfen könnte...

lg und frohes schaffen
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