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Groß Strafrecht Heidelberg
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Baltus
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Anmeldungsdatum: 29.09.2006
Beiträge: 69

BeitragVerfasst am: 02 Apr 2007 - 18:40:52    Titel:

Ok, zu einer Vorbereitungshandlung im ersten Tatkomplex bin ich auch gekommen, egal wie man es dreht und wendet, leider kann ich keinen Rücktritt prüfen.
Wo habt ihr denn den aberratio ictus einegbaut? Oder ist das ein aberratio in persona vel objecto oder sowas?
Kommt ein atypischer Kausalverlauf in Betracht?
Keine Ahnung, unter welchen Prüfungspunkt man das packen muss.
astra693
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Anmeldungsdatum: 24.03.2007
Beiträge: 11

BeitragVerfasst am: 02 Apr 2007 - 19:11:04    Titel:

Ich hab das im subjektiven Tabestand unter "Tatbestandsvorsatz" geprüft. Error in persona passt meiner Meinung nach gar nicht, weil B das Angebot gerade an X schicken wollte und keiner Personenverwechslung unterlag... also eher eine aberratio-ictus Konstellation. Auf aberratio ictus bin ich dann näher eingegangen, aber dann auch abgelehnt, weil Tatobjekt eigentlich U war und nicht X oder Y. Was haben die anderen?
Baltus
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Anmeldungsdatum: 29.09.2006
Beiträge: 69

BeitragVerfasst am: 02 Apr 2007 - 22:27:23    Titel:

Hat irgend jemand den Streit unter Rn. 48 im Joecks Studienkommentar ´ reingebrecht beim Tatbestand Irrtum im 2. Handlungsabschnitt?


Den Streit mit "Irrtum unter Zweifeln" wohl eher. Rn. 49 oder 50ff, auch im Joecks Studienkommentar
mbkin
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Anmeldungsdatum: 20.03.2007
Beiträge: 13

BeitragVerfasst am: 03 Apr 2007 - 07:25:54    Titel:

Den möglichen aberatio ictus hab' ich im Tatentschluss untergebracht.
Daß die Vermögensgefährdung bejaht werden soll, kann ich nicht verstehen; kann mir das mal jemand genauer erklären? Wieso ist B in einer besseren Position? wo steht das denn im SV? Ich weiß lediglich daß nicht erfüllt wurde. Alles andere wäre doch dazuerfunden; oder?
Liebe Grüße
astra693
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Anmeldungsdatum: 24.03.2007
Beiträge: 11

BeitragVerfasst am: 03 Apr 2007 - 10:58:26    Titel:

@ mbkin

Bei gegenseitigen Verrägen (vor allem wenn noch nicht erfüllt wurde) muss man zur Schadensberechnung die Ansprüche vergleichen, so steht es zumindest in Lehrbüchern zu "Eingehungsbetrug".
Durch den Kaufvertrag erhält B einen Anspruch auf Kaufpreiszahlung in Höhe von 10.000 Euro. U dagegen nur einen Anspruch auf die Maschine, die 1000 Euro Wert ist. Also macht B einen Gewinn von 9000 Euro. Daher ist er in einer besseren Position.
mbkin
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Anmeldungsdatum: 20.03.2007
Beiträge: 13

BeitragVerfasst am: 03 Apr 2007 - 18:23:06    Titel:

@ astra
Ok, daß er in einer besseren Position ist verstehe ich jetzt. Ich muss da mal noch drüber nachdenken ... Danke erstmal!
Baltus
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Anmeldungsdatum: 29.09.2006
Beiträge: 69

BeitragVerfasst am: 03 Apr 2007 - 18:34:55    Titel:

Hat irgend jemand den Streit unter Rn. 48 im Joecks Studienkommentar ´ reingebrecht beim Tatbestand Irrtum im 2. Handlungsabschnitt?


Den Streit mit "Irrtum unter Zweifeln" wohl eher. Rn. 49 oder 50ff, auch im Joecks Studienkommentar
kalyyv
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Anmeldungsdatum: 27.09.2006
Beiträge: 41

BeitragVerfasst am: 03 Apr 2007 - 20:10:07    Titel:

Baltus, die Sache mit den Zweifeln und Irrtum gibts bei Hillenkamp Probleme BT ausführlich.
Und ja, die muss man wohl auch reinbringen.
wum
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Anmeldungsdatum: 21.02.2007
Beiträge: 15

BeitragVerfasst am: 03 Apr 2007 - 20:35:28    Titel:

bezüglich dem 2 TK, wo das angebot dem Y zugeht:
was haltet ihr von versuchtem Betrug in mittelbarer Täterschaft gegenüber X und dann vollendeter Betrug gegenüber Y und dann im rahmen des subj. TB unwesentliche Abweichung und deshalb unbeachtlich, dass B das Angebot eigentlich an X adressiert hatte.
wum
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Anmeldungsdatum: 21.02.2007
Beiträge: 15

BeitragVerfasst am: 03 Apr 2007 - 20:36:40    Titel:

denn sowohl error in persona + aberratio ictus + irrtum über den kausalverlauf passen alle net 100%. es muss da noch was andres geben!
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