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Groß Strafrecht Heidelberg
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Baltus
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Anmeldungsdatum: 29.09.2006
Beiträge: 69

BeitragVerfasst am: 03 Apr 2007 - 20:36:45    Titel:

Tolle Idee, was meinen die anderen?
Kein Wissen darüber, ob das konstruierbar ist, aber was ich nicht verstehe ist: wieso nur x und y? Geschädigter soll doch U werden.
Löse das jedenfalls mit dem Dreiecksbetrug, aber ob das richtig ist oder geht? Kein Ahnung. Was meinen die anderen dazu?
astra693
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Anmeldungsdatum: 24.03.2007
Beiträge: 11

BeitragVerfasst am: 03 Apr 2007 - 21:55:10    Titel:

Wums Idee klingt schon gut, aber für Dreiecksbetrug spricht, dass Y nach der Lager- und Befugnistheorie verfügungsfähig war - daher ist er eigentlich kein "Werkzeug" des B...
Und X befindet sich ja in der gleichen Situation - er ist auch verfügungsfähig. Wenn es - wie B wollte - über X gelaufen wäre, müsste man auch Dreiecksbetrug annehmen oder nicht?
Ich habe das mit Dreiecksbetrug (B-Y-U) gemacht und dann im Tatentschluss die Sache mit X problematisiert (aberratio ictus angeprüft und abgelehnt)
wum
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Anmeldungsdatum: 21.02.2007
Beiträge: 15

BeitragVerfasst am: 04 Apr 2007 - 14:45:23    Titel:

ja das is schon eine dreiecksbetrug gegenüber Y bzw. X und zu lasten des U. ihr überseht aber, dass die lager und befugnistheorie nur für die abgrenzung von Betrug und Diebstahl in mittelbarer Täterschaft herangezogen wird!! das der Y oder X im lager des U stehen hat mit seiner werkzeugqualität beim betrug in mittelbarer täterschaft nix zu tun.
astra693
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Anmeldungsdatum: 24.03.2007
Beiträge: 11

BeitragVerfasst am: 04 Apr 2007 - 18:46:09    Titel:

@ wum
Stimmt auch wieder...
Habe ich das richtig verstanden: Versuchter Betrug in mittelbarer Täterschaft zum Nachteil des U, X als Tatmittler. So?
Wie prüft man sowas eigentlich? Ganz normal als Versuch? Kommt die mittelbare Täterschaft nur beim Zitieren (also 263 I, 25 I) zum Ausdruck oder gibt es da ein eigenes Prüfungsschema? Question
astra693
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Anmeldungsdatum: 24.03.2007
Beiträge: 11

BeitragVerfasst am: 04 Apr 2007 - 19:32:08    Titel:

Hab jetzt mal versucht, die Sache mit der unmittelbaren Täterschaft zu konstruieren...
Man muss ja bei jedem Tatbestandsmerkmal praktisch untersuchen, wie der Täter mit Hilfe des Mittlers gehandelt hat.
Dann wärs zB bei der Täuschungshandlung so: B wollte U täuschen und hat dazu den X als Werkzeug benutzen wollen. Aber B wollte ja gar nicht den U täuschen, sondern gerade den X! Damit dann der X sich irrt und über das Vermögen des U verfügt. Ich glaub, die mittelbare Täterschaft geht dann irgendwie nicht auf... Oder bin ich aufm Holzweg???
Baltus
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Anmeldungsdatum: 29.09.2006
Beiträge: 69

BeitragVerfasst am: 04 Apr 2007 - 19:35:02    Titel:

Ja Leute, geht des jetzt oder net? Und: Wie viele Seiten oder wie breit sind folgende Proleme bei euch:
1. Irrtum unter Zweifeln
2. Vermögensbegriff
3. Vermögensschaden
im zweiten Tatkomplex

Und noch eine viel wichtigere Frage:
Da man § 263 StGB in 100 Variationen prüft stellt sich für mich die Frage, ob man jedesmal sich eine neue Definition einfallen lassen muss bezüglich der einzelnen obj. Tatbestandsmerkmale oder ob man immer wieder bezüglich der Definitionen auf oben (wenn man es im 2. Tatkomplex schon geprüft hat) verweisen kann und zwar durch eine Fußnote.
Bsp: Obj. TB
1. Täuschung
B müsste U getäuscht haben, dann sofort eine, Fußnote, worin folgendes zu lesen ist: zur Def. der Täuschung siehe Seite 8, unter II. 1. a).
??? Ist das erlaubt???
Baltus
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Anmeldungsdatum: 29.09.2006
Beiträge: 69

BeitragVerfasst am: 04 Apr 2007 - 19:38:13    Titel:

wum meint ja, dass beim Dreiecksbetrug die entspr. Theorien nur zur Abgrenzung des Betrugs vom § 242 in mittelbarer Täterschaft abgegrenzt werden soll. Kann man dann die Theorien weglassen, die das tun und nur solche nehmen, worunter man auch unter Ausschluß dieser Abgrenzung subsumieren kann? Mit der Lagertheorie kann man ja nix anfangen. Das Geld oder die Entscheidung liegt im Lager des U und wird durch Y ausgeführt?
Was ist das denn?
Baltus
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Anmeldungsdatum: 29.09.2006
Beiträge: 69

BeitragVerfasst am: 04 Apr 2007 - 19:41:22    Titel:

Mir ist zu Ohren gekommen, dass jemand eine StPO-Norm prüfen möchte, die ich nicht weiß, aber worin drinstehen soll, dass B sich nach Japan abgesetzt hat, somit eine Verdunkelungsgefahr gegeben ist(, was allerdings nicht im SV steht, bzw. kein Motiv ersichtlich ist). Das müsste man prüfen.
Also ich lehne das ab wegen mangelnden Hinweisen im SV dazu.
Ausserdem ist nur nach der Strafbarkeit gefragt und nicht nach einem Verfahren.
Baltus
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Anmeldungsdatum: 29.09.2006
Beiträge: 69

BeitragVerfasst am: 04 Apr 2007 - 20:06:54    Titel:

Des geht net mit der mittelbaren Täterschaft, schau nur mal ins NK-Kindhäuser rein unter Rn.178.
Wo siehst Du hier ´ne Vorsatzdichte beim Y?
Ausserdem will der Y ja verfügen und ist doch kein doloses Werkzeug des B.
Dafür spricht nämlich auch, dass der Y das Angebot kritisch prüft.
Ich finde das nicht konstruierbar.
(Sorry, fällt mir immer erst hinterher ein)
wum
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Anmeldungsdatum: 21.02.2007
Beiträge: 15

BeitragVerfasst am: 05 Apr 2007 - 18:25:35    Titel:

@ baldus:
nicht Y, sondern X!!!
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