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Groß Strafrecht Heidelberg
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Baltus
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Anmeldungsdatum: 29.09.2006
Beiträge: 69

BeitragVerfasst am: 09 Apr 2007 - 20:44:28    Titel:

Für mich liegt im ersten ´Tatkomplex keine konkludente Täuschung vor, sondern aktives Tun. Habe mich da ganz an den Joecks Studienkommentar gehalten, der meint, dass Zeichen, wie geschriebene Worte ein aktives Tun begründen, das heisst in der Sachverhalt; durch das Ausfüllen des Antrages: aktives Tun, da er ja schreibt.
Ausserdem steht im Schöke Schröder , dass eine konkludente Täuschung eine Unterform der konkludenten Täuschung ist, das heisst, das konkludente Täuschung aktives Tun ist.
Im ersten Tatkomplex komme ich nicht zum Dreiecksbetrug, da es für mich schon an einer Täuschungshandlung fehlt. Der Grund dafür: Keiner nimmt den Antrag zur Kenntnis oder besser: der Antrag geht zwar in der Behörde ein, aber keiner kann von den falschen Daten des B Kenntnis nehmen, also keine Fehlvorstellung bei der Behörde erregt.
Weiterhin kann ich zum Dreiecksbetrug nur sagen, dass dieser bei mir nur im zweiten Takomplex wichtig ist, 263 I prüfen, dann aber Abbruch bei mir, da kein Vermögensschaden.
Deswegen versuchter Betrug prüfen udn erst dann error in persona oder aberratio ictus. Auf jeden Fall eins, das unebachtlich ist.
Baltus
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Anmeldungsdatum: 29.09.2006
Beiträge: 69

BeitragVerfasst am: 09 Apr 2007 - 20:48:08    Titel:

Die Urkundenfälscung mache ich nicht erst im dritten TK, sondern schon im ersten TK.
Irgendjemand meinte, Anträge wären keine Urkunden. Finde aber diese Fundstelle nicht. Hat die jemand zufällig?
Weiterhin möchte ich anmerken, dass sich die Frage stellt bei einer Urkundenfälschung ob man sofort auf die Anwendbarkeit einer Urkundenfälschung abstellt oder erst das Vorliegen einer Urkunde prüft udn dann erst sagt, dass 267 die inhaltliche Whrheit der Urkunde nicht schützt.
Wie habt ihr das? Und: eine Beantwortung meiner Frage bezüglich des Fußnotenverweises bei Definitionen wäre sehr hilfreich.
Merci.
Baltus
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Anmeldungsdatum: 29.09.2006
Beiträge: 69

BeitragVerfasst am: 09 Apr 2007 - 20:50:07    Titel:

So nebenbei: den 291 oder 294, ich meine die Leistungserschliechung finde ich absolut abwegig. Da braucht man doch neben dem Gesiteskranken und Idioten bzgl. Täterqualität auch noch die entspr. Veranstalter wie zb. Theater, Bahn etc., was nicht vorliegt.
Baltus
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Anmeldungsdatum: 29.09.2006
Beiträge: 69

BeitragVerfasst am: 09 Apr 2007 - 20:51:50    Titel:

@mbkin: Wo man das zusammenfassen bzw. prüfen kann:
neuen Prüfungspunkt wie bei einem neuen Tatkomplex und einfach : Geschütztes Rechtsgut des Urkundendelikts hinschreiben und den Schönke nehmen.
Baltus
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Anmeldungsdatum: 29.09.2006
Beiträge: 69

BeitragVerfasst am: 09 Apr 2007 - 21:09:44    Titel:

an die Dreiecksbetrugsleute im ertsen Tatk.:
NAch den öff-rechtl. -Vorschriften ist immer die Behörde der Verfügende und der Staat derjenige, der den Schaden davonträgt.
78 VwVfG oder so ähnlich.
Auf Grund dieser öff-rechtl-Vorschriften bedarf es keiner Dreiecksbetrugskonstellation.
MiriFFM
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Anmeldungsdatum: 05.03.2007
Beiträge: 227
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BeitragVerfasst am: 10 Apr 2007 - 09:28:36    Titel:

haben die anderen auch im 2. tk. die vollendung beim schaden rausfliegen lassen und einen versuch geprüft??? ich wollte das vermeiden und den schaden irgendwie durchbringen...
und zum 3. tk: wie habt ihr das mit der konkludenten täuschung??? habt ihr auch so viele verschiedene meinungen????
danke!
wum
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Anmeldungsdatum: 21.02.2007
Beiträge: 15

BeitragVerfasst am: 10 Apr 2007 - 18:11:30    Titel:

hab den schaden und somit den eingehungsbetrug bejahr. ich denk das ergebnis is echt egal, weil es für beide ansichten genügend argumente gibt. häng aber noch beim subj. TB. hab error in persona und aberratio ictus angeprüft und abgeleht und einen unwesentlichen irrtum über den kausalverlauf bejaht.
einwände, zustimmung??
MiriFFM
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Anmeldungsdatum: 05.03.2007
Beiträge: 227
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BeitragVerfasst am: 10 Apr 2007 - 18:50:09    Titel:

den eingehungsschaden wollte ich auch bejahen. aber was ist mit einem rücktrittsrecht, das hätte er doch theoretisch, oder??
und wievile meinungen habt ihr bei der konkludenten täuschung?
wum
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Anmeldungsdatum: 21.02.2007
Beiträge: 15

BeitragVerfasst am: 10 Apr 2007 - 18:54:30    Titel:

wenn du den schaden bejahst kommst du zu einem vollendeten betrug!! da gibts keinen rücktritt mehr!!!
bei der konkl. täuschung hab ich net viele meinungen. nur den streit dass er hätte erkennen können, dass es sich um ein angebot handelt.
dass es die möglichkeit einer konkl. täuschung gibt is ja unbestritten. ausführungen dazu halte ich für überflüssig
MiriFFM
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Anmeldungsdatum: 05.03.2007
Beiträge: 227
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BeitragVerfasst am: 10 Apr 2007 - 19:25:57    Titel:

nein, ich meine doch den zivilrechtlichen rücktritt. wenn er nach bgb ein rücktrittsrecht hätte, dann läge doch kein schaden vor! und ich befürchte, dass er ein rücktrittsrecht hat- wieso auch nicht?
ich habe die konkludente täuschung auch schon relativ ausführlich...
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