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Groß Strafrecht Heidelberg
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Baltus
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Anmeldungsdatum: 29.09.2006
Beiträge: 69

BeitragVerfasst am: 13 Apr 2007 - 16:49:14    Titel:

@sanellina: wieso ein unbeachtlicher aberratio ictus?
Ich nehme an: einfach nicht gegeben. Die Diss. vom Rath (S.311ff.) hat mich total durcheinader gebracht. Der nimmt nämlich eine aberratio ictus auch in einem solchen Fall an. Deswegen wäre ich zu den Theorien zur aberratio ictus gekommen, die aber nur den Fall regeln,d ass der Täter bezüglich des getroffenen Zweitobjekts gar keinen Vorsatz hatte und diesen auch nicht "treffen" wollte.

Ich werde zuerst einen error in persona prüfen, dann sagen, dass dieser nicht vorliegt, anschließend einen aberratio ictus verneinen.
Danach werde ich eine Abweichung des Kausalverlaufs nennen, der unbeachtlich ist, weil vorhersehbar udn Vorsatz nur bezüglich des Betruges an U.
Das ist mein Lösungsansatz.
So richtig? Oder ist da ein Denkfehler von mir drin?
Baltus
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Anmeldungsdatum: 29.09.2006
Beiträge: 69

BeitragVerfasst am: 13 Apr 2007 - 21:09:25    Titel:

Hat sich erledigt mit dem aberratio ictus.
wum
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Anmeldungsdatum: 21.02.2007
Beiträge: 15

BeitragVerfasst am: 14 Apr 2007 - 10:47:17    Titel:

@ sanellina:
wie kommst du darauf, dass eine aberratio ictus vorliegt?
Tatobjekt ist U und nicht Y oder X!! und U wir auch getroffen!
ich habs so wie baltus. unbeachtlicher irrtum im kausalverlauf.
noch was: was habt ihr als endergebnis?
also bei mir hat B den TK 2 und TK 3 verwirklicht.
kann ich dann einfach schreiben er hat sich des betruges in 2 fällten schuldig gemacht?
wum
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Anmeldungsdatum: 21.02.2007
Beiträge: 15

BeitragVerfasst am: 14 Apr 2007 - 11:15:20    Titel:

was für straftatbestände habt ihr noch geprüft.
noch ne urkundenfälschung im 3.TK? geht die durch?
oder sonst noch was?
MiriFFM
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Anmeldungsdatum: 05.03.2007
Beiträge: 227
Wohnort: Frankfurt

BeitragVerfasst am: 14 Apr 2007 - 12:01:24    Titel:

hab im 1, 2, und 3 tk ne urkundenfälschung angesprochen, aber überall verneint..
und ja, bei mir hat er auch den 2. und 3 tk. verwirklicht. weiß aber nicht, ob man das dann so schreiben kann...
pitrie
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Anmeldungsdatum: 12.08.2006
Beiträge: 38

BeitragVerfasst am: 14 Apr 2007 - 12:44:16    Titel:

Also ich hab auch bei 1-3 urkundenfälschung angeprüft. wie habt ihr das denn beim dritten verneint? also ich hab da das problem, dass fraglich ist, ob es sich um ne urkunde handelt, da zumindest der O denkt, Aussteller sei die Zeitung... damit wär der Aussteller ja erkennbar. kann man dann einfach die Urkunde verneinen, weil der sachverhalt nicht genug hergibt?

Ansonsten hab ich mir überlegt, noch den § 261 anzuprüfen.
hat das noch jemand?
Baltus
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Anmeldungsdatum: 29.09.2006
Beiträge: 69

BeitragVerfasst am: 14 Apr 2007 - 13:42:35    Titel:

@pitrie:
Ich habe zwar auch die Urkundenfälscung bei 1 geprüft, mich jedoch auf die Anwendbarkeit beshränkt und diese verneint, wie bei den Geundrechten: Fällt das in den Schutzbereich oder nicht bzw. ist das geschütztes Rechtsgut des 267 oder nicht.
Hast du Du die Beweisfunktion, Perpetuierungsfunktion und Garantiefunktion etc. durchgeprüft im einzelnen?
Das für 1, die verneinung des Vorliegens einer Urkunde gilt ja us denselben Gründen auch für 2.
Bei 3 sehe ich keine Urkundefälschung, da als Absender nicht die Zeitung erscheint.
Eine Urkundenfälscung ist in 1-3 aus denselben Gründen (Kein geschütztes Rechtsgut) nicht gegeben.
Ich beschränke mich da lediglich auf die Anwendbarkeit.
Baltus
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Anmeldungsdatum: 29.09.2006
Beiträge: 69

BeitragVerfasst am: 14 Apr 2007 - 13:45:11    Titel:

@wum:
Das hättest Du mir auch gleich sagen können, dass Du das so hast wie ich.
Der aberratio ictus hat mich ganze zwei Tage gekostet und ich bin fast wahnsinnig geworden.
Schau dir mal BGHSt 37,214 an. Auf den bin ich zufällig gestoßen.
Sehr hilfreiche Fundstelle.
pitrie
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Anmeldungsdatum: 12.08.2006
Beiträge: 38

BeitragVerfasst am: 14 Apr 2007 - 14:04:03    Titel:

beim ersten hab ichs scheitern lassen an der tathandlung, bzw weil eben eine schriftliche lüge nicht vom § 267 umfasst ist.
beim zweiten genauso, nur hab ich da einfach kurz geschrieben, dass es sich um die gleiche konstellation handelt wie beim ersten tatkomplex und dann gleihc verneint.

bei 3. hab ich wie gesagt danach gefragt, ob eine urkunde vorliegt. find ich auch nich so abwegig, da es ja nich unbedingt drauf ankommt, wie das schreiben bzw der aussteller objektiv gesehen werden muss, sondern sich auch aus den umständen des jeweiligen verhältnisses ergeben kann, dass der aussteller eine bestimmte person ist.
im ergebnis hab ich jetzt aber gesagt, dass O ja hätte erkennen können, dass es sich nicht um ne rechnung handelt und dementsprechen dann auch hätte erkennen können, dass nich die zeitung aussteller ist...

was haltet ihr vom § 261?
Baltus
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Anmeldungsdatum: 29.09.2006
Beiträge: 69

BeitragVerfasst am: 14 Apr 2007 - 15:08:33    Titel:

zu § 261:
Dieser Tatbestand dient in erster Linie der Bekämpfung von organsierter Kriminalität. Ich sehe hier keine Organisation.
Zum zweiten könnte man den aber auf den Verschelierungstatbestand abstellen. B ist Unternehmer und muss gegenüber dem Finanzamt die Buchungen auf seinem Konto erklären (können). Alle Gelder, die er bis jetzt im Sachverhalt von seinen "Geschäften" bekommt, landen auf seinem Konto.
Da er nun noch keine Steuererklärung abgegeben und diese Buchungen als nicht erhalten dargestellt hat, kann auch keine Vershcleierung in Betracht gezogen werden.
Es gibt auch keinen Anhaltspunkt im SV dazu.
Was meinen die anderen?
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