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Wieso Geisteswissenschaft?
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eestud
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Anmeldungsdatum: 08.02.2007
Beiträge: 583

BeitragVerfasst am: 19 Apr 2007 - 21:35:59    Titel:

dönis hat folgendes geschrieben:
Die Rahmenbedingungen verbessern?
Als Ingenieur winkt einem ein Spitzengehalt und fast schon eine Jobgarantie nach dem Studium. Die Entwicklungsmöglichkeiten sind augezeichnet und die Bereiche in denen man arbeiten kann fast unbegrenzt...

Was soll man denn jetzt noch verbessern, damit sich mehr Menschen dafür entscheiden?


ich sagte ja, die Grundvoraussetzungen schaffen, an den Schulen etwas mehr "Appetit" auf das "ach-so-schwere" Studium machen, denn nur damit kriegste die Leute mit den Vorurteilen; außerdem sollten Betriebe nicht die Grunpraktika abbauen(aber das liegt ja nicht im Einflussbereich der Bildungspolitiker) viele haben aber auch kein Talent dafür.., erinnerst du dich an die Schulzeit? 9te Klasse Physik E-Lehre, wieviele Leute da schon große Probleme hatten !
eestud
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Anmeldungsdatum: 08.02.2007
Beiträge: 583

BeitragVerfasst am: 19 Apr 2007 - 21:38:34    Titel:

Freiheitlich hat folgendes geschrieben:
In der Schule sollte man keinen Frontalunterricht machen oder sinnloses Zeug sondern ein lebhafter Unterricht.


richtig, mehr ausprobieren, mehr Praxisbezug schaffen Exclamation
die ersten richtigen eigenen Versuche habe ich im Physik-Studium machen müssen, da war's mir im ersten Moment auch flau im Magen denn plötzlich "macht einem kein Lehrer mehr was vor" Shocked
prof_franke
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Anmeldungsdatum: 22.03.2007
Beiträge: 13

BeitragVerfasst am: 19 Apr 2007 - 22:07:19    Titel:

Zitat:
Wieso sollten Geisteswissenschaftler mehr oder weniger Querdenker sein als Naturwissenschaftler?


Da gibt es mehrere Gründe. Denken wir an die Geistewissenschaftler, die mehrere Fächer wie Germanistik, Philosophie oder Geschichte studieren, und die einen Job in der Wirtschaft haben möchten: Die müssen Querdenker sein, denn sie werden ihr Fachwissen kaum anwenden können. D.h. sie werden im besten Fall neben dem Studium durch Praktika versucht haben, zusätzliche Qualifikationen zu erhalten, und besitzen damit ein weit gestreutes Wissen, also viele Eindrücke. Des Weiteren besitzen sie sehr unterschiedliche wissenschaftliche Kenntnisse, wenn sie nämlich sehr unterschiedliche Fächer miteinander kombiniert haben. Diese Vielfalt an Wissen kann in manchen Berufsfeldern sehr vorteilhaft sein, z.B. um querzudenken, sich also von scheinbaren Gesetzmäßigkeiten zu lösen, und neue Gedankenansätze zu finden.

Unabhängig vom Fach, kann sich natürlich jeder Studierende als Querdenker beweisen. Die Fächerkombination ist da sicher nicht der einzige Faktor, sondern der ganze Lebenslauf (unterschiedliche Ausbildungen, Weiterbildungen, Auslandsaufenthalte, Berufserfahrungen).
ichunddunicht
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Anmeldungsdatum: 28.03.2007
Beiträge: 1415

BeitragVerfasst am: 22 Apr 2007 - 16:59:38    Titel:

der thread ist ja wie für mich geschaffen Very Happy
J.C.Denton
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Anmeldungsdatum: 10.12.2006
Beiträge: 6279

BeitragVerfasst am: 22 Apr 2007 - 17:11:30    Titel:

@prof_franke

Die GW sind übergeordnet und nicht so eindeutig trennbar. Die Philosophie ist sehr alt. Die ersten Philos haben sich auch mit Mathe beschäftigt z.b. Thales, Aristoteles, Pythagoras usw. So sinnlos sind die GW doch nicht.
borabora
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Anmeldungsdatum: 05.06.2005
Beiträge: 6273

BeitragVerfasst am: 22 Apr 2007 - 17:19:46    Titel:

J.C.Denton hat folgendes geschrieben:
@prof_franke

Die GW sind übergeordnet und nicht so eindeutig trennbar. Die Philosophie ist sehr alt. Die ersten Philos haben sich auch mit Mathe beschäftigt z.b. Thales, Aristoteles, Pythagoras usw. So sinnlos sind die GW doch nicht.
Zu der Zeit waren die Disziplinen auch noch nicht getrennt. Außerdem bezeichnen sich einige MathematikerInnen eher als Geistes- denn als NaturwissenschaftlerInnen.
J.C.Denton
Gesperrter User
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Anmeldungsdatum: 10.12.2006
Beiträge: 6279

BeitragVerfasst am: 22 Apr 2007 - 19:42:33    Titel:

borabora hat folgendes geschrieben:
J.C.Denton hat folgendes geschrieben:
@prof_franke

Die GW sind übergeordnet und nicht so eindeutig trennbar. Die Philosophie ist sehr alt. Die ersten Philos haben sich auch mit Mathe beschäftigt z.b. Thales, Aristoteles, Pythagoras usw. So sinnlos sind die GW doch nicht.
Zu der Zeit waren die Disziplinen auch noch nicht getrennt. Außerdem bezeichnen sich einige MathematikerInnen eher als Geistes- denn als NaturwissenschaftlerInnen.


Da habe ich mal Pro-Argumente, dann machst du das kaputt.

Auch andere GW gab es später, die im technischen gearbeitet haben z.b. Humboldt, Da Vinci etc.
borabora
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Anmeldungsdatum: 05.06.2005
Beiträge: 6273

BeitragVerfasst am: 22 Apr 2007 - 19:46:17    Titel:

J.C.Denton hat folgendes geschrieben:

Da habe ich mal Pro-Argumente, dann machst du das kaputt.

Crying or Very sad

Zitat:
Auch andere GW gab es später, die im technischen gearbeitet haben z.b. Humboldt, Da Vinci etc.
Ich denke von denen sollte man lernen, dass Trans-/Multidisziplinarität zu wirklich neuen, erstaunlichen Erkenntnissen führt.

Aber das kommt wieder... Very Happy
someDay
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Anmeldungsdatum: 04.09.2005
Beiträge: 3889

BeitragVerfasst am: 23 Apr 2007 - 00:41:52    Titel:

borabora hat folgendes geschrieben:
Außerdem bezeichnen sich einige MathematikerInnen eher als Geistes- denn als NaturwissenschaftlerInnen.


Nunja: Das ist mehr eine Ablehnung des Begriffes der Naturwissenschaft fuer die Mathematik und hat herzlich wenig damit zu tun, das Mathematik tatsaechlich eine GW waere. Diese Ablehnung stammt daher, das in einigen Bereichen der Mathematik von Menschen entworfenen Strukturen untersucht werden, wobei das Interesstensgebiet lediglich die konkrete Struktur ist und nicht eventuelle Anwendungen oder das Vorkommen in der Natur.

sD.
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