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Politische Gesinnung
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Daywalker77
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Anmeldungsdatum: 15.03.2006
Beiträge: 82
Wohnort: Rockenberg

BeitragVerfasst am: 23 Feb 2007 - 02:37:56    Titel:

@ lachatte: ein land besteht aber aus vielen häusern, insofern mag ich nicht einsehen, wo der vergleich hinkt. was für die familie im kleinen gilt, muss auch für das land im grossen gelten.

ob therapien die geeigneten mittel sind, mit straftätern umzugehen, sei dahingestellt. letztendlich bleibt es eine frage der pönologie, vor allem bei opferdelikten. ich mag die diskussion nicht ausufern lassen, aber in meinen augen wird einfach zu wenig wert auf opfer von straftaten gelegt. vor allem aber muss man doch die nicht straffällige gesellschaft vor straftätern schützen...oder seh ich das völlig falsch?

zum nächsten punkt: ob die anzahl derer, die den sozialstaat nur missbrauchen wollen, einen königsanteil ausmacht, oder nur eine minderheit widerspigelt, sei dahingestellt. es stellt sich in meinen augen auch weniger die frage, ob die motive für die einwanderung (legal oder illegal) ehrenwert sind. mir kommt es vielmehr darauf an, dass ich, um das beispiel von der familie nochmals aufzugreifen, zuerst die eigenen kinder ernähre, bevor ich mich um die kinder der nachbarn kümmere. die kinder der nachbarn mögen durchaus fleissig und strebsam sein, nichtsdestotrotz sind mir meine eigenen kinder lieber...

bei deinem nächsten argument sind wir wieder bei der frage, wer die bringschuld hat: wenn ich es menschen gestatte, in mein land einzureisen, gewisse vorteile dadurch zu erlangen, muss ich doch nicht auch noch derjenige sein, der aktiv wird! warum muss ICH erklären, welche regeln und gesetze hier gelten? ich erwarte vielmehr, dass ein gewisses interesse dafür da ist! ich sehe nicht mich in der verantwortung, einwanderern zu erklären, wie es hier läuft, vielmehr muss hier erwartet werden, dass das interesse an einem fremden land sich nicht nur auf die möglichen vorteile erstreckt!

wieder einen punkt weiter: wir sollten uns bei den fremden kulturen nicht nur auf die küche beschränken! natürlich ist es eine bereicherung, nicht nur deutsch-rustikal, sondern auch italienisch, griechisch, orientalisch oder was auch immer essen zu können...man sollte aber zwischen bereicherung und vermischung durchaus unterscheiden können! meine "these", dass die vermischung von kulturen schlecht endet, kann ich natürlich nicht belegen. das liegt in der natur der sache: es ist meine ansicht, kein faktum! ICH möchte nicht, dass sich die kulturen vermischen, weil ich die althergebrachte gern beibehalten würde. wenn jemand das anders sieht, dann ist es sein gutes recht...dasselbe gilt für deine frage, ob es schlecht ist, von nationalstaatsbürgern auf eu-bürger umzudenken: ICH sehe mich nicht als eu-bürger...ICH sehe mich als deutscher...also werd ich für diese ansicht auch gerade stehen! man kann durchaus eine gute nachbarschaft pflegen, ohne gleichzeitig tür und tor zu öffnen...

das letzte argument: ja, ich habe zahlen dafür: guck dir die polizeiliche kriminalstatistik an. da bleibt, selbst bei bereinigung der delikte, die nur ausländer begehen können, ein prozentual höherer wert für straffällige ausländer bestehen. natürlich kann ich deinen weg beschreiten und für alles einen guten grund finden, zum beispiel die soziale schicht. das ist mir aber zu einfach und zu sehr eine generalausrede.

niemals würde ich behaupten, dass jemand straffällig wird, weil er ausländer ist...aber prozentual werden mehr straftaten von ausländern begangen als von deutschen. die augen davor zu verschließen, halte ich für falsch. damit wären wir wieder beim thema bringschuld...und genau die sehe ich eben bei den leuten, die zureisen...und nicht bei denen, die schon lange hier leben!
Ecclesiastes
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Anmeldungsdatum: 15.12.2005
Beiträge: 1411

BeitragVerfasst am: 23 Feb 2007 - 12:10:30    Titel:

LaChatte hat folgendes geschrieben:


Welches Althergebrachte meinst du denn? Deutschland vor fünfzig Jahren, wo Frauen rechtlich unterdrückt waren? Oder vor hundert Jahren, wo Toiletten und Zentralheizung ein Luxus für wenige waren? Oder sollen gar die römischen und griechischen Einflüsse aus unserer Sprache und Kultur getilgt werden, und zurück zu germanischem Stammesleben?


So so, und Du erzählst MIR, ich sei ein Polemiker. Aber wenn man die Zentralheizungsdichte für Kultur hält......

Nein, aber ohne Spass, ich versteh' dich schon.

Wir sollten uns freuen, dass uns die Abgehörigen fremder, überlegener Kulturen überhaupt eines Besuches würdig befinden. Solange sie dies tun, sollten wir von ihnen so viel lernen wie möglich.

Ich freue mich schon auf den Tag, an dem Mullahs unsere Richter ablösen, an welchem Eierdieben die Hände abgehackt werden, wenn wir Sonntags endlich statt ins Kino zum Kopfabhacken auf den Marktplatz gehen können und zum Schluss an einer kleinen auflockernden Steinigung teilnehmen dürfen.

Und neue Geschäftsfelder gibt es dann auch - ich empfehle z.B. die Entwicklung eines Burkinis - falls die Frau im Sack mal baden gehen will.

Und wenn Dich irgendwann mal leichte Zweifel befallen, ob das denn nun alles so richtig ist, immer schön dran denken:

Unsere eigene Kultur war völlig wertlos, und dass sie endlich verschwunden ist, das ist der grösste Erfolg der Menschheitsgeschichte.

Habe ich Deine Intention in etwa getroffen?

ecc
questionable_content
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Anmeldungsdatum: 10.05.2006
Beiträge: 3934

BeitragVerfasst am: 23 Feb 2007 - 12:32:07    Titel:

Zitat:
Ich freue mich schon auf den Tag, an dem Mullahs unsere Richter ablösen, an welchem Eierdieben die Hände abgehackt werden, wenn wir Sonntags endlich statt ins Kino zum Kopfabhacken auf den Marktplatz gehen können und zum Schluss an einer kleinen auflockernden Steinigung teilnehmen dürfen.


Juhu, endlich Abwechslung in unserem Alltagsleben. Laughing
neofelis
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Anmeldungsdatum: 20.12.2006
Beiträge: 642

BeitragVerfasst am: 23 Feb 2007 - 13:35:31    Titel:

Ecclesiastes hat folgendes geschrieben:
ICH möchte nicht, dass sich die kulturen vermischen, weil ich die althergebrachte gern beibehalten würde.

Wie ist denn deiner Meinung nach unsere althergebrachte Kultur entstanden? Glaubst du, dass sie sich, abgeschottet vom Rest der Erde, in irgendeinem Kellerloch entwickelt hat? Ohne die positiven und negativen Einflüsse, die fremde Menschen und Lebensweisen mit sich bringen, wäre es mit unserer Kultur wohl auch nicht so weit her.
Wenn sich derartige Einflüsse für dich aber nur auf das "Hände-Abhacken" und "Verschleiern" beziehen, braucht man sich über deine Meinung eigentlich nicht zu wundern...Rolling Eyes
Ecclesiastes
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Anmeldungsdatum: 15.12.2005
Beiträge: 1411

BeitragVerfasst am: 23 Feb 2007 - 13:45:07    Titel:

@ Neofelis:

Nichts gegen korrektes politisches Denken, und wenn erst die Zitate, mit denen es untermauert wird, korrekt zugeordnet sind, wird es eine unwiderstehliche Dynamik entwickeln.

Mit anderen Worten: Hör auf, mir Zitate unterzuschieben. Diese Praxis ist inakzeptabel und anrüchig.

ecc
neofelis
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Anmeldungsdatum: 20.12.2006
Beiträge: 642

BeitragVerfasst am: 23 Feb 2007 - 13:59:16    Titel:

Ecclesiastes hat folgendes geschrieben:
Mit anderen Worten: Hör auf, mir Zitate unterzuschieben. Diese Praxis ist inakzeptabel und anrüchig.

Ja, ich weiß: "Copy&paste ersetzt nicht das Denken." Beim Anfang meines posts ist mir irgendetwas durcheinander geraten, sorry. (Ein bißchen weniger empfindlich könnte man allerdings auch darauf hinweisen...)

Das Zitat kann hiermit gerne aus dem kollektiven Forums-Gedächtnis gestrichen werden - meine Antwort bezog sich trotzdem auf deine vorhergegangene Aussage!

Ecclesiastes hat folgendes geschrieben:
Wir sollten uns freuen, dass uns die Abgehörigen fremder, überlegener Kulturen überhaupt eines Besuches würdig befinden. Solange sie dies tun, sollten wir von ihnen so viel lernen wie möglich.

Ich freue mich schon auf den Tag, an dem Mullahs unsere Richter ablösen, an welchem Eierdieben die Hände abgehackt werden, wenn wir Sonntags endlich statt ins Kino zum Kopfabhacken auf den Marktplatz gehen können und zum Schluss an einer kleinen auflockernden Steinigung teilnehmen dürfen.

Und neue Geschäftsfelder gibt es dann auch - ich empfehle z.B. die Entwicklung eines Burkinis - falls die Frau im Sack mal baden gehen will.

Und wenn Dich irgendwann mal leichte Zweifel befallen, ob das denn nun alles so richtig ist, immer schön dran denken:

Unsere eigene Kultur war völlig wertlos, und dass sie endlich verschwunden ist, das ist der grösste Erfolg der Menschheitsgeschichte.

Zufrieden?
Ecclesiastes
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Anmeldungsdatum: 15.12.2005
Beiträge: 1411

BeitragVerfasst am: 23 Feb 2007 - 14:01:37    Titel:

neofelis hat folgendes geschrieben:
Zufrieden?


Ja.

Und was sind jetzt Deine Kritikpunkte?

ecc
neofelis
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Anmeldungsdatum: 20.12.2006
Beiträge: 642

BeitragVerfasst am: 23 Feb 2007 - 14:12:58    Titel:

Ecclesiastes hat folgendes geschrieben:
Und was sind jetzt Deine Kritikpunkte?

Kritik übe ich an deinem - zwar hoffentlich zynisch gemeinten - Statement, bezüglich des Einflusses fremder Kulturen, die in deinen Augen primer aus "Verschleiern", "Hände-Abhacken" und "Steinigungen" bestehen! (Noch eine Zitation spare ich mir jetzt)
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Anmeldungsdatum: 30.06.2006
Beiträge: 7083

BeitragVerfasst am: 24 Feb 2007 - 19:47:28    Titel:

Zitat:

. Ein Kohl mit seiner geistig-moralischen Wende und Pofalla mit der Wiederaufwärmung der Leitkultur sind wohl kaum profunde Beispiele pragmatischer Politik.


die hab ich mit Mitte auch nicht gemeint.



Zitat:

Das Suchen nach pragmatischen Lösungen ist nicht davon abhängig ob man sich in der Mitte wähnt oder links davon steht


doch, ich finde, das hängt davon ab.
Ich sehe es ja z.b. bei der Diskussion um Studiengebühren. Die ist teilweise sowas von ideologisch geprägt, dass teilweise Sachargumente gar nicht mehr wirklich was nützen.
Selbst wenn man 100 mal erklärt, dass ein Student aus sozial schwächeren Schichten effektiv keine Studiengebühren bezahlt, wird weiterhin behauptet, dass dem nicht so ist und das diese Studenten finanziell benachteiligt würden.

Aber ähnlich ist es z.b. mit der kontrollierten Freigabe von Herion an schwerstabhängige.
In der Schweiz wurden damit sehr gute Erfahrungen gemacht, es gibt z.b. in Zürich keine offene Drogenszene mehr, viele Ex Junkies arbeiten jetzt wieder voll.

Aber trotzdem wird das von der CDU aus ideologischen Gründen abgelehtn, weil sicher viele konservative Wähler meinen, mit ihrem Steuergeld würde der Staat die Drogenszene unterstützen.
schelm
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Anmeldungsdatum: 31.07.2006
Beiträge: 4313

BeitragVerfasst am: 25 Feb 2007 - 11:22:49    Titel:

@Bürger :

Eine typische Bürgerantwort. Geprägt , gefangen und nur die eigene politische Gesinnung spiegelnd , sich in nebensächlichen Aspekten verlierend, bar jedweder Kompetenz auf die auch zwischen den Zeilen lesbaren Sorgen und Gedankengänge des Users einzugehen.

Worum geht es ihm im Kern ( meiner Einschätzung nach ) ?

Daywalker77 schrieb :
Zitat:
mir geht es einzig und allein darum, mich da, wo ich lebe, auch zufrieden zu fühlen. ich kann das nunmal nicht, wenn mein name der einzig einheimische am klingelschild ist (von deutsch klingenden namen russischer herkunft abgesehen....)...da fühle ich mich in der eigenen heimat fremd. deshalb mein credo: zuwanderung ja, aber bitte in vernünftigen massen!


Ein sich in der eigenen Heimat fremd fühlen , hat nichts mit Feindlichkeit gegen den Fremden an sich zu tun. Das Bedürfnis nach einer gefühlten , durch das unmittelbare Umfeld gespiegelten eigenen Mentalität u. Identität ist ein soziologisch verständliches , den meisten Menschen unabhängig ihrer Herkunft eigenes Phänomen.

Der häusliche Mikrokosmos ist Rückzugsgebiet für das eigene diesbezügliche Empfinden . Er subsumiert sich aus vielen kleinen , manchmal nur geringfügigen Nuancen im alltäglichen Umgang mit den Nachbarn. Er setzt eine Ebene der Verständigung voraus , welche so originär nur unter Angehörigen der gleichen Kultur , Sprache und Mentalität möglich ist.
Vergleichbar wäre : Nach der Bereicherung mehrerer Wochen am Urlaubsort mit ausschließlichen Kontakt zu Einheimischen , wäre das unerwartete Zusammentreffen mit einem Landsmann wiederum eine erfreuliche , auf einer anderen Ebene liegende mentale Bereicherung .

Dies bedeutet keineswegs eine automatische Abwertung der fremden oder höhere Bewertung der eigenen Identität. Es bedeutet nur , das die andere Anders ist und dadurch bestimmte Ebenen der spontanen , ohne große Worte zu verlierenden verbalen oder nonverbalen Kommunikation erschwert.

Andererseits : Bietet dies natürlich die Chance sich neue Ebenen der Kommunikation zu erschließen , eine völlig neue Ebene von gemeinsamen Humor , Ironie , Selbstironie , Austausch zu gesellschaftspolitischen Ereignissen etc.

Allerdings : Die meisten Menschen möchten nicht vor die Wahl gestellt sein , das eine mit dem anderen zu substituieren. Der Grad der Bereitschaft und Offenheit diese Ebenen zu mischen oder gänzlich darauf zu verzichten , ist individuell verschieden ausgeprägt und sollte sich diesbezüglich einer politischen Wertung entziehen.

Zitat:
Was willst Du reglementieren, den Zuzug? Es findet im Moment gar kein Zuzug statt. Wie willst Du etwas regeln, was nicht stattfindet?


Mit einer gewissen Portion politischer Gutwilligkeit wäre erkennbar gewesen , der Bezug des Users lag im Beispiel des 100 Wohnparteienmietshaus und damit der Überlegung der Sinnhaftigkeit von zentraler oder dezentraler Ansiedlung.

M.f.G. Schelm
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