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h ilfe bei der Kl�rung eines Falles.Unterl. H ilfeleistu
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oemer1987
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Anmeldungsdatum: 01.09.2006
Beiträge: 319

BeitragVerfasst am: 20 Feb 2007 - 03:23:14    Titel: h ilfe bei der Kl�rung eines Falles.Unterl. H ilfeleistu

hi,
Wir haben vor einer Woche einen Test im Fach Recht geschrieben. Es war ein Fall geschildert:
A bedroht B ohne Grund mit einem Messer. B schl�gt daraufhin A auf die Nase, der daraufhin bewusstlos mit gebrochenem Nasenbein auf den Boden f�llt. Nachdem B die Bedrohung niedergeschlagen hat, entfernt er sich z�gig von A.

Man sollte die pr�fen, ob hier eine Straftat von B begangen wurde.
Eins hielten wir fest: Zun�chst hat B in Notwehr gehandelt, also ist es keine rechtswidrige Handlung. Aber m�sste er auch dem A Hilfe leisten?
Meiner Meinung nach nicht, weil er mit seinem Leben bedroht wurde und aus Angst und Schrecken A niederschlug und wiederum aus Furcht sich vom Tatort entfernte. Der �323c besagt doch, dass man nur Hilfe leisten muss, wenn es den Umst�nden zuzumuten ist. Kann man es dem B zumuten noch Hilfe zu leisten, obwohl er mit seinem Leben bedroht wurde und sich so schnell wie m�glich von Gefahr befreien will?

Der Lehrer meint, ja man kann es ihm noch zumuten und deshalb ist die unterlassene Hilfeleistung eine Straftat.

Zuf�lligerweise kenne ich einen Amtsrichter, der mir jedoch recht gab und sagte, dass dies nicht zumutbar w�re.

was sagt ihr?
steiftier
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Anmeldungsdatum: 21.01.2006
Beiträge: 255

BeitragVerfasst am: 20 Feb 2007 - 10:00:28    Titel:

Das ist so ein Streitstand bei dem man beides bajahen kann, wenn man gute Argumente hat. Das kommt im Endeffekt darauf an wlches Schutzgut und in welchem Ausmaß es betroffen war.
Ich würde in dem Fall nicht fordern, daß er selbst dem anderen direkt Hilfe leisten muß, aber er hätte zumindest Hilfe holen müssen. Zumal er von der Drohung abgesehen unbeschadet davon kommt. Tendiere also auch zur unterlassenen Hilfeleistung.
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