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Großer Schein: Werkvertrag
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beckster
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Anmeldungsdatum: 20.03.2007
Beiträge: 22

BeitragVerfasst am: 12 Apr 2007 - 15:32:42    Titel:

ich denke, dass das als Argument nicht gelten kann. Schließlich steht ABWANDLUNG drüber. Also muss man das auch so behandeln, wie einen neuen Fall. Wenn alles so wäre wie oben, hätte man das auch alles in einen Fall packen können.
Im übrigen ist es nicht zwingend so, dass der berechtigte zweifel hat ode rhaben müsste. Steht zumindest bei mir nicht. Aber es ist davon auszugehen, dass der gerichtlich bestellte Sachverstädige objektiv und richtig gehandelt hat. Daher muss ich als Kläger uach davon ausgehen können, dass der Gutachter den ich bestellt habe nicht korrekt gehandelt hat. und es wäre ien ziehmlich doofe Prüfung wenn nix durchgeht. Außerdem wo ist euer Gerechtigkeitsempfinden? Surprised
horscht55
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Anmeldungsdatum: 12.04.2007
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 12 Apr 2007 - 15:57:11    Titel:

beckster hat folgendes geschrieben:
ich denke, dass das als Argument nicht gelten kann. Schließlich steht ABWANDLUNG drüber.



Gutes Argument, aber wie deutest Du dann

Zitat:
Der Sachverständige stellte fest, dass tatsächlich die unzureichende Haftung zwischen den Pappbahnen und dem Betonuntergrund schadensursächlich gewesen sind.


und

Zitat:
da er „jeglichen Glauben in Justitia verloren hatte“.
LawRider
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Anmeldungsdatum: 27.07.2005
Beiträge: 72

BeitragVerfasst am: 12 Apr 2007 - 15:57:40    Titel:

Abwandlung heißt nur, dass sich die Frage nach einem Teil des Sachverhaltes ändert.
So ist der SV eine durchgängige Geschichte, wobei Abwandlung nur bedeutet, dass du ab gewissen Punkten unterschiedliche ansprüche für unterschiedliche Personen prüfst.
Fetzi-DieLustigeTretmine
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Anmeldungsdatum: 28.03.2007
Beiträge: 40

BeitragVerfasst am: 12 Apr 2007 - 16:08:06    Titel:

unser Gerechtigkeitsempfinden ist doch da Wink

wenn der M aber nunmal nicht an unsere strahlende Göttin Justizia glauben will, müssen wir ihn bestrafen, auf dass er geläutert wird Twisted Evil

Spaß beiseite...
ja, normalerweise kann er ja auch von der Richtigkeit des Sachurteils ausgehen...
aber versetze dich doch mal in seine Lage... wem glaubst du mehr? DEINEM Privatgutachter oder irgendwem anders? und dass M sich da bestimmt drüber aufgeregt hat, dass die Welt so ungerecht ist, spricht doch auch dafür, dass er alles andere als Zweifelsfrei ist und auf das Urteil vertraut...



EDIT: boah is ja fies... 3 gegen 1 Laughing


Zuletzt bearbeitet von Fetzi-DieLustigeTretmine am 12 Apr 2007 - 16:09:19, insgesamt einmal bearbeitet
beckster
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Anmeldungsdatum: 20.03.2007
Beiträge: 22

BeitragVerfasst am: 12 Apr 2007 - 16:08:26    Titel:

Wenn man den Haftungsausschluss bejaht, schneidet man sich dich Prüfung der Verjährung und den Umfang des Schadens ab. aber das nur am Rande. Und man kann das sicherlich auch anders gliedern.

Meiner meinung nach kann das obere Gutachten keine rolle spielen, weil es dann unrelevant gewesen wäre, wann er erfährt dass der H bei S angestellt war. Er würde dann nicht über die Befangenheit des H zur Mangelhaftigkeit des kommen, sondern schon vorher im Vergleich mit dem Privatgutachten auf Differenzen stoßen. Der letzte Satz wäre somit überflüssig. Da aber in einem Fall nie eine Angabe überflüssig ist, ist für mich nur der Schlus möglich.
horscht55
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Anmeldungsdatum: 12.04.2007
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 12 Apr 2007 - 16:17:16    Titel:

beckster hat folgendes geschrieben:
Meiner meinung nach kann das obere Gutachten keine rolle spielen, weil es dann unrelevant gewesen wäre, wann er erfährt dass der H bei S angestellt war. Er würde dann nicht über die Befangenheit des H zur Mangelhaftigkeit des kommen, sondern schon vorher im Vergleich mit dem Privatgutachten auf Differenzen stoßen. Der letzte Satz wäre somit überflüssig. Da aber in einem Fall nie eine Angabe überflüssig ist, ist für mich nur der Schlus möglich.


Tja, vielleicht vertraute M auf den Briefkopf "öffentlich bestellt und vereidigter Sachverständigerdignsbums". Wußte zwar, daß er eigentlich nicht für den Schaden ursächlich war, sondern die S. Deshalb verlor er den Glauben an das Recht. Erst als er von der Verbindung zwischen H und S erfuhr, ging ihm ein Licht auf und dachte sich, daß das Gutachten jetzt erst recht falsch sein muß, da die beiden ja unter einer Decke steckten. Immerhin hatte er ja nur einen Privatgutachter gehabt und H war immerhin der hochgelobte öffentlich bestellte Gutachter.

Letzlich eine Argumentationssache.
beckster
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Anmeldungsdatum: 20.03.2007
Beiträge: 22

BeitragVerfasst am: 12 Apr 2007 - 16:30:46    Titel:

[quote="Fetzi-DieLustigeTretmine"]wem glaubst du mehr? DEINEM Privatgutachter oder irgendwem anders?
EDIT: boah is ja fies... 3 gegen 1 Laughing[/quote]
rag schreiben
Das finde ich geil das Argument: Jetzt weiß ich auch warum die Zigarettenindustrie das glaubt was die Stiftungen in deren Auftrag schreiben... Laughing
Natürlich werde ich mir immer nen Gutachter holen der in meinem Sinne schreibt. Daher wird die S auch SE frei bleiben bei Nr. 2. Aber letztlich ist doch der gerichtlich Bestellte schaverständige objektiv, bis ihm was anders nachgewiesen werden kann. Und zum zeitpunkt der Urteilsverkündung konnte M keine Befangenheit nachweisen. Und wie soll das Gutachten in den Prozess kommen? als das vom Oberschlau? Da wäre also nur ne Berufung drin. Berufung aus welchem Grund? Gutachten falsch, ok. und dann? Neues gutachten. Das Risiko trägt allein der M (wir betrachten das alles aus seiner sicht) so nun frage ich euch: Wieviele gutachten muss man so anstellen? 2? 3? 30? was ist zumutbar? Muss man immer durch alle Instanzen ziehen? Alles grundsätzlich anzweifeln?
Hier ist ein Mittelständler, der nur sein Recht will, und unterliegt weil der Gutachter befangen ist, was er nicht weiß. Und jetzt bleibt er auf dem Schaden sitzen und der Gutachter, die kleine feige Sau, ist fein raus... ^^? Die Frage ist was in der Berufung passiert. Wenn keine neue Beweisaufnahme stattfindet, dann wird nur auf Rechtsfehler untersucht. und da es keine gibt das Gutachten ins sich stimmig ist (Plausibilitätsprüfung) wird sich auch dann nix am Ergebnis ändern.
Das einzige was wirksam gewesen wäre, wäre den Sachverständigen von vor herin abzulehnen. Ich mein wer läßt sich denn den Sachverständigen der anderen Partei aufschwatzen. den lehnt man natürlich ab. Aber es nun wie es ist, dafür kann man den M nicht bestrafen.
Es bleibt für mich dabei: GA war ist sich plausibel und Ursachen sind durchaus möglich. Wenn dem nicht so wäre, wäre das Gericht dem GA nicht vollumfänglich gefolgt. (Zumindest ist das in der Realität so Wink ) Das obere Gutachten ziehe ich nicht heran, weil Abwandlung drübersteht. Un d das sich dann am Fall was ändert ergibt sich schon aus der Wortbedeutung.
beckster
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Anmeldungsdatum: 20.03.2007
Beiträge: 22

BeitragVerfasst am: 12 Apr 2007 - 16:48:33    Titel:

[quote="horscht55"]
Letzlich eine Argumentationssache.[/quote]

Ja so hab ich das auch geschrieben, in etwa. Ich meine letzlich ist jeder geführte Prozess eine Frage des Geldbeutels und vor allem des Aussichts auf erfolg und der hängt nun mal mit der Beweislast zusammen.
Fetzi-DieLustigeTretmine
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Anmeldungsdatum: 28.03.2007
Beiträge: 40

BeitragVerfasst am: 12 Apr 2007 - 19:06:46    Titel:

hmm... da ist was dran!

eins ist sicher... dort an diese Stelle ist ein Knackpunkt, der Argumentation erfordert Wink

tjo... das gute an so einem Forum ist, dass man sich alles nochmal und nochmal durchlesen und durchdenken kann Smile
lawrenceH
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Anmeldungsdatum: 29.03.2007
Beiträge: 21

BeitragVerfasst am: 12 Apr 2007 - 20:12:26    Titel:

Laughing Deswegen sollte man ja bei jeder Studie hinterfragen wer diese in Auftrag gegeben hat. Laughing
Zu jeder Studie gibt es immer eine gegen Studie. Man wird immer jemanden finden der bereit ist das Gegenteil zu bestätigen.
Jedenfalls hab ich die HA wohl zeitlich vermasselt...*heul*
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