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Hausarbeit Zivilrecht Mainz
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Larenz
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Anmeldungsdatum: 18.03.2007
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 18 März 2007 - 23:17:54    Titel:

Hey Leute!
Wünsche euch erstmal viel Erfolg bei eurer Hausarbeit.
Möchte hier ne Frage stellen, wäre nett, wenn mir hier jemand behilflich sein könnte.
Und zwar würde ich gerne wissen, ob ihr bei Frage 1 die Falschlieferung als Erfüllung durchgehen lasst und wie sich das auf den Rechtsgrund in Frage 2 auswirkt.
Habe bei der ersten Frage eine Erfüllung bejaht.

Mfg
extra_professional
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Anmeldungsdatum: 13.03.2007
Beiträge: 162

BeitragVerfasst am: 18 März 2007 - 23:52:42    Titel:

Hi Larenz, also hab Die Lieferung der Mangelhaften sache als erfüllung durch gehen lassen. Habe gelesen das eine mangelhafte Lieferung einen Rechtsgrund darstellt. Quelle is leider net zitierfähig aber werde morgen was suchen. Ich machs über ne Anfechtung, was auch geht und dann geht 812 wunderbar durch, weil der Kaufvertrag ex tunc wegfliegt.Und davor mach ich noch § 985.
gruß
braunschweiger22
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Anmeldungsdatum: 16.02.2007
Beiträge: 65
Wohnort: Hessen

BeitragVerfasst am: 19 März 2007 - 10:00:43    Titel:

Hallo Leute,

Frage 1 erscheint mir immer noch unproblematisch:
* Gattungskauf
* NAcherfüllung 437, 439 geht durch
* V kriegt seine Uhr zurück 439 IV

bei Frage 2 prüfe ich 2 Anspruchsgrundlagen getrennt:

a) 119 I mit der Folge Nichtigkeit ex tunc und dann §985

b) 812 I 1 1 allein (wobei die Kernfrage sicher der Rechtsgrund ist)

Trennt ihr auch in dieser Weise ?
Vor allem, was ist eigentlich in diesem Zusammenhang der praktische Unterschied zwischen 985 (Sachenrecht) und 812 (Bereicherungsrecht) Was wird wann verwendet ?
HappyGillmore
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Anmeldungsdatum: 12.09.2006
Beiträge: 16

BeitragVerfasst am: 19 März 2007 - 10:20:26    Titel: anfechtung

hi,
habe eure ideen mit der anfechtung gelesen.

da wir aus sicht des anwalts der v schreiben sollen, denke ich dass das keine gute idde ist. V möchte dem X immer noch die andere Uhr geben(siehe Fallfragen). Fechtet man den Vertrag an, so ist er weg. Laut Sachverhalt will V aber den Vertrag erhalten bzw. die andere Uhr übergeben. Ohne Vertrag wird das schwierig.

Ich habe das kurz angeprüft und dann so was geschrieben wie : "meinem mandanten würde ich abraten anzufechten, weil..."
Was meint ihr dazu ?

Gruß
HappyGillmore
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Anmeldungsdatum: 12.09.2006
Beiträge: 16

BeitragVerfasst am: 19 März 2007 - 10:22:28    Titel:

amog hat folgendes geschrieben:
Ich denke schon, dass § 478 II anwendbar ist. Hatte irgendwo gelesen, dass der Aufwendungsbegriff hier anders ausgelegt wird. Zu erkennen schon an dem Wortlaut "zu tragen hatte". Also mit freiwilligen Vermögensopfern hat das glaube ich nicht mehr viel zu tun. Der Kaufpreis wäre dann also eine Aufwendung. Der Anspruch scheitert aber trotzdem, da nicht nacherfüllt wurde.

An der Hersteller kommt V wahrscheinlich über § 823 I...Lehre von der Verkehrssicherungspflichten?


hi,
fingiere doch die Nacherfüllung. Falls, dann...
Gruß
braunschweiger22
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Anmeldungsdatum: 16.02.2007
Beiträge: 65
Wohnort: Hessen

BeitragVerfasst am: 19 März 2007 - 11:04:27    Titel:

ich denke das es eine gute Idee ist, eine Gesamtempfehlung zu geben, welche Anspruchsgrundlage vorzuziehen ist. Meine Frage hinsichtlich 985 und 812 geht auch in diese Richtung

Allerdings glaube ich, daß trotzdem alle Grundlagen zu prüfen sind, (also auh Anfechtung) die infrage kommen. Der Mandant kann schließlich erwarten, daß ihm alle Optionen auf den Tisch gelegt werden, bevor er entscheidet Wink
eva1984
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Anmeldungsdatum: 21.02.2007
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 19 März 2007 - 11:46:30    Titel:

Hey
also ich habe das jetzt so gemacht:
Frage 1) § 437 Nr.1, 434 III, 439
Meinungsstreit auf höherwertiges Gut, ob es einen sachmangel darstellt oder nicht.
Frage 2 ) § 346 iVm 439 - ; 985,929 - ; 812 geht dann durch
Frage 3) § 818 muss aber keinen nutzungsersatz leisten, da ihn kein verschulden trifft , sondern fehler beim V
weiss nur noch nicht ganz ob ich auch auf § 818 III eingehe oder ob das sogar einschlägig ist. wie seht ihr das bei 3? auf welchen § geht ihr da besonders ein und welcher ist einschlägig?
bei teil B denk ich auch mal § 478 II. da hab ich aber leider noch nicht mit angefangen.
EvaL
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Anmeldungsdatum: 02.03.2007
Beiträge: 10

BeitragVerfasst am: 19 März 2007 - 12:39:35    Titel:

Hallo Leute...
ich sehe gerade, dass ihr auch nicht viel weiter seid als ich. Meint ihr nicht auch wir sollten den Oechsler mal fragen, ob er noch eine Woche dran hängt??? dann wär die Hausarbeit auch machbar denk ich.

bei mir kommt bis freitag nichts halbes und nichts ganzes raus

ansosnten Toi Toi Toi!!
Gregsen
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Anmeldungsdatum: 30.01.2006
Beiträge: 523

BeitragVerfasst am: 19 März 2007 - 15:06:34    Titel:

ich glaub kaum dass das war bringt. Auch wenn der Oechsler ein guter mensch ist, vertritt er die Meinung dass Fristen dazu da sind um eingehalten zu werden.

@HappyGilmore: Da musst du stark aufpassen. Die Anfechtung des Kaufvertrags selbst ist nicht gewünscht, aber auch garnicht erst möglich, da bei Abschluß des Vertrages garkein Irrtum vorliegt.
Es geht vielmehr um die anfechtung des dinglichen geschäfts im rahmen des § 985 bzw eben der tilgungsbestimmung im rahmen des §812.


Aber mal ne andere Frage leute, was genau habt ihr bei der Anfechtung im 812 als zunächst bestehender rechtsgrund angenommen, der durch die nachträglich anfechtung der tilgungsbestimmung wegfällt? Grundsätzlich ist es zunächst ja der Kaufvertrag, da finde ich aber problematisch ihn als rechtsgrund zu nennen, weil er ja im nachhinein auch garnicht wegfällt. Ich hab momentan das recht des Käufers auch beim sachmangel die sache zu behalten als rechtsgrund genommen, weiß aber echt nicht wie ich das in worte fassen soll... wie habt ihrs ausgedrückt?

Nachtrag: Ich hab grad gelesen das einige hier die anfechtung des 929 im rahmen des 985 nicht durchgehen lassen, warum? Ich sehe keinen Grund die anfechtung scheitern zu lassen.
braunschweiger22
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Anmeldungsdatum: 16.02.2007
Beiträge: 65
Wohnort: Hessen

BeitragVerfasst am: 19 März 2007 - 15:47:54    Titel:

Hallo Gregsen,

der ursprüngliche Rechtsgrund für die Lieferung war doch das Verpflichtungsgeschäft ( Kaufvertrag) Die Frage ist jetzt ob mit der Lieferung des höherwertigen Aliuds erfüllt (mit der Folge Nacherfüllungsanspruch) oder nur ein Indebitum geliefert wurde (mit der Folge, daß der Erfüllungsanspruch nach 433 weiterhin vorhanden ist)
Dies ist ein erheblicher Streit ! (Lorenz JUS 2003)
Die Lieferung des Indebitums erfolgte bei Nichterfüllung natürlich ohne Rechtsgrund, was 812 möglich macht
Diese Konstruktion müßte ohne Anfechtung funktionieren oder sehr ihr einen Denkfehler ?
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