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Hausarbeit Strafrecht
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Projection
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Anmeldungsdatum: 22.02.2007
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 22 Feb 2007 - 21:18:47    Titel: Hausarbeit Strafrecht

Hallo Kollegen,

Ich brauche ein bisschen Hilfe,da ich nicht sicher bin,wie ich den vorliegenden Fall prüfen muss.
<SV gelöscht. Pandur>

Was soll ich mit dem Irrtum über den Kausalverlauf bei A machen?

Soll ich nach zwei Handlungsakten:

Versenken des B => §222 (+) und die Abgabe des Schusses =>§212 (-),da erst der zweite Akt erfolgsursächlich ist und dann Prüfung des Versuchs nach §§ 212 Abs.1,22,23 Abs.1.

trennen ,

oder den Vorsatz über beide Akte ( unbeachtlicher Irrtum,wenn Abweichung des tatsächlichen Kausalverlaufs vom vorgestellten unwesentlich) gelten lassen?

Könnt ihr mir bitte kurz skizierren,wie die Anstiftung des E zu prüfen ist?

Vielen Dank im Voraus!!!
gummibaerchen07
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Anmeldungsdatum: 22.02.2007
Beiträge: 17

BeitragVerfasst am: 23 Feb 2007 - 09:59:06    Titel:

Hi, bin selber noch ziemlich neu in dem Gebiet, aber du musst dir mal die Hemmer-Ausgage "Die 34 wichtigsten Fälle zum Strafrecht" holen. Hab mit der für die Zwischenprüfung gelernt und einer der ersten Fälle ist genau dein Problem.
Da will einer die Leiche versenken, die lebt aber noch und stirbt durch ertrinken. Der Kausalverlauf ist ihm zurechenbar. Steht dann alles ganz genau drin warum!

Viel Glück Cool
Projection
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Anmeldungsdatum: 22.02.2007
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 23 Feb 2007 - 14:23:28    Titel:

Hi,die Hemmer-Ausgage habe ich auch dabei.Aber in der Vorlesung haben wir einen ähnlichen Fall geprüft...Und zwar:
T plant O zu erwürgen. Als er ihn bis zur Bewusstlosigkeit gewürgt hat, meint T,der O sei schon tot. Um die Tat als Selbstmord erscheinen zu lassen, hängt er den O am Fensterkreuz auf. Erst durch diese Maßnahme kommt O zu Tode. Strafbarkeit des T ?
Dann sind die zwei Handlungsakte ( 1.Würgen und 2.Stangulieren) getrennt. Man prüft zuerst §212 durch Aufhängen des O am Fensterkreuz und dann §212 wegen des Würgens des C.

Das Problem ist,dass der erste Fall von Hemmer "Der spätere Tod" wie dieser sehr ähnlich ist,aber die Lösungen sind verschiedlich.
StR-Tobi
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Anmeldungsdatum: 10.08.2006
Beiträge: 2686

BeitragVerfasst am: 23 Feb 2007 - 15:04:52    Titel:

Hier ging's ums selbe Problem, schau mal rein:

http://www.uni-protokolle.de/foren/viewt/62478,0.html
http://www.uni-protokolle.de/foren/viewt/112612,0.html

Nebenbei: Hier keine vollständigen Hausarbeits-Sachverhalte posten, vgl. Forenregeln. Am besten die relevanten Abschnitte zusammenfassen. Erhöht auch die Chance, dass sich die Leute damit beschäftigen. Denn so einen Sachverhalts-Ochsen wie diesen ließt sich keiner gerne freiwillig durch. Wink
Hisani
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Anmeldungsdatum: 15.03.2006
Beiträge: 120

BeitragVerfasst am: 25 Feb 2007 - 11:10:38    Titel:

--> dolus generalis
Louwzi
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Anmeldungsdatum: 24.08.2006
Beiträge: 18

BeitragVerfasst am: 25 Feb 2007 - 13:21:31    Titel:

Such mal nach dem Stichwort "Jauchegrubenfall", wenn ich mich richtig erinnere, ist da ein ähnlicher Tathergang vom BGH entschieden worden.
Da müsste es massig Aufsätze zu geben.
Bitter_Lemon
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Anmeldungsdatum: 26.02.2007
Beiträge: 18

BeitragVerfasst am: 26 Feb 2007 - 10:39:56    Titel: Frage

an welcher uni wird diese HA im StrR geschrieben?
Projection
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Anmeldungsdatum: 22.02.2007
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 26 Feb 2007 - 17:42:35    Titel:

Sachverhalt lautet:

A und B hören hinter sich Schritte.A läuft voraus.Als sie über eine Brücke rennen,hört A ein Platschen und denkt,der B sei in den Fluss gesprungen,um sich so in Sicherheit zu bringen.A schießt auf die dunkle Gestalt,die auf ihn zu rennt.Er sieht anstelle des vermeintlichen Verfolgers seinen Kumpel B in einer Blutlache liegen.B gibt keinen Mucks mehr von sich.Der Verfolger ist eigentlich ins Wasser gesprungen. A will die Leiche "entsorgen" und versenkt ihn im Fluss.
Bei der Obduktion kann festgestellt werden,dass B nicht an den Folgen seiner Schussverletzung gestorben,sondern ertrunken ist.Laut Sachverständigengutachten waren bei B zum Zeitpunkt des Versenkens noch Puls und Atmung vorhanden,was man bei genauerem Hinsehen auch leicht hätte erkennen können.Bei sofortiger ärztlicher Behandlung wäre B noch zu retten gewesen.Strafbarkeit von A nach dem StGB? § 211 StGB ist nicht zu prüfen.

Sorry,dass ich am Anfang den ganzen Sachverhalt gepostet habe.
SciFiWolf
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Anmeldungsdatum: 22.03.2007
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 22 März 2007 - 02:25:28    Titel:

Lass mich raten: Uni Erlangen, Prof. Jahn, GK AT 1? Very Happy

An der schreib ich auch grad Rolling Eyes

Wie läufts bei dir?
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