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HA Große Übung StrafR SS 07 Zopfs Mainz
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Foren-Übersicht -> Jura-Forum -> HA Große Übung StrafR SS 07 Zopfs Mainz
 
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JonnyBravo
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Anmeldungsdatum: 14.09.2005
Beiträge: 58

BeitragVerfasst am: 17 Apr 2007 - 17:05:14    Titel:

Nochmal kurz zum Betrug von J an S:

Problem bei Täuschung über Tatsachen!

"Tatsachen sind konkrete, dem Beweis zugängliche Vorgänge oder Zustände der Vergangenheit oder Gegenwart".

Wie wirkt es sich aber aus dass die Abschlussklausuren ja erst in der Zukunft stattfinden?

Ich denke man muss unterscheiden: Zwar sind zukünftige Geschehnisse keine Tatsachen. Aber in einer Äußerung, die sich auf Zukünftiges bezieht, liegt eine Wirklichkeitsaussage in der Behauptung der gegenwärtigen Bedingungen für das in der Zukunft eintretende Ereignis.

Seht ihr das auch so? Bin gerade am korrekturlesen und meine Ausführung gefällt mir nicht wirklich.
Wie habt ihr dass denn gelöst? Very Happy
uniquee
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Anmeldungsdatum: 13.04.2007
Beiträge: 15

BeitragVerfasst am: 17 Apr 2007 - 17:21:39    Titel:

JonnyBravo hat folgendes geschrieben:
Nochmal kurz zum Betrug von J an S:

Problem bei Täuschung über Tatsachen!

"Tatsachen sind konkrete, dem Beweis zugängliche Vorgänge oder Zustände der Vergangenheit oder Gegenwart".

Wie wirkt es sich aber aus dass die Abschlussklausuren ja erst in der Zukunft stattfinden?

Ich denke man muss unterscheiden: Zwar sind zukünftige Geschehnisse keine Tatsachen. Aber in einer Äußerung, die sich auf Zukünftiges bezieht, liegt eine Wirklichkeitsaussage in der Behauptung der gegenwärtigen Bedingungen für das in der Zukunft eintretende Ereignis.

Seht ihr das auch so? Bin gerade am korrekturlesen und meine Ausführung gefällt mir nicht wirklich.
Wie habt ihr dass denn gelöst? Very Happy


Ich denke, dass du durchaus in der Gegenwart zu dem Beweis gelangen kannst, dass es stets tatsache ist, dass man einen Palandt nicht zwingend zum bestehen einer BGB-AT Klausur brauchst Wink.
JonnyBravo
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Anmeldungsdatum: 14.09.2005
Beiträge: 58

BeitragVerfasst am: 17 Apr 2007 - 17:41:25    Titel:

uniquee hat folgendes geschrieben:
JonnyBravo hat folgendes geschrieben:
Nochmal kurz zum Betrug von J an S:

Problem bei Täuschung über Tatsachen!

"Tatsachen sind konkrete, dem Beweis zugängliche Vorgänge oder Zustände der Vergangenheit oder Gegenwart".

Wie wirkt es sich aber aus dass die Abschlussklausuren ja erst in der Zukunft stattfinden?

Ich denke man muss unterscheiden: Zwar sind zukünftige Geschehnisse keine Tatsachen. Aber in einer Äußerung, die sich auf Zukünftiges bezieht, liegt eine Wirklichkeitsaussage in der Behauptung der gegenwärtigen Bedingungen für das in der Zukunft eintretende Ereignis.

Seht ihr das auch so? Bin gerade am korrekturlesen und meine Ausführung gefällt mir nicht wirklich.
Wie habt ihr dass denn gelöst? Very Happy


Ich denke, dass du durchaus in der Gegenwart zu dem Beweis gelangen kannst, dass es stets tatsache ist, dass man einen Palandt nicht zwingend zum bestehen einer BGB-AT Klausur brauchst Wink.


Danke Dir! Very Happy Mir ist schon klar, dass das kein grosses Problem ist und die Täuschung auch unproblematisch vorliegt. Aber ich bekomm die Kurve vom Tatsachenbegriff zu dem Beweis nicht.
armin81
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Anmeldungsdatum: 07.10.2006
Beiträge: 50

BeitragVerfasst am: 17 Apr 2007 - 17:53:59    Titel:

mal zusammenfassend. wo seht ihr die großen probleme in der ha?

- wegnahme des palandts
- täuschung und vermögensschaden bei s
- raub / räuberischer diebstahl
- gefährlichkeit des werkzeugs

gruß, armin
JonnyBravo
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Anmeldungsdatum: 14.09.2005
Beiträge: 58

BeitragVerfasst am: 17 Apr 2007 - 18:08:05    Titel:

armin81 hat folgendes geschrieben:
mal zusammenfassend. wo seht ihr die großen probleme in der ha?

- wegnahme des palandts
- täuschung und vermögensschaden bei s
- raub / räuberischer diebstahl
- gefährlichkeit des werkzeugs

gruß, armin


Ja, das sind die grossen Probleme, wobei das Problem mit der Täuschung meiner Meinung nach kein grosses problem ist.
Fazit: Etwas komische Hausarbeit, nicht das übliche Muster und auch wenige Streits. Aber wat solls.. Cool
Bonkers
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Anmeldungsdatum: 17.03.2007
Beiträge: 11

BeitragVerfasst am: 17 Apr 2007 - 21:10:43    Titel:

hettinger würde es eine jäger und sammler klausur nennen Very Happy
uniquee
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Anmeldungsdatum: 13.04.2007
Beiträge: 15

BeitragVerfasst am: 17 Apr 2007 - 22:01:05    Titel:

JonnyBravo hat folgendes geschrieben:
armin81 hat folgendes geschrieben:
mal zusammenfassend. wo seht ihr die großen probleme in der ha?

- wegnahme des palandts
- täuschung und vermögensschaden bei s
- raub / räuberischer diebstahl
- gefährlichkeit des werkzeugs

gruß, armin


Ja, das sind die grossen Probleme, wobei das Problem mit der Täuschung meiner Meinung nach kein grosses problem ist.
Fazit: Etwas komische Hausarbeit, nicht das übliche Muster und auch wenige Streits. Aber wat solls.. Cool


Zopfs ist ja wohl auch dafür bekannt, dass er fair gegenüber Studenten ist.



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Marina85
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Anmeldungsdatum: 22.06.2005
Beiträge: 4764
Wohnort: Aachen

BeitragVerfasst am: 18 Apr 2007 - 07:16:16    Titel:

armin81 hat folgendes geschrieben:
mal zusammenfassend. wo seht ihr die großen probleme in der ha?

- wegnahme des palandts
- täuschung und vermögensschaden bei s
- raub / räuberischer diebstahl
- gefährlichkeit des werkzeugs

gruß, armin


Wegnahme des Notebooks und Bereicherungsabsicht bei F (§ 259) sind bei mir auch noch Probleme, Täuschung bei S hingegen keines. Raub/Räuberischer Diebstahl muss man nur erkennen (wenn man die Wegnahme des Notebooks schon als vollendet ansieht), da ist aber sonst auch kein weiteres Problem.

Und ich stimme zu: Komische HA Confused .
armin81
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Anmeldungsdatum: 07.10.2006
Beiträge: 50

BeitragVerfasst am: 18 Apr 2007 - 08:39:23    Titel:

was haltet ihr prinzipiell von einer zivilrechtl rechtfertigung gem § 859 BGB im rahmen von 252 bei j?
Marina85
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Anmeldungsdatum: 22.06.2005
Beiträge: 4764
Wohnort: Aachen

BeitragVerfasst am: 18 Apr 2007 - 09:58:54    Titel:

Lasst ihr § 257 bei F jetzt durchgehen oder nicht? Mir ist nicht klar, wieso es an der Hilfstendenz scheitern soll. Im SV steht auch, dass sich beide über die Dummheit des S amüsieren, weshalb eigentlich davon auszugehen ist, dass F auch will, dass S den MP3-Player nicht zurückbekommt. Außerdem will F dem J durch den Kauf des MP3-Players den Nutzen vergrößern und somit auch den Vorteil...

Prüft ihr für F auch § 258?

Die Idee mit § 859 bei J im Rahmen von § 252 finde ich nicht schlecht. Es scheitert natürlich bei der verbotenen Eigenmacht am Merkmal "widerrechtlich", da N ja rechtmäßiger Besitzer wäre.

Was halten die anderen davon, das als RFG anzuprüfen?
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