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HA Große Übung StrafR SS 07 Zopfs Mainz
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Marina85
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Anmeldungsdatum: 22.06.2005
Beiträge: 4764
Wohnort: Aachen

BeitragVerfasst am: 18 Apr 2007 - 16:45:40    Titel:

Very Happy Freut mich! Das mit der Hilfstendenz bei § 257 werde ich mir nochmal überlegen.

Meinte eben übrigens § 263 III 2 Nr. 1 - man kann sich ja mal verschreiben... "gewerbsmäßig" und das lese ich grad zum ersten mal... hab das wort am anfang immer gesucht, aber nicht gefunden, da ich andere sachen unterstrichen habe. ich glaube, der ist auch relevant. beim diebstahl handelt er ja auch gewerbsmäßig.
armin81
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Anmeldungsdatum: 07.10.2006
Beiträge: 50

BeitragVerfasst am: 18 Apr 2007 - 17:09:06    Titel:

genau so sehe ich das auch. sowohl beim diebstahl, wie auch beim betrug habe ich gewerbsmäßigkeit des j bejaht. finde, dass man das durch lebensnahe auslegung gut vertreten kann...
uniquee
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Anmeldungsdatum: 13.04.2007
Beiträge: 15

BeitragVerfasst am: 18 Apr 2007 - 18:29:41    Titel:

Eine Frage zum letzten Abschnitt:

Habt ihr den Rücktritt bejaht?
Tue mir grad damit schwer die Kurve zu kriegen.

Gruß
factor5
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Anmeldungsdatum: 17.04.2007
Beiträge: 16

BeitragVerfasst am: 18 Apr 2007 - 19:01:14    Titel:

Die Gewerbsmäßigkeit beim Betrug habe ich mir auch überlegt, aber noch nicht eingebaut. Aber rein theoretisch wäre das schon drin, denke ich. Bisher hab ich das nur beim Diebstahl im ersten und bei versuchten Diebstahl im 3. Teil drin.

Habt ihr die Gewerbsmäßigkeit dann auch beim Diebstahl im 2. Teil? Und wie ist es dann mit 252, wirkt sich das irgendwie auf die Konkurrenzen aus? Wink

Zum Rücktritt, den habe ich kurz und knapp verneint, da ich davon ausgehe, dass es sich um einen fehlgeschlagenen Versuch handelt (Begr. dafür recht gut bei Roxin, AT/2, §30, Rn. 77f).
uniquee
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Anmeldungsdatum: 13.04.2007
Beiträge: 15

BeitragVerfasst am: 18 Apr 2007 - 19:55:39    Titel:

factor5 hat folgendes geschrieben:


Zum Rücktritt, den habe ich kurz und knapp verneint, da ich davon ausgehe, dass es sich um einen fehlgeschlagenen Versuch handelt (Begr. dafür recht gut bei Roxin, AT/2, §30, Rn. 77f).


Danke zunächst.

Aber meinst du nicht dass das zu leichtsinnig ist, den Versuch als fehlgeschlagen zu behandeln?

Les mal den SV "(...) kommt er zurück, um Spinde aufzubrechen, die Nootbooks oder Geld enthalten. (...), gibt er sein Vorhaben auf, (...)".
Ich würde auch gerne fehlgeschlagen sagen, weil es die Prüfung verkürzt, aber frage mich, was Zopfs mit SPINDE meint.
JonnyBravo
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Anmeldungsdatum: 14.09.2005
Beiträge: 58

BeitragVerfasst am: 18 Apr 2007 - 20:15:29    Titel:

uniquee hat folgendes geschrieben:
factor5 hat folgendes geschrieben:


Zum Rücktritt, den habe ich kurz und knapp verneint, da ich davon ausgehe, dass es sich um einen fehlgeschlagenen Versuch handelt (Begr. dafür recht gut bei Roxin, AT/2, §30, Rn. 77f).


Danke zunächst.

Aber meinst du nicht dass das zu leichtsinnig ist, den Versuch als fehlgeschlagen zu behandeln?

Les mal den SV "(...) kommt er zurück, um Spinde aufzubrechen, die Nootbooks oder Geld enthalten. (...), gibt er sein Vorhaben auf, (...)".
Ich würde auch gerne fehlgeschlagen sagen, weil es die Prüfung verkürzt, aber frage mich, was Zopfs mit SPINDE meint.


Wo liegt denn Dein Problem genau? Es geht hier doch nur um den einen Spind? Smile
Nachdem J das Vorhängeschloss am Spind durchtrennt hat, gibt er sein Vorhaben auf, da ihm bewusst wird, dass sich im Spind nur eine leere Wasserflasche befindet. Für ihn stellte sich die Situation also so dar, dass ein Weiterhandeln sinnlos wäre, weil sich im Spind nicht das erhoffte Geld, bzw. das erhoffte Notebook, sondern lediglich die wertlose Wasserflasche befand. Die Tat konnte somit aus seiner Sicht nicht mehr vollendet werden. Somit liegt ein fehlgeschlagener Versuch vor.
factor5
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Anmeldungsdatum: 17.04.2007
Beiträge: 16

BeitragVerfasst am: 18 Apr 2007 - 20:33:30    Titel:

JonnyBravo hat folgendes geschrieben:

Wo liegt denn Dein Problem genau? Es geht hier doch nur um den einen Spind? Smile
Nachdem J das Vorhängeschloss am Spind durchtrennt hat, gibt er sein Vorhaben auf, da ihm bewusst wird, dass sich im Spind nur eine leere Wasserflasche befindet. Für ihn stellte sich die Situation also so dar, dass ein Weiterhandeln sinnlos wäre, weil sich im Spind nicht das erhoffte Geld, bzw. das erhoffte Notebook, sondern lediglich die wertlose Wasserflasche befand. Die Tat konnte somit aus seiner Sicht nicht mehr vollendet werden. Somit liegt ein fehlgeschlagener Versuch vor.


Righto, genau das ist meine Begründung. Spinde, Notebooks und Geld bezieht sich nur auf den allgemeinen Wegnahmevorsatz des J, jedoch macht er tatsächlich nur einen auf.

Habt ihr den 244 I nr. 1a bei J bejaht? Also ist der Bolzenschneider eine gef. Werkzg? Ich hab eine nette kleine Abhandlung geschrieben und das ganze verneint harhar Hat das noch jemand? Razz
Marina85
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Anmeldungsdatum: 22.06.2005
Beiträge: 4764
Wohnort: Aachen

BeitragVerfasst am: 18 Apr 2007 - 20:41:27    Titel:

Ich habe eine nette lange Abhandlung geschrieben und es letztlich auch verneint (gefährliches Werkzeug).

Wenn man einmal gewerbsmäßig bejaht, muss man es immer bejahen. Würde auch sagen, das liegt hier aufgrund der SV-Angaben im 1. Absatz unumstritten vor. Beim 2. und 3. Mal hab ich dann nur noch einen Satz geschrieben.

Der Rücktritt vom Versuch ist sicher fehlgeschlagen, da der J eine wertlose Sache findet, aber ein Notebook oder Geld erwartet hat. Und wir prüfen hier schließlich den speziellen Diebstahl an diesem Spind. JonnyBravo, deine Begründung ist richtig.
JonnyBravo
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Anmeldungsdatum: 14.09.2005
Beiträge: 58

BeitragVerfasst am: 18 Apr 2007 - 21:39:24    Titel:

Ich bin bei §244 der subjektiven Theorie gefolgt! Very Happy

Danach soll es sich nur dann um ein gefährliches Werkzeug handeln, wenn der Täter die Absicht hat, den zur Herbeiführung erheblicher Verletzungen geeigneten Gegenstand im Bedarfsfall auch als gefährliches Tatmittel zu verwenden. Trifft der Täter eine solche Entscheidung, so kommen grundsätzlich all die Mittel in Betracht, die auch im Rahmen des § 224 I Nr. 2 anerkannt sind...

Bravo!! Wink
armin81
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Anmeldungsdatum: 07.10.2006
Beiträge: 50

BeitragVerfasst am: 18 Apr 2007 - 22:01:34    Titel:

- also gewerbsmäßigkeit liegt wenn, dann immer vor. so auch bei mir.
- rücktritt ist mE auch nicht möglich, da es sich um die eine konkrete tat handelt und diese ist fehlgeschlagen.
- habe auch ne kleine abhandlung und gef. des werkzeugs verneint... ich folge der "waffenersatz-theorie"
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