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HA Große Übung StrafR SS 07 Zopfs Mainz
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Foren-Übersicht -> Jura-Forum -> HA Große Übung StrafR SS 07 Zopfs Mainz
 
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Strawberry21
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Anmeldungsdatum: 28.02.2007
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 05 März 2007 - 11:43:32    Titel:

Hallo!

Habe noch einmal eine formale Frage:
es heißt ja, wir können einfachen Zeilenabstand verwenden.

Wird das dann nicht eine sehr umfangreiche Hausarbeit? Ich meine, 25 Seiten, Schriftgröße 12 und dann noch einfacher Zeilenabstand?

Ist das denn üblich in Mainz oder habe ich irgendwas falsch verstanden?

Zum Vergleich: an meiner bisherigen Uni hat die Hausarbeit Strafrecht groß einen Umfang von 20 Seiten und Zeilenabstand 1,5...

Zum Sachverhalt:

Bei der Begründung neuen Gewahrsams bin ich mir auch etwas unsicher. Eine Gewahrsamsenklave liegt meines Wissens dann vor, wenn der Täter einen leicht zu verbergenden Gegenstand in seine Tasche, seine eigene Kleidung etc. einsteckt. Laut Sachverhalt ist so ein Verhalten ja nicht gegeben. Aber ich würde hier schon eine Vollendung des Diebstahls annehmen.. eben aus dem Grund, dass er die Sicherungsmarkierung abnimmt und seinen eigenen Namen reinschreibt. Versuch ist hier meiner Meinung nach trotz des Aufenthalts im fremden Gewahrsamsbereich nicht mehr gegeben... oder wie sehr ihr das?
Vorsatz sehe ich auch kein Problem.

Viele Grüße & weiterhin viel Erfolg!
Marina85
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Anmeldungsdatum: 22.06.2005
Beiträge: 4764
Wohnort: Aachen

BeitragVerfasst am: 05 März 2007 - 12:37:51    Titel:

Ja, die HA ist umfangreich. Aber besser man hat zu viel als zu wenig Platz... Der Prof ist da schon sehr kulant...

Was heißt üblich in Mainz. Jeder Prof ist anders, und jede HA ist anders. Meine letzte HA war auch nur 20 Seiten mit Abstand 1,5.
Gräfin von Para
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Anmeldungsdatum: 27.02.2007
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 06 März 2007 - 15:04:49    Titel:

Eine Gewahrsamenklave liegt mM nach gar nicht vor. Ich denke dass ich sie sogar nicht ansprechen werde.
Es ist streitig, ob ein Sicherungsetikett ein Gewahrsam begründen kann.

Im endeffekt werde ich aber auf jeden fall dahingehend argumentieren, dass eine Wegnahme vorliegt. Wenigstens wegen den anderen Handlungen.

Hat jemand schon mit dem Betrug angefangen?

vg!
freakyfruit
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Anmeldungsdatum: 28.09.2005
Beiträge: 29
Wohnort: Mainz

BeitragVerfasst am: 06 März 2007 - 19:45:59    Titel:

Postet doch mal den Sachverhalt, dann kann man euch eher helfen, als aussenstehender. Natürlich nur wenn ihr wollt. Viel Erfolg Smile
Gräfin von Para
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Anmeldungsdatum: 27.02.2007
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 06 März 2007 - 21:15:05    Titel:

zum Sachverhalt:
1 Teil: J geht in die Unibibliothek, nimmt sich einen Palandt, entfernt das Sicherungsetikett und die Banderole und schreibt seinen Namen rein, in der Absicht, das Buch als sein eigenes aus des Bib zu bringen und zu verkaufen, um seine finanzielle lage zu verbessern.
Er entscheidet sich aber kurzfristig um und tauscht das Buch noch in der Bib gegen ein MP3Player eines Erstsemestlers, wobei J ihn glauben lässt, dass das Buch für seine Klausur unerlässlig ist.
Keteline
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Anmeldungsdatum: 08.03.2007
Beiträge: 11

BeitragVerfasst am: 08 März 2007 - 12:35:52    Titel: Gewahrsam

Also: Der Gewahrsam an einer Sache, die sich in einer generell beherrschten Gewahrsamssphäre befindet, ist erst dann gebrochen, wenn die Sache aus dieser Sphäre herausgeschafft ist.
Samson JA 1980, 285 (287)
Werde argumentieren, dass kein Gewahrsam gebrochen wurde, weil J den Palandt nicht aus der Bib rausschafft.
Dass er die Banderole etc. entfernt und seinen Namen einträgt, hindert ja auch nicht den Zugriff durch die Uni. Sie dienen ja auch nicht dem Schutz vor Wegnahme, sondern der Rückgewinnung.
Eine Gewahrsamsenklave liegt hier nicht vor. Das ist nur der Fall, wenn eine Sache in die Körpergewahrsamssphäre verbracht wird. Und das ist bei einem Palandt oder Sachen dieser Größe nicht möglich.
StR-Tobi
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Anmeldungsdatum: 10.08.2006
Beiträge: 2686

BeitragVerfasst am: 08 März 2007 - 12:58:32    Titel:

Widersprichst du dir da nicht? Einerseits sagst du, dass der Gewahrsam erst mit Verlassen einer generell beherrschten Gewahrsamssphäre gebrochen wird, andereseits, dass Banderole und Bibstempel nicht die Wegnahme verhindern, sondern die Rückgewinnung nach Wegnahme (-> Diebstahl in der Gewahrsamssphäre bereits vollendet) ermöglichen soll. Oder missverstehe ich dich?
Shafirion
Moderator
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Moderator


Anmeldungsdatum: 01.04.2005
Beiträge: 1290

BeitragVerfasst am: 08 März 2007 - 12:58:42    Titel:

Ich werde mich wohl auch früher oder später ein wenig mit dieser HA auseinandersetzen müssen. Embarassed
Keteline
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Anmeldungsdatum: 08.03.2007
Beiträge: 11

BeitragVerfasst am: 08 März 2007 - 13:09:04    Titel:

Ich habe den Gewahrsamsbruch verneint, weil er den Palandt nicht aus der Bib schafft. Das ergibt sich auch aus meiner Quelle.
Hatte nur kurz angesprochen, dass die Banderole etc. nicht die Wegnahme hindern, sondern der Rückgewinnung dienen, weil es oben angesprochen wurde, dass das ausreicht, um den Gewahrsam zu brechen.
Aber auch OHNE diese Sachen besteht ja weiterhin die reelle Zugriffsmöglichkeit des Berechtigten. Da hab ich mich wohl blöd ausgedrückt. Dass ist dann für das Regelbeispiel (§ 243) relevant - wegen Sicherungsvorkehrungen.
Marina85
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Anmeldungsdatum: 22.06.2005
Beiträge: 4764
Wohnort: Aachen

BeitragVerfasst am: 10 März 2007 - 22:50:43    Titel:

Shafirion hat folgendes geschrieben:
Ich werde mich wohl auch früher oder später ein wenig mit dieser HA auseinandersetzen müssen. Embarassed


Müssen, Paulchen? Razz


Zuletzt bearbeitet von Marina85 am 10 März 2007 - 22:56:08, insgesamt einmal bearbeitet
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