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HA Große Übung StrafR SS 07 Zopfs Mainz
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bierbo
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Anmeldungsdatum: 26.03.2007
Beiträge: 19

BeitragVerfasst am: 05 Apr 2007 - 13:44:53    Titel:

wie weit seit ihr denn mit dem B gekommen?

§ 258, 13 würd ich eigentlich noch nicht mal ansprechen, weil es für den ja zumindest eine Vortat geben muss, ganz zu schweigen von einer Garantenstellung

dann hab ich noch Beihilfe zum Diebstahl durch Unterlassen geprüft aber auch gleich an der Garantenstellung scheitern lassen

physiche Beihilfe erscheint mir auch irgendwie komisch

würdet ihr es auch für vertretbar halten, den Versuch als nicht fehlgeschlagen anzusehen, denn J wollte ja mehrere Spinde aufbrechen, daher könnte man doch auch sagen, dass sein Tatplan sich nicht darin erschöpft nur einen Spind aufzubrechen
nnm
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Anmeldungsdatum: 05.10.2006
Beiträge: 27

BeitragVerfasst am: 11 Apr 2007 - 13:47:02    Titel:

Strawberry 21: also ich wuerde den individuellen schadenseinschlag auch pruefen. denn je nachdem welchen vermögensbegriff du vertrittst, entsteht durch den tausch entweder ein schaden oder nicht.
meiner meinung nach liegt nach dem wirtschaftlichen vermögensbegriff kein schaden vor; jedoch nach dem juristisch-oekonomischen. wenn du jedoch einen streitentscheid dahisntehen lassen willst kannst du nach der wirtschaftlichen auffassung einen individuellen schadenseinschlag pruefen. dann kommt man nach beiden auffassungen zu dem ergebnis, dass ein schaden vorliegt. zumindest ist das meine theorie Very Happy

was macht ihr mit dem versuchten diebstahlt im besonders schweren fall im "Spind"-komplex? ein besonders schwerer fall bzgl. eines gesicherten gegenstands scheint unstreitig zu sein. ist jedoch auch gewerbsmaessiger, versuchter diebstahl moeglich??? finde dazu nirgends etwas. was denkt ihr?
Bonkers
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Anmeldungsdatum: 17.03.2007
Beiträge: 11

BeitragVerfasst am: 11 Apr 2007 - 15:53:12    Titel:

wieso liegt denn deiner meinung nach kein schaden nach dem wirtschaftlichem vermögensbegriff vor??? nach ihm ist vermögen doch die summe aller geldwerten güter. diebesgut hat für den erwerber jedoch keinen wert, weil er gem. 935 BGB kein eigentum erwerben kann oder???
nnm
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Anmeldungsdatum: 05.10.2006
Beiträge: 27

BeitragVerfasst am: 11 Apr 2007 - 17:57:50    Titel:

aber ist es nach dem wirtschafltichen begriff nicht so, dass jeder wert nur wirtschaftlich gesehen wird, ohne die rechtliche seite zu beachten? wirtschaftlich hat de rpalandt mindestens den gleichen wert wie der mp3-player, nur rechtlich nicht. doch darauf kaeme es ja nicht an.
so hab ich das verstanden
StR-Tobi
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Anmeldungsdatum: 10.08.2006
Beiträge: 2686

BeitragVerfasst am: 11 Apr 2007 - 21:06:53    Titel:

Dann macht es wirtschaftlich gesehen also deiner Meinung nach keinen Unterschied, ob du Eigentum und rechtmäßigen Besitz oder kein Eigentum und nur unrechtmäßigen Besitz erwirbst? Klingt nicht stimmig, oder? Wink
nnm
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Anmeldungsdatum: 05.10.2006
Beiträge: 27

BeitragVerfasst am: 12 Apr 2007 - 13:58:07    Titel:

ja, aber das ist doch gerade das problem an der streng-wirtschaftlichen auffassung. deshalb hat man sie ja korrigiert. oder bin ich hier total falsch?
Hadespictures
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Anmeldungsdatum: 03.04.2007
Beiträge: 37

BeitragVerfasst am: 12 Apr 2007 - 21:08:05    Titel:

Also das würde mich auch mal interessieren, wie und ob überhaubt das Problem mit dem Nichteigentumserwerb zu sehen ist.

Und wo steht überhaupt, dass das ein Schaden ist, kein Eigentum zu erwerben?
Hadespictures
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Anmeldungsdatum: 03.04.2007
Beiträge: 37

BeitragVerfasst am: 12 Apr 2007 - 21:10:06    Titel:

Und geht ihr bei Notebook über 242 und 252 oder stellt ihr richtiger weise fest, dass J die Wegnahme nicht vollendet hat und so 242, 22, 23 und 249 einschlägig ist?
StR-Tobi
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Anmeldungsdatum: 10.08.2006
Beiträge: 2686

BeitragVerfasst am: 12 Apr 2007 - 23:37:36    Titel:

nnm hat folgendes geschrieben:
ja, aber das ist doch gerade das problem an der streng-wirtschaftlichen auffassung. deshalb hat man sie ja korrigiert. oder bin ich hier total falsch?

Das kann doch so nicht stimmen. Die rein wirtschaftliche Betrachtungsweise wird ja ganz wesentlich mit dem Wildwest-Argument begründet: Es kommt nur auf eine rein wirtschaftliche Betrachtungsweise an, da sonst erhebliche Strafbarkeitslücken entstünden und sich unter Ganoven ein rechtsfreier Raum bilden würde. So. Nun denken wir uns die Täuschung bzgl. Nutzwert des Palandt für den Erstsemester doch einfach mal weg. Dann würde also deiner Meinung nach gemäß wirtschaftlicher Betrachtung eine Betrugsstrafbarkeit ausscheiden (denn weder objektiv-individueller noch subjektiv-individueller Schaden), nach juristisch-öknomischer aber durchgehen (da schon objektiv-individueller Schaden)? Das kann nicht stimmig sein, du vermischst meiner Meinung nach die beiden Ansichten. Der Ganove käme nämlich davon, das liegt ersichtlich nicht im (einseitig) kriminalpolitischen Sinne der wirtschaftlichen Ansicht...
nnm
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Anmeldungsdatum: 05.10.2006
Beiträge: 27

BeitragVerfasst am: 13 Apr 2007 - 00:07:19    Titel:

also ich denke, dass es genau so ist, wie du sagst.
nach wirtschaftlicher auffassung erleidet S keinen nachteil! er bekommt einen gleichwertigen ersatz. ob dieser ersatz (eigentum) ihm rechtlich auch verschafft wird ist uninteressant. das vermoegen umfasst alle geldwerten gueter unabhaengig ihrer rechtlichen anerkennung (Küper, BT, S. 344.)

daher wurde der schaden rein wirtschaftlich kompensiert. also so habe ich das verstanden. bin mir da nicht sicher.
vielleicht kannst du mich ja aufklaeren!
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