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mein sohn rennt lächelnd über die schiefe bahn...
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Foren-Übersicht -> Psychologie-Forum -> mein sohn rennt lächelnd über die schiefe bahn...
 
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Carcharoth
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Anmeldungsdatum: 18.07.2006
Beiträge: 1536

BeitragVerfasst am: 23 Feb 2007 - 18:52:13    Titel:

Warum glaube ich dass du nur ein fake bist?

Vermutlich weil dein liebster Sohn, wenn die Geschichten stimmen würden, schon längst mindestens einige Stunden Sozialarbeit aufgebrummt bekommen hätte und so einige Bewährungshelfer ihm im Nacken säßen...
Twain
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Anmeldungsdatum: 22.06.2006
Beiträge: 2680
Wohnort: Herts, U.K

BeitragVerfasst am: 23 Feb 2007 - 18:53:14    Titel:

Hmm, wenn dein Sohn wirklich so ist, wie du ihn beschreibts, könnte er ein extremer ADS-Fall sein. Aber so ausartend hab ich sowas noch nicht erlebt.

Behandelst du beide Kinder gleich? Oder deinen Jüngeren besser, weil er einfach ruhiger ist?
Beorn
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Anmeldungsdatum: 17.10.2006
Beiträge: 193

BeitragVerfasst am: 23 Feb 2007 - 22:36:00    Titel:

liesewiese hat folgendes geschrieben:
ich schreibe das alles deshalb, weil sich vielleicht jemand findet, dem es ähnlich gegangen ist und der irgendwie aus diesem horror herausgefunden hat. man könnte ja zufällig mal glück haben...


Und wenn es jemand gäbe, der ebensolche Erfahrungen hätte und "irgendwie" da rausgekommen wäre, dann wäre dies noch längst keine Garantie dafür, daß Du davon profitieren könntest: Du weißt nämlich nicht (und das kann auch niemand "von außen" beurteilen), ob die "Gründe" für die Verhaltensweisen auch nur annähernd ähnlich sind (Feuer sieht auch immer ähnlich aus, es ist aber ein Unterschied, ob Holz oder Benzin brennt - und deshalb kann das Löschverfahren, das bei dem einen Feuer hilft, bei einem anderen sogar vielleicht gefährlich sein - der Verglich hinkt selbstverständlich).

Was mir an Deiner Schilderung auffiel (und vielleicht hat das ja was damit zu tun, daß einige auf die Idee eines fakes kamen), daß Du über dieses ganze Desaster recht locker-flockig schreibst. Irgendwie ahnt man zwar Deine Verzweiflung, auf der anderen Seite haben die Schilderungen schon etwas "Augenzwinkendes" an sich: "Na ja, ist eben ein Junge!" Dies ist einerseits zwar verstehbar (sonst würdest Du wahrscheinlich den ganzen Tag heulen), auf der anderen Seite erlebe ich, daß Deine Schilderung dadurch recht inkonsequent wirkt. Da könnte man jetzt natürlich weiterdenken ... .
Wie dem auch sei: Du mahnst an, daß der gute Kleine mehrere Therapeuten verschlissen hat, die alle in der Vergangenheit kramten und für das Hier und Jetzt nichts "konnten". Das Problem ist ja erst mal, rauszufinden, was da eigentlich läuft, wie jemand "tickt", wie da jemand so geworden ist, daß er auf diese Weise aus allen Rollen fällt. Erst dann kann vernunftbegabt interveniert werden - das erscheint doch einsehbar, oder?
Wenn also aus irgendwelchen Gründen dieser Prozeß des "Verstehens" (also der Diagnostik) nicht lange genug laufen kann (weil z.B der Klient gar nicht einsieht, daß er therapiert werden soll), dann wird auch kein therapeutischer Prozeß anlaufen können.
Ich habe auch meine Zweifel, ob Dein Sohn in sich irgendeiner Weise therapiebedürftig sieht: viel mehr wird er der Meinung sein, daß alle anderen auf die Couch gehörten. Zudem wird/ist er 18: ergo volljährig und damit sein eigener Herr. Er kann also dieses seltsame Ansinnen ablehnen.

Mal unabhängig davon, daß man zwar so einige Ideen zu Deinem Sohn produzieren könnte -
liesewiese hat folgendes geschrieben:
... immer wieder macht er sich und damit auch mich unmöglich ...

- und hier liegt vielleicht das momentan größere Problem für Dich. Wenn Du so viel "Schuld" hast, dann braucht er doch gar keine mehr zu haben.
Vielleicht solltest Du erstmal sehen, daß Du selbst zu etwas kommst ... .
Nur so als Denkmöglichkeit ... .
Macabre Deified
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Anmeldungsdatum: 11.05.2005
Beiträge: 1916
Wohnort: The Republic of Elbonia

BeitragVerfasst am: 23 Feb 2007 - 22:47:41    Titel:

schlimme sache :/


in "normaleren" fällen würde ich meinen, dass so ein jugendlicher einfach mal sinnbildlich ordentlich auf die fresse fliegen muss, um zu kapieren, dass es so nicht weitergehen kann. abgesehen davon, dass dies jedoch u.A. nach jugendhaft nicht eingetreten ist hab ich natürlich keine ahnung, welchen faktor das vermutete ads darstellt. (btw: habt ihr mal nen IQTest gemacht? Wie intelligent wirkt er denn abgesehen von seinem agressiven Verhalten?)


Wie will er denn behandelt werden? Will er, dass du/ihr ihn in Ruhe lasst? Oder will er nur ständig Mittelpunkt jeglicher Aufmerksamkeit sein?
Wenn er ständig annimmt, sein Bruder bekäme mehr, was ist, wenn ihr ihm z.b. einfach mehr auf den Teller tut? Wink

Du hast ihn ja letztens rausgeworfen - was würde er denn tun/tut er, wenn er auf sich allein gestellt ist? Mami kann er dann ja nicht mehr beklauen, wenn er was braucht? Versucht er, sich selbst zu versorgen?
Hat er irgendwelche Zukunftspläne?

Wie steht er denn zu euch? Hat er seine Familie denn gern? Wie ist der Umgang zwischen euch?
Wie ist er zu Tieren? Zu Kindern?
Kann er lieb und freundlich sein, sofern er aus welchen Gründen auch immer möchte?

Zeigt oder zeigte er Reue, wenn er Mist gebaut hat?


Hat er richtige Freunde? (abgesehen eben von der obercoolen clique, mit ders zum Randalieren geht) Gibt es Menschen (im regulären umfeld), gegenüber/mit denen er kein oder ein merklich gesenktes aggressionsverhalten an den tag legt?

Wie gefällt ihm das allein sein? Was stellt er so mit sich und seiner Zeit an, wenn er für sich alleine ist?

Gab es womöglich wirklich Erlebnisse, in denen ihr ihm - ob nun absichtlich oder unbeabsichtigt, vielleicht sogar unbewusst - kräftig ins Gesicht geschmiert habt, dass ihr euren Jüngeren "mehr mögt", ob nun wegen des besseren Verhaltens oder sonstwas?

Was seine Taten im Allgemeinen angeht kann ich mir durchaus vorstellen, dass seine Hemmschwelle mit der Zeit einfach gesunken ist, etwas nicht ungewöhnliches. Ansich gehört es zur geistigen Entwicklung und zum Erwachsenwerden dazu, nur leider führt es bei manchen zu nachteiligen Entwicklungen.

frag auch mal deinen jüngeren, wie er das ganze so miterlebt hat über die jahre, vielleicht findet ihr so anhaltspunkte?

wirft der ältere dir/euch denn viel vor? unterscheidet er dabei nach gravur der des vorgeworfenen?

vor allem solltest du schauen, dass du nach möglichkeit objektiv an die sache herangehst - sofern dich bei was auch immer eine mitschuld trifft, falls du angeschuldigt wirst, denk erstmal drüber nach. wenns falsch ist kann mans immernoch widerlegen.


Schwierige Sache, wirklich Sad
Generaltoni
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Anmeldungsdatum: 30.12.2005
Beiträge: 1722
Wohnort: Im Ruhrpott

BeitragVerfasst am: 24 Feb 2007 - 08:38:02    Titel:

Liebe Frau und Mutter:

Grüße! Wünsche! (schrieb ich...)

Letzter Beitrag, nachdem ich oben meine Fragen gelöscht habe, weil Du auf keinen Punkt eingegangen bist.…

Als die gequälte Muter hast keine Frage beantwortest. Du kannst nichts von Dir darstellen. Das muss Methode haben.

Auch aus den Antworten zu den anderen Beiträgen, die sich Dir anbieten, entnehme ich keinen Hinweis, was da gelaufen ist; wo man ansetzen könnte, etwas zu ändern - bei Dir - und wie man Verhaltensabläufe offenzulegen. – Wieviele Psychologen hatten kapituliert? Vier? Das ist DEINE Geschichte! Aber alles ist dein furchtbarer Sohn – wie ein Kind vom Mond. Ach, nein, schlimmer: wie ein kaputtes Auto aus einer Montagsproduktion, das man zufällig gekauft hat, als Schrott.

So brauchst Du Dich hier nicht in ellenlangen Beschreibungen darzustellen – da würde ich liebe deinen Sohn zum Sprechen bringe. Und der könnte erzählen. (Ode er hat alles zu verdrängen gelernt...! Wie das Vorbild es wollte...!) Darauf möchte ich meine 35 Jahr als Lehrer verwetten.

Alle Gute – falls Du mal erwachst!
Carcharoth
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Anmeldungsdatum: 18.07.2006
Beiträge: 1536

BeitragVerfasst am: 24 Feb 2007 - 14:32:09    Titel:

@Generaltoni: jep!
Wenn der Sohn nicht gerade an einer Geisteskrankheit leidet, MUSS es Anhaltspunkte für sein Verhalten in der Erziehung geben, von denen hier wissentlich oder unwissentlich nichts zur Sprache kommt. Ein Kind von 18 Jahren wird vom Säuglingsalter an hauptsächlich von seinen Eltern geprägt, und auch während des Schulalters ist der Einfluss der Eltern noch sehr stark, wenn auch nicht allein vorherrschend.

Leider wird man aber wohl sagen müssen: jetzt ist der SChaden schon angerichtet und relativ irreparabel. Was ihr tun könnt: auf räumliche Distanz zu eurem Sohn gehen und trotzdem noch für ihn da sein wenn er euch braucht. Aber lasst nicht zu dass sein Verhalten euch kaputt macht. Auf jeden Fall ist eine Selbstreflexion sowohl durch dich als auch durch deinen Mann (was ist eigentlich mit ihm? du erwähnst ihn an keiner Stelle) als auch durch deinen Sohn, notfalls mittels psychologischer Unterstützung dringend vonnöten. Ich gebe Generaltoni recht: du erzählst hier alles aus deiner Sicht. Der Versuch, dich in die Lage deines Sohnes zu versetzen - gleichwohl sehr schwierig - wird an keiner Stelle unternommen.

Macabre_Deified's Fragen sind eigentlich ein guter Startpunkt - arbeite dich doch mal an ihnen ab und denk intensiv drüber nach.
Generaltoni
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Anmeldungsdatum: 30.12.2005
Beiträge: 1722
Wohnort: Im Ruhrpott

BeitragVerfasst am: 24 Feb 2007 - 14:57:55    Titel:

Als Rezeptologie und Pharmaferent, der dem Arzt die Bude einrennen muss, damit der Mediziner standesgemäßt zum Segel-"Törn" bei Sylt dabei sein kann:

Bitte sehr: Ritalin!

Aber - was? Wie?
Ein blöder Bub - der will noch nicht so recht...?

Na, wie kriegt man den hinne?? -
[Als kollektive Denksportaufgabe..!]

(Ich stifte aber kein Wochenende in Davos (um Thomas Manns "Zauberberg"-Milieu darzureichen als kulturelle Ablenkung - aber keine Segeltour...)

http://www.newmediaexplorer.org/sepp/ritalin-for-child_c.jpg


Zuletzt bearbeitet von Generaltoni am 24 Feb 2007 - 15:55:39, insgesamt einmal bearbeitet
Macabre Deified
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Anmeldungsdatum: 11.05.2005
Beiträge: 1916
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BeitragVerfasst am: 24 Feb 2007 - 15:33:00    Titel:

mich macht immernoch stutzig, dass er schon mehrere psychologen "verschlissen" haben soll.
es wäre doch ein großer zufall, wenn gerade diese 4 (?) psychologen unfähige quacksalber waren.
Es wirkt irgendwie wahrscheinlicher, dass diese Psychologen eben keine probleme gefunden haben oder besser gesagt: womöglich gefundene probleme nicht als schwerwiegend einschätzen (jeder hat so seine problemchen)

wie war die meinung der psychologen zu deinem sohn? wie schätzen sie ihn ein?

man könnte noch fragen, ob diese besuche überhaupt etwas gebracht haben. sofern man nicht selbst bereit ist, sich beim psychologen o.Ä. zu öffnen bringt so ein besuch auch nicht allzuviel - dann könnte ein psychologe höchstens verhaltensauffälligkeiten bemerken, von denen man schliessen könnte. wenn eben dies nicht der fall war könnte man doch ansich annehmen, dass er recht normal ist, oder?



@generaltoni: gegen ritalin gibts nen gegenmittel: Ritalout.
Generaltoni
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Anmeldungsdatum: 30.12.2005
Beiträge: 1722
Wohnort: Im Ruhrpott

BeitragVerfasst am: 24 Feb 2007 - 16:21:49    Titel:

Macabre Deified hat folgendes geschrieben:


@generaltoni: gegen ritalin gibts nen gegenmittel: Ritalout.


... ist ja klasse! Prima - hastet schon vergoldet, äh, patenteriert... - Macabre Deified? Wawawau - dat bringtet, bei dem Bedarf und Psycho-Verschleiß!

Ahja: Wie es gegen Tonis-mus als Antikontrazeptivum Antitonin gibt!

(Oder verwechsele ich da was: Ab-Tonin? Na, wenn es sein muss - muss es rein - äh, raus! (Ja, raus mit der Sprache....! Das beste Rezept! - liebe "liesewiese"!
liesewiese
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Anmeldungsdatum: 23.02.2007
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: 25 Feb 2007 - 00:07:31    Titel:

Deified, die küche habe ich ja nicht ständig abgeschlossen. es war aber so, dass er halt ständig alles für sich allein beansprucht hat und für seinen bruder und mich nichts übrig ließ. hatten wir eis im gefrierschrank, nahm er nicht eines, sondern alle. hatte ich süßigkeiten gekauft, waren sie schneller weg als ich gucken konnte und wenn ich ihm dann sagte, dass nun schluss ist, dann hielt er sich niemals dran. er konnte auch nie warten, vorräte anzuschaffen war ein ding der unmöglichkeit. eines tages begann er dann, sich bei jeder gelegenheit etwas zu kochen, obwohl ich selbst jeden tag kochte. irgendwann hatte ich dann eben die faxen dicke. wie ich bereits erwähnte, bei ihm jagt ein extrem das andere...

natürlich bin ich mir darüber im klaren, dass ich sehr viel falsch gemacht habe, denn sonst wäre er nicht so wie er jetzt ist. das nehme ich ganz klar auf meine kappe. mir sind aufgrund dessen, dass er sich den ganzen tag um die eigene achse drehte und es immer nur ärger von allen seiten gab auch oft die nerven durchgegangen. natürlich hätte ich ihm niemals sagen dürfen, dass ich ihn nicht mehr sehen kann. dass er ein fürchterliches kind ist und er mich nervt. damit hab ich ihm schlimmes angetan. aber ich liebe ihn und kurz nachdem ich ihm diese dinge an den kopf geworfen habe, habe ich mir selbst die größten vorwürfe gemacht, aber mir sind manchmal einfach die nerven durchgegangen. das soll keine entschuldigung sein, nur der jämmerliche versuch einer erklärung...

was den kindergarten betraf, holte ich ihn eines tages ab und er sagte mir - er hatte wie üblich ärger gekriegt, weil er nicht still sitzen konnte - er wünschte, er wäre eine maus, damit er sich verstecken könnte. daraufhin habe ich ihn dort abgemeldet und mit in den kindergarten genommen, in dem ich als hauswirtschafterin arbeitete. dort war er aber dann der ärmste kerl von allen. die begründung meiner chefin war, dass andere eltern denken könnten, mein kind würde bevorzugt. das hatte dann zur folge, dass genau das gegenteil praktiziert wurde und er immer als letzter dran kam und von den erzieherinnen die geringste aufmerksamkeit bekam. dagegen versuchte ich anzukämpfen, was zu streitigkeiten führte und da man mich nicht treffen konnte, weil ich mich zu wehren wußte, ließ man den ärger darüber, wenn vielleicht auch nicht mit voller absicht, an meinem sohn aus, um mich auf diese weise eben doch zu treffen - so erklärte es mir der damalige psychologe.

was seine schulischen leistungen betrifft, so war er eigentlich immer ziemlich wissbegierig und bei seiner einschulung konnte er bereits lesen und schreiben, wußte viel über die natur und tiere. dementsprechend langeweilte er sich und gab den klassenclown. zu seinem leidwesen haben lehrer in dieser beziehung natürlich keinen humor.war er faul, kritisierte die lehrerin ihn zu recht, aber gab er sich besonders viel mühe und machte fleißarbeit, sagte die lehrerin, er übertreibe. ja, manchmal konnte ich mir echt nur noch an den kopf fassen...

wirklich auf sich alleingestellt war er eigentlich nie. eine zeitlang hatte ich verständnis für erzieher und lehrer, letztenendes habe ich dann aber doch immer auf der seite meines sohnes gestanden und wenn es hart auf hart kam, hab ich für ihn die kohlen aus dem feuer geholt und mich mit jedem angelegt, der ihn in meinen augen zu unrecht kritisierte.

was seine zukunft betrifft, ist er völlig sorglos. er glaubte ja auch, mit lauter vieren und fünfen auf dem zeugnis würde er eine lehrstelle finden. er glaubt, er könne alkohol in rauen mengen ganz locker vertragen und würde schon nicht zum alkoholiker. vor jedem prozess glaubt er, er könne den richter schon so gut belügen, dass ihm gar nichts passieren kann. so wie er ja auch bei jedem unfug glaubt, dass man ihn nicht erwischt...

über gefühle lässt er mich gerne reden, wenn er etwas ausgefressen hat, das ist ihm wohl lieber, als würde ich ihn anschreien oder strafen. er selbst schildert seine gefühle immer nur in die richtung, dass er sich besser fühlen würde, wenn er alles dürfte und alles kriegte.

nur als ich ihm jetzt seine sachen gepackt habe und er merkte, dass es ernst wird, da hat er sich geöffnet. als er mit seinem vater weg ging hab ich ihm gesagt, dass ich ihn liebe, da antwortet er 'ich dich auch'. da sind mir dann nur noch die tränen gelaufen, so wie jetzt gerade im moment...
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