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Unternehmerregress gem. § 478
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sweetjul
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Anmeldungsdatum: 06.02.2006
Beiträge: 30
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BeitragVerfasst am: 23 Feb 2007 - 19:15:39    Titel: Unternehmerregress gem. § 478

Hi.
Angenommen, ein Verleger muss eine Reihe von Bücher von diversen Buchhändlern zurücknehmen aufgrund eines Mangels und den Käufern den Lieferpreis zurück erstatten. Kann dann der Verleger vom Autor (Hersteller) Ersatz aus den stornierten Kaufverträgen verlangen? ( Dazu ist zu sagen, dass es sich bei dem Buch um einen autobiographischen Roman handeln sollte, wobei aber einige Erzählungen nicht den Tatsachen entsprechen und deshalb die Käufer das Buch zurückgaben)
Kann jetzt der Verleger V sich jetzt auf § 478 ivm 437 berufen?
StR-Tobi
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Anmeldungsdatum: 10.08.2006
Beiträge: 2686

BeitragVerfasst am: 24 Feb 2007 - 15:37:35    Titel:

Meiner Meinung nach kein Problem. Anspruchsgrundlage ist § 478 II BGB. Wenn der Gewährleistungsanspruch Käufer/Buchhändler durchgeht, dürfte dessen Regressansprüchen gegenüber dem Verleger hier i.E. auch nichts entgegenstehen. Interessant wird dann vielleicht höchstens noch § 377 HGB, wenn zu wittern war, dass das Buch seinem Titel nicht gerecht werden kann.
sweetjul
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Anmeldungsdatum: 06.02.2006
Beiträge: 30
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 25 Feb 2007 - 15:53:18    Titel:

Hey, danke für den Hinweis auf § 377 HBG...darin könnte auch ein kleiner Schwerpunkt liegen.
lg Julia
kenobi
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Anmeldungsdatum: 28.02.2007
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 28 Feb 2007 - 10:57:38    Titel:

Hi,
ich habe meine Zweifel ob § 478 nütlich ist.

Im Verhältnis Buchhändler/Verleger liegt § 478 natürlich nahe. Jedoch geht es ja um das Verhältnis Verleger/Autor.

In diesem Verhältnis finde ich folgendes hinsichtlich § 478 problematisch:

Zwischen Autor und Verleger besteht kein Kaufvertrag. Autor hat sich zur Erstellung eines Manuskripts verpflichtet, also Verleger bzw. WerkV. § 478 setzt mE aber voraus, dass der Hersteller die gleiche Sache geliefert hat, die später verkauft wurde. Hier wurde später aber nicht Manuskript, sondern Buch verkauft. Demnach wäre der Autor kein Lieferant im unmittelbaren Sinn der Definition.
Hmmmm
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Anmeldungsdatum: 07.03.2007
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 07 März 2007 - 11:48:06    Titel:

Wozu wird denn im dargestellten Fall der § 478 II benötigt? Es handelt sich offensichtlich um einen Schadensersatzanspruch. Würde hier mit §§ 634 Nr. 4, 280 I arbeiten... § 478 spielt keine Rolle, weil es sich nicht um dieselbe Kaufsache handelt. Problematisch ist eher, worin der Schaden des Verlegers besteht! Er bekommt die Bücher ja wieder und kann sie - theoretisch - wieder verkaufen...
bersa
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Anmeldungsdatum: 15.03.2007
Beiträge: 9

BeitragVerfasst am: 16 März 2007 - 13:55:11    Titel:

ist schon jemand bei aufgabe 5?
Wenn ja dann bitte hier posten, man findet ja kaum was wieder... Smile
http://www.uni-protokolle.de/foren/viewt/117503,0.html
bersa
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Anmeldungsdatum: 15.03.2007
Beiträge: 9

BeitragVerfasst am: 20 März 2007 - 18:48:46    Titel:

Bin "erfreulicher" weise nochmal bei aufgabe 3 gelandet. Dabei stellt scih mir die Frage ob wirklich (man hört ja so einiges) eine Abgrenzung von 280 zu 281 zu erfolgen hat..
Tendiere zu 280, komme aber hinsichltich der begründung in rotieren. gibt es ausser der Möglichkiet der nacherfüllung noch andere Kriterien??
VG
jared
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Anmeldungsdatum: 21.03.2007
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: 21 März 2007 - 15:15:41    Titel:

zu aufgabe 3:

280 oder 281 oder beides?

was ist der schaden? ist das der entgangende gewinn, auch wenn die bücher bereits verkauft worden sind? das ist doch schon der erzielte gewinn und somit teil des vermögens. ist dann nicht eher das integritätsinteresse (mangelfolgeschaden) betroffen und somit über 280 zu ersetzen?
weeesss
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Anmeldungsdatum: 26.03.2007
Beiträge: 11

BeitragVerfasst am: 26 März 2007 - 20:57:56    Titel:

Hab einen Mangelfolgeschaden angenommen und deshalb § 280 I geprüft. Meine Frage ist zu Aufgabe 4. Ist das ein SE statt oder neben der Leistung?
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