Studium generale der BWL?
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Verfasst am: 13 Dez 2004 - 12:24:13 Titel: Studium generale der BWL? |
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Dies soll keine Provokation sein, sondern eine ernstgemeinte Anfrage.
Wenn ich betriebswirtschaftlliche Grundkenntnisse bekommen möchte, etwa auf dem Niveau dieser Beispiele:
Wie berechnet man die Wirtschaftlichkeit einer "Anschaffung/Investition"
- Kapitalkosten, Anschaffung, Personalkosten, Betriebskosten
- Ertrag (Umsatz, Kosten, Gewinn)
- Durchrechnen von Alternativen ("lohnt sich das": Zunahme von Ertrag vs Zunahme von Kosten, verschiedene Annahmen über die Reaktion des Marktes)
Wie sind überhaupt die oben durcheinandergewürfelten Begriffe definiert?
Wie stellt man einen _seriösen_ Buissinesplan auf? A. für den Kapitalgeber, B. für sich selbst/die eigene LEbensplanung?. Eben nicht nur eine Anneinanderreihung von (zu) optimistischen Annahmen.
Wie liest man eine Unternehmensbilanz? Größe 10-500 Mitarbeiter.
Wie beurteilt man den längerfristigen Finanzbedarf eines Unternehmens
Simples Beispiel: Welches ist die betriebswirtschafltich sinnvollste Haltedauer eines Autos, für wen und warum? (A. Neuwagen->4J B. Neuwagen->8J, C. 4J-8J)
Wie beurteilt man die Rentabilität einer Altersvorsorge?
Ich hoffe, Ihr bekommt einen Eindruck. Ich will lediglich nebenberuflich einen Eindruck/die Grundzüge der BWL kennenlernen. Es geht nicht darum, das als Hauptberuf juristisch und finanztechnisch(?) wasserdicht anwenden zu können, sonder darum, selbst grobe Konzepte entwickeln zu können und anderer Leute Konzepte einzuschätzen.
Meine Frage: sind obige Beispiele etwas, was man beantworten kann
A. mit einem "BWL leichtgemacht"-200Seiten-Buch nach einer Woche
B. nach Lesen der Einleitungskapitel einer dicken Schwarte
C. nach einem Semester BWL, wenn man entsprechende Versanstaltungen quer durch die Angebote belegt?
D. nach dem Grundstudium
E. nach dem Hauptstudium
F. nach einem Abendkurs/FH-Studium
G. nach einer kaufmännischen Lehre, d.h. nach dem Lesen entsprechend nicht-akademisch ausgerichteter Bücher.
Als Mediziner haben wir zunehmend Entscheidungen über Investitionen und zukünftige Ausrichtungen zu treffen, es fehlen uns aber dafür die fachlichen Voraussetzungen. Und BWLler legen ihren Entscheidungen eben oft nichtmedizinische Prämissen zugrunde.
Nach der obigen groben Beurteilung des Aufwandes, haltet Ihr das nebenberuflich für machbar? Kollegen studieren an Fernunis/Studiengängen, die auf berufstätige ausgerichtet sind. Dafür habe ich nicht die Zeit. Habt Ihr sonst einen Vorschlag?
Neben der Medizin sind Statistik und Mathematik bis zu dem Niveau, das ich hier im Forum angedeutet finde (Kurvendiskussion, Ableitungen etc.) geläufig.
Vielen Dank! |
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jabejc Junior Member

Anmeldungsdatum: 06.12.2004 Beiträge: 25
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Verfasst am: 14 Dez 2004 - 10:19:38 Titel: hmm die Fragen sind berechtigt... |
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Also deine Frage habe ich verstanden, aber deine Angebotsvarianten um dir den stoff beizubringen leuchten mir nicht ganz ein.
Du schreibst das du keine Zeit fuer eine Fernuni hast. Dann fallen die Lernavarianten (Vorlesungen besuchen, Grund/ Hauptstudium eh schon einmal weg) Eine Ausbildung kommt fuer dich dann wohl auch nicht mehr in Frage Obwohl ich dazu sagen muss, jemand der eine Ausbildung in BWl macht, hat dann das Wissen um diese Fragen zu beantworten. Eigentlich bleibt dir nur noch die Wahl ein buch zu lesen. Nur leider ist es da mit der Einleitung nicht getan.... Sonst wuerdest du das BWL Studium auch in Frage stellen *hmmm* Deine Fragen beziehen sich sehr stark auf Buchfuehrung, deshalb empfehle ich dir da auch, darueber ein Buch zu besorgen. Und kann nur vielSpass beim Lesen wuenschen  |
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Gast
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Verfasst am: 14 Dez 2004 - 17:53:45 Titel: |
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| Es hätte ja sein können, daß einige das reine Lernen aus Büchern nicht für sinnvoll halten. Dann wäre das Resultat eben, daß es gar nicht geht. Außerdem kann man nach einem Studium doch ganz gut einschätzen, wie aufwendig es ist, sich dieses Kenntnisniveau anzueignen. Für Medizin z.B. kann ich recht genau sagen, was Du für ein Grundverständnis von Krankheiten o.ä. an Kenntnissen brauchst. Dafür beispielsweise wäre ein Medizinstudium zu aufwendig, langwierig und gründlich. |
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Gast
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Verfasst am: 15 Dez 2004 - 17:48:47 Titel: |
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nur lesen, ohne beispiele und ausführungen, ist meiner meinung nach der stoff nicht in der tiefe zu verstehen. da muss schon eine intensive auseinandersetzung mit der materie her; dies kann nur ein uni/fh-studuim schaffen (meiner meinung nach). zb zu wissen was eine hadelsbilanz von einer steuerbilanz unterscheidet und welche positionen sind nicht sehr viel wert ohne den rechtlichen hintergrund des HGBs etc. dieses wissen kratzt nur an der oberfläche, müsste dumindest mit einem praktikum oder als visting associate vertieft werden.
außerdem, woher willst du die literaturempfelungen nehmen?
ich kann nur sagen, dass bücher wie "maketing" leichtgemacht oder sonstiges mit 1,2,3 zum.... wertlos sind.
wenn du schon ein interesse hast, ein wirklich gutes buch wie zum beispiel "maketingmanagment" von homburg/kromer zu lesen, dass weit über 1200 seiten umfasst, dann kannst du die lesezeit auch in ein studium investieren!!!!
also: studiere, so lange es noch nichts kostet...  |
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