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darwin,lamarck
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hallo123
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Anmeldungsdatum: 12.12.2005
Beiträge: 1900

BeitragVerfasst am: 10 März 2007 - 17:38:46    Titel:

Chris66 hat folgendes geschrieben:

"...Man bedenke das enorme Vervielfältigungsvermögen, das bei allen Tieren wirksam ist; man bedenke die zahllosen Samen, die Jahr auf Jahr durch hunderterlei sinnreiche Einrichtungen über die ganze Oberfläche des Landes verbreitet werden; und doch haben wir allen Grund anzunehmen, dass der durchschnittliche Prozentsatz aller Einwohner eines Landes gewöhnlich konstant bleibt. Schließlich möge man bedenken, dass diese Durchschnittszahl von Individuen (bei gleichbleibenden äußeren Bedingungen) in jedem Land durch wiederkehrende Kämpfe gegen andere Arten oder gegen die äußere Natur (wie an den Grenzen der arktischen Regionen, wo die Kälte das Leben behindert) aufrechterhalten wird, und dass gewöhnlich jedes Individuum einer jeden Art seinen Platz behauptet, entweder durch seinen eigenen Kampf und die Fähigkeit sich zeit seines Lebens, vom Eizustande an, Nahrung zu verschaffen, oder durch den Kampf seiner Eltern mit anderen Individuen derselben oder verschiedener Arten. Aber die äußeren Verhältnisse eines Landes mögen sich ändern. Erfolgt dieses in geringerem Grade, so werden die relativen Verhältniszahlen der Bewohner in den meisten Fällen nur leicht verändert werden. Wenn aber die Zahl der Bewohner gering, wie auf einer Insel, und der freie Zugang zu ihr aus anderen Ländern beschränkt ist und wenn die Verhältnisse kontinuierlich (neue Zustände bildend) fortschreiten, dann können die ursprünglichen Bewohner den veränderten Bedingungen nicht mehr so vollkommen angepasst sein, wie sie es ursprünglich waren. ...Kann es nun bezweifelt werden, dass nach dem Kampf, den ein jedes Individuum zu führen hat, um seinen Unterhalt zu finden, dass ein noch so geringes Variieren der Struktur, der Gewohnheiten oder Instinkte, da sich jedes Individuum den neuen Verhältnissen besser anpasst, zu seiner Stärke und Gesundheit beitragen wird? Es müsste im Kampfe eine bessere Chance haben, zu überleben, und diejenigen seiner Abkömmlinge, die die Variation, und sei sie eine noch so leichte, ererbten, würden ebenfalls eine bessere Chance haben. Jährlich werden mehr gezeugt, als überleben können, und das kleinste Körnchen in der Waagschale muss am Ende den Ausschlag geben, wer sterben und wer überleben soll. Wenn nun diese Wirkung der Zuchtwahl auf der einen und die des Todes auf der anderen Seite tausend Generationen hindurch weiterarbeitet, wer wird dann zu behaupten wagen, sie würden keine Wirkung hervorrufen, wenn wir uns nur daran erinnern, was B. bei Rindvieh und W. bei Schafen durch dieses gleiche Prinzip der Zuchtwahl in wenigen Jahren erzielte?
Um ein imaginäres Beispiel von fortschreitenden Veränderungen auf einer Insel zu geben: Es möge die Organisation eines zu den Hunden gehörenden Tieres, das hauptsächlich auf Kaninchen und nur manchmal auf Hasen jagt, leicht plastisch zugänglich werden; es mögen eben diese Veränderungen bewirken, dass die Zahl der Kaninchen sehr langsam ab- und die der Hasen zunehme; das Resultat davon wäre, dass der Fuchs oder der Hund zu dem Versuch gedrängt würde, mehr Hasen zu fangen: da jedoch ihre Organisation in geringerem Grade plastisch ist, so würden die Individuen mit dem leichtesten Bau, den längsten Beinen und den besten Augen, und wäre der Unterschied auch noch so unbedeutend, in geringem Grade begünstigt sein, sie würden dazu neigen, länger zu leben und die Zeit des Jahres zu überdauern, in der die Nahrung am spärlichsten vorhanden ist; sie würden auch mehr Junge aufziehen, die die Tendenz hätten, diese kleinen Besonderheiten zu vererben. Die wenigst schnellen würden unerbittlich vernichtet werden. Ich kann nicht mehr Grund sehen zu bezweifeln, dass diese Ursachen nach tausend Generationen eine merkbare Wirkung hervorrufen und die Formen des Fuchses oder der des Hundes der Jagd auf Hasen statt auf Kaninchen anpassen würden..."

Insofern unterscheiden sich Darwin und Larmarck gar nicht so sehr..vielmehr der abgewandelte Darwinismus.

Mfg
Rettungsassi
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Anmeldungsdatum: 12.02.2006
Beiträge: 1896

BeitragVerfasst am: 26 März 2007 - 17:02:45    Titel:

Die Evolution ist nicht im Geringsten bewiesen. Wir haben lediglich unzählige Indizien. Eine Liste zu schreiben, und die Indizien beider Seiten gegenüber zu stellen führt zu nichts. Es wird nur einen Streit bringen, in dem sich jeder als der "Sieger" fühlt, obwohl es am Ende der Diskussion genauso aussieht wie am Anfang.
Leute lasst einfach den Scheiß und nutzt eure Zeit für was besseres.
JohannesG
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Anmeldungsdatum: 19.09.2006
Beiträge: 339
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BeitragVerfasst am: 26 März 2007 - 17:19:17    Titel:

Naja, es könnte schon etwas bringen, wenn alle Seiten bereit für eine faire Diskussion sind. Aber solche Aussagen, wie alle Evolutionskritiker sind Nazis, sind einfach mal das Letzte! Das zeugt von Intoleranz, Egoismus und letzten Endes von Dummheit.
Ich würde mich über eine fachliche Diskussion freuen, aber da können Typen mit solchen Sprüchen zu Hause bleiben!
crick
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Anmeldungsdatum: 18.05.2006
Beiträge: 800

BeitragVerfasst am: 26 März 2007 - 18:39:26    Titel:

die evolutionstheorie gilt heutzutage als bewiesen. ende. es gibt da nichts dran zu deuteln. tut mir leid wenn man mit polemischen vergleichen anfangen muss aber es scheint ja der einzige weg zu sein. die evolutionstheorie zu bezweifeln ist falsch und moralisch fraglich
cyrix42
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Anmeldungsdatum: 14.08.2006
Beiträge: 24251

BeitragVerfasst am: 26 März 2007 - 19:00:15    Titel:

Also schön.

Dann mal ein kleiner wissenschafts-theoretischer Exkurs:


Naturwissenschaft arbeitet induktiv: Aus einer endlichen Anzahl an Experimenten wird ein Schluss gezogen, der dann für alle möglichen, auch zukünftigen Dinge gelten soll. So zumindest die Aussage.

Aber solche induktive Schlüsse können falsch sein, man hat ja nicht alle möglichen Ereignisse beobachtet, man nimmt nur an, dass diese sich alle gleich verhalten, sodass man aus den zuerstbeobachteten über alle auch zukünftigen solche Ereignisse Rückschlüsse ziehen kann.


Deshalb kann man in der Naturwissenschaft eigentlich nicht eine Theorie beweisen, sondern nur durch Experimente, bei denen die Theorie andere Voraussagen macht, als dann eintreten, diese widerlegen.

Und genau dies ist die Eigenschaft, die man von einer wissenschaftlichen Theorie erwartet: Wenn sie falsch ist, dann muss es auch eine Möglichkeit (ein Experiment) geben, dies nachzuweisen!


Hintergrund ist hier der kritische Rationalismus, einer dessen Vertreter ist Karl Popper, bei dem kann man da mal einiges dazu nachlesen. Und dieser besagt nun: Wir sollten nicht danach streben, Experimente uns auszudenken, die die bestehenden Theorien untermauern, sondern danach, welche zu finden, die diese falsifizieren. Nur so ist Erkenntnisgewinn möglich!

Und je länger sich eine Theorie dagegen erfolgreich zu wehr setzt, desto näher ist sie wahrscheinlich schon an der Wahrheit dran. Smile


Die Evoutionstheorie hat in ihrem wesentlichen Aufbau bisher jede wissenschaftliche Attacke seit ihrem Bestehen überstanden. Also soo falsch kann sie nun nicht sein. Aber das war mit der Newton´schen Mechanik genauso, bis ein Einstein kam, und die Sache revolutionierte (wobei die Newton´sche Mechanik deshalb nicht falsch ist, sondern nur für sehr kleine Geschwindigkeiten gilt...)


Viele Grüße, Cyrix
crick
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Anmeldungsdatum: 18.05.2006
Beiträge: 800

BeitragVerfasst am: 26 März 2007 - 19:26:58    Titel:

endlich mal ein substanzieller beitrag. das ist natürölich richtig, dass man nie etwas ganz beweisen kann. aber das gilt ja nicht nur für die evolutionstheorie, sondern für jedes existierende naturgesetz.

eine theorie ist eine überprüfbare hypothese. das bedeutet, man kann mit ihr beobachtete phänomene erklären und aussagen über den ausgang zukünftiger experimente machen. wenn der apfel vom baum fällt kann man das durch die fallgesetze beschreiben. und man kann voraussagen, dass eine birne auch vom baum fällt und diesen gesetzen gehorcht. die newtonschen gesetze beschreiben also ein phänomen und erlauben eine voraussage über andere versuche. und solange es nchts gibt, was diesen gesetzen widerspricht gibt es keinen grund anzunehmen die gesetze seien falsch. und das ist auch bei der evolutionstheorie so. sie beschreibt etwas sehr exakt und erlaubt vorhersagen. somit ist sie eine gut belegte und nahezu bewiesene theorie... bei den fallgesetzen wissen wir heute, dass es etwas anders ist. die allgemeine relativitätstheorie vermag die widersprüche zu erklären. sie ist eine erweiterung der fallgesetze. denn sie beschreiobt das fallen von äpfeln, aber zusätzlich auch das fallen von sternen und so weiter, da sie die relativität von zeit und raum zur erkläruzng heranzieht. nichts desto trotz sind die klassischen fallgesetze geeignet den fallenden apfel zu erklären und es gibt keinen grund die ergebnisse anzuzweifeln und die newtonsche mechanik zu verbieten, weil man verifizieren musste
The Freak
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Anmeldungsdatum: 05.12.2005
Beiträge: 266

BeitragVerfasst am: 13 Mai 2007 - 22:19:02    Titel:

JohannesG hat folgendes geschrieben:
The Freak hat folgendes geschrieben:
Kreationisten gehen nie auf Argumente ein, die ihren Glauben betreffen und weichen daher immer auf die Evolutionstheorie aus.

Hast du das irgendwann während dieser Diskussion mal bei mir gesehen??


+

JohannesG hat folgendes geschrieben:

Ich weis nicht warum die höher entwickelten Individuen höher liegen...
Aber ehrlich gesagt, es ist mir relativ egal.

Ich gehe also, im Gegensatz zu den "Evolutionisten" kein Risiko ein...


siehste!
JohannesG
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Anmeldungsdatum: 19.09.2006
Beiträge: 339
Wohnort: Nähe Leipzig

BeitragVerfasst am: 03 Jun 2007 - 13:58:30    Titel:

bin mal wieder hier gelandet...

@frerki: Ich sag nicht, dass es schlecht ist die Bibel zu hinterfragen, im Gegenteil, es ist, wie du schon sagtest in Gottes Sinne, aber wenn man auf das Ergebnis kommt, Gott gibt es nicht und der Mensch ist das Ergebnis der Evolution ist das nicht in Gottes Sinne. Das Ergebnis habe ich ja schon genannt...


@ The Freak: indem ich gesagt habe, dass ich nicht weis, warum die höher entwickelten Individuen höher liegen, bin ich doch schon auf das Argument eingegagnegn oder?
Ich habe gesagt, dass ich es mir nicht erklären kann und sage jetzt, dass dieses Argument für die Evolution spricht, aber es stimmt mich noch lange nicht um...
cyrix42
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Anmeldungsdatum: 14.08.2006
Beiträge: 24251

BeitragVerfasst am: 03 Jun 2007 - 14:07:33    Titel:

och nö



Cyrix
JohannesG
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Anmeldungsdatum: 19.09.2006
Beiträge: 339
Wohnort: Nähe Leipzig

BeitragVerfasst am: 03 Jun 2007 - 20:25:41    Titel:

Cyrix, du hast absolut Recht.
Wir lassen das jetzt!
Ich hab schon sehr lange überlegt, ob ich jetz wirklich was schreiben soll, habs dummerweise dioch gemacht, jetzt ist endgültig Schluss!!

Viele Grüße, Johannes
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