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darwin,lamarck
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JohannesG
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Anmeldungsdatum: 19.09.2006
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Wohnort: Nähe Leipzig

BeitragVerfasst am: 22 März 2007 - 17:26:26    Titel:

crick hat folgendes geschrieben:
[...] dann stellt man fest, dass die meisten Autoren, die die Evolution bezweifeln in kruden Gedankenwelten leben[...]nicht zu kleinen teil Nazis und Antisemiten von der übelsten Sorte sind,

Wie erklärst du dir, dass die Nazis die Evolutionstheorie für die Ausrottung der Juden verwendet haben??? Sie haben gesagt, die arische Rasse muss überleben und haben ihr (durch Ausrottung der anderen) einen Selektionsvorteil verschaffen wollen. Un du willst mir erzählen, Evolutionskritiker seien Nazis von der übelsten Sorte???? Überleg bitte, bevor du schreibst!

Und einen Tipp an alle: Beschäftigt euch mal mit dem Thema, bevor ihr große Reden schwingt!!!
JohannesG
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Anmeldungsdatum: 19.09.2006
Beiträge: 339
Wohnort: Nähe Leipzig

BeitragVerfasst am: 28 März 2007 - 15:01:04    Titel:

Ahhh, cool. Die Evolutionstheorie wird also von den Versuchen eher bewiesen als widerlegt...
Na von den Versuchen hab ich leider noch nichts gehört. Im Gegenteil. Man versucht seit ca. 20 Jahren bei Bakterien mittels Strahlung etc. Mutationen hervorzurufen, das gelingt auch, aber wie sehen diese Mutanten aus? Sie sterben! Fakt ist, dass es bisher nicht einem einzigen Labor auf dieser Welt gelungen ist, aus einem Tier ein Tier zu machen, dass höher entwickelt ist.
Am besten ich stell hier ma nen Link rein, da kannst du ma sehn, wie wissenschaftlich deine Theorie ist!
Der Link ist ganz gut, da wird diese Theorie mal genau untersucht. Da stellt sich heraus, dass die Evolutionstheorie nicht das ist, was sie vorgibt zu sein! Aber das wirst du sicher selbst herausfinden, wenn du dir den Beitrag ma durchliest...
http://www.ge-li.de/evolution-wissenschaft.htm


Und noch etwas: wenn du keine Ahnung von dem hast, was du redest (und genau das entnehme ich deinen Beiträgen), dann schreib auch nichts!!
Mescalor
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Anmeldungsdatum: 04.06.2006
Beiträge: 491
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BeitragVerfasst am: 28 März 2007 - 15:11:53    Titel:

nach überfliegen dieser seite hab ich kein einziges wirklich stimmiges argument gefunden was denn ganz klar die evolution widerlegt aber die schöpfungsgeschichte belegt...

Zitat:
5. Es ist bekannt, dass die Mitochondrien (Zellkoerperchen innerhalb der Zelle) eigene Erbinformationen (DNS) enthalten, die beim Menschen über die Mutter vererbt werden (Wieland, C., 1998; CEN Technical Journal). Derartige Erkenntnisse konnte die Evolutionstheorie nie haben, denn das widerlegt ihre eigene Grundaussage über die Selbstentstehung des Lebens an verschiedenen Orten der Weltozeane.
Auch hier steht die genetische Wissenschaft in absoluter Übereinstimmung mit dem biblischen Schöpfungsmodell.


allein dieses argument ist schon witzig, denn ich weiß wirklich nich was genau hier mit der biblischen schöpfung übereinstimmt - nichts?
die mitochondrien sind so grob 1-2 Ga nach Erdentstehung und wohl 500 Ma - 1Ga nach Lebenentstehung in Eukaryoten gekommen - wieso widerspricht sowas der evolution und belegt gelichzeitig die schöpfung?

so etwas lässt sich fast über jeden punkt sagen; entweder sind es nichtssagende argumente oder aber es wird auf unbestreitbare annahmen verwiesen - beides nicht wirklich das gelbe vom ei.
JohannesG
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Anmeldungsdatum: 19.09.2006
Beiträge: 339
Wohnort: Nähe Leipzig

BeitragVerfasst am: 28 März 2007 - 15:28:51    Titel:

Ok, aber die ganze sache mit den nicht weiter reduzierbaren Systemen, sollen die alle durch sprunghafte, positive Mutationen verursacht worden sein?
und was is damit? http://www.dasgeheimnis.de/web/jesus_schoepfer.htm
Mescalor
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Anmeldungsdatum: 04.06.2006
Beiträge: 491
Wohnort: Tü

BeitragVerfasst am: 28 März 2007 - 15:36:41    Titel:

naja ich habe um ehrlich zu sein keine lust großartig zu diskutieren Smile

sind beides theorien, und ich behaupte nicht das die evolutionstheorie alles abdeckt oder gut erklärt - aber dennoch ist es eine schöne mögliche annäherung, auf deren basis auch so einiges im labor funktioniert oder erklärbar ist.
Aber mit dem heutigen wissensstand kann man trotz allem nicht die schöpfungstheorie komplett ausschließen oder widerlegen, denn dafür ist es eben nur eine theorie.

Auf der anderen seite kann aber die schöpfungstheorie noch viel weniger die evolutionstheorie widerlegen, denn auf was basiert denn die schöpfungstheorie? auf schrift, überllieferung und naja, glaube
das dumme ist das bei allen argumentationen der glaube unanfechtbar ist.

nimmt man mal (theoretisch) den glauben weg, so bleiben als argumente beider theorien überlieferungen und schriften übrig, und vielleicht noch nen paar experimente der naturwissenschaft.

und wenn ich das anschaue, dann würde ich doch eher der evolutionstheorie recht geben, denn deren schriften und argumente stammen aus relativ aktueller zeit und nicht von leute, die vor 2000 jahren gelebt haben und vielleicht ganz andere vorstellungen hatten und vor allem auch weniger kentnisse der welt...

Alles in allem, man kann keine der beiden theorien beweisen, doch gefallen mir die versuchten beweisführen der evolutionstheorie besser, einfach weil sie erstens aktueller sind und zweitens auf dingen fundieren, die auch alles andere in unser heutigen welt am laufen halten (bsp medizin etc - wenn du mal einen antibiotika-multiresistenten bakterienstamm bekommst kannst du die evolution noch so oft bestreiten - der bakterienstamm wurde auf jeden fall durch uns selektioniert)

Also sitze ich hier eben und glaube eher an die evolutionstheorie, denn die ist zeitgemäßer und dem aktuellen wissensstand besser angepasst als blinder glaube ... so meine meinung
JohannesG
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Anmeldungsdatum: 19.09.2006
Beiträge: 339
Wohnort: Nähe Leipzig

BeitragVerfasst am: 28 März 2007 - 15:51:25    Titel:

Na und ich finde, die Schöpfungsgeschichte entspricht der Wissenschaft mehr, da die Evolutionstheorie wirklich in einigen Punkten widerspricht. Die Schöpfung erfordert zwar Glaube, widerspricht aber dem heutigen Wissensstand nicht so sehr, wie die Evolutionstheorie.
Ich meine, ich akzeptiere deine Meinung und wie du es ja schon selbst sagtest, man kann keine von beiden widerlegen, aber ich sehe nicht ein, warum ich mir Beiträge wie "Evolutionskritiker sind Nazis" durchlesen muss.
Zumal die Experimente und generell, unsere Sicht der Wissenschaft eher in Richtung Schöpfung tendiert.
Werner Heisenberg hat es mal genau auf den Punkt gebracht, als er sagte: "Der erste Schluck aus dem Becher der Wissenschaft macht atheistisch, aber auf dem Grund des Bechers wartet Gott." Das ist für mich das beste Zitat, das es dazu gibt und spiegelt genau das wieder, was ich denke. Natürlich gibt es Hinweise für eine Evolution, aber nur für Mikroevolution und in keinster Weise für Makroevolution. Die Entstehung der Vielfalt der Arten, bzw. die Entstehung der Arten kann keine Evolutionstheorie erklären. Und da bin ich überzeugt davon, dass Gott die Ursache ist. Es gibt auch weitere wissenschaftliche Hinweise darauf, dass das Universum einen intelligenten Planer (=Schöpfer) haben muss!
Aber wie gesagt, ich akzeptiere deine Meinung.
cyrix42
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Anmeldungsdatum: 14.08.2006
Beiträge: 24251

BeitragVerfasst am: 28 März 2007 - 16:12:41    Titel:

Lieber JohannesG!

Warum werden deine bahnbrechenden Erkenntnisse, die du hier erläuterst, dann nicht auf Fachkongressen von Biologen besprochen?

Sie mir nach, dass sich einer religiös motivierten Internet-Seite nicht glaube... Wenn du mir Verweise aus der "Nature" oder ähnlichen Fachmagazinen, deren Artikel erst eine review-Prozess durchlaufen müssen, also nicht offensichtlicher Schund sein können, den man im Internet an allen Ecken und Enden ohne probleme veröffentlichen kann, dann sehen wir weiter.

Die Evolutionstheorie ist die bisher besste Annäherung, an das, was wirklich passiert, welche wir haben. Aber es gibt halt Leute, die akzeptieren dies nicht, weil es nicht in ihr Jahrtausende altes Weltbild passt...


Viele Grüße, Cyrix
crick
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Anmeldungsdatum: 18.05.2006
Beiträge: 800

BeitragVerfasst am: 28 März 2007 - 20:55:51    Titel:

nein die evolutionstheorie widerspricht sich nicht. wirklich. wenn man sich etwas mit dem thema befasst stellt man fest, dass alles in der biologie einen sinn macht... und sich die evolution auf allen ebenen der biologie nachvollziehen lässt. ich könnte unendlich viele beispiele aufzählen. und wenn du dich wirklich mal mit wissenschaftlicher literatur befassen würdest, dann würdest du sehr schnell feststellen, dass sich die evolutionstheorie nicht ernsthaft bestreiten lässt.
ich hab in meinem studium gerade das thema, warum lebewesen metalle brauchen wie eisen und magnesium. denn sie sind längst nicht die häufigsten metalle auf der erde. das hat aber einfach damit zu tun, dass das leben im meer entstanden ist, wo diese metalle gelöst waren... deswegen findet man sie heute in allen zellen. --> evolution
wie entstehen gene aus dem nichts? gene können sich manchmal verdoppeln. das kann man im labor nachvollziehen.. dann haben sie zwei davon. da sie nur eins brauchen kann das andere mutieren, wobei auch nachteile nicht so schlimm sind, weil man ja zwei hat. so kann im laufe der zeit ein neues gen entstehen --> evolution
man kann heutzutage die aminosäuresequenzen von ähnlichen enzymen aus verschiedenen organismen miteinander vergleichen und feststellen, dass die sich ähnlich sind. man kann verwandschaften aufklären. und so stellt man fest, dass die meisten enzyme aus menschen und pflanzen miteinander verwandt sind. man kann stammbäume aufstellen und so weiter. es gibt tausende von beweisen und nicht einen einzigen gegenbeweis. und das seit über 100 jahre.... also nochmal: die evolutionstheorie steht nach wie vor wie ein fels in der brandung und die vergangenen jahrzehnte und jahrhunderte haben ihr nichts anhaben können. es gibt keine ernst zu nehmenden wissenschaftler, die sie bestreiten
Mescalor
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Anmeldungsdatum: 04.06.2006
Beiträge: 491
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BeitragVerfasst am: 29 März 2007 - 13:17:44    Titel:

naja es gibt allerdings keinen einzigen richtigen beweis für die evolution

der stichhaltigste fast-beweis ist wohl mikroevolution bei einzellern, etwa foraminiferen

selbst fossilen mögen einen schönen beweis für die evolution geben, doch wirklich 100% sicher lässt sich an fossilien nicht sagen das es genau so abgelaufen ist und nicht anders - alles spricht dafür, aber was will das heißen

aber dennoch kann man nicht behaupten das die evolutionstheorie bewiesen ist, denn dann würde sie nicht mehr so heißen.
es ist eine schöne, viel erklärende theorie, aber wer weiß tatsächlich 100% das es so abgelaufen sein muss?
dazu müsste man einfach viel zu lange warten, und das übersteigt die lebenszeit der menschen wie auch der gesamten menschheit um ein vielfaches.

das soll jetzt heißen das ich gegen die evolutionstheorie bin, doch sollte man sie nicht als gegeben und 100% richtig, sondern eben als theorie sehen.

Im gegensatz zur schöpfungstheorie wird alllerdings an der evoultionstheorie (nach heutiger sicht) mit wissenschaftlichen und plausiblen mitteln geforscht und nachgedacht - und das macht die evolutionstheorie gegenüber der schöpfungstheorie weitaus stichhaltiger wie ich finde...
Mescalor
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Anmeldungsdatum: 04.06.2006
Beiträge: 491
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BeitragVerfasst am: 30 März 2007 - 08:08:47    Titel:

naja ich würd das so nicht sagen

es gibt naturgesetze, die sind mit den heutigen methoden beweisbar und reproduzierbar und damit aus unserer heutigen sicht bewiesen

und es gibt theorien, die sind nur theoretisch nachvollziehbar, aber weder reproduzierbar noch nach unserem heutigen methodenstand bewiesen

prinzipiell kann man schon nichts beweisen und deswegen alles anzweifeln, das ist schon war.
aber wenn man unsere heutigen methoden als grundlage nimmt, so kann man manches damit beweisen (und aufgrund mangelnden besseren alternativen) auch nicht widerlegen, anderes hingegen kann man nur theoretisch annehmen und hinweise dafür finden ...

ich würde einfach in einer diskussion evolution vs schöpfung nicht die evolution als naturgesetz behandeln, damit ist meine beweisführung im großen und ganzen dann auch nicht besser als die der kreationisten
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