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Drogen...
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iwoky
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Anmeldungsdatum: 24.02.2007
Beiträge: 75

BeitragVerfasst am: 02 März 2007 - 12:50:58    Titel:

Krawallbiene hat folgendes geschrieben:
ja aber der gute threasteller sagt er steckt in ner kleinen drogenkrise aber er weiß nicht ob er da überhaupt raus will...

tut mir leid aber ich finde sowas muss nicht sein...süchtig sein is kein spaß- und sucht is eine krankheit und hat schon seien gründe warum amn so schlecht davon weg kommt.

harmsen hat folgendes geschrieben:
Eine grundlegend ablehnende Haltung wird wohl immer die beste sein, nicht nur für die eigene Person.


also so wie ich die drogenaufklährung für leute die schon in einer krise stecken, kenne, wird da eigentlich nicht auf die -du hättest das nicht machen dürfen- schuldgefühlsdrüse gedrückt. ich denke ein paar tips und mal ne beschreibung von ziggy zu seinem problem wären nicht so unangebracht.
mal nebenbei widersprichst du dich mit deiner aussage kb in hinsicht dass du dich ein wenig zu sehr mit deiner meinung profilierst und irgendwie wenig dem problem an sich, was du ja hier hochspielst, beiträgst.
Krawallbiene
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Anmeldungsdatum: 15.08.2005
Beiträge: 5179

BeitragVerfasst am: 02 März 2007 - 13:58:57    Titel:

jemand der nicht weiß ob er von drogen weg kommen soll oder nicht kann man nur raten das er sich schnellstmöglich zu ner suchtberatung begeben sollte.

eigentlich sollte es ja keien frage sein ob man sich davon entfernt oder nicht weil auf die sauer es sicherlich nicht besser wird. irgendwann stelt sich nämlich nicht mehr dir frage nach dem wollen sondern dann kommt das nicht können in den vordergrund..

also liebe rjetzt die reißleine ziehen als dann , wenn es zu spät ist
phine
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Anmeldungsdatum: 28.12.2005
Beiträge: 1823
Wohnort: 49°56'40''N11°34'40''E

BeitragVerfasst am: 02 März 2007 - 14:31:27    Titel:

Krawallbiene hat folgendes geschrieben:
mhm ich glaube nicht das du in der lage bist vor dem ersten konsum von drogen zu beurteilen ob du stark genug bist davon weg zu kommen bzw nachm ersten mal aufzuhören..


mein letzer post bezog sich auf deinen oben. woher willst du das genau wissen? ich glaube schon, dass manche menschen das können, deshalb meine ich, dass du das so pauschal einfach nicht sagen kannst. auch ich kenne einige menschen, die sich mit drogen kaputt gemacht haben. dann kenne ich welche, die nur ab und an konsumieren. es gibt auch leute, die mal sehr stark abhängig von einer droge waren, jedoch wieder dauerhaft runtergekommen sind.
ich bin bspw. eine von denen, die nie abhängig wurde - übertrieben hab ich es ja auch nie, und auch nicht sehr viel probiert.
von manchen drogen sollte man schon wissen, wie stark abhängig und welcher form sie abhängig machen.
außerdem spielen bei einer sucht mehrere faktoren eine rolle! das sollte auch klar sein..

aber einem erwachsenen menschen, der hin und wieder mal einen joint raucht, kann ich das nicht übel nehmen.
phine
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Anmeldungsdatum: 28.12.2005
Beiträge: 1823
Wohnort: 49°56'40''N11°34'40''E

BeitragVerfasst am: 02 März 2007 - 14:36:00    Titel:

Krawallbiene hat folgendes geschrieben:
liebe phine ich glaube ich darf mir ein urteil erlauben...dazu muss man nicht selbst drogen konsumiert haben...es reicht das was ich gesehen habe..glaub mir über solche diskussionen habe ich schon lange gespräche geführt


natürlich kannst du das, aber auch nur bis zu einem gewissen grad. hier kommt man halt auch ständig mit den extremfällen - und so wie du's darlegst ist es eben nicht immer.


hier nochwas: http://www.drogen-aufklaerung.de/texte/littip/littip06.htm

http://www.zauberpilz.com/

(edit: auf englisch auch eine interessante seite http://www.druglibrary.org/schaffer/lsd/doors.htm)


Zuletzt bearbeitet von phine am 02 März 2007 - 14:58:26, insgesamt einmal bearbeitet
Krawallbiene
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Anmeldungsdatum: 15.08.2005
Beiträge: 5179

BeitragVerfasst am: 02 März 2007 - 14:54:55    Titel:

ja das stimmt schon..wenn man viel gesehen hat kommt man unweigerlich eher zu den dramatischeren ansichten bzw geht man vieleicht eher davon aus.

gut ich gebe zu wir wissen nicht was der threadsteller nun für probleme hat..wäre sehr gut wenn er das aufklären könnte..
titatina
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Anmeldungsdatum: 05.01.2007
Beiträge: 905
Wohnort: Bremen

BeitragVerfasst am: 02 März 2007 - 16:06:21    Titel:

Gleich mal vorweg: Ich steh da eher auf Phines Seite.

Ich weiß durchaus, dass man mit Drogen Probleme haben kann, dass viele, zu viele Leute, davon abhängig werden und dann ihr bisheriges Leben nicht mehr auf die Reihe kriegen.

Aber: Das sind nicht alle! Und vor allem find ich es absolut verkehrt von "Den Drogen" zu reden. Das kann man nicht in einen Topf werfen!
Was bitte schön sind Drogen? Heroin, Koks und Opium? Marihuana? Extasys?
Wohin gehört Alkohol?
Was ist mit Zigaretten und Kaffee?
Computerspiele?
und und und

Meiner Meinung nach gehört das alles zu Drogen, die einen sind extremer, die anderen weniger. Und für wen was extrem ist, das kann man nicht so verallgemeinern.

Ein maßvoller Umgang mit Hasch ist allemal gesünder als jeden Tag ne halbe Pulle Schnaps. Wenn jeder, der in seiner Jugend Joints raucht, den Rest seines Lebens nicht mehr klar kommt, dann gäbe es seit den 70er kaum noch vernünftige Erwachsene.

Ich kiffe gern und seh da auch überhaupt nix verwerfliches drin. Nur weil es verboten ist, ist das nicht mehr und nicht weniger gefährlich als Alkohol. Nur ist letzterer gesetzlich und gesellschaftlich halt akzeptiert.

Aber nun auch noch an den Threadersteller:
Wenn Du selbst erkennst, dass Dein Drogenkonsum bereits in einer Krise ist, dann hast Du doch schon erkannt, dass es eigentlich zu viel ist, oder? Ich kenn solche Gedanken. Bisher ist es mir immer gelungen, aus eigener Kraft das zu beenden. Ich mach mir auch keine Sorgen, dass sich das ändern wird. (Ich weiß, dass alle Drogen-GegnerInnen dieses Thread jetzt denken oder auch gleich schreiben, dass jeder Süchtige das behauptet. Was auch richtig ist. Ich bin mir trotzdem sicher, dass es bei mir so ist. Ich kriege mein Leben auf die Reihe und das sogar ziemlich gut! Ich bin erwachsen und vernünftig genug, mit meinem Haschkonsum umgehen zu können) Aber mich würde eher interessieren, warum Du meinst, dass Du vielleicht aus dieser Krise nicht wieder raus willst. Das klingt danach, als hättest Du andere Probleme, die Du in den Drogen, welche auch immer es sein mögen, erstickst. Und das halte ich für gefährlich. Ich betrachte Drogen als etwas, was nett ist. Nicht um mich zu betäuben! Ja, das kommt zwischendrin auch mal vor, aber die Regel ist das nicht und darf das auch nicht sein. Auch nicht in Form von Alkohol.
Wenn es so ist, dass Du eigentlich irgendwelche anderen Probleme hast, würde ich dringend empfehlen, den Versuch zu starten, die Drogen sein zu lassen. Ggf. auch mit professioneller Hilfe. Und Dich erstmal um den Rest zu kümmern. Das geht besser ohne Rausch, der neigt immer dazu, sich selbst was vorzulügen, vor allem in Situationen, die zum Aufräumen einen klaren Kopf benötigen. Berauscht kriegst Du Dich selber nicht wieder hin.
(und wenn Du damit durch bist und dann denkst "jetzt mal auf nen Party nen Joint", dann spricht meines Erachtens nichts dagegen.)
geneve07
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Anmeldungsdatum: 28.10.2006
Beiträge: 160

BeitragVerfasst am: 02 März 2007 - 21:50:23    Titel:

Man darf ja nicht vergessen, dass es abgesehen von den Langzeitfolgen von Drogen auch Unfälle unter Drogen und Alk geben kann. Ein sehr großer Teil der jungen Menschen die schwere Unfälle haben, müssten nicht sein.

Ich frage mich warum muss man es wagen? Ich sehe Drogenkonsum mittlerweile immer mehr aus der Sicht von Erziehern, etc. und stelle mir da immer die Frage: Was wenn es mein Kind ist ? Was würde ich meinem Kind raten? Finger weg!!! Wenn ich Mutter wäre würde ich nicht sagen, geh vernünftig mit dem Hasch/Alk um.

Zu den 70ern ich kenne da solche die diese Zeit mitgemacht haben - es gab auch damals Drogentote. Außerdem ist heute das Problem, dass viel mehr gemixt wird, was dazu führt dass bei einer Einlieferung ins Krankenhaus nicht so gut reagiert werden kann (Tabletten,Alk, Naturdrogen, XTC etc.) woher weiß ein Arzt was der Patient intus hat.

Das Konsumverhalten ist anders und etwas unkontrollierter, lässt sich auch am Alkkonsum feststellen (absichtliches Komasaufen)

Wer nein zu Drogen sagt, geht nie den falschen Weg
ziggy157
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Anmeldungsdatum: 02.03.2007
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 02 März 2007 - 23:51:50    Titel:

Also ich bin jetzt 15 Jahre alt, mit 13 hat es angefangen zuerst mit kiffen und Alkohol, und jetzt nehme ich ab und zu auch noch pilze. Also kiffen das tue ich etwa jeden 2ten Tag, Alkohol trinke ich fast täglich und dann noch die Pilze, die ich etwa monatlich konsumiere...

@titatina, ja es stimmt ich habe auch noch andere Probleme(Schule, Eltern...) ich denke aber nicht umbedingt dass ich die Probleme ohne die Drogen leichter lösen kann.Ich glaube dass dies keinen direkten Einfluss hat da ich Drogen sowiso nur bei guter Laune konsumiere, nur aus Genuss und nicht wie viele warscheinlich denken aus Frust.

Ich denke ich werde dann mal versuchen den konsum zu reduzieren.Ma schaun vileicht gets dan ma ab zur Psychologin. Thx für eure antworten.
iwoky
Gesperrter User
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Anmeldungsdatum: 24.02.2007
Beiträge: 75

BeitragVerfasst am: 03 März 2007 - 08:18:31    Titel:

ich würd den alk ganz lassen nur noch joints rauchen und wenn du nur 1mal im monat pilze nimmst kann das ja nicht so schlimm sein. wenn du vom alk nicht runterkommst kann das gründe haben die dann zur scheinbaren sucht führen wie zb minderwertigkeitskomplexe o.ä. vielleicht herrscht in deiner sozialen umgebenung ein besonderer druck dem du nicht gewachsen bist wie zb schulstress, klingt irgendwo unlogisch weil man die schule dann ja sicherlich nicht schafft. aber es kann durchaus sein dass man sich dort so viel stress selbst aufläd und am ende dann doch unverhältnismässig gut ist, im vergleich zur eigenen druckemfindung, sich quasi etwas einbildet was einen quält um das dann wegzutrinken, also ein spielchen um nichts.
phine
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Anmeldungsdatum: 28.12.2005
Beiträge: 1823
Wohnort: 49°56'40''N11°34'40''E

BeitragVerfasst am: 03 März 2007 - 13:10:25    Titel:

@geneve07:


du kannst im grunde verbieten, was du möchstest. aber wie wir alle wissen, machen kinder so und so irgendwann was sie wollen. und ganz ehrlich - bevor mein kind eines tages von einem scharlatan an der straßenecke informationen zu drogen holt o. aufgetischt bekommt, gebe sie ihm ich lieber.

drogentote wird es immer wieder geben, daran kann man auch nicht sehr viel ändern. wie titatina schon angedeutet hat, gibt es bei menschen verschiedene gründe, weshalb sie "drogen" nehmen. für manche ist es ein religiöses ritual, für andere wiederum nur ein instrument, um sich selbst kaputt zu machen, und und und...

ich schrieb auch in einem anderen posting, dass es wenn, dann wirklich nur erwachsene machen sollten. das ist zwar irgendwo utopisch, aber so gäbe es nicht mehr ganz so viele unfälle mmn. wie gesagt, ist die persönlichkeit eines jugendlichen noch nicht wirklich fest und drogen helfen da nicht unbedingt, eine stabile psyche aufzubauen.

ich bin auch der meinung, dass ein mensch, der noch nie wirklich süchtig nach einer droge war, sich nicht in einen süchtigen hineinversetzten kann. die meisten drogenberater waren selbst mal in einer solchen situation, und wissen genau, wie man sich dabei fühlt und wie man das problem richtig anpacken muss.

-------------------------

was ich übrigens noch anmerken wollte: ich bin nicht völlig weg von drogen. ich rauche zigaretten, was ich aber bald ernsthaft vorhabe, aufzugeben, trinke kaffee, und rauche ab und an mal hasch. meine sucht spiegelt sich aber v.a. in den zigaretten wider - und diese sind eigentlich gefährlicher denn je, und werden witzigerweise dennoch vom staat gerechtfertigt.
ich kann auch ganz klar sagen, dass ich mit dem kiffen keine probleme habe, sondern gut damit umgehen kann.
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