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Wieder einmal Fußnoten ...
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anders-0815
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Anmeldungsdatum: 17.10.2006
Beiträge: 37

BeitragVerfasst am: 04 März 2007 - 21:07:06    Titel: Wieder einmal Fußnoten ...

Wie macht ihr das, wenn Ihr eine Definition aus einem Lehrbuch zitieren wollt, hierbei in diesem Lehrbuch aber in den Fußnoten auf Gerichtsurteile verwiesen wird? Führt ihr dann in den Fußnoten das Lehrbuch auf oder die Gerichtsurteile oder beides?
Shafirion
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Anmeldungsdatum: 01.04.2005
Beiträge: 1290

BeitragVerfasst am: 04 März 2007 - 21:14:23    Titel:

Das Gerichtsurteil, denn es sollen ja nur Primärquellen zitiert werden. Das Lehrbuch wäre eben nur Sekundärquelle.
Marina85
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Anmeldungsdatum: 22.06.2005
Beiträge: 4764
Wohnort: Aachen

BeitragVerfasst am: 04 März 2007 - 21:26:21    Titel:

Ich würd sagen, es kommt drauf an, was der Autor aus dem Zitat macht. Wenn der Lehrbuch-Autor einfach die gleiche Aussage anders wiederholt und auch vertritt, kann man beides zitieren.
Wenn der Autor nur die Aussage zitiert, aber nicht selbst dieser Auffassung ist, sollte man nur die Gerichtsentscheidung zitieren.
Ruff
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Anmeldungsdatum: 09.08.2006
Beiträge: 137

BeitragVerfasst am: 05 März 2007 - 11:35:12    Titel:

Oder man schreibt "Siehe Brox Rn. 215 m. w. Nachw."

Ansonsten dürfte fast alles Ansichts- und Geschmackssache sein.
Marina85
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Anmeldungsdatum: 22.06.2005
Beiträge: 4764
Wohnort: Aachen

BeitragVerfasst am: 20 Aug 2008 - 12:00:48    Titel:

Hey,

ich hole mal den alten Thread wieder hoch. Habe auch eine Frage zum Zitieren:
Wie mache ich es, wenn ich

1. verschiedene Bände eines Kommentars benutze (z.B. Staudinger)
--> Zitiere ich dann trotzdem nur "Staudinger/..."? Oder muss ich in den Fn. noch kennzeichnen, welcher Band es ist?

2. verschiedene Auflagen eines Bandes benutze; das muss ich zwangsläufig machen, weil ich auch mit BGB alte Fassung arbeiten muss. Wie kennzeichne ich das in den Fußnoten?

Danke!
Arva van Harben
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Anmeldungsdatum: 07.03.2006
Beiträge: 94

BeitragVerfasst am: 20 Aug 2008 - 12:33:07    Titel:

Hey,
also ich würde Staudinger ohne Bandangabe zitieren. Die Fussnoten dienen ja dazu, Deine Fundstelle zu finden - und dass man dann in den Band mit dem entsprechenden § gucken sollte, dürfte klar sein.

Hinsichtlich der Altauflage gehört m.M. nach die neuste Auflage ins Literaturverzeichnis.
Weichst Du davon ab, machst Du in der Fussnote
Staudinger/Bearbeiter (oder wie auch immer) (1352. Auflage), §, Rn.
Marina85
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Anmeldungsdatum: 22.06.2005
Beiträge: 4764
Wohnort: Aachen

BeitragVerfasst am: 20 Aug 2008 - 12:41:16    Titel:

Bezüglich der verschiedenen Bände stimme ich dir zu.

Aber zur zweiten Frage: Muss nicht eigentlich die gesamte verwendete Literatur ins Verzeichnis? Wäre doch etwas inkonsequent, wenn ich bei Abweichen dann in den Fußnoten die Auflage bringe, oder?

Einmal habe ich es bei einer HA mit "Staudinger1" und "Staudinger2" gemacht, da wurde auch nichts kritisiert.
Aber jetzt möchte ich es schon genau wissen Confused .
Asterisque
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Anmeldungsdatum: 03.05.2006
Beiträge: 576
Wohnort: Karlsruhe

BeitragVerfasst am: 20 Aug 2008 - 14:49:26    Titel:

Da ja ja alle verwendeten Quellen ins Literaturverzeichnis aufnehmen musst, wirst du auch kennzeichnen müssen, dass du verschiedene Auflagen genutzt hast.
Und in der Fußnote musst du es auch kennzeichnen, da die Rn. sich ja auch von Auflage zu Auflage unterscheiden und man das Zitat unter Umständen in dem Buch dann nicht an angegebener Stelle finden würde.
FU
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Anmeldungsdatum: 05.04.2006
Beiträge: 116

BeitragVerfasst am: 20 Aug 2008 - 17:04:48    Titel:

Marina85 hat folgendes geschrieben:
Einmal habe ich es bei einer HA mit "Staudinger1" und "Staudinger2" gemacht, da wurde auch nichts kritisiert.
Aber jetzt möchte ich es schon genau wissen Confused .


Finde die Roxin-Methode eigentlich ganz ansehnlich. Bei älteren Auflagen führt er diese als hochgestellte Zahl nach dem Namen der Fundstelle, finde das ganz einleuchtend wenn man es konsequent durchzieht.

Z.B. Roxin, AT I, § 12 RN 118: da schreibt er in die Fußnote 218:

Jakobs, AT², ....

Und bei Schönke/Schröder dann z.B. Sch/Sch/Eser²³, § 22 Rn 138

Wie gesagt, ich persönlich finde das sehr angenehm wenn man Roxin liest, weil es ja doch sehr einleuchtend ist. Und wie heißt es so schön: "Roxin lässt sich immer vertreten!" Laughing Laughing

Allerdings würde ich im Gegensatz zu Roxin alle zitierten Auflagen im Litverzeichnis einzelnd bringen...
Marina85
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Anmeldungsdatum: 22.06.2005
Beiträge: 4764
Wohnort: Aachen

BeitragVerfasst am: 20 Aug 2008 - 17:53:06    Titel:

Also, diese Roxin-Methode habe ich noch nicht so ganz verstanden, kannst du das nochmal erklären? Very Happy

Edit: Ahhh, bei nochmaligem Lesen hab ich's auch kapiert Laughing .

Ah, ok, jedenfalls weiß ich jetzt, dass es da wohl keine einheitliche Vorgehensweise gibt.

Ich dachte mir, dass ich es vielleicht so machen könnte, dass ich die alten Kommentare mit z.B. "Staudinger a.F./Bearbeiter" zitiere. Haltet ihr das für vertretbar? Es geht nur um § 459 BGB a.F. - daher weiß der Leser dann sofort, dass es altes Schuldrecht ist.
Hab auch eh nur ganz wenige Nachweise aus diesen alten Kommentaren...

Asterisque hat folgendes geschrieben:
Da ja ja alle verwendeten Quellen ins Literaturverzeichnis aufnehmen musst, wirst du auch kennzeichnen müssen, dass du verschiedene Auflagen genutzt hast.
Und in der Fußnote musst du es auch kennzeichnen, da die Rn. sich ja auch von Auflage zu Auflage unterscheiden und man das Zitat unter Umständen in dem Buch dann nicht an angegebener Stelle finden würde.


Ja, wie gesagt, bei mir ändert sich nicht nur die Rn., sondern der ganze § (Es geht um den Unterschied altes/neues Kaufrecht). Muss das also auf jeden Fall irgendwie kenntlich machen.
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