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Hetze gegen Hauptschüler
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cyrix42
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Anmeldungsdatum: 14.08.2006
Beiträge: 24257

BeitragVerfasst am: 07 März 2007 - 01:55:25    Titel:

Das wurde schon mehrfach anderweitig ausdiskutiert, und ist so in seiner Allgmeinheit nicht richtig...


Viele Grüße, Cyrix
naitsirhC
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Anmeldungsdatum: 20.02.2007
Beiträge: 55

BeitragVerfasst am: 07 März 2007 - 02:03:58    Titel:

cyrix42 hat folgendes geschrieben:
Das wurde schon mehrfach anderweitig ausdiskutiert, und ist so in seiner Allgmeinheit nicht richtig...


Viele Grüße, Cyrix


Jeder weiss, dass das richtig ist.



http://de.wikipedia.org/wiki/Bildungsbenachteiligung_in_der_Bundesrepublik_Deutschland

Ausserdem ist das off topic und ich hetze nicht gegen Studenten. Ich weiss das die Mehrheit der Studenten anständig ist.[/b]
cyrix42
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Anmeldungsdatum: 14.08.2006
Beiträge: 24257

BeitragVerfasst am: 07 März 2007 - 02:58:09    Titel:

Deine These kann so wohl kaum stehen gelassen werden: wie leitest du aus dem wikipedia Artikel dein Statement ab?


Viele Grüße, Cyrix

p.s.: Offenbar ist die Aussage "Jeder weiß, dass ..." falsch. Denn ich z.B. weiß es nicht...
black_knight
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Anmeldungsdatum: 05.03.2007
Beiträge: 107

BeitragVerfasst am: 07 März 2007 - 04:30:06    Titel:

Ich finde der ganze Artikel handelt davon.

Wenn ich lese Es „... entscheidet in keinem anderen Industriestaat die sozio-ökonomische Herkunft so sehr über den Schulerfolg und die Bildungschancen wie in Deutschland. unterscheidet sich das für mich inhaltlich nicht von Studenten haben aber oft reiche Eltern und denen sind Studiengebühren scheissegal. Denn oft bedeutet nicht immer, oder?
cyrix42
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Anmeldungsdatum: 14.08.2006
Beiträge: 24257

BeitragVerfasst am: 07 März 2007 - 05:51:25    Titel:

black_knight hat folgendes geschrieben:
Ich finde der ganze Artikel handelt davon.

Wenn ich lese Es „... entscheidet in keinem anderen Industriestaat die sozio-ökonomische Herkunft so sehr über den Schulerfolg und die Bildungschancen wie in Deutschland. unterscheidet sich das für mich inhaltlich nicht von Studenten haben aber oft reiche Eltern und denen sind Studiengebühren scheissegal. Denn oft bedeutet nicht immer, oder?


Also wie du von "wer aus einem reichen Elternhaus stammt, studiert mit höherer Wahrscheinlichkeit" auf "den Studenten sind oft die Studiengebühren egal" kommst, ist für mich immer noch sehr fragwürdig...

Sei p: Die Person kommt aus einem reichen Elternhaus, und sei q: Die Person studiert.

Dann sagt wikipedia etwas in der Form: p->q.

Du dagegen sagst etwas in der Form: q->p.


Das ist etwas völlig anderes...
Ecclesiastes
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Anmeldungsdatum: 15.12.2005
Beiträge: 1411

BeitragVerfasst am: 07 März 2007 - 16:43:17    Titel:

Pauker hat folgendes geschrieben:
Wann früher? Und wann hat es funktioniert?
Ich glaube Lafontaine hat mal gesagt: mit Disziplin kann man auch ein KZ leiten. So sehr Lafontaine für mich ein Spinner ist. Damit muss ich ihm Recht geben.
Unsere Erziehungsziele sollten die Disziplin nicht in den Vordergrund stellen. Selbstständiges Denken und Erziehung zum mündigen Bürger, sollte an erster Stelle stehen.


Hat aber wohl nicht so funktioniert, wie man im "Richterthread" unschwer erkennen kann.

Es gibt zwei Hauptmotivationen zu lernen: Wissensdurst und angewandte Disziplin.

Wir bevorzugen die Erstere, aber stehen in der Schuld der Letzteren.

Nur- Kinder zum Lernen zu schmeicheln oder zu bitten - das hat noch nie funktioniert.

ecc
questionable_content
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Anmeldungsdatum: 10.05.2006
Beiträge: 3934

BeitragVerfasst am: 07 März 2007 - 16:52:37    Titel:

Disziplin sollte schon vorhanden sein, ebenso wie die Autorität des Lehrers im hinreichenden Maße anerkannt werden sollte, jedoch eine autoritäre, auf Disziplin und Gehorsamkeit ausgerichtete Erziehung is alles andere als wünschenswert. Denn genau so ein Drill hat zum deutschen, allgemein bekannten Obrigkeitsdenken beigetragen (und wozu dieses Obrigkeitsdenken führt, lässt uns unsere Geschichte an vielen Stellen erkennen [nein, damit ist nicht nur die NS-Zeit gemeint!, man schaue sich einfach nur die Zeit der Territorialherrschaft und des dummen, unmündigen Bürgers/Bauers... oder das Kaiserreich...]).

Ein Kind muss zum freien, eigenständigen Denken erzogen werden. Von kleinauf müssen ihm die Grundwerte usnerer Gesellschaft beigebracht werden, auf dass es sie verinnerlicht und später den Lehrer nicht aus Angst oder anerzogener strenger Diszplin achtet, sondern aus Achtung vor der Würde des Menschen sowie der Vorbildfunktion des Lehrers.
Ecclesiastes
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Anmeldungsdatum: 15.12.2005
Beiträge: 1411

BeitragVerfasst am: 07 März 2007 - 17:03:55    Titel:

questionable_content hat folgendes geschrieben:
, jedoch eine autoritäre, auf Disziplin und Gehorsamkeit ausgerichtete Erziehung is alles andere als wünschenswert. Denn genau so ein Drill hat zum deutschen, allgemein bekannten Obrigkeitsdenken beigetragen


Nun, es gibt mindestens zwei Arten von Autorität: Die sachlich begründete und die unbefragbare, weil selbstreferentielle.

Die sachlich begründete, auf Wissensvorsprung und Erfahrung beruhende Autorität erscheint mir unverzichtbar und ist als Rollenvorbild wünschenswert.

Die andere Art der Autorität nimmt Bezug auf Positionen und Machtverhältnisse, erzeugt Angst und Duckmäuser.

Und dann gibt es noch die Lehrkräfte, die das Eine nicht vom Anderen unterscheiden, die:"Guten Tag, liebe Klasse, ich bin der Detlef. Ihr dürft Du zu mir sagen" Typen.

Ihnen verdanken wir einen Großteil unserer Rabauken.

ecc
questionable_content
Gesperrter User
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Anmeldungsdatum: 10.05.2006
Beiträge: 3934

BeitragVerfasst am: 07 März 2007 - 17:13:38    Titel:

Ecclesiastes hat folgendes geschrieben:

Die sachlich begründete, auf Wissensvorsprung und Erfahrung beruhende Autorität erscheint mir unverzichtbar und ist als Rollenvorbild wünschenswert.


Und die Akzeptanz für genau diese Autorität gilt es bei Menschen bereits im Kindesalter zu fördern. Dies kann jedoch nur erreicht werden, wenn ein Mensch zur vollständigen Mündigkeit erzogen wird, so dass er die Wichtigkeit jener Autorität von sich selbst aus erkennt.

Die Kritik am letzgenannten Typ von Lehrer kann ich vollkommen nachvollziehen. Denn egal wie freundlich und kumpelhaft man als lehrer sein möchte, man sollte dennoch eine gewisse Autorität und eine sachliche Distanz zum Schüler einhalten. Denn sind diese einmal weg, so kann der Schüler ohne Weiteres auf dem Kopf des "Lehrers" tanzen. Schließlich nutzt man vor allem als Schüler alle Gelegenheiten aus, um für sich selbst den größtmöglichen Vorteil zu verschaffen (traurig, ist aber so...).
questionable_content
Gesperrter User
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Anmeldungsdatum: 10.05.2006
Beiträge: 3934

BeitragVerfasst am: 09 März 2007 - 10:38:18    Titel:

Steinmeier hat folgendes geschrieben:
Nutz hat folgendes geschrieben:
Die Hauptschüler selber haben die Probleme nicht gemacht, aber sie leiden darunter. Es ist also an der Gesellschaft die Situation zu ändern.


Natürlich haben die Hauptschüler diese Situation erzeugt, und sie tun es täglich wieder... Rolling Eyes Shocked


In einer gewissen Weise tragen sie durchaus eine Eigenschuld daran. Schließlich hat sich unsere Gesellschaft gewandelt, der tertiäre Wirtschaftssektor hat sich entwickelt und entwickelt sich weiter...
Die Erziehung spielt hier jedoch ebenfalls eine große Rolle, denn in den meisten Fällen werden Hauptschüler von ihrer Familie nicht richtig sozialisiert.
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