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Erbrecht Hausarbeit
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Jurapinsel
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Anmeldungsdatum: 19.03.2007
Beiträge: 3
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 19 März 2007 - 12:09:21    Titel: Erbrecht Hausarbeit

Würde gerne Hilfe haben, denn vor allem beim Zurückbehaltungsrecht haben viele von uns Probleme. Gibt es denn mehrere ZBRs?? Wegen § 2022 i.V.m. § 1000, § 1968 i.V.m. § 273 I, § 812 I i.V.m. § 273 I?? Und wegen dem Vermächtnis- und Pflichtteilsanspruch i.V.m. § 273??
Würde man dann in dem § 2018 auch die Verwendungsansprüche und den Pflichtteil- sowie den Vermächtnisanspruch (wegen dem ZBR) prüfen?? Ist ja nich immer so schön, alles in einem anderen Anspruch drin zu prüfen! Außerdem scheint es uns so, als wenn in diesem SV kein Problem so wirklich vorhanden ist, wäre schön, wenn jemand was finden würde! Wäre über Hilfe sehr verbunden!
Hier der SV:

Erna Eilig ist die einzige Tochter des Gustav Günstig. Dieser war Kunstsammler und nannte eine bedeutende Sammlung von Gemälden der klassischen Moderne sein eigen. Es handelt sich um insgesamt 10 Gemälde von Picasso und anderen bedeutenden Malern. Darunter ist ein Gemälde von Picasso, das als Leihgabe des Gustav im Kunstmuseum Künzelsau, der Heimatstadt von Gustav Günstig, ausgestellt ist. Zudem nennt Gustav ein Rennpferd, Palomino, sein eigen, das in einem Rennstall bei Baden-Baden einsteht und dort von einem Trainer, Titus Tüchtig, betreut wird.

Am 1.1.2006 ist Gustav verstorben. Seine Frau war bereits im Vorjahr verstorben, hatte aber kein nennenswertes Vermögen.

Erna beantragte im Februar 2006 beim zuständigen Amtsgericht die Erteilung eines Erbscheins, den sie im März 2006 auch erhielt und der sie als Alleinerbin nach Gustav Günstig ausweist. Aufgrund des Erbscheins nahm sie die neun Bilder aus der Gemäldesammlung im Gesamtwert von 300.000,00 € in Besitz. Dem Kunstmuseum Künzelsau teilte sie mit, dass sie den Leihvertrag kündige und um Rückgabe des Bildes bis zum 31.12.2006 bitte. Auch dieses wird ihr ausgehändigt. Es ist 50.000 € wert.
Titus Tüchtig teilte sie mit, dass sie den Vertrag mit ihm gern fortführen würde. Damit war dieser auch einverstanden.

Für die Beerdigung gab Erna 7.000,00 € aus. Zudem gab sie in großen Tageszeitungen Todesanzeigen auf, für die sie insgesamt 1.500,00 € aufwendete.

Im Mai 2006 erkrankte das Rennpferd Palomino schwer. Es war am 1.1.2006 aufgrund seiner Gewinne 150.000,00 € wert gewesen. Deshalb entschloss sich Erna, das Pferd in einem Spezialkrankenhaus behandeln zu lassen. Die Behandlung war auch recht erfolgreich, kostete jedoch 15.000,00 €. Das Pferd konnte nicht ganz wieder hergestellt werden und hatte nach der Behandlung als Vererber einen Wert von noch 100.000,00 €. Erna stellte das Roß nun in ihrem eigenen Stall unter, weil es derzeit ohnehin nicht trainiert werden konnte. Herr Tüchtig erhielt von Erna für das Training des Pferdes von Januar bis Mai 2006 vertragsgemäß 30.000,00 €.

Im Juni 2006 allerdings muss Erna einen noch schwereren Schrecken verkraften: Es taucht – aufgrund der Todesanzeige aufmerksam geworden – eine uneheliche Tochter des Gustav, Bettina Bose, auf. Von ihrer Existenz war in der Familie nie etwas bekannt gewesen, doch kann sie ihre Abstammung von Gustav beweisen. Es kommt – für Erna – noch schlimmer, denn Bettina ist im Besitz eines notariellen Testaments des Gustav, das sie als Alleinerbin ausweist. Erna ist ein Vermächtnis ausgesetzt, nämlich der im Besitz des Kunstmuseums Künzelsau befindliche Picasso.

Es gelingt Bettina, eine Einziehung des Erbscheins, der zugunsten Ernas ausgestellt worden war, zu erreichen. Es wird ein neuer Erbschein ausgestellt, der Bettina als Alleinerbin ausweist.

Die Töchter streiten nun am 1.11.2006 um die gegenseitigen Ansprüche:

Bettina verlangt von Erna die Herausgabe aller 10 Bilder und des Pferdes.
Erna bestreitet das Erbrecht von Bettina – als nichteheliche Tochter könne sie allenfalls einen Zahlungsanspruch haben, nicht aber selbst Erbin sein. Der Picasso stehe ihr jedenfalls nicht zu, dieser sei nicht herauszugeben.
Zudem verlangt Erna Ersatz von ihr geleisteter Zahlungen, nämlich Ersatz der Beerdigungs- und Todesanzeigenkosten, Ersatz der Trainingsgebühren an Herrn Tüchtig sowie Ersatz der Behandlungskosten für das Pferd.
Erna macht zudem geltend, jedenfalls stehe ihr ein Pflichtteilsanspruch zu. Sie verlange die Hälfte des Wertes des gesamten Nachlasses zum Todeszeitpunkt, das seien 500.000,00 €. Bettina macht demgegenüber geltend, jedenfalls komme es auf den Nachlasswert zum Zeitpunkt der Entscheidung, also nach der Erkrankung des Pferdes, an. Zudem müssten die Kosten für die Beerdigung und die Todesanzeige – wenn sie diese überhaupt zu tragen verpflichtet sei – vorab vom Nachlasswert abgezogen werden.

Welche Ansprüche haben die Schwestern gegeneinander?
Jurapinsel
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Anmeldungsdatum: 19.03.2007
Beiträge: 3
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 19 März 2007 - 19:41:37    Titel:

HILFE!!! Ist dringend...muss am Freitag abgegeben werden! Bitte hilft den armen dummen Menschen
Jurapinsel
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Anmeldungsdatum: 19.03.2007
Beiträge: 3
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 21 März 2007 - 00:48:14    Titel:

Hat denn keiner ein bißchen Plan davon??
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