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versuchter mord in mittelbarer täterschaft?
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sunny0000
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Anmeldungsdatum: 04.03.2007
Beiträge: 15

BeitragVerfasst am: 20 März 2007 - 19:22:04    Titel: versuchter mord in mittelbarer täterschaft?

hallo..
es wäre echt toll,wenn mir jemand weiter helfen könnte...
also geht darum, dass A seine frau umbringen will.
dafür besorgt er sich gift, welches er einem wein unterrührt, den sie jeden abend zu trinken pflegt.
so, nun kommt es aber dazu dass seine haushälterin den wein trinkt bewusstlos wird und in folge dessen , dass er ihr vermeintliche leiche unter einem haufen laub verstecken will,erstickt. A ist so schockiert darüber, dass er die haushälterin und nicht wie geplant seine ehefrau umgebracht hat, dass er den plan seine frau auch noch zu töten aufgibt.
seine ehefrau findet nun aber heraus,dass ihr mann sie töten will.sie ist so erschrocken und enttäuscht darüber, dass sie "freiwillig" das gift trinkt, obwohl sie wusste, dass sie daran sterben wird....

also ich bin jetzt ziemlich verwirrt...hinsichtlich der haushälterin hat A sich wegen fahrlässiger tötung strafbar gemacht und an seiner Frau ( " eigentlich") wegen versuchten mord in mittelbarer täterschaft...
Dabei setzte A seine frau als Werkzeug gegen sich selbst ein und hat somit durch einen anderen im Sinne des § 25 I Alt. 2 gehandelt...

seht ihr das auch so??
aber wie ist das jetzt zu beurteilen , dass es ja ein unbeendeter versuch war...er ist ja freiwillig zurück getreten..
demnach würde sich das ja strafbefreiend auf ihn auswirken..

stimmt das???

viele grüße
hani125
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Anmeldungsdatum: 24.01.2006
Beiträge: 1205
Wohnort: Köln

BeitragVerfasst am: 20 März 2007 - 20:15:08    Titel:

hmm .. Sunny kannst de vielleicht nen Link zu dem Sachverhalt posten. Hab so das Gefühl, daß der Sachverhalt noch detailierter sein könnte.
sunny0000
Newbie
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Anmeldungsdatum: 04.03.2007
Beiträge: 15

BeitragVerfasst am: 20 März 2007 - 20:20:08    Titel:

klar, kein problem...
oder warte,ich kompiere ihn eben hier rein...

Die Ehe von A und X ist zerrüttet; sie leben seit Jahren getrennt. Als A eine andere Frau kennen- und lieben lernt, beschließt er, X zu töten. Er will eine Selbsttötung der X vortäuschen. A vergiftet den Wein, den X vor dem Schlafengehen zu trinken pflegt, schreibt unter dem Namen der X einen Abschiedsbrief, in dem sie ihre Selbsttötung durch eine Vergiftung ankündigt, und legt diesen in die Schublade des Nachttisches. Als er gegen Mitternacht die Wohnung der X wieder betritt und nachsieht, glaubt er am Ziel zu sein. Eine Frau liegt reglos am Boden. Doch zu seinem Schrecken entdeckt er, dass es die Haushälterin Y ist, die am Abend noch gewaschene Kleider gebracht und dabei ein Glas des vergifteten Weines getrunken hat. A schleift die Y – die er für tot hält – in den Garten und versteckt sie unter einem Laubhaufen. Er will sie in den nächsten Tagen „entsorgen“. Doch Y ist nur bewusstlos, erstickt aber unter dem Laub. Hätte A sogleich einen Arzt gerufen, wäre sie noch zu retten gewesen. Der Schrecken liegt A noch im Magen. Deshalb beschließt er, sein Vorhaben – X zu töten – aufzugeben. Er räumt das Glas, aus dem Y getrunken hat, weg. In seiner Aufregung denkt A aber nicht mehr an die Flasche mit dem vergifteten Wein im Kühlschrank und an den Abschiedsbrief. Dann verlässt er schnell die Wohnung.

Kurz darauf kommt X, die auf einer Party war, nach Hause. Beim Schlafengehen entdeckt sie den von A verfassten Abschiedsbrief und erkennt, dass A sie offensichtlich vergiften wollte. Davon ist sie so getroffen, dass das Leben für sie nicht mehr sinnvoll erscheint. Sie entdeckt die Weinflasche im Kühlschrank und trinkt den Wein, in der (richtigen) Vorstellung, sich dadurch zu vergiften. Am nächsten Tag wird X tot aufgefunden.

Das Gift hat A im Übrigen von seinem Freund, dem Apotheker B, erhalten, dem er seinen Plan mitgeteilt hat. B hat lange geschwankt, ob er helfen soll, da er mit X durchaus ein gutes Verhältnis hatte. Aus Freundschaft zu A hat er schließlich das Gift besorgt.
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