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BSc als Grundlage für den weiteren Werdegang
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Imp2
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Anmeldungsdatum: 07.02.2007
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Wohnort: Vallendar & Hamm

BeitragVerfasst am: 20 März 2007 - 23:46:10    Titel: BSc als Grundlage für den weiteren Werdegang

Aloa,

ich werde mich bald für eine Uni für meinen BSc entscheiden müssen und mir ist nach einigen Gesprächen klargeworden, dass die Wahl meine spätere Karriere schon sehr in eine Richtung lenken wird/könnte.

Ich möchte meine "Karriere" am liebsten so planen, dass ich sehr gute Chancen in der Top-UB habe, wo ich fast sicher einsteigen möchte. Von dort aus möchte ich dann irgendwann (evtl.) mal in die Industrie.

Jetzt ist an dem Spruch "Viele Wege führen nach Rom." so einiges dran, aber ich hätte trotzdem gerne euren Rat, bitte völlig losgelöst von dem Drang, die eigene Uni zu profilieren. Natürlich ist mir klar, dass sich eine geiwsse Subjektivität nicht vermeiden lassen wird und das ist auch gar nicht gewollt.

Eine Möglichkeit, über die ich nachgedacht habe, wäre, eine eher praxisorientierte Privatuniversität (WHU, ebs) zu besuchen um sehr gute Praktika während des Studiums zu bekommen und nach dem BSc ein tolles Placement zu erhalten. Ich könnte dann bei beispielweise McKinsey Erfahrung sammeln und nach 4-5 Jahren einen MBA an einer angesehenen Business School dranhängen.

Ich denke, wenn ich mich also in ein paar Monaten für eine der Privaten entscheide, ist der Zug für einen sehr hochwertigen Masterabschluss (Management, Finance o.ä.) in England oder den USA für mich abgefahren, weil weder die WHU noch die ebs a) ein akademisches Niveau haben, dass mich darauf vorbereitete b) internationale Reputation genießen. Ich denke, hier sind Absolventen von bekannten, guten, öffentlichen Universitäten im Vorteil. Daraus habe ich gefolgert, dass der MBA eher (nur?) möglich ist, da dort ja eher die Berufserfahrung für die Top-Schulen zählt.

Schlussfolgernd wäre also der zweite denkbare Weg, den BSc in Mannheim zu machen - ist die einzige Uni, die mir in Deutschland dazu einfällt - und dann den Master direkt anzuschließen (oder ein Jahr in einer UB zu arbeiten, und sich ihn bezahlen zu lassen), optimalerweise im Ausland. Auch den PhD draufzusetzen wäre noch möglich, allerdings bin ich mir hier nicht sicher, wie wichtig und hilfreich dieser in der Wirtschaft ist.
Beim zweiten Weg möchte ich noch ergänzen, dass ich auch in Erwägung ziehe, nach einem Jahr in Deutschland nach Oxford, zur LSE oder zur Warwick Business School zu gehen.
Wäre hier eigl. auch die HSG eine Alternative, oder ist diese eher gleich mit der ebs und der WHU einzuordnen?

Hoffentlich erhalte ich ein paar differenzierte Meinungen, die mir dabei helfen, mich richtig zu entscheiden. Am Umfang des Textes sollte ersichtlich werden, das mir die Sache echt wichtig ist. Es soll auch nicht der Eindruck entstehen, dass ich andere Leute über meine Zukunft entscheiden lassen will, möchte nur bestens informiert sein, wenn ich meine Entscheidung treffe.

Danke schonmal!

MfG Sebastian
ppoldi
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Anmeldungsdatum: 06.09.2005
Beiträge: 2443

BeitragVerfasst am: 20 März 2007 - 23:56:02    Titel: Re: BSc als Grundlage für den weiteren Werdegang

Imp2 hat folgendes geschrieben:

Ich denke, wenn ich mich also in ein paar Monaten für eine der Privaten entscheide, ist der Zug für einen sehr hochwertigen Masterabschluss (Management, Finance o.ä.) in England oder den USA für mich abgefahren, weil weder die WHU noch die ebs a) ein akademisches Niveau haben, dass mich darauf vorbereitete b) internationale Reputation genießen. Ich denke, hier sind Absolventen von bekannten, guten, öffentlichen Universitäten im Vorteil. Daraus habe ich gefolgert, dass der MBA eher (nur?) möglich ist, da dort ja eher die Berufserfahrung für die Top-Schulen zählt.



Foren-User Farzado hängt auch an die WHU einen sehr wissenschaftlichen Master dran. Für die meisten Master musst du nicht einmal wiwi studiert haben, dass einzige was du brauchst, ist mathematisches Verständniss.

Klar bereiten die staatlichen besser auf wissenschaftliche Master-Programme vor, aber das lässt sich schnell aufholen.
ppoldi
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Anmeldungsdatum: 06.09.2005
Beiträge: 2443

BeitragVerfasst am: 20 März 2007 - 23:58:33    Titel: Re: BSc als Grundlage für den weiteren Werdegang

Imp2 hat folgendes geschrieben:

Schlussfolgernd wäre also der zweite denkbare Weg, den BSc in Mannheim zu machen - ist die einzige Uni, die mir in Deutschland dazu einfällt - und dann den Master direkt anzuschließen (oder ein Jahr in einer UB zu arbeiten, und sich ihn bezahlen zu lassen), optimalerweise im Ausland.


Mannheim ist eine staatliche Uni wie jede andere auch - wenn auch eine gute. Die Sonderstellung gibt es nur in den Köpfen einige Journalisten.
Ich bezweifle, dass es irgendeinen Unterschied macht, an welcher Uni in D du studiert hast, solange sie gewisse Mindeststandarts erfüllt.
canfreak
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Anmeldungsdatum: 03.04.2006
Beiträge: 329

BeitragVerfasst am: 21 März 2007 - 00:16:38    Titel:

Nachdem du dich ja in dem anderen thread schon sehr england-freudig gezeigt hast, würde ich an deiner stelle evtl. noch andere Unis außerhalb deutschlands in betracht ziehen.. Allein hier in Holland gibt es durch die RSM eine international nicht unbekannte uni.. in 2004 hat Elsevier stattdessen Tilburg als Nummer 1 gekrönt, sind von der AACSB akreditiert und bieten einen englischen studiengang an.. andere top-unis wären evtl. Maastricht oder Nyenrode, wobei ich mir bei letzterem nicht sicher bin ob die was englisches haben und ob die außerhalb überhaupt jemand kennt..

Ansonsten gibts in Europa auch noch die SSE, CBS, HEC in Paris (da bin ich mir aber nicht sicher ob das nicht in französisch wäre?) oder ESADE in Spanien.. die würden dann evtl. auch deinen anspruch an internationaler bekanntheit eher erfüllen als zB die WHU oder ebs..
Imp2
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Anmeldungsdatum: 07.02.2007
Beiträge: 427
Wohnort: Vallendar & Hamm

BeitragVerfasst am: 21 März 2007 - 07:27:30    Titel:

Zitat:
Foren-User Farzado hängt auch an die WHU einen sehr wissenschaftlichen Master dran. Für die meisten Master musst du nicht einmal wiwi studiert haben, dass einzige was du brauchst, ist mathematisches Verständniss.

Also zählt der Ruf der Uni 0, wenn ich mich nach dem BSc für ein sehr gutes Masterprogramm bewerbe? Das kann ich mir irgendwie kaum vorstellen, lasse mich aber gerne eines Besseren belehren. Die Frage ist für mich schonmal sehr wichtig.

Dann wüsste ich noch gerne, wie sinvoll ein PhD für eine/meine Karriere in der Wirtschaft ist.

Außerdem: Ist ein Master (z.B. in Finance o. Management) besser als ein MBA an einer der führenden Business Schools?
Habe jetzt schon öfter gehört, dass ein BSc in BWL und ein MBA schon Redundanzen haben.
pml
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Anmeldungsdatum: 09.04.2006
Beiträge: 1387
Wohnort: Ingolstadt

BeitragVerfasst am: 21 März 2007 - 11:31:50    Titel:

Es hat sicher keine Nachteile von einer renommierten Uni zu kommen, da in unserem Studium und auch so viel über Signalsetzung geht und diese letztendlich der anderen Seite (Personaler etc.) es erleichtern ihre asymmetrischen Informationen über die Bewerber und das damit verbundene Risiko besser zu händeln und im gewissen Rahmen zu verkleinern. Gleiches gilt auch für gute Praktika etc., da jeder weiß, dass man nicht mal eben so zu McKinsey für ein Praktikum kommt, sondern es ein umfangreiches Auswahlverfahren gibt.

Wie so oft gesagt wurde, liegt es aber letztendlich an einem selbst vgl. auch die Tellerwäscher-Millionär Story. Diese lässt sich nahezu überall Leben.

Was dir klar sein sollte ist auf was für Faktoren die Top-UBs primär schauen:

-kurze Studienzeit
-Fremdsprachen
-super Noten
-gute Praktika
-Engagement!!!

All diese musst du bestmöglich erfüllen, wenn du deine Chancen maximieren möchtest. Es ist also schonmal nicht verkehrt an eine Uni zu gehen, wo man mglw. bessere Noten bekommt als an anderen. Zudem hilft es einem auch nicht, wenn man das mega Hardcore Studium durchgezogen hat und dafür keine Zeit hatte sich zu engagieren oder Fremdsprachen zu lernen bzw. viele gute Praktika zu machen. Denn man braucht in der Regel erstmal zwei Praktika um überhaupt bei einer Top-UB ein Praktikum zu bekommen.

In der UB war es ja bis jetzt so, dass man Diplom Uni hatte und dann noch nen MBA gemacht hat aus Prestigegründen (Signalsetzung) und zur Netzwerkpflege. Wenn man heute guckt, bieten die UBs für Bachelor i.d.R. einen Master an, da man dort einfach mehr Fachwissen mitnimmt als beim MBA. Ob sie einen dann später nochmal fördern und freistellen weiß ich nicht.

Du solltest dir auf jeden Fall vor Augen halten, dass die Firmen i.d.R. national rekrutieren, d.h. für einen Einstieg in Deutschland muss man sich in der Regel nicht zu 100% mit Harvardabsolventen messen, da diese ja in den USA rekrutiert werden.
EnergieAichig
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Anmeldungsdatum: 06.03.2007
Beiträge: 6
Wohnort: Gronau

BeitragVerfasst am: 21 März 2007 - 11:51:54    Titel:

hallo,

generell hilft dir ein guter ruf der uni für praktika etc. auch sind einige unis in deutschland (mannheim, münster, eichstätt, whu, bayreuth, leipzig) sicherlich günstiger für einen einstieg in eine beratung als andere.

allerdings brauchst du so oder so gute noten und einen interessanten lebenslauf. mit einer 2,7 in mannheim brauchst du kaum gegen eine 1,5 mit ausland und praktika aus greifswald anzutreten. falls doch, fange nie bei diesem unternehmen an Wink

mba und master of science sind nicht gleichzusetzen. master ist weniger schullastig, sondern setzt mehr auf analytisches und forscherisches denken. kann nicht schaden.

was meinst du mit phd? phd ist nicht mit einem deutschen dr. zu verwechseln. wenn du phd in den usa machst, wirst du gezielt auf eine akademische karriere vorbereitet. dann ist es mit der wirtschaft in der regel vorbei.

der deutsche dr. hilft dir in jedem fall als türöffner, sieht auch nett aus und zeigt gewisse qualitäten (thema intensiv bearbeitet, analytische fähigkeiten usw.). er wirkt sich aber nicht unbedingt auf das gehalt aus.

wenn du sicher in eine ub willst (schau sie dir lieber vorher noch einmal an), dann erkundige dich doch bei bcg oder mckinsey nach deren einstellungskriterien. vielleicht raten sie dir auch zu einer bestimmten uni.
ppoldi
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Anmeldungsdatum: 06.09.2005
Beiträge: 2443

BeitragVerfasst am: 21 März 2007 - 13:33:37    Titel:

Imp2 hat folgendes geschrieben:

Also zählt der Ruf der Uni 0, wenn ich mich nach dem BSc für ein sehr gutes Masterprogramm bewerbe? Das kann ich mir irgendwie kaum vorstellen, lasse mich aber gerne eines Besseren belehren. Die Frage ist für mich schonmal sehr wichtig.



da geht es in erster Linie nach Quantil. Gehörst du zu den besten 5-10%, kannst du Dich international im wissenschaftlichen Bereich (MsC, PhD) an sehr guten Unis bewerben, sonst wirst do wohl gleich aussortiert. Die Uni spielt meiner Erfahrung nach eher in Hinsicht auf bekannte Profs, die Dir ein Empfehlungsschreiben schreiben können eine Rolle. Ich bin mir aber auch nicht sicher, wie wichtig die Prof-Reputation hier ist.

Zu MBA kann ich nichts sagen.
ppoldi
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Anmeldungsdatum: 06.09.2005
Beiträge: 2443

BeitragVerfasst am: 21 März 2007 - 13:36:16    Titel:

Imp2 hat folgendes geschrieben:
Dann wüsste ich noch gerne, wie sinvoll ein PhD für eine/meine Karriere in der Wirtschaft ist.



kannst damit häufig im IB/UB die erste Stufe (und das ist normalerweise die härteste) überspringen.

Mein Eindruck ist aber, dass die Bedeutung des Dr in der Privatwirtschaft abnimmt.
J.C.Denton
Gesperrter User
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Anmeldungsdatum: 10.12.2006
Beiträge: 6279

BeitragVerfasst am: 21 März 2007 - 14:04:14    Titel:

ppoldi hat folgendes geschrieben:
Imp2 hat folgendes geschrieben:
Dann wüsste ich noch gerne, wie sinvoll ein PhD für eine/meine Karriere in der Wirtschaft ist.



kannst damit häufig im IB/UB die erste Stufe (und das ist normalerweise die härteste) überspringen.

Mein Eindruck ist aber, dass die Bedeutung des Dr in der Privatwirtschaft abnimmt.


Dafür gewinnt der MBA an bedeutung.
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