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In wie fern ein Vergehen?
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III
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Anmeldungsdatum: 18.01.2007
Beiträge: 76

BeitragVerfasst am: 21 März 2007 - 18:22:33    Titel: In wie fern ein Vergehen?

Habe eine Frage bezüglich der rechtlichen Grundlage beziehungsweise der sich daraus ableitenden rechtlichen Konsequenzen der Sachlage:

Person A ist ein "Geschwister" von Person B.
Nun erhält Person A aus seinem Umfeld das Angebot für einen bestimmten Geldbetrag Person B beim Sexuellen Akt mit dessen Partner zu filmen.

Person A tut dies jedoch nicht, offenbart sich aber nach einiger Zeit B.
Nun sind B und dessen Partner in ihrem Liebesleben eingeschränkt (aufgrund des Wissens, dass ein solches Angebot bestand).

In wie weit ließen sich jetzt von B gegenüber den Personen aus dem Umfeld von A (wenn sie in Bekanntheit gebracht würden) juristische Schritte einleiten?


Keine Ahnung was man da machen könnte!
StR-Tobi
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Anmeldungsdatum: 10.08.2006
Beiträge: 2686

BeitragVerfasst am: 21 März 2007 - 23:27:31    Titel:

Interessant ist wohl erstmal nur die strafrechtliche Seite. Hier ging wohl vom "Umfeld" ein Anstiftungsversuch zu einer Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereiches durch Bildaufnahmen (§ 201a StGB) aus. Diese Anstiftung ist beim Versuch geblieben, weil B die Bildaufnahmen weder tatsächlich angefertigt hat noch selber in den Versuchsbereich der Tat gelangt ist. Da § 201a StGB nur ein Vergehen darstellt, ist eine nur versuchte Anstiftung nicht strafbar (§ 30 I 1 StGB greift nur bei Verbrechen, z.B. bei einem Totschlag oder einer schweren Körperverletzung). Daher ist das geschilderte Verhalten wohl nicht strafrechtlich relevant.
III
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Anmeldungsdatum: 18.01.2007
Beiträge: 76

BeitragVerfasst am: 22 März 2007 - 13:39:31    Titel:

Dass das strafrechtlich schwierig wird hat uns schon der Lehrer gesagt.
Danke für die entsprechenden Paragraphen^^

Zivilrechtlich könnte man da ja aber sichher ein Schmerzensgeld "verlangen", da durch diese Anstiftung ein Beeinträchtigung besteht. Und dass es ohne "beichten" von A nicht zu dieser Einschränkung gekommen wäre ist ja wohl damit außer Acht zu lassen, dass ja die Kommunikation unter Geschwistern Ehrlichkeit verlangen sollte.
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