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Blitzlichtmessung-Help!
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NumbedByFake
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Anmeldungsdatum: 29.12.2006
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 21 März 2007 - 18:24:49    Titel: Blitzlichtmessung-Help!

Hey!
Ich muss morgen einnen Versuch durchführen und habe heute meine Unterlagen bekommen...

Die Spannung die mit dem S&H Verstärker gemessen wird ist proportional zu ∫E dt .

Bei der Messung der Nitraphotlampe erhält man ∫E Lampedt=E Lampe (Grichdelta)t ~ Ur

Bei der Messung der Blitzlampe erhält man ∫E Blitzdt ~ Um

Mit
∫E Blitz dt ≈ Um

und
ELampe (Grichdelta)t ≈ Ur

kann
∫E Blitz dt =U m/U r * E Lampe* (Grichdelta) t

bestimmt werden. Hieraus folgt mit
I = E∗r2

∫I Blitz dt = r2 ^* U m/Ur*E Lampe*(Grichdelta)t

Hierbei bedeutet:
E: Beleuchtungsstärke
(Grichdelta)t : Verschlusszeit
r: Abstand des Blitzgerätes
Ur:Referenzspannung
Um: Messspannung

So, alles logisch, Integralrechnung ist auch kein Problem... nur ich weiss nicht was dt sein soll?

dt ist eine Ableitung schon klar, aber von was? Von der Verschlusszeit??? Und wie Leite ich ab bzw. her.

Es wäre super lieb von euch, wenn Ihr mir dazu ein paar Antworten geben könnt.

Bitte Bitte Smile

Liebe Grüße
Melli
Code:
M_Hammer_Kruse
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Anmeldungsdatum: 06.03.2006
Beiträge: 8114
Wohnort: Kiel

BeitragVerfasst am: 21 März 2007 - 20:31:24    Titel:

Hallo Melli,

wenn Du fragst, was dt ist, dann ist Integralrechnung wohl doch ein Problem für Dich.

dt ist keine Ableitung, sondern ein Differential. Es bildet gewissermaßen zusammen mit dem Integralzeichen die Klammern, die das einklammern, was integriert werden soll (den "Integranden"). Und die Variable nach dem d (hier also t) sagt Dir, über welcher Variablen die Integration geschehen soll.

Wahrscheinlich bist Du bisher nur mit Integralen der Form ∫f(x)dx vertraut. So ist ∫x²dx=x³/3. Da ist das Differential dx. Das enthält ein x, und darum wird dort "über x" integriert.

Nun schau Dir ∫(x+y)dx an das zerfällt in ∫xdx+∫ydx. Das erste Integral ist natürlich x²/2. Aber das zweite Integral ist nicht y²/2. Denn es wird über x integriert. Und im Integranden kommt kein x vor. Das y ist aus der Sicht des x konstant, denn es hängt nicht von x ab. Als Konstante kannst Du es vor das Integralzeichen schreiben. Dann hast Du y∫dx, und ∫dx ist einfach gleich x.
So bekommst Du ∫(x+y)dx=∫xdx+∫ydx=∫xdx+y∫dx=x²/2+xy.

Und wenn Du nicht über x integrieren sollst, sondern über einer anderen Variablen? Dann mußt Du nur im Blick behalten, welche das ist:
∫(4s+2t)dt=4s∫dt+2∫tdt=4st+t², aber
∫(4s+2t)ds=4∫sds+2t∫ds=2s²+2ts.

Alles klar? Und bei Deinem Laborversuch sollst Du eben über t integrieren.

Gruß, mike
NumbedByFake
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Anmeldungsdatum: 29.12.2006
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 23 März 2007 - 12:15:46    Titel:

Danke für Deine schnelle Hilfe! Der Versuch ist gut gelaufen!!!!
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