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Schwinkreis: Vorzeichen von U und I
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JimGecko
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Anmeldungsdatum: 26.02.2007
Beiträge: 23

BeitragVerfasst am: 28 März 2007 - 11:49:45    Titel: Schwinkreis: Vorzeichen von U und I

In unserem Physik-Buch findet sich eine Abbildung ähnlich der folgenden (Angezeigt wird der den Spannungs- und Stromstärkeverlauf eines Schwingkreises):

Dabei soll der rote Graph die Spannung am Kondensator darstellen, der blaue Graph zeigt die Stromstärke an.

Mir ist bisher aber nicht klar, weshalb das Vorzeichen der Stromstärke (z.B. zu Anfang) negativ ist bei positiver Spannung.
In einer Übungsaufgabe wird mit dem Induktionsgesetz argumentiert (obwohl mir die Argumentation nicht schlüssig erscheint):
U = -L * delta I / delta t

Ich würde nun folgendermaßen das Vorzeichen der Stromstärke erklären:
Bei positivem U am Kondensator, muss die durch Selbstinduktion entstehende Spannung in der Spule der äußeren Spannung entgegengesetzt sein, d.h. die Spannung in der Spule müsste negativ sein.
Dies ist nach dem Induktionsgesetz aber nur der Fall, wenn delta I positiv ist. Und hier habe ich dann den Widerspruch zum Graphen, der anzeigt, dass im Anfangsbereich bei positivem U die Stromstärke negativ ist.
Rob07
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Anmeldungsdatum: 28.03.2007
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: 28 März 2007 - 15:45:24    Titel:

Hi

also ich würde wie folgt argumentieren.

Zur Zeit t=0 ist der Kondensator aufgeladen. Dies bedeutet, dass die Spannung maximal ist. Durch den Entladevorgang fällt die Spannung am Kondensator ab. Durch die Magnetfeldänderung in der Spule wird eine Spannung induziert, weshalb in diesem Fall die Spannung negativ wird.

Dadurch das der Kondensator sich entläd "fliesst" der Strom von dem Kondensator weg. Er wird als - vereinfacht gesagt - geringer. Aus diesem Grund wird die Stromstärke zuerst negativ. Durch die spätere Induktion wird die Stromstärke wieder positiv.

Dies sollte am besten nochmal jemand anderes bestätigen. Ich weiss nicht inwiefern ich mich korrekt ausgedrückt habe.

Was mich aber auch interessiert ist folgendes:

Dies gilt ja nur, sofern der ohmsche Wiederstand vernachlässigt werden kann. Was wäre denn wenn dies nicht der Fall wäre. Würde auf Grund dessen auch die Schwingungsdauer sich ändern. Es gilt ja

T= 2*phi* Wurzel (L*C)

Dadurch, dass sich ja L und C verändert, müsste sich ja auch T verändern oder?
choseN
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Anmeldungsdatum: 09.01.2007
Beiträge: 602
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 28 März 2007 - 15:49:23    Titel:

Rob07 hat folgendes geschrieben:
Hi



Dadurch das der Kondensator sich entläd "fliesst" der Strom von dem Kondensator weg.



Wo fließt er denn hin? So viel Auswahlmöglichkeiten hat er ja nicht.
_________________
Einstein ist tot, Newton ist tot, und mir ist auch schon ganz schlecht.
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