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Karriere bei der Hamburg-Mannheimer (HMI Organisation)
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j0lly
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Anmeldungsdatum: 27.03.2007
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BeitragVerfasst am: 25 Apr 2007 - 18:04:40    Titel:

noch 2 seiten und er droht auch mitm anwalt Laughing

oder volki und Saho kommen wieder. Ich freu mich schon drauf Laughing
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Objektiver1
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BeitragVerfasst am: 25 Apr 2007 - 18:14:11    Titel:

Wie schonmal geschrieben, finde ich SaHo recht vernünftig. Wenn die ließt was solche Leute wie Nikus hier von sich geben, dann schlägt sie die Hände vors Gesicht und sagt wahrscheinlich auch ohh Gott,ohh Gott!
Denn die gesamte (gute) Argumentation pro HMI wird durch solche "Halbtagsstrukkis" völlig plattgemacht!!
j0lly
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BeitragVerfasst am: 25 Apr 2007 - 18:16:56    Titel:

die (gute) pro Argumentation für die HMI würd mich jetzt doch mal interessieren.
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Objektiver1
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BeitragVerfasst am: 30 Apr 2007 - 14:08:50    Titel:

Inwiefern??
j0lly
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Anmeldungsdatum: 27.03.2007
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BeitragVerfasst am: 30 Apr 2007 - 14:28:58    Titel:

Objektiver1 hat folgendes geschrieben:
Denn die gesamte (gute) Argumentation pro HMI wird...


da muss es ja eine geben Wink
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Objektiver1
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BeitragVerfasst am: 30 Apr 2007 - 14:35:13    Titel:

Richtig, die gibts auch und wurde sogar schon von SaHo beschrieben. Einfach mal lesen tun Wink
Ich glaube wir sprechen hier auch nicht eine Sprache. Du Jolly bist 100% gegen die HMI, warum? Welche Erfahrungen hast Du persönlich gemacht? Die Frage hatte ich Dir schonmal gestellt..... Wink
Ich bin nur gegen den Strukkimüll, der falsche Versprechungen macht, im EG lügt und sich auf Arbeitssuchende stürzt weil er unbedingt MA's braucht und irgendwelche vorgekauten Floskeln von sich gibt OHNE darüber nachzudenken.
Ich bin nicht gegen das komplette System..., bin ja gespannt ob Du meine Frage jetzt beantwortest?! Very Happy
Objektiver1
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BeitragVerfasst am: 30 Apr 2007 - 15:57:48    Titel:

Tja Jolly, ich hatte diese Reaktion (nämlich keine) erwartet. Poste doch bitte nur wenn Du persönliche Erfahrungen gemacht hast und nicht weil Du bei einem Konkurenzunternehmen arbeitest und den anderen schlechtmachen willst, mit Argumenten die Du irgendwo gelesen hast.
j0lly
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Anmeldungsdatum: 27.03.2007
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BeitragVerfasst am: 01 Mai 2007 - 21:09:04    Titel:

Hallo Objektiver1,

hatte leider zu tun, deshalb komm ich erst jetzt zur Beantwortung deiner Fragen. Mach ich aber gerne.

1.) Meine Erfahrungen:
- Selbst auf GS gewesen, rein Interesse halber
- Mehrere Kundengespräche mit Ex-Kunden der HMI
- 6 Monate lang einen Kollegen gehabt, der erst bei der HMI, dann bei der HM war
- 2 Einstellungsgespräche in meinem alten Unternehmen, mit Mitarbeitern, die vorher bei der HMI waren

Könnte reichen, oder? Wink

2.) Das System:

Der Strukturvertrieb ist meiner Ansicht nach ein System, das nur wenige Gewinner, dafür aber umso mehr Verlierer hervorbringt und schon lang nicht mehr zeitgemäß ist. Warum? Hier sind meine Gründe:

- Eine gute Struktur erfordert einen starken Strukturleiter. Der Ursprung dieses Leiters ist jedoch ein branchenfremder Strukki selber und somit fehlt ihm jegliche Qualifikation in Menschenführung, Fachlicher Hinsicht und Vertriebssteuerung/ -Lenkung. Legt man das um auf die restliche Industrie, müsste der Chef der Deutschen Bank doch der beste Verkäufer der Bank sein und nicht der Studierte.
Wenn man das noch weiterführt, kann man fast schon sagen, dass der Strukturvertrieb die Bildung untergräbt, denn die ist ja anscheinend nicht notwendig um Geld zu verdienen.

- Der Strukturvertrieb zielt doch mit seinen Versprechungen darauf hin ab, dass der Initiator der Struktur an seinen Untergebenen mitverdient. Genau das ist falsch, denn es verdienen mehr Menschen an dem Initiator, als er an Untergebenen verdient. Wenn man das System einfach mal auf den Kopf stellt, sieht man gleich, dass man nienmals so viel Geld verdienen kann, wie der, der über einem steht. Wo ist dann jetzt die Karrierechance?

- Unternehmen, die auf Strukturvertrieb setzen, wurden bisher noch nie als seriös eingestuft. Warum wohl? Weil die Mitarbeiter gar keine Chance auf Seriösität erhalten, da sie sich ja nicht weiter- und ausbilden können. Es wird doch in jedem Strukturvertrieb nur der Typ gesucht, der das mal nebenher anfängt und dann bei Gefallen, zu seiner Hauptprofession machen kann. Leraning by doing sozusagen. Nur hantieren die Herren und Damen meistens im Finanzbereich mit Geldern, die für ihre Kunden eine Existenz bedeuten können. Und das kann man ohne jegliche fachlich fundierte Ausbildung?
Genauso sieht es doch auch bei den ganzen Unternehmen aus, die mit Nahrungsmittelergänzungsprodukten oder Putzzeug hantieren. Keiner kann da eine fachlich fundierte Ausbildung vorweisen.


3.) Die HMI und ihre Mitarbeiter

Für mich persönlich, eines der schlechtesten Unternehmen in der Finanzbranche, mit einem ebenso schlechten Produkt, das von noch schlechteren Verkäufern an den Mann gebracht werden soll. Die Gründe?

- Mangelnde bis gar nicht vorhandene Kenntnisse der Branche, des Vertragskonstruktes, der Mitanbieter, der Gesetzeslage und der Vorsorgeplanung.

- Kein Bestandsschutz, keine Bestandsvergütung, hohe Stornoquoten, kein Konzept zur Unterstützung im Aufbau einer Selbständigkeit und keine soziale Absicherung

- Marktübliche 40 Promille im Lebenbereich werden erst bei Erreichen der letzten Stufe erreicht. Bis dahin, verkaufe ich mich und die Produkte also weit unter Wert.


4.) Das Produkt

- Die GoldenFuture ist eine private Rentenversicherung und somit der 3ten Schicht gemäß AEG zu zuordnen. Das Produkt unterliegt also in der Ablaufphase der 100%igen Besteuerung und wird voll zum Einkommen im Alter hinzu gerechnet.

- Die Kaiserrente ist ein zertifiziertes Produkt und somit der 2ten Schicht zu zuordnen. Positiv sind in jedem Fall die Zulagen und die Steuerersparnis, die aber so in jeder anderen "Riesterrente" auch erhältlich sind. Reine Zulagenverträge für Ehepartner werden jedoch nicht angeboten.
Auszug aus dem aktuellen Franke und Bornberg Rating:
Hamburg-Mannheimer Versicherungs-AG - Kaiser-Rente fondsgebunden Tarif FKR Zert.nr. 3670 Stand 01/2007- Rating: F+ (noch befriedigend)
Also leider auch kein Top-Produkt, wie so oft angeprießen.

GoldenFuture ist bei keinem Ratingunternehmen in Deutschland geratet worden, da sich die HM/HMI dagegen sperrt. Die Gründe mögen wohl die folgenden sein:

- Verknüpfung von Rente, BU und Unfall fressen dem Sparvertrag die Beiträge weg, durch die beiden Risikoversicherungen. Jede Sparte seperat abgesichert, spart Beiträge und erhöht die Rente.

- Kostenfalle Fonds-Switching: Es werden nur 3 Fonds der MEAG angeboten und ein Switching innerhalb der Fonds kostet extra Geld. Wenn also mal der anfänglich bevorzugte Fonds nicht mehr die Performance bringt, wird der ganze Vertrag mit Kosten fürs Switchen belastet. ---> weniger Rente

- Keine Möglichkeit des Einschlusses einer BU-Rente. Nur Beitragsbefreiung möglich und diese erst ab 50% BU.

- Keine Möglichkeit der Fondswahl nach Abschluss, d.h. kein Switchen möglich, sollte der Fonds mal schlecht laufen.

- 1,5% Bearbeitungsgebühr pro Jahr für den Fonds, was natürlich aus den Beiträgen des Anlegers bezahlt wird. Die Frage stellt sich wofür, wenn man den Fonds nicht switchen kann.


Fazit: Warum sollte sich also ein Kunde für die HMI als Anbieter seiner Altersabsicherung entscheiden und warum sollte er dann noch Mitarbeiter bei der HMI werden wollen? Ich sehe leider keinen Grund dafür, bin aber gerne bereit mich von anderen Fakten überzeugen zu lassen.

P.S: Bestimmt nicht alle Mitarbeiter der HMI sind schlecht. Es mag auch qualitativ gute geben. Die sind jedoch spärlich gesät.
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Vorsichtiger
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BeitragVerfasst am: 18 Jun 2007 - 16:13:58    Titel:

So, jetzt hab ich mich durch die vielen Seiten zur HMI hier durchgekämpft. Auch ich wurde über ein Profil unter arbeitsagentur.de (per Mail - ich weiß schon, warum meine Telefonnummer da nicht drinsteht) kontaktiert worden. Und ich werde wohl zu diesem Grundseminar fahren, trotz oder gerade wegen dem, was hier so zu lesen steht.
Bisher wurde mir in meinen zwei Gesprächen der große Haken noch nicht genannt. Sollte es am Ende allerdings zu dem kommen, was man hier so liest, wäre das schon recht dreist. Hier mal meine Fassung der bisherigen Geschichte:
In der Mail wurden Teamleiter gesucht, der ein Team von AD-Mitarbeitern zu führen und betreuen hat. Beim ersten Versuch, den mir in der Mail genannten Herrn der Personalabteilung zu erreichen, war dieser nicht da. Die Frau am Telefon sagte mir aber auf Nachfrage, dass "wir niemanden suchen, der mit einem Mäppchen durch die Weltgeschichte zieht".
Beim ersten Gespräch wurde mir auch nichts vom großen Geld erzählt und auch nichts von irgendeinem "System". Von 1er, 2er usw. habe ich nichts gehört. Mir wurde das Vergütungssystem erklärt, dass man bei einem Vertragsabschluss xy Euro bekommt und der ADler yx Euro. Die Tätigkeit wurde mir so beschrieben, dass ich im Büro die Angebote erstelle, Anträge kontrolliere, Korrespondenz mit der Hauptverwaltung führe, regen Kontakt mit meiner Gruppe halte.... Klingt ja eigentlich ganz gut, wobei mich die Bezahlung nur auf Vertragsabschlüsse erstmal hellhörig werden ließ.
Beim zweiten Gespräch durfte ich ausstehende Fragen stellen (schade, dass ich vorher noch nicht hierher gefunden hatte Wink) Auf die Frage hin, was das dann für ein Arbeitsverhältnis sei, wurde mir gesagt, dass ich normal bei der HM angestellt würde. Was mich hier etwas stutzig machte war, dass aufgezählt wurde, was ich dafür alles vorlegen soll (Führungszeugnis etc.), aber keine Lohnsteuerkarte. Die Frage, wo die Gruppe herkommt lag mir zwar auf der Zunge, aber durch einzelne Bemerkungen schloss ich, dass die Mitarbeiter dem Teamleiter zugeteilt werden.
Da das insgesamt doch alles ganz gut klang habe ich mich für das "Einführungsseminar" (Grundseminar) entschieden. Ein WE in einem guten Hotel kann man sich ja mal antun, auch wenn die Eigenbeteiligung 160 Euro (1/3 des Gesamtpreises soll das sein) kostet und mal sehen, was da so erzählt wird. Kommt die Liste mit den Freunden, ist bei mir sowieso Ende, das hatte ich schon mal als ich einen Nebenjob suchte und bei der OVB gelandet war. Das mache ich nicht und mein Gehirn lasse ich auch eingeschaltet (auch wenn ich das nicht gleich zu erkennen gebe).

Ich bin mal gespannt, was da rauskommt, sollte es dieses tolle System sein, dann werde ich mich wohl dagegen entscheiden. Das ist nichts für mich.

So, das war mal einiges zu meiner bisherigen Story. Bin für Ratschläge und weitere Fragen offen. Wink
j0lly
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Anmeldungsdatum: 27.03.2007
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BeitragVerfasst am: 18 Jun 2007 - 17:12:31    Titel:

Vorsichtiger hat folgendes geschrieben:
Die Frage, wo die Gruppe herkommt lag mir zwar auf der Zunge, aber durch einzelne Bemerkungen schloss ich, dass die Mitarbeiter dem Teamleiter zugeteilt werden.


Die Frage hätte ich schon gestellt. Lass uns mal nachdenken an der Stelle:

1.)Du verdienst an deinen Mitarbeitern und deren geschriebenen Verträgen ebenso wie an den Verträgen, die du selber schreibst. (das wird wohl keiner abstreiten)

2.) Genau das selbe System hat dein dir Vorgestzter Strukki/Teamleiter.

So, jetzt die entscheidende Frage: Warum sollte man dir Mitarbeiter stellen, an denen du dann verdienst, die du dann betreust, wenn derjenige, der diese Mitarbeiter (MA) angeworben hat, sie auch selber betreuen könnte und somit selber Geld daran verdient?
Gut, klar er verdient weiter, weil er ja an dir auch verdient. Vielleicht hat er keine Zeit, so viele MA zu betreuen? Aber da kommt die nächste Frage: Warum hole ich mir dann einen Externen, den ich auch erst einlernen muss und warum nicht einen aus der vorhandenen Gruppe, den erstens ich schon kenne und vertraue und zweitens, der das System schon kennt?

Jetzt noch kurz was, zu den beschriebenen Tätigkeiten (Innendienst):
Womit verdienst du Geld? (Verträge schreiben) Womit verlierst du Zeit und somit Geld? (Innendiensttätigkeiten)
Also was wirst du wohl tun um Geld zu verdienen?

Das mit der Anstellung ist ebenso Käse hoch zehn. Du wirst selbständig, genau so wie bei der OVB.

Zu den Hotelkosten: Wenn du so wertvoll für das Unternehmen bist, warum zahlen die das nicht? Schon mal drüber nachgedacht?
Meine Ausbildung hat meinen alten Arbeitgeber etwas mehr als 50.000€ gekostet, aber ich habe nie ein Hotel oder Essen selber bezahlt. Wink

Fazit: Wenn du in dieses Gewerbe seriös einsteigen willst, tu es nicht in einem Strukturvertrieb! Mach ne anständige Ausbildung zum Versicherungsfachmann (BWV) oder vergleichbarem und entscheide dann, ob Ausschließlichkeitsvertrieb, Mehrfachagent oder Makler dir besser liegt.
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Hochschläfer
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BeitragVerfasst am: 18 Jun 2007 - 18:17:17    Titel:

Von den Methoden solcher Organisationen habe ich noch nie was gehört. Ganz schön schmierig!

Danke für die Info, das war wirklich hilfreich.
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Anmeldungsdatum: 18.06.2007
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BeitragVerfasst am: 19 Jun 2007 - 01:23:21    Titel:

Die Frage werde ich sicher auch noch stellen oder sie erübrigt sich spätestens dann, wenn man das "System" verklickert bekommt. Wie gesagt, ich bin wachsam, weil ich genau DAS nicht machen will, wenn auch noch so viel Kohle versprochen wird (bisher wurde mir nur gesagt, dass man von dem verdienten Geld ganz gut leben kann). Von Strukkis usw. hat man mir, wie oben schon geschrieben, bisher noch nichts erzählt. Auch von der berühmten "Ja-Kette" war in den beiden Gesprächen keine Spur. Ebenso wenig, dass ich dann selber etwas verkaufen solle, sondern quasi den Außendienstlern den "Papierkram" abnehme. Ich soll lediglich in der Einarbeitungszeit einen Außendienstler zu ca. 20 Terminen begleiten, um zu sehen, was die da so treiben. Der ADler bekommt seine Provision, der Gruppenleiter würde "aus einem anderen Topf" bezahlt. Wie schon gesagt, wenn dann hinten das rauskommt, was hier so geschrieben wurde, wäre das dann wohl besonders dreist.

@jOlly: Um eine Ausbildung kümmere ich mich auch, allerdings komme ich nicht frisch von der Schule, sondern (fast) frisch von einem versemmelten Studium, mit dem man so nix mehr anfangen kann. Bin also schon ein paar Jährchen älter. Und ein Quereinstieg wäre ja da nicht schlecht, aber eben nicht SO.
j0lly
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Anmeldungsdatum: 27.03.2007
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BeitragVerfasst am: 19 Jun 2007 - 09:15:27    Titel:

Das heisst dann für mich du zahlst 160€ um Fragen beantwortet zu bekommen, auf die du Antwort schon vorher weisst?

Die HMI arbeitet immer nach dem selben Schema. Es gibt dort keine Innendienstjobs, es wird keiner aus "anderen Töpfen" bezahlt und es wird dir in der Branche ganz bestimmt nicht zum Karrierestart verhelfen. Eher im Gegenteil.

Wenn du dort Geld verdienen willst, musst du eins tun: Verträge schreiben. Je mehr du schreibst und je mehr Mitarbeiter du anwirbst, um so mehr verdienst du.

Keine Bestandsprovision, kein Ausgleichsanspruch nach §84 HGB, keine sozialen Auffangnetze, keine Betriebsrente........

Und deine Abschlussprovision wird sich bis Stufe 3 ca. 50% unter dem Branchendurchschnitt bewegen.


Wenn du wirklich in dieser Branche einsteigen willst, geh bitte zu einem Makler/Mehrfachagenten und erkundige dich bei dem nach einer Ausbildung bei der BWV oder gleich nach einem Studium.

Am besten schaust du mal hier:

http://www.lernpark.de/ueber-die-organisationen-im-bildungsnetzwerk/bwv-regional/index.html

Da sind auch Ansprechpartner drin, die dir weiterhelfen und dir seriöse Arbeitgeber nennen können.

Und keine Angst, ich hab das ganze auch erst mit 20 angefangen und bin jetzt fast 5 Jahre erfolgreich in der Branche Wink ich finde sogar je später desto besser, da man eine gewisse Reife und Erfahrung mitrbingen muss um beim Kunden überhaupt ernst genommen zu werden.
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Vorsichtiger
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Anmeldungsdatum: 18.06.2007
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BeitragVerfasst am: 19 Jun 2007 - 10:17:56    Titel:

Na ja, die 160 Euro sind halt bezahlt. Ich bin (leider) erst über das Wochenende zum genaueren recherchieren gekommen. Wer kommt auch gleich auf die Idee, dass sich hinter "Hamburg-Mannheimer" leicht krumme Sachen verbergen. Im übrigen fiel auch nie das Kürzel HMi im Gespräch, ich wunderte mich nur, dass dort an den Wänden nur Plakate mit HMi drauf herumhängen. Und das auf der Anmeldung für dieses Grundseminar rechts oben groß HMi steht. Unter Veranstalter hat er ja auch ganz brav "Hamburg-Mannheimer Versicherungs AG" eingetragen.
Wenn ich in die Versicherungsbranche gehen will, dann sowieso nur in den Innendienst, weil ich nicht der geborene Verkäufer bin. Dass diese Plätze vielleicht nicht mehr so üppig übers Land verteilt sind, weiß ich. In meinem Profil bei der Arbeitsagentur steht eigentlich auch groß drin "Bitte keine Außendienst-/Vertretertätigkeiten!". Und da das im ersten Augenblick so aussah, dass das passt entschied ich mich für dieses Seminar.
Ich verbuche es dann eben mal als neue Erfahrung und für zwei Übernachtungen mit allem essen und drumherum wäre man normal in dem Hotel wohl nicht mit 160 € "weggekommen". Vielleicht trifft man ja noch jemanden, der den entscheidenden Tipp gibt, was man denn in meiner etwas verfahrenen Situation sonst noch so beruflich anstellen kann (wobei, wenn die dann alle so heiß auf die HM/HMi sind, bezweifle ich das langsam. Laughing ).

Was den § 84 HGB angeht: Was soll man werden? Selbständig im Sinne von §84 I oder dann doch angestellt nach § 84 II?

Ach ja: Danke für deine Tipps, jOlly! Wink
j0lly
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Anmeldungsdatum: 27.03.2007
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BeitragVerfasst am: 19 Jun 2007 - 14:43:14    Titel:

Deine ersten Verdachtsmomente werden sich erhärten, glaub mir Wink

Spätestens nach dem ersten Tag auf dem Seminar wirst du "Jakka" und "Wo wir sind, ist oben" nicht mehr hören können.

Wenn du in den Innendienst willst, brauchst du die Ausbildung zum Versicherungskaufmann (IHK) oder zum Kaufmann für Versicherungen und Finanzen (IHK).
Diese Stellen werden aber in nicht-entscheidungsträchtigen/-befähigten Positionen aber nur noch mit 400€ Kräften besetzt.
Wenn du es trotzdem machen willst, wende dich an eine große Gesellschaft (z.B. Allianz, HDI, Generali.....) und mach da die Ausbildung. Dann hast du auch Aufstiegschancen zum Abteilungsleiter etc.
Leider wirst du dann in einer HV eingesetzt und damit wird sich ein Umzug (je nach dem wo du wohnst) nicht vermeiden lassen.

Der andere Weg ist der Aussendienst. Da kann man sich dann auch spezialisieren. Wenn du darüber mehr wissen willst, sag bescheid.

Und es wäre im AD meistens HGB 84 I (Handelsvertreter).
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Jogo
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Anmeldungsdatum: 07.12.2004
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BeitragVerfasst am: 19 Jun 2007 - 18:42:17    Titel:

Es gab mal eine sogenannte schwarze Liste (Verbraucherberatung?), in der mal ein Überblick über Strukturvertriebssysteme geschaffen wurde. Angeführt wurde diese vom OVB, AWD und HMI. Alles Organisationen, deren Aussendienstler Verteter nach HGB waren und deren Prinzip das hier schon oft genannte Pyramidensystem war. Ein Modebegriff für diese Methoden ist MLM (Multilevelmarketing).
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Anmeldungsdatum: 18.06.2007
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BeitragVerfasst am: 19 Jun 2007 - 18:55:48    Titel:

Oh, "Jakka" und "Wo wir sind, ist oben" das wirkt sicher auf mich - belustigend. Laughing
Nur der Mann, mit dem ich sprach, sah gar nicht so aus, als würde er auf solche Slogans abfahren. Na ja, die Hoffnung stirbt zuletzt, dass man vielleicht doch an eine "gute" Geschäftsstelle geraten ist.
j0lly
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Anmeldungsdatum: 27.03.2007
Beiträge: 426
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BeitragVerfasst am: 19 Jun 2007 - 19:01:02    Titel:

Netter Artikel zum Thema:

http://www.stiftung-warentest.de/online/geldanlage_banken/test/1204170/1204170.html

@Vorsichtiger: ich freu mich schon auf deinen Erlebnisbericht. Wann ist das Seminar?
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Anmeldungsdatum: 18.06.2007
Beiträge: 18

BeitragVerfasst am: 19 Jun 2007 - 19:10:11    Titel:

Übernächstes Wochenende...
j0lly
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Anmeldungsdatum: 27.03.2007
Beiträge: 426
Wohnort: Ba-Wü

BeitragVerfasst am: 19 Jun 2007 - 19:21:51    Titel:

Vorsichtiger hat folgendes geschrieben:
Übernächstes Wochenende...


halt uns auf dem laufenden.

Noch ne Frage nebenbei: Welchen Job hattest du dir denn in der Branche vorgestellt und welche Voraussetzungen bringst du dafür mit?
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Vorsichtiger
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Anmeldungsdatum: 18.06.2007
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BeitragVerfasst am: 20 Jun 2007 - 15:55:48    Titel:

Na ja, ich wollte es zwar nicht tun (falls hier jemand mitliest und mich erkennt), aber ich beschreibe meine Situation trotzdem mal kurz (am Ende ist's auch wurscht):
Ich habe Jura studiert, bin aber zweimal durch das 1. Examen gefallen, womit die Tür in dem Bereich zu ist. Nun bin ich Ende 20 und stehe ein bisschen blöd da. Deshalb dachte ich, eine Ausbildung wäre nicht schlecht, als Grundlage für die berufliche Zukunft. Um vielleicht noch einen kleinen Bezug zum Recht zu haben, vielleicht in der Versicherungsbranche. Für mich käme allerdings wirklich nur der Innendienst in Frage, weil ich finde, für den Außendienst sollte man schon ein bisschen als Verkäufer "geboren" sein und das bin ich nicht. Bewerbungen aus der Ferne kamen bisher zurück (aber man findet die Stelle dann trotzdem in den Stellenangeboten wieder Rolling Eyes) und von einigen hört man erst gar nichts("man meldet sich zu gegebener Zeit"). Hier wird von einer Gesellschaft auch ein BA-Studium angeboten, was mich sehr angesprochen hätte, aber auch da rührt sich wenig.
Prinzipiell ist eine Ausbildung ja finanziell erst mal nicht so toll und wenn das nicht funktionieren sollte, denke ich seit einiger Zeit über einen Quereinstieg irgendwo nach. Dabei bin ich eigentlich für alles offen, wenn es nicht gerade der Vertreter ist. Laughing Ich arbeite mich auch sehr gern in neue Materien ein, ich will endlich wieder etwas "ordentliches" zu tun haben. Da kann man sich ja eigentlich nur auf dem Markt anbieten, aber man sieht ja, was dabei rauskommt, wenn man irgendwo Profile einstellt oder vielleicht eine Anzeige aufgibt.

Heute habe ich meine Einladung zum Seminar bekommen. Man soll gute Laune mitbringen... Wird man eigentlich rausgeschmissen, wenn man ohne Schlips kommt? Laughing
Was mir auffällt: Die Einträge im Internet zur HMI usw. sind zumeist schon recht alt. Sollten die sich vielleicht ein wenig gewandelt haben? Wie gesagt, ein gaaaaaaanz kleiner Funken Hoffnung glüht noch. Wink
j0lly
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Anmeldungsdatum: 27.03.2007
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BeitragVerfasst am: 20 Jun 2007 - 16:29:22    Titel:

Das mit dem BA-Studium würde ich auf jeden Fall in Betracht ziehen. Ich hab mich selber dafür interessiert, leider wurden die Versprechungen meiner alten Gesellschaft darauf nicht verwirklicht (was auch ein Grund für mein Ausscheiden war).

Es gibt da ja mehrere Studiengänge. Ganz neu jetzt auch für Makler. Den würd ich mir mal anschauen.

Das BA-Studium führt auch nicht zwangsläufig in den Aussendienst. Am besten ist, du schaust auf der BA-Homepage nach den Kooperationsunternehmen und rufst die direkt mal an. Bei nem Gespräch klärst du dann, wie deine Karrierechancen dort stehen.
Ich würde mindestens 3 Gesellschaften besuchen, bevor du dich entscheidest.

Finanziell wäre das sicherlich das reizvollste. Aber auch der Abschluss ist nicht unangesehen.
Weitere Möglichkeit wäre die DVA ( http://www.lernpark.de/ueber-die-organisationen-im-bildungsnetzwerk/dva/index.html ) und da dann das Studium zum Versicherungsbetriebswirt ( http://www.lernpark.de/index.php?id=202&tx_bwvproducts_pi1[CMD]=single&tx_bwvproducts_pi1[uid]=269 ). Die Frage ist nur, ob du da was verdienst während dem Studium.

Ich denke als Abiturient hast du gute Chancen einen dieser Wege zu beschreiten und dann auch einen gut bezahlten Job im Angestelltenverhältnis zu finden.

Bei der HMI denke ich, wirst du mit den Voraussetzungen weder glücklich noch deinen Möglichkeiten entsprechend gefördert.
Und lass dir nix, von einer HMI-Akademie erzählen, die zu den angesehenstens in der Branche gehört. Die Akademie hat mir bisher noch keiner zeigen können Wink

Und deine Hoffnung würd ich schnell begraben. In der Bude ändert sich so schnell nix.

P.S: so just for fun sollte ich bei denen mal ein Seminar machen. Kosten werden die übernehmen. Einfach mal sehen, wie die seit der EU-Richtlinie arbeiten Laughing
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BeitragVerfasst am: 20 Jun 2007 - 17:22:20    Titel:

Ich hab mich auch schon gefragt, ob ich nicht die drei Monate "Einarbeitungszeit" mitmache und dann die "Aufwandsentschädigung" mitnehme... Laughing Fragt sich nur, ob man dann nicht schon was unterschrieben haben muss und nicht gleich wieder weg kann.

Was ich gerade versuche herauszufinden, ist die steuerliche Seite. Einerseits hat man mir gesagt, ich wäre richtig bei der HM angestellt, andererseits wollte man keine Lohnsteuerkarte haben. Wie wird denn der Haufen Geld, den man da verdient Cool in dieser Konstellation eigentlich richtig versteuert? Bei großen Geldversprechungen werde ich ja auch schon mal wieder skeptisch, ich wär ja schon mit einem bisschen mehr zufrieden als mit dem, was ich die letzten Jahre mit meinem Studentenjob verdient habe. Wink
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Anmeldungsdatum: 27.03.2007
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BeitragVerfasst am: 20 Jun 2007 - 17:48:52    Titel:

2 Dinge.

Einarbeitung und dann verschwinden:
1.) Dann steht im AVAD drin, dass du für die HMI vermittelt hast. AVAD wird von jeder neuen Gesellschaft wieder angefordert. Und ob das nun ein positiver Vermerk für neue Arbeitgeber ist, vermag ich zu bezweifeln.
2.) An wen wirst du Geschäft vermitteln? Entweder Verwandte und Bekannte oder Adressen, die du gestellt bekommst. Wobei zweiteres so wahrscheinlich ist, wie dass Ostern und Weihnachten an einem Tag statt finden. Bist du aber dann dort weg, weils dir nicht mehr passt, liegen die Adressdaten weiterhin rum und werden von deinem Nachfolger 100 pro bearbeitet. Die Stornowahrscheinlichkeit sehe ich dann als sehr hoch an.

Steuern: Um die Abführung der Steuern musst du dich selber kümmern. Kommt ganz darauf an, was deine sonstigen Einkünfte sind und vor allem wie hoch die sind.

Jetzt mal ganz ehrlich:
Welche Firma kennst du, die einen Angestellten im Innendienst hat, der keine Lohnsteuerkarte abgeben muss und der, um die Firma kennen lernen zu dürfen auch noch Hotelkosten bezahlen muss?
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BeitragVerfasst am: 20 Jun 2007 - 19:22:42    Titel:

Das waren die zwei Dinge, die mich im Gespräch dort etwas stutzig gemacht haben. Aber letzte Woche dachte ich ja noch, dass es bei der HM nur seriös zugehen kann.
Was das Geschäfte vermitteln angeht: Wie schon mal geschrieben, hat man mir beim ersten Telefonat ausdrücklich gesagt, dass man "niemanden sucht, der mit dem Mäppchen draußen herumzieht". Auch in den beiden Gesprächen war keine Rede davon. Das sollte ja die Gruppe machen (wenn ich die mir selber anwerben muss, kann ich ja auch gleich selber Versicherungen verkloppen). Wenn am Ende dann doch rauskommen sollte, dass man das dann doch macht, dann wäre das ja fast schon Betrug... Rolling Eyes

Ergänzung: Da ich heute wieder etwas Zeit hab, im Netz herumzustöbern und noch so einiges neues finde, muss ich sagen: Der Funke der Hoffnung verglüht so langsam. Aber auf das Seminar bin ich jetzt besonders neugierig. Laughing
j0lly
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BeitragVerfasst am: 20 Jun 2007 - 19:57:52    Titel:

okay, dann stellt sich aber für mich die nächste Frage:

Was kostet die Vermögensschadenhaftpflicht, die deine Gruppe als Vermittler mit einschließt, für jeden von denen begangenen Schaden deckt und eine offene Nachhaftungszeit vorsieht? Wer bezahlt das? Und noch viel wichtiger: Wer versicht dieses Risiko von min. 5 Mio. €?

Du weisst ja hoffentlich von den Herren und Damen dort, dass du so eine VSH brauchst und auch für die Sachkundeprüfung deiner zukünftigen Mitarbeiter verantwortlich bist? Ausserdem hast du deren Dokumentationen zu prüfen und ggf. zu berichtigen. Ich hoffe du bist fit auf dem Gebiet oder hast einen sehr guten VSH-Versicherer im Rücken Wink


Sorry wenn ich jetzt arrogant oder ironisch rüber komme. Aber das sind die Fragen, die du dir stellen musst, vor Antritt einer solchen Tätigkeit.
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BeitragVerfasst am: 20 Jun 2007 - 20:13:16    Titel:

Nein, das hat man mir natürlich nicht gesagt und wie gesagt, ich stöbere weiter ein bisschen in den Untiefen des Internets. Und freunde mich mit dem Gedanken an, dass aus dem anfangs schönen Schein nichts wird.
j0lly
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BeitragVerfasst am: 20 Jun 2007 - 20:21:43    Titel:

Dann frag danach mal explizit auf dem Seminar.Am besten noch vor versammelter Mannschaft! Und lass dir bitte alles schriftlich geben. Aber das muss ich einem Jura Studenten nicht sagen Wink
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BeitragVerfasst am: 24 Jun 2007 - 15:47:41    Titel:

Darf ich vielleicht mal eine blöde Frage stellen? Vielleicht ist ja das Bild vom Außendienst von dem negativen, was man so liest und bisher erlebt hat, viel zu negativ beeinflusst. Wink
Wie sieht denn ein normaler SERIÖSER Außendienst aus?
Bestandskundenpflege kann ich mir ja gut vorstellen und da hätte ich auch kein Problem, mal zu jemandem nach Hause zu gehen. Dann geschieht das ja auf Wunsch des Kunden. Ich hätte es überhaupt lieber, wenn jemand zu mir kommt, weil er ein Angebot oder sonst etwas will. Aber wie kommt man denn an neue Kunden? Muss man die sich dann doch irgendwie "auf der Straße zusammensammeln", um Geld zu verdienen?
Wie gesagt, vielleicht etwas blöd gefragt, soll aber dazu dienen das Bild des Außendienstlers etwas geradezurücken, bevor ich das für mich ganz ausschließe.
j0lly
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BeitragVerfasst am: 24 Jun 2007 - 16:10:25    Titel:

Ich kann dir maximal sagen, wie ich das mache.

1.) Bestandskunden: Die rufe ich meistens an, wenn ein Vertrag ausläuft um den dann mal wieder zu überprüfen, Preise zu vergleichen oder auf einen neueren Tarif zu wechseln. Ich werde aber auch bei Problemchen angerufen, oder wenn es ein neues Auto gibt, ein Kind geboren wurde oder, oder oder.
Die Kunden, die mich schon länger kennen, wissen meinen Service zu schätzen und empfehlen mich deshalb weiter. Ich frage nicht explizit nach Namen und Adressen, sondern lasse immer 2 Visitenkarten da, die dann weiter gegeben werden dürfen. Das dauert am Anfang zwar länger, als jedem 3 Adressen aus den Nieren zu leiern, der längerfristige Effekt sind aber zufriedene Kunden und tolle Neuempfehlungen.

2.) Neukunden: Kommen entweder durch unser Onlineangebot oder möchten einen Vergleich. Es gibt aber auch die Möglichkeit qualifizierte Adressen zu bekommen. Oder eben durch Empfehlungen. Damit tun sich ja die meisten immer schwer. Die Wege sind da vielfältig und jeder muss sehen, welchen Weg er einschlägt, an welche Ethik er sich halten will und welche Grundsätze er verfolgt.
Mein Motto ist: Langsam geht es auch ans Ziel.

Der Außendienst kann also für Kunden und Mitarbeiter Spass sein und man kann auch erfolgreich sein. Man darf nur seine Werte nicht verlieren und auch ab und zu mal an den Kunden denken Wink
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BeitragVerfasst am: 28 Jun 2007 - 15:49:53    Titel:

So, heute bei der Vorbereitung zum Einführungsseminar gewesen. Wir waren sechs Leute, aber es sollen noch mehr sein, die aber noch in einem anderen Beruf tätig seien... Drei Damen mittleren Alters (ich schätze zw. 40 und 55) und drei Leute in den zwanzigern.
Heute hat man uns erstmal den Golden Future grob erklärt, wie gesagt, damit wir schon etwas vorbereitet sind au f das Wochenende. Laughing
Um den "Arbeitsvertrag" selbst ging es noch nicht. Ich bin weiterhin gespannt... Cool
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BeitragVerfasst am: 28 Jun 2007 - 17:36:21    Titel:

Und wie hat dir das Produkt gefallen?

Waren die anderen Teilnehmer arbeitslos und Studenten oder voll berufstätige?
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BeitragVerfasst am: 28 Jun 2007 - 17:50:06    Titel:

Ich könnte ja jetzt sagen, das Produkt ist nicht schlecht. Prinzipiell ist es das vielleicht auch nicht, ABER es fehlen ja Vergleichsmöglichkeiten. Das man anscheinend nur auf dies eine Produkt getrimmt wird, würde mich doch irgendwo stören (als Berufseinstieg sehe ich das als ungünstig an). Ich weiß nicht, in wie weit man dieses Paket dann auch aufschnüren kann, wenn ich z.B. schon eine BU-Versicherung habe... Ins Detail geht's ja am WE. Da werden wir dann mit Infos erschlagen. Laughing
Im übrigen wurde wieder gesagt, dass wir nicht verkaufen, sondern nur 20 Verkaufsgespräche begleiten...

Es waren eigentlich alle auf irgendeine Art arbeitslos und die, die nicht da waren, stehen im Berufsleben (zwei ungenutzte Kaffeetassen standen noch da Wink ), aber die sollen am WE natürlich mit dabei sein. Die eine junge Frau hat wohl sogar eine Ausbildung in dieser Branche gemacht. Zumindest weiß ich schon, dass das ganze schön anstrengend wird. Rolling Eyes
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BeitragVerfasst am: 28 Jun 2007 - 18:06:58    Titel:

ich bin ja mal gespannt, mit was für Infos du wieder kommst. falls du vergleichen willst:

www.franke-bornberg.de dann auf Ratings ---> Fondspolicen mit Assistent
---> Rentenversicherung ---> Anlegertyp "managed"

im gelben Bereich findest du dann das Rating der HM Golden Future Chance

Ergebnis: Rente: FF+, Managed: F

FF+ heisst sehr gut, F heisst ausreichend
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BeitragVerfasst am: 28 Jun 2007 - 18:16:51    Titel:

Danke für den Link. Es gibt also bessere und schlechtere. Wink
Zur Zeit bin ich der Meinung, dass ich diese Arbeit wohl nicht machen werde, wie gesagt, es erscheint mir als Berufseinstieg nicht wirklich geeignet. Auch wenn ich bisher noch nichts gefunden habe (Bewerbungen sind laufend unterwegs), fände ich eine solide Ausbildung viel besser. Als 45-jährige Frau könnte man das vielleicht anders sehen, wenn man keine andere Chance hat und es wirklich der Bürojob ist, auf den alle aus sind.
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BeitragVerfasst am: 28 Jun 2007 - 20:42:56    Titel:

Wenn ich nachtragend wäre, würde ich sagen, dass ich dir das schon vor 2 Seiten gesagt habe Laughing

Mein Angebot steht: Wenn du mir sagst, was du machen willst, kann ich dir Kontakadressen und Empfehlungen (verschiedener Unternehmen) in deiner Region geben oder auch zur entsprechenden Ausbildung/Studium Ratschläge geben.
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BeitragVerfasst am: 28 Jun 2007 - 22:29:54    Titel:

Ich weiß... Laughing Aber man muss es ja für sich selber auch mal ganz durchdenken und das dauert bei mir gern mal ein bisschen. Wink
Mein Favorit wäre eigentlich das BA-Studium. Aber erstmal lasse ich mich über das Wochenende "berieseln" und bin dann hoffentlich immer noch der Meinung. Muss ja dann ganz schnell die Notbremse ziehen, bevor ich erst in das Laufrad dieser "Einarbeitungszeit" gerate. Das ginge ja nächste Woche schon weiter. Rolling Eyes
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BeitragVerfasst am: 01 Jul 2007 - 17:28:50    Titel:

So, wieder da. Wink Ich würde sagen, es war nicht ganz so schlimm wie es hier teilweise nachzulesen war. Das positive ist, dass man mal etwas zum Thema Rente gehört hat.
Erstmal ging es los mit einem Film und zwar dem 1. Teil des ZDF-Films "2030-Aufstand der Alten". Überhaupt scheint das ZDF deren Lieblingssender zu sein. Am Samstag dann alles rund um die HM/HMi und natürlich den Golden Future. Von "Jakka" oder "Wo wir sind, ist oben" war allerdings nichts zu spüren, auch wenn gern gute Laune verbreitet wurde. Und natürlich gab es alles rund um das Verkaufsgespräch und die beruflichen und finanziellen Chancen. Das Arbeiten nach dem "Empfehlungskreislauf" ist mir nicht so ganz geheuer, auch das "anschleichen" am Telefon mit "Lassen Sie uns doch mal, eine Stunde über Geld reden" gefällt mir nicht.
Bei dem Job scheint es sich immer noch um eine Führungskraft zu handeln. Es wurde gesagt, dass man sich nicht selbständig machen muss, dies aber eine Option ist. Außerdem kann man selbst verkaufen, muss es als Gruppenleiter aber wohl nicht (allerdings nur selbst geschriebene Einheiten bleiben erhalten, solche, wo man mitverdient, sind nach einem halben Jahr wieder weg). Auch muss man in dieser Geschäftsstelle nicht selbst seine Mitarbeiter suchen, unser "Oberstrukki" meinte, hier macht jeder das, was er am besten kann und das sei seine Aufgabe. Das Verdienstsystem ist natürlich nur auf Verkauf ausgerichtet. Aber hat man sich bei diesem Job das schöne viele Geld wirklich "verdient"?
Jetzt käme eine dreimonatige Einarbeitungszeit, in der 20 Verkaufsgespräche tatsächlich nur begleitet werden, da man ja jetzt ohne Ausbildung nichts derartiges unterschreiben darf. Aber woher kommen diese 20 Kontakte? Richtig... Laughing Gegen Ende gab es heute auch noch eine Stunde, die sich da "Telefonterminvereinbarung - Praxis" nannte (mittags um 12), nach dem Motto, üben wir das doch gleich mal an unseren Bekanntschaften, mal sehen, wer in der nächsten halben Stunde die meisten Termine vereinbart. Unser Strukki hat uns da aber zur Seite genommen und meinte, wer will kann das gerne machen, aber es muss keiner (von uns hat es dann auch keiner gemacht). Trotzdem gibt es ja genug Motivierte, zwei haben sich mit je 5 Terminen 'ne Flasche Sekt verdient... Ganz zum Schluss hat man noch gezeigt, was man für welche Einheiten alles bekommen kann (Uhren, Koffer, Reisen) und zugleich mit dem 1. Führungsseminar in der Türkei gelockt. Nun gut, da kann man schon mal geblendet werden, aber aus o.g. Gründen werde ich mal schnell einen Weg finden müssen, mich elegant aus der ganzen Sache zurückzuziehen. Wink
j0lly
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BeitragVerfasst am: 01 Jul 2007 - 18:22:13    Titel:

Danke für den Bericht, Vorsichtiger.

Scheint inzwischen, nach all der schlechten Presse, sich ja doch noch was geändert zu haben. Vor ca. 2 Jahren wurden da noch hübsche Mädels auf einen angesetzt um ja auch die Listen aus zu füllen. Laughing

Die Taktik heute sieht mehr nach "wir erwecken mal den Anschein von seriösem Geschäftsgebahren" aus. Leider denken die Teilnehmer solcher Seminare immer noch, sie seien jetzt die Experten auf dem Gebiet der Altersvorsorge und wären bald Millionäre.
Leider wird nicht erzählt, dass der neue Mitarbeiter nur ca. 50% dessen verdient, was er auf dem freien Markt für seine Arbeit bekommen könnte.

Und wie bitte? Die Einheiten deiner Untergebenen sind nach einem halben Jahr weg und du verdienst nichts mehr dran? Wie soll denn das passive Einkommen erzielt werden, dass mich unter Palmen mit meinem SLK aus meiner Villa-Einfahrt rausfahren lässt, während sich andere den Buckel krumm rennen? Das geht jetzt nicht mehr? Schade.
Wenn man nun böse wäre, würde man auf den Gedanken kommen, dass die Folgeprovisionen und Dynamikerhöhungsprovisionen nicht mehr gezahlt werden, da die HMI in der Vergangenheit nicht so wirklich doll wirtschaften konnte und sich jetzt das Geld zurück holt, das ihre damaligen Mitarbeiter durch Storno's verpulvert haben. Aber nur wenn man echt böse wäre Wink

Freut mich zumindest, dass du ein selbständig denkender Mensch bist und bleibst und dich nicht für ne Falsche Sekt zum Telefonsklaven machen lässt. Die Branche bräuchte mehr Menschen wie dich!
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BeitragVerfasst am: 01 Jul 2007 - 18:52:45    Titel:

Danke! Also so wie ich das verstanden habe, bleiben die Einheiten stehen, die man selbst "schreibt". Die Einheiten von den Mitarbeitern, an denen man mitverdient sind nach einem "Produktionshalbjahr" wieder weg. An den neu geschriebenen Einheiten verdient man natürlich wieder mit. Aber um aufzusteigen, muss man ja in einem Halbjahr dann immer eine gewisse Zahl Einheiten bringen. Und das geht dann quasi größtenteils nur durch selbst geschriebene, die stehenbleiben, sonst kommt man bestimmt nicht immer auf diese Zahlen. Wenn man dann genug hat, braucht man nicht mehr selber, das stimmt. Im übrigen finde ich es merkwürdig, dass man betont, dass im GF keine Dynamik drin ist, aber dennoch dafür eine Provision bekommt, wenn sich der Kunde, natürlich freiwillig (ich würde ihm natürlich zuraten), dafür entscheidet.
Experte in Sachen Altersvorsorge ist man wahrscheinlich nach den 3 Monaten "Ausbildung" mit IHK-Zertifikat nicht, aber ich denke im Golden Future (und den anderen HM-"Nebenprodukten") und dem Prinzip der Riesterrente kennt man sich dann schon aus. Man muss es ja im Prinzip alles auswendig lernen... Rolling Eyes Und was anderes soll man ja nicht verkaufen.
j0lly
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BeitragVerfasst am: 01 Jul 2007 - 20:38:59    Titel:

Leider macht dich die Kenntnis von 2 Produkten noch nicht zum Spezialisten. Oder kannst du nach den 3 Monaten dem Kunden auch ausrechnen, was er im Rentenalter dann für Steuern zahlen muss und vor allem auf welche der abgeschlossenen Versicherungen er noch Sozialversicherungsbeiträge zahlen muss?
Ich glaube eher nicht Wink

Auch das Produktwissen an sich zweifle ich stark an. Vor allem das über die Fonds, deren Kosten und wie man eine Renditeberechnung anstellt.

Das Ausklammern einer Dynamik halte ich persönlich für grob fahrlässig und haftungssicher ist das ganz bestimmt nicht.

Bei den Einheiten steckt der Teufel mal wieder im Detail. Wer in so einer Struktur oder ähnlicher schon mal war, weiss wie hart es ist, eine konstante Produktion aufrecht zu erhalten. Bricht dir nämlich ein Mitarbeiter weg, brauchst du 2 neue um die Produktion aufrecht zu erhalten und zu steigern (was ja dein Ziel sein muss).
Ausserdem möchte ich hier einfach mal ganz frech behaupten, dass jedes Stufen und/oder Einheitensystem nur dem Zwecke dient, die Provisionen zu verschleiern und ein Druck/ Motivationsinstrument zu haben.
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BeitragVerfasst am: 02 Jul 2007 - 00:54:13    Titel:

j0lly hat folgendes geschrieben:
Leider macht dich die Kenntnis von 2 Produkten noch nicht zum Spezialisten. Oder kannst du nach den 3 Monaten dem Kunden auch ausrechnen, was er im Rentenalter dann für Steuern zahlen muss und vor allem auf welche der abgeschlossenen Versicherungen er noch Sozialversicherungsbeiträge zahlen muss?
Ich glaube eher nicht Wink


Oh Steuern, nein, bei der monatlichen Rentenauszahlung fallen doch keine Steuern an, weil der Betrag doch meist unter den Freibeträgen liegt... Hat man so gesagt, aber ich fragte mich mit meiner Nachbarin, wie hoch der Freibetrag denn in 30 Jahren liegt. Aber na ja, der Teufel liegt wohl dann überall im Detail und das lerne ich ja nun nicht kennen... Cool
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BeitragVerfasst am: 02 Jul 2007 - 11:11:26    Titel:

Vorsichtiger hat folgendes geschrieben:
j0lly hat folgendes geschrieben:
Leider macht dich die Kenntnis von 2 Produkten noch nicht zum Spezialisten. Oder kannst du nach den 3 Monaten dem Kunden auch ausrechnen, was er im Rentenalter dann für Steuern zahlen muss und vor allem auf welche der abgeschlossenen Versicherungen er noch Sozialversicherungsbeiträge zahlen muss?
Ich glaube eher nicht Wink


Oh Steuern, nein, bei der monatlichen Rentenauszahlung fallen doch keine Steuern an, weil der Betrag doch meist unter den Freibeträgen liegt... Hat man so gesagt, aber ich fragte mich mit meiner Nachbarin, wie hoch der Freibetrag denn in 30 Jahren liegt. Aber na ja, der Teufel liegt wohl dann überall im Detail und das lerne ich ja nun nicht kennen... Cool


aua. einfach nur aua. Rolling Eyes
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BeitragVerfasst am: 12 Jul 2007 - 15:03:03    Titel:

@ Vorsichtiger: Ich finde es gut, dass du dir mal selbst ein Bild gemacht hast. Viele krähen hier im Forum lauthals rum und haben null Ahnung! Waren nie bei der HMI oder sind gescheiterte Ex-HMI'ler, die einfach ne Rechtfertigung für ihr Versagen brauchen.

Wenn du im Seminar festgestellt hast, dass es nicht das Richtige für dich ist, ok. Ist wohl nicht jedermanns Sache. Aber wie war denn der Eindruck für dich persönlich, von den Inhalten, den Referenten, dem System?
Kati**
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BeitragVerfasst am: 18 Jul 2007 - 16:48:50    Titel: Bin selbst bei der HMI...

Hi,
wollte mir mal angucken, was so über meinen Arbeitgeber geschrieben wird. Sind wirklich viele Beiträge hier.
Kurz zu mir: ich bin Studentin und arbeite nebenbei bei der HMI. Vor ungefähr einem Jahr hat mich ein Freund auf diese Versicherung aufmerksam gemacht und seitdem verdiene ich dort mein Geld.
Mir war von Anfang an klar, dass ich mir damit kein dickes Auto leisten kann und das wollte ich auch nicht.

Ich brauchte und brauche etwas Flexibles, um auch gut durch mein Studium zu kommen. Bei der HMI kann ich meine Zeit selbst einteilen, was schon mal ein riesen Vorteil ist und ich verdiene genug, um einigermaßen gut zu leben. Mehr will ich nicht.
Beim Vorsichtigen sieht die Situation ganz anders aus.

Man muss zwar auch in einem Nebenjob Einsatz zeigen, aber es ist immer noch anders, als wenn man eine Lebensaufgabe sucht, wie mir das beim Vorsichtigen vorkommt. Übrigens würde es mich sehr interessieren, wie es bei dir weitergegangen ist. Hast du etwas Passendes gefunden?
Was mir eigentlich wichtig war zu sagen ist, dass man, egal welchen Job man macht, ehrlich zu seinen Kunden sein sollte.
Ich habe mich, neben den Schulungen der HMI, selbst weitergebildet, um auch komplexere Fragen der Leute zu beantworten. Es macht mir großen Spaß, wenn ich die Leute gut beraten kann und ihnen gute Produkte anbieten kann. Es gab auch welche, die unzufrieden waren, aber wahrscheinlich wussten sie selbst nicht, was sie wollten.
Ich jedenfalls versuche mich voll einzusetzen, weil es mir auch Spaß macht. Wie hier schon gesagt wurde, man braucht schon ein bisschen Fingerspitzengefühl und vielleicht Verkaufstalent und der Rest ist harte Arbeit. Von Nichts kommt Nichts.
Die Leute, die denken sie können nach 2 Wochen schon den fetten BMW fahren, haben keine Ahnung was Arbeit ist. Dann tun mir natürlich die Kunden leid, die solche Versicherungsvertreter erlebt haben, da die Produkte im Vergleich zu anderen gut sind. Wurde hier auch schon ein paar mal gesagt. Da muss man sich natürlich auch schlau machen, wenn man für eine Versicherung tätig ist.
Egal, was man verkauft, man muss sich damit auskennen. Jetzt habe ich viel mehr geschrieben, als ich wollte. Finde es nur interessant, dass es so viele eilige Meinungen gibt, obwohl ich sagen muss, dass es hier auch viele interessante Beiträge gibt.
Soll jeder mit seiner Sache glücklich werden und die Leute die Finger von Versicherungen lassen, die davon keine Ahnung haben. Auf jeden Fall würde es mich sehr interessieren, ob du etwas Gutes für dich gefunden hast, Vorsichtiger.
Viele Grüße
Kati
j0lly
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BeitragVerfasst am: 18 Jul 2007 - 17:16:56    Titel:

Hallo Kati,

freut mich zu hören, dass es dort auch noch Mitarbeiter mit Realitätsbewußtsein gibt.

Leider muss ich ErzaerXXX recht geben und dich auch mal auf seinen Beitrag hinweisen. Eigentlich darfst du seit dem 22.05.2007 keine Versicherungen mehr verkaufen, wenn du nicht die Gewerbeerlaubnis bei der IHK eingeholt hast. Dazu gehören der Sachkundenachweis, der Nachweis über die VSH und ein paar andere Dinge.

Ich würde wirklich dazu raten, davon ganz die Finger zu lassen, da dich jeder Kunde, der sich schlecht beraten fühlt, anzeigen kann. Und für Vermögensschäden bist du bis 1,5 Mio € haftbar. Auch mit deinem Privatvermögen!
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KJulia
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BeitragVerfasst am: 18 Jul 2007 - 17:54:54    Titel: Rentenversicherung "woman's future"?

Ich wende mich mal an euch, ihr scheint euch doch etwas auszukennen.
Ich habe folgendes Anliegen. Neulich bin ich beim Durchstöbern der Freundin (die Zeitschrift) auf einen Flayer über Rentenversicherung gestoßen. Dabei ist mir wirklich aufgefallen, dass ich mich mit diesem Thema noch nie richtig auseinander gesetzt habe. Eigentlich sollte es aber enorm wichtig sein einen guten Finanzplan für die Zukunft zu haben. Das Produkt kommt von der Hamburg- Mannheimer, und nennt sich „woman’ future“. Interessant fand ich, dass es ein extra Angebot für Frauen gibt. Hat vielleicht einer schon mal davon gehört? Ich werde bald meine Job als Physiotherapeutin antreten und will mich vorab informieren. Was mir auch wichtig wäre ist, dass meine künftige Rentenversicherung flexibel ist. Sie sollte sich auf jeden Fall mit meiner späteren Familienplanung vereinbaren lassen. Man weiß ja wie schnell es geht, dass auf einmal Nachwuchs da ist. Habt ihr vielleicht etwas von der 36-monatigen Beitragsüberbrückungsmöglichkeit, die es bei „woman´s future“ gibt gehört?
Ich bin mit Rentenversicherungen nicht wirklich vertraut und habe mir noch nicht so viele Gedanken zu diesem Thema gemacht. Leider musste ich erst durch eine Frauenzeitschrift voller Mode- und Schminktipps auf so ein wichtiges Thema gestoßen werden.„woman’s future“ für Frauen klingt für mich interessant. Also, über eure Tipps würde ich mich sehr freuen.
Danke schon mal und liebe Grüße
Julia
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BeitragVerfasst am: 18 Jul 2007 - 23:26:12    Titel:

Hi Kjulia,

ich hab mich mal kurz in das Thema eingelesen.

1.) Rating von Franke und Bornberg: F+ (noch befriedigend)

2.) Beitragsfreistellung: Möglich, bis 36 Monaten, aber nur unter bestimmten Voraussetzungen (welche das sind, muss ich erst noch in den Bedingungen nachsehen)

3.) Klassische Rentenversicherung: Keine Fonds, damit schlechte Rendite

4.) BU und Unfallshchutz mit eingeschlossen: Risikobeiträge für diese Zusatzversicherung fressen den Sparanteil weg und somit mindert sich die Rendite und die Rente


Ohne das Produkt im Detail zu kennen (sprich Bedingungen) scheint es mir, als sei hier einfach das alte HMI-Produkt "Golden Future" auf die HM gemünzt worden und für Frauen als Zielgruppe attraktiv ausgestaltet.
Richtig glücklich wird man damit nicht, aber immer noch besser als gar nichts.

Mein Tip: Beschäftige dich mehr mit dem Thema und sprich mit einem Makler/Mehrfachagenten in deiner Gegend mal über die Dinge, die du dir vorstellst und haben möchtest. Er/Sie kann dir da bestimmt kompetent weiterhelfen.
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BeitragVerfasst am: 19 Jul 2007 - 20:30:15    Titel:

Die Versicherungsbranche ist die schwierigste auf Provi Basis und die Versicherungen wollen Blutige Anfänger zu den Kunden schicken. Nur weil sie so ein seminar mit gemacht haben, heißt es nicht das sie Versicherungen verkaufen können bzw. dürfen! Andere lernen für sowas glaube 2 oder 3 Jahre lang und haben in der Regel Abitur...

Man muss sich so viel merken das kann man sich nicht vorstellen. Ein normalverbraucher Mensch kann sich das nicht alles merken wenn er nicht an sowas gewöhnt ist! Klar gibt es leute die können sowas. Ausnahmen bestätigen die Regeln!

Du musst dich zu 100% auf deinen Job Konzentrieren und hast kein eigenes Leben mehr. Das ist es was manche vergessen und einfach nicht sehen wollen. Alle sehen immer nur das Geld und das ist diese Megaböse Falle!

Wenn euch HMI angeboten wird, dann geht zu einer Versicherung wo ihr schon versichert seid und fragt da nach. Die würden euch auf keinen Fall anlügen!

Versicherungsverkäufer haben eh schon voll den schlechten Ruf und durch nicht gelernte Kräfte wird der Ruf immer und immer wieder verschlechtert. Die Versicherungen beschweren sich aber im Grunde tun sie sich selber schmerzen zufügen!
xXErazerXx
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BeitragVerfasst am: 24 Aug 2007 - 22:49:35    Titel:

haste dir auch alles durchgelesen ? Da steht zu 50% Negatives und zu 50% Positives!

Sei mal hrlich welche Versicherung oder Firma die versicherungen und Finanzen macht, hat einen 100% guten Ruf ? o.O

Selbst kleine Firmen die sowas anbieten haben keinen 100% Positiven ruf !
Und dann noch andere Sachen...wo kommen die 1,7 Millionen Kunden denn her ? Muss ja auch irgendwo hinhauen was AWD tut, oder etwa nicht ?

Ich hatte heute Kunden am Telefon die schlechte Erfahrung mit AWD hatten und über den Tisch gezogen wurden. Aber ich hatte auch Kunden am Telefon die mit AWD höchst zufrieden sind und knapp 1000€ im Jahr ersparniss hatten nach der Optimierung!

Es ist halt nunmal so das KEINE FIRMA dieser Welt zu rein 100% Positive Berichte aufweisen kann.

Kann dies einer wiederrufen es sei nicht so, dann soll er mir ein Beispiel geben!

Ich bin ehrlich und habe nix zu verbergen! Habe ab und zu ein schlechtes Gefühl das ich dem AWD immer noch bisschen misstraue aber trotzdem überzeugt bin!

Ich bekomme Termine zwar bisschen schleppend ^^ Aber ich bekomm welche! HMI hatte ich schlechtes Gefühl bei! Habe es dann auch gelassen und wollte damit nix mehr zu tun haben!

@Jolly

Ja es ist möglich das auch welche dabei sind von den Ex-Vertretern die ihr negative Erfahrung mit AWD gemacht haben! Und andere davon haben es nicht geschafft und waren bööööse. Na und, überall gibt es schwarze Schaafe und schlechte Direktoren die nur das Geld sehen und alles dafür tun! Aber mann kann nicht alle aussortieren denn man kann die Welle nicht aufhalten! Ist halt kein Geheimniss das AWD das günstigste anbieten kann.

Wir könnten das Thema weitlaufend fort führen aber lassen wa das mal ^^
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