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Bio LK NDS 2007 Lernzettel mit allen Schwerpunkten?
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Foren-Übersicht -> Abi-Forum -> Bio LK NDS 2007 Lernzettel mit allen Schwerpunkten?
 
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iki88
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Anmeldungsdatum: 16.04.2007
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BeitragVerfasst am: 16 Apr 2007 - 17:20:42    Titel:

geht nicht um dich sondern um die die sich durch dich jetzt verunsichern lassen. so wie du immer auftrittst muss man auch kritik vertragen können
lacastonia
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BeitragVerfasst am: 16 Apr 2007 - 17:23:25    Titel:

hey leute was lernt ihr zur rekonstruktion anhand von wirbeltierstammbaum blablub?
iki87
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BeitragVerfasst am: 16 Apr 2007 - 17:32:01    Titel:

also nun zum letzten mal wenn ihr mich nicht versteht dann tut es eben nicht...
ICH HABE NIE GESAGT IHR MÜSST DAS SO UND SO LERNEN WIE ICH ICH HAB REGELRECHT MEINE SACHE GEPOSTET UND VERSUCHT ZU HELFEN
AU?ERDEM HAB ICH NIE LEUTEN VORGEHALTEN DAS SIE ALLES FALSCH LERNEN....WENN MAN DAS SO INTERPRETIERT HAT ....SORRY SOLLTE NICHT SO SEIN....ABER BITTE TUT MIR EIN GEFALLEN UND UNTERSTELLT MIR NICHT SOLCH EINE SACHE
funky-brother
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BeitragVerfasst am: 16 Apr 2007 - 17:53:30    Titel:

Skarataj hat folgendes geschrieben:
Sagt mal in den Lernzetteln steht das Oxidation Elektronenabgabe ist und Reduktion Elektronenaufnahme, ist es aber nicht genau andersrum?


das kann man sich ganz gut dadurch merken, dass elektronen ja negativ geladen sind. und somit etwas reduzieren, da die dann ja die ladung herabsetzen und negativer machen, also die ladung reduzieren, so merk ich mir das immer
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BeitragVerfasst am: 16 Apr 2007 - 17:58:04    Titel:

wow komm mal wieder runter...

Auch wenn du hier sachen postest, vielen dank, aber ganz ehrlich, so wie du hier schreibst, in welcher art und weise, so bekommt man ehrlich gesagt nicht das gefühl dass du hier nett helfen willst, sondern verbreitest du hier schon echt fast NE RELATIV SCHLECHTE LAUNE^^ und sry, da hat hier glaub ich wohl keiner lust drauf...

also chill dich mal und DU BRAUCHST HIER AUCH NICH RUMSCHREIEN!
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iki87
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BeitragVerfasst am: 16 Apr 2007 - 18:01:57    Titel:

ich schrei nicht rum...ich finds nur ziemlich ungerecht wenn mir sachen unterstellt werden...
ich hab meine sachen gepostet und das erste was kommt ist spinnst du
also wie würdet ihr reagieren
tesssoro
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BeitragVerfasst am: 16 Apr 2007 - 18:03:19    Titel:

lacastonia hat folgendes geschrieben:
hey leute was lernt ihr zur rekonstruktion anhand von wirbeltierstammbaum blablub?


ähm... die wirbeltierklassen und welche klasse sich aus welcher entwicklet hat... wenn mans dann och genauer machen will kann man auch noch lernen, durch welche entwicklungen dann die nächste art entsteht..
z.B. sind säugetiere und Vögel beide aus den Repilien entstanden, aber die Vögel haben Federn und hohlknochen und die säugetiere Haare...
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BeitragVerfasst am: 16 Apr 2007 - 18:03:42    Titel:

ich find euch süß. macht doch nich son stress, nur weil einer nichts besseres zu tun hat als sehr sehr ausführlich zu lernen und andere leute das halt nich vorrhaben. ich mein, ihr wisst doch alle was ihr im unterricht gemacht habt und das sollte einem ne ganz gute basis für ein urteilsvermögen darüber geben, wie ausführlich man lernen sollte. ich mein so große unterschiede zwischen den lehrern gibs da nun auch nich, die ham schließlich alle mal anner uni bestanden und jetzt peace
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lacastonia
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BeitragVerfasst am: 16 Apr 2007 - 18:05:53    Titel:

ok so in etwa hat ich es auch vor zu lernen
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BeitragVerfasst am: 16 Apr 2007 - 18:06:47    Titel:

ja, aber ich denke nicht dass du dich gleich so angegriffen fühlen musst...
das war sicherlich nich so persönlich gemeint oder gegen deine Person, oder in irgendeiner Form als beleidigend aufzufassen...
Wahrscheinlich war's eher der Schock diese Masse an Informationen zu sehen bzw Schreck, dass man das ja evtl echt wissen müsste...

Und is halt so, dass Samstag schon dir Prüfung is und keiner irgendwie Lust hat in diverse Panikattacken zu fallen, wg der Zeit und so...

Lass dich einfach nicht provozieren

Und schreib nich so, als seist du von jedem der ne Frage stellt total genervt... kann sein dass es täuscht, weiß nich wie die anderen das auffassen, aber ich persönlich habs n paar mal so empfunden...

LG
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BeitragVerfasst am: 16 Apr 2007 - 18:08:21    Titel:

da wir alle bio haben wissen wir worans liegt und können ja ein bisschen verständnis aufbringen^^ wir alle leiden unter AAS Wink
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BeitragVerfasst am: 16 Apr 2007 - 18:10:02    Titel:

funky-brother hat folgendes geschrieben:
ich mein so große unterschiede zwischen den lehrern gibs da nun auch nich


Laughing

Da irrst du dich gewaltig!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Mein Lehrer ist das beste Bespiel, glaubs mir.

Mag ja sein, dass die das alle bestanden haben und aufschreiben können und Plan davon haben. Aber das hat meiner Meinung nach nichts damit zu tun, ob er's dann auch so verpacken kann dass wir Schüler es verstehen, bzw guten Unterricht zu machen!!!
(Oder einfach mal kein Bock haben das zu machen was in den RRL stehen... )
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BeitragVerfasst am: 16 Apr 2007 - 18:14:44    Titel:

stimme ich dir voll und ganz zu...
wir hatten die schulinspektoren bei uns an der schuel( wie alle andeen ja auch?) und die haben bemängelt, dass es bei uns zu wenig elbstständige arbeit gibt... sprich referate und gruppenarbeit... was macht unser Bio leher? bastelt sich karten mit städtenamen(aus verscheidenen ländern) verteilt die in jeder stunde aufs neue und dann soll man sich nach ländern in den Gruppen zusammenfinden, irgendein thema bearbeiten und das dann vorstellen.. und was macht er? kaffetrinken, däumchen drehen, uas dem fenster schauen!!!!! echt mal... und irgendwie wars das dan auch mit dem unterricht... auf die methode haben wir vom FFs und AAS an alles gelernt...(d.h. den ganzen 3. schwerpunkt)... puh.. so ein trottel... Evil or Very Mad
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BeitragVerfasst am: 16 Apr 2007 - 18:15:08    Titel:

es geht nicht ums versthen, sondern ums behandelt haben, damit man entscheiden kann wie weit man das lernen muss. und das wird bei den lehrern ähnlich sein
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BeitragVerfasst am: 16 Apr 2007 - 18:23:10    Titel:

Nö.
In der ganzen 12 haben wir nur bisschen Fotosynthese gemacht, (Zellatmung nur sehr unverständlich) dann hat er 5 stunden oder so dait verbracht uns fossilien zu zeigen... irgendwelche sinnlosen dinge an die tafel gemalt... falsche dinge beigebracht...
Naja und letztendlich sitze ich hier und muss mir den ganzen Evo-schwerpunkt, Genetik uvm selbst beibringen, wobei mir das unmöglich erscheint.

AAS und FFS? what the fuck...???
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BeitragVerfasst am: 16 Apr 2007 - 18:26:04    Titel:

komp. ALLE Biologie Themenschwerpunkte.doc herunterladen

bitte schön... GK-LERNZETTEL!! nicht LK! da ist so ziemlich das drauf, was wir gemachth aben (auch AAS und FFS Wink )
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BeitragVerfasst am: 16 Apr 2007 - 18:27:42    Titel:

danke, den hab ich schon Wink

aber noch nicht ganz angeschaut.

hab nämlich schnel gemerkt, dass ich mit vielem nichts anfangen kann, weil ich nicht das hintergrundwissen dafür habe.... Evil or Very Mad

darunter auch AAS FFS Laughing
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BeitragVerfasst am: 16 Apr 2007 - 18:48:09    Titel:

hm.. welches buch hast du? NAtura ist sehr einfach zu verstehen finde ich...
und eigentlich ssteht da doch alles... also FFS /fight or flight syndrom
istein mechanismus des Körpers, damit man in gefahrensituationen alle kräfte mobilisieren kann um zu fliehen oder zu kämpfen... das ganze wird vom Hypothalamus unad vom Peripheren Nervensystem gesteuert...
Hypothalamus schickt hormone an das nebennierenmark, welches daraufhin Adrenalin aussschüttet, gleichzeitig schüttet er noch releasinghormone, die dann durch andrer Hormone noch die hemmung der sexualfunktionen bewirken (werden ja nicht gebraucht. Wink )
Adrenalin hat viele wirkungen auf den körper unter anderem auch die bereitstellung von glukose durch den abbau von glycogen, dadurch steht dann eben mehr energie zur verfügung... und das periphere nervensystem und das adrenalin haben ebvend die wirkung dass alles was nicht gebraucht wird runtergeregelt wird (sexual- und verdauungsfunktionen) und alles andere raufgefahren wird, salop gesagt...
das ganze wird dann, wenn die stressituation vorbei ist durch den Parasymphaticus wieder regeneriert..

AAS (allgemeines anpassungssyndrom)
dass seht eigentlich da gut drin... es ist praktisch dasselbe wie FFS, nur nicht durch adrenalin sondern duch corticoide/cortisol und dass, wenn keine Erholung eintritt das ganze negative folgen auf den körper hat.. steht aber alles iaf dem zettel...

dass nur so als kleine Hilfe^^ sag bescheid wenn du noch was wissen willst...
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BeitragVerfasst am: 16 Apr 2007 - 18:50:17    Titel:

Danke:) Das hab ich verstanden Smile
Aber is das nich der normale Ablauf der bei Stress passiert?
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BeitragVerfasst am: 16 Apr 2007 - 18:52:12    Titel:

das ist FFS... und AAS ist halt die stand-by-position...
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Anmeldungsdatum: 14.03.2007
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BeitragVerfasst am: 16 Apr 2007 - 19:28:35    Titel:

perfekt, danke Smile

dann kann ich das ja (juhuuu wenigstens etwas)
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Julka87
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Anmeldungsdatum: 17.04.2007
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BeitragVerfasst am: 17 Apr 2007 - 15:04:06    Titel:

also Leute, ich-die ich hier schon so manches abgeschrieben habe Smile))))
- habe nun selber was : hier ist evolution, ansomsten habe ich noch andere Sachen zusammen gefasst:
Außeredem ,falls jemand , das ganze als textdatei haben möchte, sprecht mich drauf an, ich habe noch dsa ganze für Nerven (Komplett)


Mutationen:
1. Genmutation: - Veränderung der Basenfolge
2. Chromosomen: - Änderung der Struktur und Form
3.Genommutation: - Veränderung der Chromosomenzahl
wegen Nondisjunktion homologer
Chromosomenpaare in der Meiose

à Deletion, Duplikation, Inversion, Translokation
àRastermutation: durch Änderung des Basentripletts

Rekombination: Neukombination von Erbgut

Interchromosomal: Zufällige Verteilung Chromosomen (Meiose)
Intrachromosomal: Neukombination durch Chiasmen und
Anschließendem Crossing Over
=>geschlechtliche Fortpflanzung
=>ungeschlechtliche Fortpflanzung ( Gentransfer bei Bakterien)

Selektion: nur die am besten angepasstesten haben ein hohe reproduktive Fitness

Biotisch:
- inter-/ intraspezifische Konkurrenz
- Krankheiten
- Räuber ↔ Beute
Abiotisch:
- Temperatur, Wasser, Nährstoffe, Licht







Isolation:

Präzygot:
- Chemisch Inkompatibilität Ei + Spermium
- Zeitlich Balzzeiten
- Mechanisch Inkompatibilität der Geschlechtsorgane
- Ethologisch Verhalten / Balzverhalten
- Ökologisch Nutzen unterschiedlicher Ressourcen
- Separation Räumliche Trennung
- Sexuell Bevorziehen bestimmter Typen

Postzygot:
- Hybride sterben vor Geschlechtsreife ab
- Chromosomenzahl passt nicht


Sympatrische Artbildung: innerhalb des selben Raumes
Allopathische Artbildung: durch Separation

Koevolution:
- gegenseitige Beeinflussung von Arten durch Wechselbeziehungen
- Anpassung / Gegenanpassung
- Blütenform ↔ Schnabelform


Domestikation / Zucht
- künstliche Selektion / Mensch = Selektionsfaktor

Prädisposition:
- Merkmal, das durch veränderte Umweltbedingungen eine zusätzliche oder andere Funktion hat und nun einen Selektionsvorteil besitzt
- ( Penicillinresistenz schon vor dem ersten Kontakt)

Ursachen der Variabilität
- Mutationen, Rekombination, Modifikation

Modifikation:
- Umweltbedingte Veränderung /Anpassung
Labil: Gewicht, Größe
Stabil: Blutgruppe, Geschlecht

Reaktionsnorm: Rahmen der Verwirklichung

Genetisch: Unterschiedliche Kombination von Allelen
Polygenie: Merkmal, das von mehreren Genen bestimmt wird
Polyphänie: Ein Gen für die Ausprägung mehrerer Merkmale
Multiple Allelie: Ein Gen tritt auf mehreren Allelen auf
(menschliche Blutgruppe)

Hardy-Weinberg

Ideale Population:
- keine Mutationen
- keine Selektion (kein geno /Phänotyp darf bevorzugt werden)
- Panmixie (alle Paarungskombinationen gleich wahrscheinlich)
- Unendlich große Population
- Keine Migration




Genpool: Gesamtheit aller Allelen einer Population
Allelfrequenz: Häufigkeit eines Allels in einer Population




Darwin La Mark



Synthetische Evolutionstheorie:
- bezieht alle Erkenntnisse aus: Genetik, Biochemie, Ökologie...

Artbildung:

Art:
- biologisch: Fortpflanzungsgemeinschaft
- morphologisch: Lebewesen, die sich in wichtigen Merkmalen übereinstimmen

Population: -Fortpflanzungsgemeinschaft im begrenzten Gebiet

Adaptive Radiation:
- Entstehung neuer arten aus einer Stammart durch Einnischung

1. Separation: Gründerpopulation / Gendrift
2. kaum Konkurrenz à Überproduktion à intra Konkurrenz
3.Selektionsdruck à Spezialisierung
4.Rassenbildung à Artbildung

Konkurrenzvermeidungsregel:
- Zwei Arten, die dieselbe ökologische Nische besetzen können nicht überleben

Ökologische Nische:
- Summe aller Ansprüche die eine Art an ihre Umwelt stellt

Verlauf der Evolution:

Konvergenz:
- Funktionsähnlichkeit, nicht durch Verwandtschaft, sondern Anpassungsähnlichkeiten durch ähnlichen Selektionsdruck ( analoge Organe)

Divergenz
- Gleiche Herkunft aber unterschiedliche Funktionsweise (Bauplanähnlichkeit à homologe Organe)

Homologiekriterien
- Lage: gleiche Lage im Körper / Bauplan
- Stetigkeit: Zwischenformen, stetige Übergänge (Embryonenentwicklung)
- Spezifische Qualität: komplexe Strukturen (Haifischschuppe+Zahn)

Rudimente:
- Funktionslose, rückgebildete Organe, die ursprünglich eine andere Bedeutung hatten (Beckenknochen beim Wal)

Atavismen:
- Rückschlag in eine stammesgeschichtliche ältere Form (verlängertes Steißbein beim Menschen)
à Beweis für Evolution, da offensichtlich das ursprüngliche Erbgut noch vorhanden ist
Biochemie-Molekulare Homologien

1. Aminosäuresequenzvergleich
Beispiel: Cytochrom C ( Bestandteil der Atmungskette)
- Je größer die Abweichungen sind, desto eher wurde die gemeinsame Entwicklungslinie getrennt

2. Serum-Präzipitin–Test
1. Blutserum (Mensch) wird entnommen und in Testtier
2. 2.Antikörperbildung gegen fremde Eiweiße =Anti-Serum
3. Eichung mit Mensch-Blut = 100 %
4. Messung der Verklumpung bei anderen
5. je höher die Ausfällung desto näher verwandt ( gleiche Eiweiße = gleiche DNA)

3. DNA-Hybridisierung
1. Schmelzen DNA von 2 verschiedenen (Mensch + Affe)
2. Abkühlung
3. Einzelstränge paaren sich bei komplementären Basen
4. Wieder Schmelzen
à je höher der Schmelzpunkt desto mehr komplementäre Basen
à nähere Verwandtschaft

5.Embryologie / Biogenetische Grundregel
- die Embryonalentwicklung ( Ontogenese) ist eine kurze, unvollständige Rekonstruktion der Stammesentwicklung
à Kiemenfurchen beim menschlichen Embryo

6.Parasitologie
- Parasiten sind wirtspezifisch ( Koevolution)

7.Verhalten :
- ähnliche Balzrituale, Gestik, Mimik = genetisch bedingt
- blinde Kinder lachen schließlich auch
Very Happy Very Happy Very Happy
Julka87
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Anmeldungsdatum: 17.04.2007
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BeitragVerfasst am: 17 Apr 2007 - 15:41:01    Titel:

also das vom auge ist gleich fertig -sitze im moment noch dran und nervensachen
Julka87
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Anmeldungsdatum: 17.04.2007
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BeitragVerfasst am: 17 Apr 2007 - 15:46:04    Titel:

also, mein pc bringt das hier in ner komischen reihenfoge an
das ist ne kurze zusammenfassung, also braucht ihr schon ein bisschen grundwissen, es ist eigentlich auf der basis eines spickers gedacht... nein ich brauch abi und spicker ist nicht so mit bestehen ,dann ihr wisst schon was ich meine
ich würd mich freuen wenn jemand was dazu sagen könnte falls was fehlt





Dendriten: nehmen Signale von EK auf
Axon: leitet AP weiter
Axonhügel: Analog-Digital-Wandler
Myelinschicht: Schützt Membran vor Depolarisierung / nur Schnürringe






1.Fettgewebe
2.Bindegewebe
3.Nervenfaserbündel
4.bindegewebshülle
5.Kern der Schwann’schen Zell
6.Myelinschicht
7.Axon / Nervenfaser


Adäquater Reiz: schon bei minimaler Energie
RezeptoràNa+-Kanäle aufàNa+-Einstromàlokales RezeptorpotentialàAxonàüberschwelligàAP

Stärke des Reizes: Impulsfrequenz ist dem Logarithmus der Reizintensität meist proportional ( Alles-oder-Nichts-Gesetz)

Reizart: Chemo / Mechano / Thermo / Elekrto / Fotorereptoren
Kanalspezifität

Sinneszelle: -Primär: bilden gleich AP (oder schon Teil des Axons)
-Sekundär: RezeptorpotentialàAP


Rezeptorpotential: Örtliche Spannungsänderung, die sich durch Ausgleichströme mit der Entfernung abschwächt

Adaption:

Phasisch-tonisch(Lichtsinneszelle)
Phasisch – (Geruchsinneszelle)
Tonisch – (Schweresinneszelle)


Phantomschmerzen: nicht Organ, sondern abgetrennte Nervenenden werden erregt. Gehirn kann Schmerz nur durch Kanal interpretieren (Kanalspezifität) und ordnet Körperteil zu


: Vorraussetzung:
1) ungleiche Ionenverteilung 2) selektive Membranpermeabilität
innen Ka+ Ionen außen Na+ Ionen
- starker Diffusionsdruck nach außen
- Membran für Ka gut durchlässig
àKa+ Ionen diffundieren so lange nach draußen, bis der im Inneren entstehende negative Ladungsüberschuss ( zurückbleibende A- Ionen) diese daran hindern
à Ladungs- und Konzentrationsgefälle

Konstanthaltung:
1) annäherndes Fließgleichgewicht zwischen dem konzentrations- und dem Ladungsgefälle
2) durch „Leckströme“ von Na+ würde RP absinken, deshalb erfolgt ein aktiver Transport durch Na-Ka-Pumpe (ATP)





1. Ruhepotential:
-spannungsabhängige Na+ zu
- Ka+ permeabel

2.Reiz:
-Reiz schwächt ruhepotential bis zum Schwellenwert ab

3.Depolarisation:
-spannungsabhängige Na+ offen
-Na Diffusion entsprechend dem
Konzentrations- und Ladungsgefälle

4. Re / Hyperpolarisation
- Ka+ offen, Na+ geschlossen ( spannungsgesteuerte Ka+ Kanäle)
àPassiver Transport: - kein Energieverbrauch und schneller als aktiv

Na-Ka-Pumpe läuft im Hintergrund um sowohl Leckströme auszugleichen, als auch das Ruhepotential wieder herzustellen, was die Vorraussetzung für Erregbarkeit ist

Richtung ( nur eine weil):
1) Refraktärzeit des vorhergehenden Aktionspotentials
2) Synapsen bilden Transmitter und die binden nur an Rezeptoren, Synapsen selbst besitzen kein
3) 2 entgegenkommende AP’s heben sich auf
à nur vom Endknöpfchen zu postsynaptischen Membran

Refraktärphase:
Absolute: durch die Hyperpolarisation ist die Differenz zur Reizschwelle
so groß, dass sie nicht erreicht werden kann
Relative: je größer der Reiz desto schneller wieder AP
( höhere Frequenz)
Kontinuierliche Erregungsleitung:
- Depolarisation der Nachbarregion

Saltatorische Erregungsleitung:
- nur an den Schnürringen
- Wirbellose haben nur marklose Leitung und Wirbeltiere haben markhaltige (motorisches) und marklose Leitung (Verdauung)
- braucht weniger Aktionspotentiale pro Strecke,
à schneller, Energie- und Materialersparnis

Geschwindigkeit:

1.Myelinschicht:
2.Axonquerschnitt : - je größer der Axonquerschnitt desto geringer
der Wiederstand der Ausgleichsströme
- größere Reichweite > schnellere >Leitung
3.Temperatur: -schnellere Bewegung der Ionen (RGT)
-geringer Wiederstand für Ströme ( siehe oben)

Axon Frequenzcodiert digital
Synapse Konzentration Transmittermenge
Post. Membran Amplitudencodiert analog
Axon Frequenzcodiert digital

Zeitliche Summation:
- Erfolgen AP’s hintereinander addieren sich diese da das vorhergehende PSP nur langsam abgebaut wird
- Reizschwelle kann leichter erreicht werden

Räumliche Summation:
- bei gleichzeitiger Erregung verschiedener Synapsen kommt es ebenfalls zur Verrechnung
- Hemmend ↔ Erregend


1.Endknöpfchen
2.Axon mit Schwannascher Zelle
3.Mitochondrium
4.synaptische Vesikel
5.Transmitter
6.Prä / Postsynaptische Membran
7.rezeptoren
8.Synaptischer Spalt
9.Ca+ Kanäle


Endplattenpotential ( EPP)

1. Aktionspotential erreicht das Endknöpfchen
2. Ca2+ Ionen können einströmen
3. Vesikel verschmelzen mit der Membran und entleeren Transmitter in den synaptischen Spalt
4.Diffusion der Transmitter zu den Rezeptoren (Schlüssel-Schloss-Prinzip)
5.Rezeptoren sind mit Ionenkanälen gekoppelt
6.Na+ dringt ein ->EPP
7.depolarisation ab Schwellenwert
8. Kontraktion
9.Acetylcholinesterase spaltet ACL in ACH und Essigsäure àverhindert Dauererregung
10. Spaltprodukte werden von der präsynaptischen Membran aufgenommen und unter ATP- Verbrauch wider resynthetisiert
11. Speicherung in Vesikeln

Kurz: APàCa2+ àTransmitter àRezeptoren àNa+àDepolarisationàAPàSpeicherung
Erregend Hemmend
Transmitter besetzt Rezeptor Transmitter besetzt Rezeptor
Öffnen von Na+ Kanälen Öffnen von Chlorkanälen
Depolarisation: EPSP Hyperpolarisation: IPSP

Präsynaptische Hemmung:
- Ausschüttung der hemmenden Transmitter an der präsynaptischen Membran einer erregenden Synapse
- Erhöhung der Spannung
- Geringere Transmitterausschüttung

Postsynaptische Hemmung:
- direkt an der postsynaptischen Membra
JeNeSaisPas
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Anmeldungsdatum: 26.09.2006
Beiträge: 26

BeitragVerfasst am: 18 Apr 2007 - 17:35:31    Titel:

Zitat:
Darwin La Mark


Es kommt sogar noch besser, wenn du den Namen des netten Biologen richtig schreibst Wink, er heißt nämlich Lamarck !
Julka87
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Anmeldungsdatum: 17.04.2007
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 19 Apr 2007 - 13:03:04    Titel:

ist mir auch egal in Bio kann man ja genauso rechtschreibfehler machen wie in anderen Fächern machen, von daher...
Abi 07
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Anmeldungsdatum: 08.04.2007
Beiträge: 30

BeitragVerfasst am: 19 Apr 2007 - 14:26:22    Titel:

Hallo Very Happy

Ich frag hier auch noch mal... Wink

Gibt es in den Muskelzellen ein Aktionspotential?

Hab das ganze so gelernt:

Motorische Endplatte: Transmitterausschüttung und Depolarisation and der postsynapt. membran der Muskellzelle
Enplattenpotential entsteht, breitet sich passiv in der Muskelzelle aus
wenn es den Schwellwert erreicht bildet sich ein AP aus
AP erhöht die Permeabilität der Membran des SR
Calciumionenkonzentration steigt und Kontraktion erfolgt!

Richtig? Oder kein AP? Laughing
mehlstaub
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Anmeldungsdatum: 19.04.2007
Beiträge: 9

BeitragVerfasst am: 19 Apr 2007 - 14:51:00    Titel:

hey also so wie ich das weiß gibt es in den mz auch ein muskel ap!

frage:regulation von gärung!was ist das genau?
eine_wie_keine277
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Anmeldungsdatum: 09.04.2007
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BeitragVerfasst am: 19 Apr 2007 - 16:24:16    Titel:

hey.... ist regulation von gärung den ein thema?
DenimAngel
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BeitragVerfasst am: 19 Apr 2007 - 16:55:00    Titel:

eine_wie_keine277 hat folgendes geschrieben:
hey.... ist regulation von gärung den ein thema?


Ja, die Milchsäuregärung wird vorausgesetzt!
EiVi
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BeitragVerfasst am: 19 Apr 2007 - 16:57:09    Titel:

Kann hier einer noch mal einen KOMPLETTEN LERNZETTEL FÜR DEN LK reinstellen, das wäre super!
Unser Lehrer sitz in diesem Gremium und wir vermuten das Schwerpunkt 2 rankommt, ist aber auch nur reine hoffnungslose Spekulation.
eine_wie_keine277
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BeitragVerfasst am: 19 Apr 2007 - 17:08:19    Titel:

wie kommt ihr darauf, das schwerpunktthema 2 drankommt? hat der was angedeutet oder wie?

also ich find bio an sich ganz schön mega umfangreich... und hab irgendwie voll schieß das ich das nicht packe... ich treff mich heute abend noch mit ner freundin und wir wollen dann nochmal so einiges zusammenfassen und werden dann hier sicherlich nochmal was reinstellen...

und danke nochmal denen, die hier ihre lernzettel reingestellt haben... hat mich ehct viel genützt :-*
Chrissilver
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BeitragVerfasst am: 19 Apr 2007 - 17:18:52    Titel:

außerdem kommen doch zwei Vorschläge dran.... wird beides nur zu SP 2 sein?
EiVi
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BeitragVerfasst am: 19 Apr 2007 - 17:47:39    Titel:

Das ist nur spekulation (!), vor den ferien hat er uns unmengen von zetteln über insulin ausgeteilt. er ist zwar nen mistlehrer aber man kann ihn einigermaßen durchschauen. einfach mal durchsehen.
Also ich für meinen Teil habe auch Bio Lk, bin nicht gut dadrin und lerne gar nicht. Habe die Zeit mir zu schlecht eingeplant, wäre also super wenn ihr noch mal einen kompletten lernzettel reinstellt.
keks123
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BeitragVerfasst am: 19 Apr 2007 - 19:48:52    Titel:

hey, diese lernzettel sind ja echt super.. leider habe ich erst heute das forum entdeckt Wink

..mh mir gehts wie EiVi über mir.. Lk und nicht wirklich was gelernt.. soweit ich weiss bin ich da an unserer Schule keine große ausnahme, wenn ich sehe das hier manche schon anfang april angefangen haben?

im übrigen hoffe ich auf viele texte, viele zeichnungen und sowas wo man viel ablesen kann Very Happy

gl am samstaG!
iki87
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BeitragVerfasst am: 19 Apr 2007 - 19:59:07    Titel:

hi keks123 kann das sein das ich dich kenne Wink welche schule gehts du denn???
InSprachkrisesteckende
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BeitragVerfasst am: 19 Apr 2007 - 21:09:23    Titel:

hi Leuts!
Tessoro(sry, war keine Absicht) Riesendank!
Hätte es ohne deine Aufzeichnungen gar nicht geschafft:)

GGLG
eine_wie_keine277
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BeitragVerfasst am: 19 Apr 2007 - 22:11:26    Titel:

aber das über Insulin, also das mit verfahrenschritte der genetischen Herstellung von Insulin fällt doch unter schwerpunktthema 1.... aber wenn ihr da zu was bekommen habt kannst das vll noch einmal gaaaanz kurz und einfach beschreiben, damit wir uns das in der kurzen zeit noch merken können Wink das wäre liiieeeb ^^
nero88
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BeitragVerfasst am: 20 Apr 2007 - 12:44:04    Titel:

Zunächst wird ein kleiner Teil der DNA (enthält die Informationen zur Synthese von Insulin) aus dem Spenderorganismus isoliert. Die DNA wird dann mit Hilfe von so genannten Restriktionsenzymen in Fragmente geeigneter Größe zerlegt. Dies geschieht indem die Enzyme die doppelsträngige DNA an bestimmten Stellen zerschneiden, welche sie durch Erkennungssequenzen erkennen. Gleichzeitig wird ein geeignetes Vektor- Plasmid durch die Verwendung der gleichen Enzyme aufgeschnitten. Nun werden mit Hilfe der DNA- Ligase das aufgeschnittene Plasmid und die DNA zusammengefügt, sodass man einen Hybridplasmiden erhält. Dieses besteht aus einem Marker, an dem man die Bakterien mit eingeschleustem Plasmiden erkennt, der isolierten DNA, einer Kontrollsequenz, die die Transkription der DNA in großer Menge bewirkt und einem Stück DNA, das leicht von Bakterien aufgenommen wird.
Das Hybridplasmid wird nun in die plasmidfreie E. Coli- Zelle eingebaut, wodurch diese sofort mit der Proteinbiosynthese beginnen. Es werden dann die Bakterien vermehrt, die den rekombinierten Vektor aufgenommen haben, also die gewünschte Genkombination zur Synthese von Insulin besitzen. Sobald die Bakterien genug Insulin anhand der eingeschleusten DNA hergestellt haben werden sie aufgebrochen, also von anderen Zellbestandteilen getrennt und gereinigt.
Anschließend wird die Wirksamkeit des Insulins getestet, in dem dieses Tieren verabreicht wird. Ist die Wirksamkeit zufrieden stellend und es treten keine Giftigkeiten oder andere Nebenwirkungen auf, so wird das Genprodukt technisch hergestellt.

ganz kurz und einfach Wink
eine_wie_keine277
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BeitragVerfasst am: 20 Apr 2007 - 12:48:53    Titel:

danke schöön... ist wirklich gut zuvertsehen...

ihr könnt euch echt nicht vorstellen wie es mir vor morgen graut^^

naja, wenn ich es schaffe, dann hab ich das auch euch zu verdanken Wink
schluss mit dem geschnulze jetzt wird weiter gelernt... ^^
SoPf
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BeitragVerfasst am: 20 Apr 2007 - 13:42:50    Titel: Noch mehr zum Lernen

Hier für die die noch nen anderen lernzettel wollen:

ZELLFRAKTIONIERUNG
Bei der Zellfraktionierung werden die Zellbestandteile mit Hilfe von Homogenisierung und Zentrifugierung voneinander getrennt.
Sie ermöglicht bestimmte Funktionen der Bestandteile zu untersuchen.

GASAUSTAUSCH IN DER LUNGE
Die Bronchiolen der Säugetiere einschließlich des Menschen enden blind als etwa 0.2mm große Lungenbläschen den Alveolen. Sie sind von einem dichten Kapillarnetz umsponnen und bilden den Diffusionsraum für die Atemgase: Sauerstoff diffundiert aus dem Innenraum der Alveole in das Blut, Kohlenstoffdioxid diffundiert in die Gegenrichtung. Die Diffusionsrichtung hängt vom Konzentrationsgefälle jedes einzelnen Gases ab, unabhängig von anderen vorhandenen Gasen. Als Maß für die Konzentration des Gases dient sein Partialdruck.


SAUERSTOFFTRANSPORT IM BLUT
In den Erythrocyten wird der Sauerstoff an den roten Blutfarbstoff Hämoglobin gebunden.
Ein Hämoglobinmolekül besteht aus dem Protein Globin und der Farbstoffkomponente Häm.
An Hämoglobin kann sich aber auch Kohlenstoffmonooxid CO binden, das zum Beispiel aus Zigarettenrauch oder Autoabgasen stammt. Seine Giftigkeit erklärt sich daraus, dass es sich 200x stärker an Häm bindet als Sauerstoff und somit den Sauerstofftransport blockiert.

Hämoglobin vermag Sauerstoff ebenso leicht abgeben wie auch aufnehmen und zwar abhängig von der jeweiligen Sauerstoffkonzentration.
- hoher Partialdruck à Sauerstoff wird aufgenommen
- niedriger Partialdruckà Sauerstoff wird abgegeben
- kleiner ph- Wertà große Abgabe von Sauerstoff

In den Muskelzellen wird der Sauerstoff an Myoglobin gebunden. Dieser ähnelt dem Hämoglobin in seiner Struktur, hat jedoch ein größeres Bestreben zur Sauerstoffbindung.
Myoglobin kann bei Bedarf den Sauerstoff an Enzyme der Atmungskette abgeben.


ATP
Alle Organismen nutzen Adenosintriphosphat (ATP) um Energie zu konservieren und bei Bedarf einzusetzen.
Atp besteht aus einer stickstoffhaltigen Base Adenin, dem Zuckermolekül Ribose und drei Phosphatgruppen. Die Anordnung der drei dicht gedrängten, negativ geladenen Phosphatgruppen ist das Besondere an diesem Molekül. Da gleiche Ladungen sich abstoßen, wird die endständige energiereiche Phosphatgruppe unter Beteiligung von Wasser leicht abgespalten. Aus ATP entsteht ADP ( Adenosindiphosphat) und anorganische Phosphat ( +P).
ATP wird häufig zu Aktivierung chemischer Prozesse benötigt in dem die Phosphatgruppe mit Hilfe von Enzymen auf andere Moleküle übertragen wird.
Energie für:
- aktiven Transport von Molekülen durch Zellmembran
- mechanische Arbeit ( Muskelkontraktion)
- chemische Arbeit ( ATPà ADP = Wärme)



GLYKOLYSE
Die Glykolyse ist der wichtigste Abbauweg der Kohlenhydrate im Stoffwechsel. Beim Abbau der Glucose wird Energie in Form von ATP freigesetzt, die gespeichert wird. Nebenbei entsteht noch NADH was später ebenfalls zur ATP-Synthese genutzt wird. Dieses geschieht im Cytoplasma.
1. Übertragung von Phosphatgruppe von ATP auf GlucoseàPhosphorylierung
2. Glucose-6-PhosphatàFructose-6-phosphat
3. Unter ATP Verbrauch entsteht Fructose-1,6-bis-phosphatà Glycerinaldehyd-3-phosphat und Dihydroxyacetonphosphat( kann auch leicht in Glycerinald-….. umgewandelt werden)
à bis hierher 2 Moleküle ATP verbraucht

4. Glycerinaldehyd-3-phosphat in 1,3-Bis-phosphoglycerat
5. à3-phosphoglycerat (Phosphatgruppe wird auf ADP übertragen; es entsteht ATP)
6. weiter zwei ZwischenstufenàPyruvat (Brenztraubensäure) und ATP Bildung
àpro Glucose 2ATP





CITRATZYKLUS (Tricarbonsäurezyklus)
Pyruvat wird in die Mitochondrien transportiert. In dem ersten Reaktionsschritt werden Kohlenstoffdioxid und 2 Wasserstoffatome abgespalten ( oxidative Decarboxylierung).
Aus Pyruvat entsteht Essigsäure, die mit Hilfe des Coenzyms A reaktionsbereit gemacht wird.àaktievierte Essigsäure bzw. Acetyl-Coenzym A ( Acetyl-CoA)
Dies stellt die Verbindung zwischen Glykolyse und dem Citratzyklus her.
Hauptgewinn des Citratzyklus ist 3 NADH und 1 FADH2 und 1 GTP. Die Energie wird in Form von FADH2 und NADH gespeichert.







ATMUNGSKETTE (Endoxidation)
In dieser „stillen“ Reaktionskette gewinnt die Zelle unter aeroben Bedingungen sehr viel Energie.
In der Zelle wird der Wasserstoff nicht direkt auf den Sauerstoff übertragen, sondern es sind die Enzyme der sogenannten Atmungskette vorgeschaltet (Multienzymkomplexe). So wird die Energie in mehreren Teilschritten frei.
Aufgabe der Multienzymkomplexe ist es, die an die Cosubstrate NADH und FADH2 gebundenen Elektronen zum Sauerstoff zu transportieren. Es sind so genannte Redoxsysteme.
Sie dienen dazu, Protonen aus der Mitochondrienmatrix in den Intermembranraum zu pumpen. Erst das letzte Enzym der Atmungskette überträgt seine Elektronen auf den Sauerstoff. Er reagiert mit Protonen aus dem umgebenden Medium Wasser.

Durch den Protonentransport entsteht über der Membran ein Konzentrationsgefälle, das wegen der positiven Ladung der Protonen zugleich ein Ladungsgefälle ist. Man spricht von einem elektrochemischen Protonengradienten. Er führt dazu, dass die Protonen das Bestreben haben, in die Mitochondrienmatrix zurückzufließen. Die Innere Mitochondrienmembran ist jedoch im Gegensatz zur äußeren für nahezu alle Ionen und polaren Moleküle durchlässig.
Nur die ATP- Synthasen, ebenfalls Enzymkomplexe, bilden Kanäle in der Membran, durch die die Protonen fließen können. Durch den Protonenrückfluss angetrieben, bilden diese aus ADP und Phosphat ATP. Dieser Prozess heißt oxidative Phosphorylierung oder Atmungskettenphosphorylierung
à aus 1 Molekül Glucose= 34 Moleküle ATP







STOFF- UND ENERGIEBILANZ
Das Verhältnis von nutzbarer und aufgewendeter Energie bezeichnet man als Wirkungsgrad der Energieumsetzung. Der Wirkungsgrad kann nur über eine ATP – Bilanz ermittelt werden (8 bezieht sich auf 1mol).
Je mol NADH entstehen etwa 3mol ATP.
Die Glykolyse liefert 2 ATP und 2 NADH ( 8 ATP).
Die oxidative Decarboxylierung liefert 2 NADH (6 ATP).
Im Citratzyklus entstehen 2 ATP direkt, 6 NADH und 2 FADH2 ( 22-24 ATP).
à 36- 38 mol ATP ( Wirkungsgrad 38%).

GÄRUNG
Es gibt viele Lebewesen die zeitweise oder ganz ohne Sauerstoff auskommen. Sie sind alle in der Lage sich unter anaeroben Stoffwechsel oder auch Gärung genannt Energie zu beschaffen.
Der erste Teil entspricht weitgehend der Glykolyse. Allerdings wird deren Produkt Pyruvat bei den verschiedenen Formen der Gärung zu jeweils anderen Endprodukten verarbeitet.
- Bei der alkoholischen Gärung durch Hefepilze entsteht Ethanal, das zu Ethanol reduziert wird.
- Milchsäuregärung ist für Milchsäurebakterien typisch. Die Milchsäure als Endprodukt erniedrigt den ph- Wert stark und hemmt das Wachstum anderer Mikroorganismen. (Erzeugung von Sauerkraut; Muskeln von Wirbeltieren)
à pro mol Glucose 2-3 mol ATP. Entsprechend energiereich sind die Endprodukte der Gärung. Ihre Anreicherung wirkt meist hemmend auf den Stoffwechselweg zurück.

MUSKELN
Muskeln bestehen aus Bündeln von faserartigen Zellen, die sich auf Befehl von Nervenzellen zusammen ziehen können. Die Muskeln laufen zu fadenförmigen Sehnen aus die mit dem Muskel verwachsen sind.
Muskeln können sich nicht aktiv entspannen. Es wirken immer Gegenkräfte.
AUFBAU
Muskeln bestehen aus Muskelfaserbündeln. Diese setzen sich aus Muskelfasern zusammen. An ihnen sitzen die Zellkerne. Jede Muskelfaser besteht aus einigen hundert Myofibrillen, die aus zwei unterschiedlich dicken Myofilamente bestehen. Dickeren: bestehen aus Myosin; Dünneren: Aktin und Tropomyosin.
Jede Myofibrille ist durch Z-Scheiben in Sarkomer unterteilt.
MUSKELTYPEN
Quer gestreift: Skelett- und Herzmuskel
Glatte Muskulatur: in der Wand von Hohlorganen (Darm, Bronchien, Blase und Blutgefäße)
àlangsamer und ausdauernder







ATP Energie wird in chemische Arbeit umgesetzt!
Bei der Kontraktion gleiten die Filamente ineinander ( Filamentgleiten).
Ein dünnes Filament besteht aus 2 umeinander gewundenen, perlenschnurartigen Ketten kugelförmiger Moleküle des Aktins. Fadenförmig legen sich Tropomyosinmoleküle darum, wobei öfters ein Troponin angeheftet ist.
1. Ein Köpfchen des Myosinmoleküls, das ADP+P gebunden hat, nähert sich einem Aktinfilament und nimmt mit ihm Kontakt auf. ADP und der Phosphatrest lösen sich.
2. Das Köpfchen klappt um und bewirkt zwischen den Beiden Filamenten eine
Verschiebung.
3. Danach bindet es wieder ATP und löst sich vom Aktinfilament.
4. Während der Spaltung des ATP kehrt das Köpfchen wieder in seine ursprüngliche Lage zurück und steht für eine neue Kontraktion bereit.


Muskelkater:
- Übersäuerung
- Kleine Risse im Muskelgewebe


Heterotroph: - auf organische Stoffe als Energie- und Kohlenstoffquelle angewiesener
Stoffwechsel

Autotroph: - „ sich selbst ernährend“; Stoffwechsel der nur anorganische Ausgangs-
Stoffe benötigt ( Fotosynthese)

LICHT
Licht ist der mithilfe unserer Augen wahrnehmbare Teil des Spektrums elektromagnetischer Strahlung mit Wellenlängen zwischen 400 und 760nm. Das Sonnenlicht setzt sich aus allen Wellenlängen zusammen.

C6 H12 O6 + 6 O2à 6 CO2+ 6 H2O ®Atmungsgleichung

6 CO2+ 6 H2Oà C6H12O6 + 6 O2 ®Fotosynthesegleichung

anorganische Verbindungen
organische Verbindungen



DESOXYRIBONUKLEINSÄURE
Bestandteile: - Desoxyribose; Phosphorsäure + vier verschiedene organische Basen
Pyrimidine Purine
( Cytosin/ Thymin) ( Adenin/ Guanin)

à Nucleotid
5’ Ende= Phosphatgruppe
3’ Ende= OH- Gruppe

2 DNA Ketten bilden eine Doppelhelix sie verlaufen antiparallel.

Basen die zueinander passen sind komplementär ( Adenin- Thymin; Cytosin- Guanin)

Die Basen der Nucleotide codieren die Erbinformation durch ihre Reihenfolge.
Ein Gen bewirkt die Herstellung eines spezifischen Enzyms.


AUTORADIOGRAPHIE (Verfahren)
Mit dieser Methode lässt sich der Weg einzelner Moleküle durch die Zelle verfolgen.
Die DNA Nucleotide werden mithilfe von C14 radioaktiv markiert und einer teilungsfähigen Zelle angeboten. Die Zelle baut bei jeder DNAVerdoppelung radioaktive Nucleotide in die neu gebildete DNA ein.
Ein elektronenmikroskopisches Präparat wird mit einem Film hergestellt und mit einer Emulsion überzogen, welche für Tage oder Wochen abgedunkelt wird.
In dieser Zeit zerfallen die radioaktiv markierten Isotope unter Energieabgabe und belichten den Film.


REPLIKATION DER DNA
Die Replikation der DNA wird mithilfe von Enzymen gesteuert.
Zunächst werden die beiden Stränge der Doppelhelix durch Helicase entwunden und auseinander geschoben. Dabei entsteht eine Y-förmige Struktur, die man als Replikationsgabel bezeichnet. Die Nucleotide, die sich spontan an die freien Einzelstränge anlagern, werden von der DNA –Polymerase miteinander verkettet. Sie synthetisiert in 5’à3’- Richtung.
Die Polymerase benötigt ein Startermolekül, den Primer.
Die Fragmente werden durch die Ligase miteinander verknüpft.

POLYMERASE-KETTENREAKTION (PCR)
Zur Vervielfältigung der D N A
1. Denaturierung: Erhitzen um Wasserstoffbrücken zu lösen
2. Hybridisierung: synthetische Primer binden sich an die komplementären Sequenzen
3. Polymerisation: D N A- Polymerase synthetisiert den Strang

Bei der PCR werden künstlich hergestellte Primer verwendet, die zu den Enden des zu vervielfältigen D N A- Abschnitts komplementär sind.

GELELEKTROPHORESE
Ist ein Verfahren zur Auftrennung von Makromolekülen wie Proteinen und Nucleinsäuren und deren Bruchstücke. Es beruht darauf, dass Moleküle entprechend ihrer Größe und ihrer Ladung in einem elektrischen Feld gerichtet und unterschiedlich schnell wandern. Als Medium dient hierbei ein Gel. An den Enden wird es in eine Pufferlösung eingetaucht und an elektrische Spannung angeschlossen.
Große Moleküle mit geringer Ladungà langsam
Kleine Moleküle mit hoher Ladungà schnell
Das Gemisch trennt sich in Banden auf, die zb. durch Färbung sichtbar gemacht werden können.

SEQUENZIERUNG VON DNA
Man möchte die Reihenfolge/ Sequenz der Basen der D N A bestimmen!
Material: radioaktiv markierte Primer zum wiederfinden der Stränge (AUTORADIOGRAPHIE zum Wiederfinden der Bruchstücke)
Abgewandelte Nucleotide
Gelelektrophorese (Trennen von D N A Bruchstücken) zur Auftrennung der Stränge nach Ladung ( kürzeste Stränge wandern am schnellsten)
è Bandenmuster
Zunächst wird die D N A denaturiert, die man mit radioaktiv markierten Primern hybridisiert hat. Die Probe wird auf 4 RG verteilt. Jedes enthält die 4 Nucleotide mit jeweils einem modifizierten Nucleotid. D N A-Polymerasen katalysieren . Intakte und modifizierte Nucleotide werden zufällig eingebaut, sodass die Replikation entweder durchläuft oder abbricht. In jedem Ansatz bilden sich also unters. lange Stränge. Die Stränge werden durch Gelelektrophorese aufgetrennt. Da die Primer radioaktiv markiert sind lassen sie sich durch Autoradiographie sichtbar machen. Aus dem Vergleich der vier Bandenreihen kann man die Basensequenz direkt ablesen.

PHENYLKETUNURIE (PKU)
Die Aminosäure Phenylalanin wird im menschlichen Körper durch das Enzym Phenylalaninhydroxylase in die Aminosäure Tyrosin umgebaut. Bei der genetisch bedingten Stoffwechselkrankheit PKU ist das eben beschriebene blockiert.
Entweder fehlt das Enzym, oder seine Struktur ist defekt, sodass die Reaktion nur ungenügend katalysiert. Dadurch kommt es zu einem erhöhten Phenylalaninspiegel bei gleichzeitigem Tyrosinmangel. Phenylalanin wird dann auf Stoffwechselnebenwegen zu Phenylbrenztraubensäure, Phenylessigsäure und Phenylmilchsäure umgebaut. Diese beeinträchtigen die Gehirnentwicklung. Schwere geistige Behinderungen sind die Folge.

Genwirkkette: Jeder Stoffwechselvorgang wird von einem bestimmten Enzym katalysiert, für dessen Herstellung jeweils ein bestimmtes Gen codiert. Die Abfolge dieser voneinander abhängigen, gengesteuerten Stoffwechselreaktionen wird als Genwirkkette bezeichnet.
Polyphänie: Einzelne Gene beeinflussen meist nicht nur ein Merkmal. Solche Gene wirken polyphän. (PKU: Schädigung der Nervenzellen und Albinismus)
Polygenie: komplementärer Polygenie(wenn alle beteiligten Gene zusammenwirken)Blutgerinnung
Additiver Polygenie(Summation der Wirkung mehrerer Gene)Hautfarbe

RNA
Besteht aus Ribose anstelle von Desoxyribose( D N A) und der Base Uracil, anstelle von Thymin.

TRANSKRIPTION
Die Transkription wird durch das Enzym RNA-Polymerase katalysiert. Dieses Molekül bindet an eine spezielle Nucleotidsequenz auf der D N A, den Promotor, und beginnt von dort aus in festgelegter Richtung mit der Transkription. Während die RNA-Polymerase an der D N A entlanggleitet, werden die D N A Stränge entwunden und auf einer Strecke von etwa 20 Nucleotidpaaren die Wasserstoffbrückenbindungen zwischen den komplementären Basen getrennt. Es wird nur ein D N A Strang transkripiert. Dieser ist der codogene Strang. Nach dem Basenpaarungsprinzip lagern sich RNA- Nucleotide an die freiwilligen Basen des Matrizenstrangs an. Die RNA Polymerase verknüpft sie miteinander. Später löst sie sich von der D N A und das mRNA Molekül wird freigesetzt.

TRANSLATION
An den Ribosomen wird nun die Nucleotidsequenz der mRNA in die Aminosäurensequenz eines Proteins übersetzt. Erst wenn sich beide Untereinheiten der Ribosomen verbinden, kann die Translation beginnen.
Zunächst nimmt die mRNA mit der kleineren Untereinheit Kontakt auf. Für die größere Untereinheit wird nun die tRNA benötigt. Diese bringt die AS entsprechend der Codonabfolge zu mRNA. Das tRNA Molekül besitzt ein Anticodon, dass komplementär zu dem der mRNA ist. An dem anderen Ende befindet sich die Anheftungsstelle für eine spezifische AS. Synthethasen ordnen diese jeweils richtig zu.
Durch das Startcodon beginnt die Translation. Die beiden Untereinheiten des Ribosoms treten zusammen, sodass ein funktionsfähiges Ribosom entsteht. Die AS kommen sehr nah zusammen , sodass sie über Peptidbindungen miteinander verknüpft werden können.
Eine Polypeptidkette entsteht. Stopp-Codons der mRNA beenden die Translation. Der Komplex zerfällt und der Rest wird frei.


MUTATIONEN
Mutationen sind Veränderungen der genetischen Information einer Zelle.
Mutationstypen: - Genommutation verändern die Anzahl der Chromosomen in einem Chromosomensatz
- Chromosomenmutation betreffen die Struktur einzelner Chromosomen
- Genmutation verändern die Basensequenz einzelner Gene. Genmutationen kommen durch Ersatz, Einfügen oder Verlust eines oder mehrerer Nucleotidpaare zustande.

Typen von Genmutationen: - Punktmutation (stumme Mutation, Missense Mutation,
Nonsense Mutation)
- Basenpaar-Insertion oder Deletion













GENTECHNIK MIT VEKTOREN
Um fremde D N A in eine Zelle zu übertragen sind folgenden Schritte notwendig:
D N A aus dem Spenderorganismus wird isoliert und mithilfe von Restriktionsenzymen in Fragmente zerlegt. Zur Übertragung wird ein Transportmolekül benötigt, ein Vektor. Er besteht auch aus D N A und wird mit demselben Enzym aufgeschnitten, sodass sich die Spender D N A anlagern kann. D N A-Ligase verbindet.
Nun nennt man es rekombinante D N A und sie wird in die Empfängerzellen eingebaut.
cD N A
Um cD N A herzustellen, benötigt man isolierte mRNA, welche als Vorlage für einen komplementären D N A Strang dient. Es findet sozusagen eine umgekehrte Transkription statt, die durch ein Enzym (reverse Transkriptase) katalysiert wird. Durch das Enzym D N A-Polymerase wird der komplementäre Strang zur mRNA ergänzt. Diesen Strang nennt man
c-D N A.



GENSONDEN
Mit dieser Methode kann man gemeinsame Gene finden!
DIE BASENSEQUENZ DES GENS MUSS BEKANNT SEIN!!!
Sonde: Einsträngiger D N A- Abschnitt mit dieser Basenfolge in den radioaktive Isotope eingebaut sind.



EVOLUTION
Vertreter:
LAMARCK: Als Ursache des Wandels sah er durch Umweltveränderungen hervorgerufene veränderte innere Bedürfnisse und Gewohnheiten. Durch eine den Lebewesen innewohnenden Trieb käme es allmählich zur Umwandlung von Organen und Körperteilen.
1. Gebrauch und Nichtgebrauch
2. Vererbung erworbener Eigenschaften

DARWIN:
1. Alle Lebewesen erzeugen mehr Nachkommen als nötig. Trotzdem bleiben die Populationen abgesehen von saisonalen Schwankungen auf lange Frist in ihrer Größe stabil
2. Der jeweilige Lebensraum der Arten weist beschränkte Ressourcen auf
3. Die Individuen einer Art gleichen einander nicht vollkommen, sondern zeigen eine bestimmte Variationsbreite.
®Kampf ums Dasein; die best angepasstesten überleben; Selektion führt zur Veränderung










Population: Gruppe artgleicher Individuen, die zur gleichen Zeit in einem begrenzten Verbreitungsgebiet leben und sich ohne Einschränkungen untereinander fortpflanzen, also Gene austauschen können. Die Gesamtheit der Gene einer Population stellen deren Genpool dar.
Neue Allelkombinationen erzeugen neue Phänotypen.

Rekombination: Um- und Neukombination genetischer Information bei der Meiose oder durch Gentechnik


Der Genpool einer natürlichen Population ist nie stabil. Er ändert sich ständig durch:
- Zu- oder Abwanderung von einzelnen Mitgliedern
- Mutationen
- Zufallsschwankungen
- Ungleiche Paarungswahrscheinlichkeiten
- Unterschiedliche Überlebenschancen und Nachkommenszahl

HARDY- WEINBERG GESETZ
Zur mathematischen Berechnung von Allelhäufigkeiten in einer Population geht man von einer „Idealpopulation“ aus.
Annahme Häufigkeit von A=p (60%)
Häufigkeit von a=q (40%)
p (A) 0,6 q (A) 0,4
p (A) 0,6 p2 (AA) 0,36 qp (Aa) 0,24
q (A) 0,4 pq (Aa) 0,24 q2 (aa) 0,16

p+q= 1
(p+q)2= p2+ 2pq +q2 à ( 0,6+ 0,4)2= 0,36+ 2*0,6*0,4+ 0,16
= 0,36+ 0,48+ 0,16
AA= 0,36 (36%)
Aa= 0,48 (48%)
Aa= 0,16 (16%)


96 Schwarze Hühner; 4weiße Hühner SCHWARZ IST DOMINANT!
q2 (aa)= 0,04
q (a)= Ö0,04= 0,2 à Allele AA und Aa(schwarz); aa(weiß); wir wissen nicht wer welches Allel trägt, deshalb rechnen wir rückwärts.
= 20% aller Anlagen sind a

p (A)+ q(a)= 1
p (A)= 1- q(a)
=1- 0,2(a)
p (A)= 0,8 à Allel A ist mit einer Häufigkeit von 80% vertreten!

Ausrechnen der Misch- und Reinerbigen:
(0,8(A)+ 0,2(a))2 = 0,64 (AA) + 0,32 (Aa) + 0,04(aa)

Wenn 4% der Individuen das recessive Merkmal zeigen, sind 32% mischerbig und 64% reinerbig schwarz.
Fitness:
Die Größe des Erfolgs bezüglich der Überlebensfähigkeit und der Fortpflanzungsrate eines Individuums sowie seiner Nachkommen bezeichnet man als Fitness.


SELEKTION
Die natürliche Selektion (natürliche Auslese) gibt der Evolution eine Richtung.
Den Beitrag den ein Individuum zum Genpool der Population leistet, ist seine Fitness oder Tauglichkeit. Ursachen unterschiedlicher Fitness sind Unterschiede in der Lebenserwartung, der Fortpflanzungsrate und in der Fähigkeit der Geschlechtspartner zu finden.

Stabilisierende Selektion (verhindert Wandel)
Ist eine Population gut an ihre Umwelt angepasst, sind neu auftretende, abweichende Mutanten meist schlechter angepasst. Sie können sich nicht durchsetzen, der Genpool bleibt also konstant.

Gerichtete Selektion (verändert Populationen)
Ändern sich die Umweltverhältnisse oder ist eine Population noch nicht optimal an ihre jetzige Umwelt angepasst, können neu auftretende Phänotypen bevorzugt sein. Der Genpool verändert sich. Die Population verändert sich nach und nach. Evolution findet statt.
( „allmähliche Artumwandlung)

Aufspaltende Selektion (trennt Populationen)
In manchen Fällen sind Populationen einem Selektionsdruck ausgesetzt, durch den die häufigen Formen benachteiligt sind und die seltenen Phänotypen mit extremer Merkmalsausprägung Vorteile haben. Die Teilpopulationen entwickeln sich unterschiedlich weiter. Diese Selektion ist für die Trennung von Populationen mitverantwortlich.




Abiotische Selektionsfaktoren
Sind Einwirkungen der unbelebten Umwelt wie:
- Kälte
- Hitze
- Trockenheit
- Feuchtigkeit
- Salzgehalt
- Lichtmangel



Biotische Selektionsfaktoren
Sind Einflüsse, die von anderen Lebewesen ausgehen. Man unterscheidet zwischen artlicher Selektion ( Fressfeinde oder Parasiten) und innerartliche Selektion ( Konkurrenz um Nahrung, Geschlechtspartner, Brutreviere)



ISOLATION
Die Unterbindung der Paarung, wie sie für Angehörige verschiedener Arten typisch ist, aber auch zwischen den Individuen einer Art oder Population entstehen kann, bezeichnet man als Isolation.

Separation
Ist eine räumliche Trennung, die auf geologischen Ereignissen beruht ( Inselbildung, Kontinentalverschiebung, Klima, Wüsten, Tundren, Verdriftung, Verschleppung, Auswanderung..)

Einnischung
Verschiedene Arten nutzen die Umwelt in der Regel unterschiedlich. Dadurch wird die Konkurrenz vermindert. Die Summe aller Wechselwirkungen zwischen einer Art und der Umwelt wird als ökologische Nische bezeichnet. Bilden die Tochterarten einer Stammart unterschiedliche ökologische Nischen, weil sich ihre Lebensansprüche unterscheiden, spricht man von ökologischer Isolation oder von Einnischung. Es führt nur dann zur neuen Arten wenn die Fortpflanzung unterbunden wird.

Zeitliche Isolation
Hinderung von Paarung durch verschiedene Tages- oder Jahreszeiten.

Ethologische Isolation
Unterschiedliches Balz- und Paarungsverhalten ist eine sehr wirksame Fortpflanzungsbarriere.

Mechanische Isolation
Bei vielen Gliederfüßern, Spinnen und Insekten sind die von einem Chitinpanzer umgebenen Fortpflanzungsorgane so kompliziert gebaut, dass sie wie Schlüssel und Schloss zueinander passen. Damit ist eine Begattung durch artfremde Partner ausgeschlossen.

Isolation durch Polyploidie
Polyploidie führt zu einer Verdoppelung des Chromosomensatzes. Die Kreuzung von Arten mit unterschiedlichen Chromosomensatz ist meist nicht erfolgreich.

Isolation durch Sterilität
Esel und Pferd lassen sich zwar kreuzen, ihre Nachkommen sind aber unfruchtbar. Dies hat auch wieder mit der Chromosomenanzahl zu tun.
Präzygotische Fortpflanzungsbarrieren
Verhindern die Paarung zweier Arten oder die Befruchtung, falls Vertreter verschiedener Arten versuchen sollten sich zu paaren.

Postzygotische Fortpflanzungsbarrieren
Werden dann wirksam, wenn trotz präzygotischer Barrieren eine Eizelle von einem artfremden Spermium befruchtet wurde. Dazu zählen die verringerte Lebensfähigkeit und die Sterilität von Artbastarden.

Mimikry
Die Nachahmung einer anderen oftmals giftigen oder wehrhaften Art wird als Mimikry bezeichnet. Vorteile hat hierbei der Nachahmer.

Ko- Evolution
Bsp. Insekt und Fingerhut profitieren voneinander. Diese Symbiose ist das Ergebnis wechselseitiger Anpassung. Man spricht von Co- Evolution.


GENDRIFT
Die vollkommen zufällige, nicht durch Selektion bewirkte Veränderung des Genpools bezeichnet man als Gendrift ( Blitzschlag, Überschwemmungen, Trockenheit, Erdbeben…)

Gründerprinzip
Besiedeln nur wenige Individuen einer großen Population als Gründerindividuen ein neues Gebiet, so bringen sie nur einen geringen Teil der Allele der Stammpopulation mit.
Die vorübergehend sehr geringe Populationsgröße, Flaschenhalseffekt genannt, erklärt die geringe genetische Variabilität der Population, auch nachdem sich diese vermehrt haben.
Es kommt zum Gendrift. Inzucht und die damit verbundenen Tendenzen zu Reinerbigkeit verstärken den Effekt.


ADAPTIVE RADIATION
Wenn es innerhalb eines evolutiv kurzen Zeitraumes zur Aufspaltung einer Stammart in zahlreiche neue Arten mit unterschiedlichen Anpassungen kommt.
Dieses ist dann möglich, wenn die Stammart in eine neue Umwelt gelangt, die viele ökologische Lizenzen bietet und in der kaum Konkurrenz vorhanden ist.

Kommt es durch anfängliche Seperation zur Artaufspaltung spricht man von allopatrischer Artbildung.

SYNTHETISCHE EVOLUTIONSTHEORIE
Ist aus den verschiedenen Erkenntnissen der naturwissenschaftlichen Gebiete entstanden.
Diese betont die Bedeutung der Population als Einheit der Evolution und weist der Selektion eine zentrale Rolle als Mechanismus der Evolution zu. Sie erklärt, wie über lange Zeiträume die Anhäufung kleiner Veränderungen einen großen Wandel bewirken kann. Sie beruht im wesentlichen auf Darwins Gedanken, stellt aber die Population und deren Genpool ins Zentrum des Evolutionsgeschehens.


HOMOLOGIE
Ähnlichkeit biologischer Strukturen bei verschiedenen Lebewesen aufgrund übereinstimmender Erbinformation.
Bei einer Untersuchung der Skelette zeigen sich viele Übereinstimmungen. Sie sind jedoch an die Lebensweise der jeweiligen Tiere angepasst und geformt. Zum Beispiel ist das Chromosom 1 des Menschen zum Chromosom 1 des Schimpansen homolog, beide haben sehr ähnlichen Inhalt.
Die Ähnlichkeiten von homologen Merkmalen gehen evolutionär auf ein und die selbe Struktur bei einem gemeinsamem Vorfahren zurück, können sich aber auseinander entwickelt haben und müssen nicht (mehr) die gleichen Funktionen erfüllen, das heißt sie sind bezüglich ihrer Herkunft äquivalent. Gleicher Bauplan aber andere Funktion.

HOMOLOGIEKRITERIEN

- Kriterium der spezifischen Qualität (Nach dem Homologiekriterium der spezifischen Qualität sind der menschliche Zahn und die Hautschuppe eines Hais homolog, weil die äußerste Schicht aus Zahnschmelz und die darunterliegende Schicht aus Dentin besteht)
- Kriterium der Lage (Strukturen sind dann homolog, wenn sie trotz unterschiedlicher Ausprägung in Gestalt und Anzahl in einem vergleichbaren Gefügesystem stets die gleiche Lagebeziehung aufweisen..)
- Kriterium der Stetigkeit ( Zwischenformen)( Unähnliche oder unterschiedlich gelegene Strukturen können als homolog angesehen werden, wenn sie sich durch Zwischenformen, also durch eine kontinuierliche Entwicklungsreihe verbinden lassen)


ANALOGIE
Funktionsähnlichkeit biologischer Strukturen bei vers. Lebewesen.
Die Ähnlichkeiten sind rein oberflächlich. Anderer Bauplan aber gleiche Funktion.
Bei näherer Betrachtung zeigen sich jedoch zahlreiche Unterschiede.
àkeine übereinstimmende Erbinfo und Abstammung, jedoch vergleichbare Lebensbedingungen.


Vergleich heutiger Lebewesen:
Lebewesen haben sich aus einer Urform entwickelt.
Je später sich die Entwicklungslinien getrennt haben, desto mehr Ähnlichkeiten haben sie.
( d.h. desto größer ist die Zahl der gemeinsamen Erbanlagen)


Organrudimente (rückentwicklung; funktionslos)
Regressionsreihe (vereinfacht)
Progressionsreihe ( verkompliziert)
Atavismen (durch Mutation treten ursprüngliche Merkmale wieder auf)


BIOGENETISCHE GRUNDREGEL
Ernst Haeckel:
Die Keimesentwicklung ( Ontogenese) verläuft wie eine kurze, schnelle und unvollständige Wiederholung der Stammesgeschichte ( Phylogenese).
Antigen-Antikörper-Reaktion Präzipitintest:
Körperfremde Stoffe= Antigene
Körpereigene Stoffe= Antikörper ( spezifisch)
Reagieren miteinander durch verklumpen

Bsp. - Serum des Menschen an Kaninchen
- Dieses bildet Antikörper
- Blutentnahme des ANTI-HUMAN-SERUMS
- Dazu menschliches Serum -> starke Ausfällung
àJe größer der Verklumpungsgrad desto größer die Verwandtschaft und die Ähnlichkeit desto später haben sich die Entwicklungslinien getrennt.


D N A- D N A - Hybridisierung
Man kann feststellen, wie ähnlich die D N A vers. Organismen ist.

Erhitzen 2er Arten-> Trennung
Vermischung (Abkühlung)
Erhitzen. Bestimmung der Temperatur

àDesto mehr Wasserstoffbrücken sich bilden, desto mehr Ähnlichkeit besteht.
Die Schmelztemperatur wird umso größer.


Parasitologie
Lama und Dromedar sehen sich nicht ähnlich und leben auf vers. Kontinenten.
Sind sie trotzdem aus einer Urform hervorgegangen?
BEOBACHTUNG: Die Parasiten sind sehr ähnlich!
- Die Tiere haben eine gemeinsame Urform.
- Die Parasiten sind gleich geblieben, da sich der Lebensraum für sie nicht verändert hat
- Lama und Dromedar haben sich an ihren Lebensraum angepasst
àDurch die Verschiebung der Erdplatten findet man sie auf 2 vers. Kontinenten


WECHSELWARME TIERE
- die Temperatur der Umgebung bestimmt die Körpertemperatur und damit die Geschwindigkeit der Lebensvorgänge
- In Nähe des Mini- oder Maximums fallen sie in Kälte- bzw. Wärmestarre

GLEICHWARME TIERE
- homoiotherme Tiere
- Energie durch Nahrung
- erzeugen Wärme durch „Kältezittern“
- gut isolierte Körperbedeckung
- wärmedämmendes Fettgewebe
- leistungsfähigen Blutkreislauf…
Für alle Arbeitsleistungen müssen Lebewesen Energie umsetzten. Dazu wird Energie von einer Form in die andere umgewandelt (chemische Energieàmechanische Energie)
Ein Teil der Energie geht dabei als Wärme verloren.









ZELLEN DES NERVENSYSTEM
Gliazellen: sind Bindegewebszellen, die für hoch spezialisierten und nicht mehr teilungsfähigen Nervenzellen unter anderem Stützfunktion übernehmen und sie teilweise mit ernähren.
Nervenzelle: auch Neuron, transportieren Information in Form von elektrischer Erregung


NERVENZELLEN

Zellkörper: Zentrum, enthält den Zellkern und alle Organellen, von hier geht das Nervenwachstum aus.

Dendriten: weit verzweigte Zellfortsätze, große Oberfläche für Empfang von Signalen.

Axon: (Neurit) Nervenfaser, Signalweiterleitung, ist von einer Myelinscheide (wird von den Schwannschen Zellen gebildet) umgeben.

Präsynaptische Endigungen: Sie bilden mit den Dendriten anderer Neurone oder mit Muskelzellen Synapsen. Hier werden die von der Nervenzelle transportierten Signale übertragen.




POTENZIALE
Das Zellinnere ist gegenüber der Außenseite meist negativ geladen. (Ruhepotenzial)
Beim Gleichgewichtspotenzial ist die Membran nur für eine Ionenart passierbar.
Ein Transportprotein entfernt ständig die eindringenden Na+ Ionen
(Natrium-Kalium-Pumpe)und befördert sie von Innen nach Außen.
Ebenfalls befördert es die K+ Ionen ins Zellinnere. Da es aber auch an pflanzlichen Zellen nachweisbar ist nennt man es auch Membranpotenzial.
( Kaliumüberschuss Innen; Natriumüberschuss außen)

Aktionspotenziale sind immer mit einem Einstrom von Na+ verbunden
Wird die Zellmembran gereizt können 2 Reaktionen beobachtet werden.
- passiv: Hyperpolarisation, das Membranpotenzial also zunimmt(negativer wird) oder bei einer schwachen Depolarisation , wenn es etwas abnimmt(positiver wird).
- Wird die Membran des Neurons dagegen bis zu einem bestimmten Schwellenwert depolarisiert, erfolgt nicht die erwartete passive Antwort sondern es wird aktiv ein elektrisches Signal erzeugt, das Aktionspotenzial, auch Nervenimpuls genannt.
Aktionspotenziale werden nach dem Alles-oder-Nichts-Prinzip ausgelöst. Wird der Schwellenwert nicht erreicht entsteht auch kein AP.

Repolarisiert: Die Membran wird gegenüber der Außenseite negativ. Oft wird das Ruhepotenzial dabei sogar kurzzeitig unterschritten(Hyperpolarisation).

Die Membran ist direkt nach dem Aktionspotenzial nicht erregbar, diese nennt man Refräktärzeit.

Die Natriumkänäle sind spannungsabhängig! Auf Polarisation können diese sich öffnen.

Wird die Zellmembran des Neurons bis zum Schwellenwert depolarisiert, beginnen sich einige Natriumkanäle zu öffnen. Nun können Na+Ionen in die Zelle eindringen. Dadurch wird das Membranpotenzial positiver.
Bei 50mv schließen sich die Kanäle wieder. Jetzt ist das Zellinnere positiv geladen. Das hat Auswirkungen auf die K+ Ionen.(Konzentrationsgefälle von innen nach außen) Zusätzlich ist im Inneren durch den Natriumeinstrom ein positiver Ladungsüberschuss entstanden. Daher werden die K+ Ionen nach draußen getrieben und transportieren die positive Ladung gleich mit. è Zellinnere wieder negativ. Es wurde repolarisiert.

Spannungè Ionenverteilung
Voraussetzungè unterschiedliche Durchlässigkeit der Membran
Spannung verändert sichà Veränderung der IonenverteilungàDurchlässigkeit der Membran muss sich verändert haben.

Die von Schnürring zu Schnürring springende Erregungsleitung nennt man saltatorische Erregungsleitung.

Aufbau und Funktion der Ionenkanäle
Zellmembranen sind als Lipid-Doppelschicht für Ionen relativ undurchlässig. Nur spezialisierte Tunnelproteine (Ionenkanäle) erlauben deren Durchtritt. Diese könne sich öffnen oder schließen. Der Vorgang kann durch elektrische Spannung (spannungsgesteuerte Kanäle, z.b. Natriumkanäle), durch Botenstoffe oder mechanische, optische oder chemische Reize gesteuert werden.

ERREGUNGSÜBERTRAGUNG AN SYNAPSEN
Bau chemischer Synapsen:
- die präsynaptische Endigung des Neurons, das die Info überträgt, der präsynaptischen Zelle; jede präsynaptische Endigung enthält mehrere hundert synaptische Vesikel mit den als Neurotransmitter bezeichneten Überträgersubstanzen.
- Der synaptische Spalt ist mit Mucopolysacchariden gefüllt, die die präsynaptische Endigung am nachgeschalteten Neuron befestigen.
- Die Zellmembran des nachgeschalteten Neurons, der postsynaptischen Zelle. Sie weist meist keine deutlich erkennbaren Ultrastrukturmerkmale auf. Es finden sich hier aber andere Ionenkanäle als im Axon.

Damit ein Impuls über eine chemische Synapse von der präsynaptischen zur postsynaptischen Zelle übertragen wird, sind eine Reihe von aufeinander folgenden Ereignissen notwendig:

1. Aktionspotenzial trifft einà Depolarisation der Zellmembranà spannungsgesteuerte Calciumkanäle öffnen sich
2. Der Anstieg der intrazellulären Calciumkonzentration wirkt als Signal, das dazu führt, dass einige Vesikel mit der Zellmembran verschmelzen (Exocytose)
3. Die Neurotransmitter der Vesikel diffundieren schnell zur postsynaptischen Membran; diese enthält Transmitter gesteuerte Ionenkanäle, die sich nur öffnen, wenn der passende Transmitter-zwei Moleküle pro Kanal- an sie bindet. Die Öffnung der Ionenkanäle bleibt zeitlich begrenzt, denn der Transmitter wird durch Enzyme schnell wieder gespalten. (z.B. Acetylcholin)
4. Das Öffnen der Ionenkanäle bewirkt einen Einstrom der so lange dauert, wie Transmitter im synaptischen Spalt vorhanden sind. Durch den Ioneneinstrom verändert sich das Membranpotenzial der postsynaptischen Membran. (PSP)
5. Kann das PSP die postsynaptische Membran überschwellig depolarisieren, entsteht am Axonhügel ein neues AP.

Die Transmitter werden immer wieder neu synthetisiert. Die Abbauprodukte des Transmitters werden recycelt. Bei dem Transmitter Acetylcholin, der in Cholin und Essigsäure aufgespalten wird, diffundiert Cholin zur präsynaptischen Endigung zurück und wird dort aktiv aufgenommen. Hier wird ein Essigsäurerest aktiv auf das Cholin übertragen, sodass Acetylcholin entsteht. Der Transmitter wird dann wieder in Vesikel transportiert und steht erneut zu Verfügung.



Die meisten Transmitter bewirken eine Depolarisation der Dendritenmembranà erregendes postsynaptisches Potenzial ( EPSP) (öffnen NA+ Kanäle)

Einige Transmitter ( hemmende wie z.B. Aminobuttersäure)bewirken eine Hyperpolarisation, das PSP wird negativer. Ein solches PSP hat eine hemmende Wirkung, es macht die Entstehung eines AP unwahrscheinlichà inhibitorisches postsynaptisches Potenzial ( IPSP) (öffnen Kanäle für K+ und Cl- Ionen)


Saltatorische Erregungsleitung:
Die Erregung springt von Schnürring zur Schnürring




Diese spezialisierte Synapse dient der Erregung der Skelettmuskulatur durch Nervenimpulse. Sie ist nur bei der quer gestreiften Muskulatur zu finden. Bau und Funktion entspricht den Synapsen auf Nervenzellen, die motorische Endplatte ist jedoch größer und liegt wannenförmig in einer Vertiefung des Muskels. Ihre postsynaptische Membran ist zur Oberflächenvergrößerung gefaltet. Transmitter ist Acetylcholin.








SINNESORGANE UND SINNESZELLEN
Wichtigster Bestandteil jedes Sinnesorgans sind die Sinneszellen oder Rezeptoren. Diese hoch spezialisierten Zellen reagieren auf ganz bestimmte Umweltreize mit elektrischen Signalen.

Rezeptortypen:
- Chemorezeptoren
- Fotorezeptoren
- Thermorezeptoren
- Mechanorezeptoren
- Elektrorezeptoren

AUGE

Grubenaugen: einfacher Bau; Schnecken
Blasenauge: funktioniert wie eine Lochkamera; Hohltiere, Schnecken, Tintenfisch
Linsenauge: Die Öffnung ist groß und das Licht wird durch eine Sammellinse gebrochen, das ein seitenverkehrtes Bild entsteht. Die Brechkraft der Linse ist so eingestellt, dass das erzeugte Bild auf der Netzhaut scharf abgebildet wird. Die auch Retina genannte Netzhaut enthält Fotorezeptoren.
Komplexaugen: Insekten, Krebse; Augen setzten sich aus hunderte Einzelaugen zusammen (Ommatidien)

Stäbchen: hell- dunkel Sehen
Zapfen: Farbsehen (K, M und L)
Gelber Fleck: nur Zapfen (Stelle des schärfsten Sehens)




















FOTOREZEPTION
Im Dunkeln sind die Lichtsinneszellen leicht depolarisiert. Das Membranpotenzial liegt bei etwa –40mV. Der grund hierfür sind besondere Natriumkanäle in der Zellmembran des Außensegments, die im Dunkeln geöffnet sind. Es strömen ständig positive Ladungen ein. Das erzeugt den sogenannten Dunkelstrom. Der Na+ Einstrom wird durch Na+/K+- Pumpen und einen K+ Ausstrom im Inneren ausgeglichen.
Bei Belichtung schliessen sich die Kanäle und vermindern den Dunkelstrom, da nun weniger positive Ladungen ins Stäbchen eindringen. Das Membranpotenzial wird negativer ( -80mV,Hyperpolarisation).




Bei Belichtung eines Fotorezeptors wird eine molekulare Kettenreaktion angestoßen, bei der die Reizenergie des Lichts über mehrere Schritte verstärkt wirdàErregungskaskade

1. Absorption von Licht durch Rhodopsin. Die Aufnahme von Lichtenergie bewirkt eine Isomerisierung von Retinal (aus der geknickten 11-cis-Form wird die gestreckte all-trans-Form)
2. Das Rhodopsinmolekül geht in einen angeregten Zustand über. (Derart aktiviertes Rhodopsin zerfällt schnell) Pro Molekül werden hunderte Moleküle des Enzyms Transducin aktiviert. Dieses aktiviert wiederum Phosphodiesterase (PDE). Dieses Enzym spaltet solange es aktiv ist, tausende Moleküle, durch die die Na+-Kanäle im Außensegment offen gehalten werden. (cGMP). Durch diese lawinenartige Verstärkung kann ein einziges aktiviertes Phodopsinmolekül hunderttausende Ionenkanäle schließen.

Durch Lichteinwirkung aktiviertes Rhodopsin zerfällt rasch in Opsin und Retinal. Anschließend muss es neu synthetisiert werden, es kann jedoch nicht so schnell wiederhergestellt werden, wie es zerfällt.

AKKOMOLATION: Anpassung des Auges an vers. Objektabstände; Streckung und Stauchung der Linse

ADAPTION: Anpassung der Empfindlichkeit des Sinnesorgans an die Reizstärke; langsam adaptierende Rezeptoren (tonische) und schnell adaptierende Rezeptoren (phasische).
ZENTRALNERVENSYSTEM (ZNS)
- Wahrnehmung
- Informationsverarbeitung und –speicherung
- Steuerung


GEHIRN

Hirnstamm: Nachhirn+ Mittelhirn; Durchgangsstation für Nervenbahnen
Zwischenhirn: Thalamus+ Hypothalamus; Sammelstelle; Steuer- und Regelzentrum
Kleinhirn: Koordination von Bewegungen
Großhirn: Teilung in 2 Hälften durch Balken in Stirn-, Scheitel-, Hinterhaupts und Schläfenlappen graue Substanz(Neurone), weiße Substanz(Axone); Lernen, Gedächtnis



MEDIKAMENTE UND DROGEN
Zur Behandlung von Herzkrankheiten und Bluthochdruck werden ß-Blocker eingesetzt.
Sie vermindern den Einfluss des symphatischen Nervensystems auf das Herz und die Blutgefäße, indem sie die Erregungsübertragung an den Synapsen blockieren.
Sie haben strukturelle Ähnlichkeiten und binden an die Rezeptormoleküle












REFLEXBOGEN
Ein Reflex ist die einfachste Antwort eines Nervensystems auf einen Reiz.
Die neuronale Verbindung vom Sinnesorgan zum Rückenmark und von dort aus zum Erfolgsorgan nennt man Reflexbogen.( min. zwei Nervenzellen)
Eigenreflexe werden vom Rückenmark oder Nachhirn gesteuert.
Fremdreflexe entstehen zb. durch einen Rückziehreflex. Das Sinnesorgan liegt hier weit entfernt vom Erfolgsorgan. Es sind Schmerzrezeptoren in der Haut. Es gibt auch noch Schutzreflexe und Sekretionsreflexe.

Unbedingter Reflex: ist ein angeborener Reflex z.B. Schluckreflex (bedingter Reiz)
Bedingter Reflex: Wird ein neutraler Reiz zeitlich eng mit einem unbedingten Reiz kombiniert, kann er nach mehrmaligen Auftreten alleine die gleiche Reaktion wie ein unbedingter Reiz auslösen.

Die AP werden im Rückenmark direkt auf eine motorische Nervenzelle im Vorderhorn geschaltet. Sie wird durch die vielen ankommenden Aps so weit depolarisiert, dass sie dann z.B. eine Muskelkontraktion veranlasst.

REGELKREIS
Regelkreis am Beispiel der Blutzuckerregelung
Im Zustand körperlicher Ruhe liegt der menschliche Blutdruck (Regelgröße)
während der Systole bei 125mmHg, während der Diastole bei 80mmHg.
Blutverlust oder körperliche Anstrengung können als Störgrößen den Blutdruck verändern.
Diesen Abweichungen wirkt die Regelung entgegen. In einer Verdickung der Halsschlagader, messen Sinneszellen (Fühler) die Wandspannung (Istwert).
Diese Information wird über den Sinusnerv an das verlängerte Rückenmark (Regler) übermittelt und hier mit dem von der Großhirnrinde (Sollwertgeber) als Führungsgröße übertragenen Sollwert verglichen. Je nach Abweichung des Istwertes vom Sollwert erteilt der Regler entsprechende Befehle (Stellgröße) an die Wandmuskulatur sämtlicher Blutgefäße (Stellglieder). Ihre Verengung oder Erweiterung korrigiert daraufhin die Blutdruckabweichung.















VEGETATIVES NERVENSYSTEM
Symphaticus und Parasymphaticus sind Teile des vegetativen Nervensystems.
Alle inneren Organe werden von beiden Teilen versorgt. Das nennt man doppelt innerviert.
Der Symphaticus steigert die körperliche Leistung und setzt den Körper in Alarmbereitschaft
Der Parasymphaticus ruft eher Erholungsvorgänge hervor und regeneriert Schlaf-und Wachphase.
HORMONE
Epiphyse- MELATONIN (Steuerung des Schlaf- und Wach- Rhythmus)
Hypophyse- FSH
Schilddrüse- THYROXIN
Thymusdrüse- WACHSTUMSHORMONE
Nebennierenmark- ADRENALIN
Bauchspeicheldrüse- INSULIN
Hoden- TESTOSTERON
Eierstöcke- ÖSTROGEN

Hormone sind Botenstoffe die in endokrinen Drüsen hergestellt und direkt in die Blut- und Lymphbahn abgegeben werden. Sie wirken mit Kommandos an hormonspezifischen Rezeptoren (Hormon- Rezeptor- komplex) und senken z.bsp. den Blutzuckerspiegel oder erhöhen den Grundumsatz.
Das oberste Steuerzentrum ist die Hypophyse, welche vom Hypothalamus kontrolliert wird
Peptidhormone: Insulin(B-Zellen der Langerhanssche Inseln), Glucagon (A- Zellen),
Hormone von Hypophyse und Hypothalamos (lipidunlöslich)
Steroidhormon: Abkömmling des Cholesterins ß---gelangen durch Diffusion ins Cytoplasma

ANDERE BOTENSTOFFE:
Neurotransmitter übertragen Informationen an die Synapsen.
Gewebshormone wirken nur lokal im Gewebe
Pheromone sind nach außen abgegebene Signalstoffe für Anlockung, Abwehr und Alarmierung.

STH (Wachstumförderung, Gesamtstoffwechsel)
ACTH (Stoffwechsel)
TSH (Schilddrüsenfunktion)
FSH (Spermienbildung)
LH (Bildung von Sexualhormonen)

Je nach Stoffklasse entfaltet sich die Hormonbotschaft intrazellulär und direkt oder
Indirekt wenn das Hormon extrazellulär gebunden wird.

Alle Peptidhormone entfalten indirekte Wirkung. Sie beeinflussen die Membranpermeabilität.

FSH, LH usw. vermitteln über second-messenger (cAMP)


INSULIN
Die Bauchspeicheldrüse produziert Verdauungsenzyme.
Zudem erzeugt sie in den Langerhans- Inseln Insulin und Glucagon die direkt ins Blut abgegeben werden und die Zuckerkonzentration regeln.
Störgrößen sind vor allem Nahrungsaufnahme und Muskelarbeit.
Steigt der Blutzuckerwert wird aus den ß- Zellen der Langerhans-Inseln Insulin freigesetzt welches verschiedene Prozesse aktiviert um den Spiegel zu senken.
Fällt der Blutzuckerspiegel wird aus den alpha-Zellen Glucagon freigesetzt welches den Abbau von Glycogenreserven in der Leber und die Neubildung von Glucose aus Aminosäuren bewirkt.


STRESS
Biologisch definiert man Stress als körperliche Anpassungsreaktion auf bestimmte Belastungen oder Stressoren.
Eine kurzfristige Einwirkung von Stress wird vor allem durch das schnell reagierende Kurzzeit-System Symphaticus-Nebennierenmark beantwortet. Über das ZNS wird der Stressor wahrgenommen und der Hypothalamus aktieviert den Symphaticus des vegetativen Nervensystems. Dessen anregende Wirkung auf das Nebennierenmark führt zur Ausschüttung von Adrenalin. Sie lösen das FFS Syndrom aus.


Adrenalin:
- erhöht die Herztätigkeit
- Verengung der Blutgefäße in Haut und Eingeweiden
- Erweiterung der Blutgefäße im Skelettmuskel
- fördert den Glycogenabbau
Fettabbau
Eiweißabbau
- erhöht die Körpertemperatur
Schweißsekretion

- Abnahme von Insulin
- kurzfristige Aktivierung der Abwehrreaktion
- Hemmung der Darmbewegung
- Steigerung der ACTH- Freisetzung


Cortisol:
- fördert den Glycogenaufbau
Fettabbau
Eiweißabbau(Muskeln)

- hemmt die Eiweißsynthese
Glucoseaufnahme
Glucoseabbau
Glucoseneubildung aus AS

- Hemmung der Abwehrreaktion
Antikörperbildung

- Steigerung der Magensaftsekretion
- Hemmung der ACTH Freisetzung



Fight-or-Flight- Syndrom (FFS)
Bringt den Organismus in die Lage, bei Gefahrensituation schnell zu reagieren. (Adrenalin)

Allgemeines Anpassungssyndrom (AAS)
Bei längerem Stress, hormonell gesteuert. (Arbeiten usw.) (Cortisol)


ZELLULÄRE HORMONWIRKUNGEN


Direkte Hormonwirkung
Das Schilddrüsenhormon Thyroxin kann zunächst ungehindert die Zellmembran passieren.
Dann wird es im Cytoplasma an ein Rezeptorprotein gebunden, mit dem es gemeinsam in den Zellkern transportiert wird. Dort aktiviert es bestimmte D N A Abschnitte und induziert die Bildung von Enzymen.


Indirekte Wirkung
Alle Peptidhormone entfalten indirekte Wirkungen. Sie beeinflussen beispielsweise die Membranpermeabilität ihrer Zielzellen und sorgen somit für einen Einstrom bestimmter Ionen.
Immer wird ein extrazellulärer Hormon- Rezeptor- Komplex ausgebildet. Im Fall des Insulins wird der Rezeptor durch die Bindung aktiviert und selbst als Proteinkinase wirksam. Diese aktiviert weitere cytoplasmatische Proteine und führt letztlich zum Aufbau von Glykogen in der Leber.
Die meisten Peptidhormone aber vermitteln ihre Info über second-messenger. Der bekannteste ist das cAMP. Es entsteht, wenn durch den Hormon- Rezeptor- Komplex das Enzym Adenylatcyclase aktiviert wird.
Über das cAMP kann nun eine weiter Signalkette in Gang gesetzt werden, die Membranpermiabilität für Ionen verändert oder Gene aktiviert werden.

àBeendigung durch Spaltung vom Rezeptor oder Enzymen















HERSTELLUNG VON INSULIN
Protein verdauende Enzyme spalten die Aminosäureketten an bestimmten Stellen. Trypsin katalysiert die Hydrolyse hinter Lysin und Argeninresten…..Die entstehenden Fragmente wurden chromatografisch aufgetrennt. Durch chemische Methoden analysierte Frederick Sanger die Sequenzen der kleinen Bruchstücke. Er konnte Überlappungen feststellen aus denen sich die vollständige Sequenz ermitteln ließ.
Die Analyse ergab, das Insulin aus zwei Peptidketten besteht, die über zwei Schwefelbrücken miteinander verbunden sind.
Seine Biosynthese verläuft in den ß-Zellen des Pankreas über die Vorstufe Proinsulin, das im Golgi-Apparat in das funktionsfähige Hormon umgewandelt wird.
àInsulin wird von Schlachttieren gewonnen


PROXIMATE URSACHEN
Verhalten äußert sich in Bewegung, Farbwechsel oder Lautäußerungen. Diese Aktionen liegen innere und äußere Ursachen zugrunde. Warum tritt ein bestimmtes Verhalten auf?

ULTIMATE URSACHEN
Wozu ist es nützlich? Die ultimate Erklärung zielt darauf ab, den Beitrag des Verhaltens zur biologischen Fitness eines Tieres aufzuzeigen.


KOSTEN-NUTZEN ANALYSE
Alles was dazu beiträgt, das Überleben eines Lebewesens und seine Vermehrungschance zu steigern, gehört zum Nutzen eines Verhaltens, und alles was diese Parameter erniedrigt zu den Kosten.


ALTRUISMUS
In einer Gruppe hält ein Tier Wache und warnt bei Gefahr die anderen. Erst darnach bringt es sich in Sicherheit. Die Artgenossen haben Zeit zu Flucht.

R- und K- Strategien

r-Strategie:
z.Bsp. Pflanzen, Blattläuse, Planktonalgen…
- kurze Lebensdauer
- kurze Zeit bis zur Geschlechtsreife
- einmalige Häufigkeit zur Fortpflanzung
- viele Nachkommen
- keine elterliche Fürsorge
- schnelle Entwicklung
- hohe Sterberate
- wechselhafte Umweltbedingungen

k-Staregie:
z. Bsp. Bäume, Säugetiere und Menschen
- lange Lebensdauer
- lange Zeit zur Geschlechtsreife
- mehrmalige Häufigkeit zur Fortpflanzung
- wenige Nachkommen
- ausgeprägte elterliche Fürsorge
- langsame Entwicklung
- niedrige Sterberate
- konstante Umweltbedingungen


Nervensystem

ZNS peripheres Nervensystem

Rückenmark Gehirn animalisches NS vegetatives NS

Graue Substanz weiße Substanz sensorische motorische symphatisches
Bahn Bahn /parasymphatische
Nervensystem




WEITERE WICHTIGE FACHBEGRIFFE:

Assimilation: Baustoffwechsel
Dissimilation: Betriebsstoffwechsel

Heterozygot: Mischerbigkeit
Homozygot: Reinerbigkeit

Parasitismus: Beziehung zwischen vers. Arten, bei der eine Art (Parasit) der anderen (Wirt) Nahrung entzieht und sie schädigt ohne sie zu töten. Bsp. Kukuck


Mitochondrium





Die Hauptfunktion des Mitochondriums ist es, im Rahmen der Zellatmung unter Sauerstoff-Verbrauch ATP, die universelle Energiewährung der Zelle, herzustellen.
· Die Äußere Membran umschließt das gesamte Mitochondrium und enthält Kanäle aus Proteinkomplexen, welche den Austausch von Molekülen und Ionen zwischen dem Mitochondrium und dem Cytosol ermöglichen. Große Moleküle können die Membran nicht passieren.
· Die Innere Membran besteht aus Cristae genannten Einstülpungen, wodurch die Oberfläche, an der die chemischen Reaktionen stattfinden können, erheblich vergrößert wird. Sie umschließt die Matrix, die interne Flüssigkeit des Mitochondriums. Die Membran enthält große Proteinkomplexe, welche für die eigentliche Energiegewinnung zuständig sind.
· Der Intermembranraum zwischen den beiden Membranen enthält Enzyme, die Nukleotide unter ATP-Verbrauch phosphorylieren können.
· Außerdem zeigt das elektronenmikroskopische Bild an der Membraninnenseite gestielte Köpfchen mit einem Durchmesser von 8,5 nm, die Elementarpartikeln. Hier findet im Verlauf der Zellatmung die ATP - Bildung statt.


Zeitliche und Räumliche Summation



MERKE!
Das Membranpotenzial ist innen negativ!!!!!

Die sendende Nervenzelleà präsynaptisch
Die empfangende NZ à postsynaptisch

Durch Mutation kann der Bauplan( D N A) für eines der Opsin Moleküle verändert werdenàFarbenfehlsichtigkeit
eine_wie_keine277
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BeitragVerfasst am: 20 Apr 2007 - 13:58:56    Titel:

hey... wow danke... Smile
ist das für Lk oder GK?
eine_wie_keine277
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BeitragVerfasst am: 20 Apr 2007 - 15:01:12    Titel:

hallo, also ich arbeite grade den einen lernzettel durch...
und da steht das der Symoathicus verantwortlich für Entspannung und Verdauung ist... ich habe aber gelernt das Parasympathikus Organe aktiviert, die der entspannung, der Erholung etc dienen... also zb der verkleinerung der Pupillen, sowie de verlangsamung des herzschlages ...
und das der sympathicus anregend auf organe wirkt, die der Leistungssteigerung dienen... also zb schneller herzschlag usw.....

ist das so?
Kellerbewohner
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BeitragVerfasst am: 20 Apr 2007 - 15:25:00    Titel:

damit ist sicherlich die entleerung des darmes gemeint.
sprich ffs, wenn du erstmal nen halbes kilo ausgeschissen hast kannste schneller laufen
_________________
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BeitragVerfasst am: 20 Apr 2007 - 15:30:02    Titel:

ja das ist so...der sympathicus is verantwortlich für körperliche aktivität wenn mans allgemein nimmt.... zum beispiel ist er auch beim fight-or-flight syndrom beteiligt....
naja, gut...is falsch ausgedrückt...für aktivität sind ja beide zuständig...der sympathicus steigert die körperliche leistung und mobilisiert energiereserven....Wink so ungefähr...
(porno)ralle
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BeitragVerfasst am: 20 Apr 2007 - 15:35:57    Titel:

was könnt ihr zu wirbeltierstammbaum???

und verhalten?
(porno)ralle
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BeitragVerfasst am: 20 Apr 2007 - 15:37:49    Titel:

wie wird das rhodopsin wieder syhntetisiert??

gibtz jemanden dem ich gaaanz viele fragen zu bio steölen kann... am besten lk...!?

per icq...? bitte.......... dreh sonst durch... bettel
eine_wie_keine277
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BeitragVerfasst am: 20 Apr 2007 - 15:38:54    Titel:

axso okay danke, dann hab ich das nur falsch verstanden.... Wink aber jetzt wo ihr sagt leuchtets selbst mir ein Smile
eine_wie_keine277
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BeitragVerfasst am: 20 Apr 2007 - 15:40:45    Titel:

Lichsinneszelle, Struktur- und Funktionsbeziehung
Bei dem inversen Auge der Wirbeltiere sind die reizaufnehmenden Strukturen dem Licht abgewand. Also muss das Licht zunächst Zellkörper verschiedener Nervenzellen durchlaufen, bevor es auf die Zapfen oder Stäbchen trifft. Von hier aus gelangt die Information über den Nervus opticus an das Gehirn weiter.
Zunächst trifft das Licht auf die Sehzelle. Im Dunkeln sind die Na+-Kanäle in der Zellmembran geöffnet, sodass das Membranpotential bei ca. -40mV liegt (Dunkelstrom). Bei Belichtung schließen sich die Kanäle, da cGMP sich von ihnen löst. Das geschieht durch die Isomerierung von Retinal, wo aus den 11-cis-Retinal das all-trans-Retinal wird. Nun ist es in einem angeregten Zustand, welcher das Transducin aktiviert. Dieses aktiviert die PDE, welche das cGMP spaltet, sodass es sich vom Ionenkanal löst. So kommt es zur Hyperpolarisation. Dadurch wird die Ausschüttung von erregenden Transmittern gehemmt. Nun wird auch die Biopolarzelle nicht mehr dazu angeregt hemmende Transmitter auszuschütten, sodass an der zuvor gehemmten Ganglienzelle nun ein AP ausgelöst wird und die Information zum Gehirn gelangen kann.





also das ist so ziemlich alles was ich zu den lichtsinneszellen gelernt habe....

icq: 307150317
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