Studium, Ausbildung und Beruf
 StudiumHome   FAQFAQ   RegelnRegeln   SuchenSuchen    RegistrierenRegistrieren   LoginLogin

Zivilrechtshausarbeit für Anfänger!
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen
Foren-Übersicht -> Jura-Forum -> Zivilrechtshausarbeit für Anfänger!
 
Autor Nachricht
irina_
Newbie
Benutzer-Profile anzeigen
Newbie


Anmeldungsdatum: 13.04.2007
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: 13 Apr 2007 - 23:56:17    Titel: Zivilrechtshausarbeit für Anfänger!

Hallo erstmal,
ich stehe echt unter zeitdruck mit meiner HA und bin nicht richtig sicher wie ich weiter prüfen soll.ich hab schon 20 Seiten geschrieben,hab aber gewisse probleme bei der letzten frage.wie soll ich eigentlich vorgehen:zuerst wieder fernabsatzvertrag prüfen, was hier zu bejahen ist, da L nach § 108 III genehmigt hat und ein wirksamer KV vorliegt ,dann dienstvertrag (wie prüft man das eigentlich?) und was soll ich im ergebnis bekommen?!
Ich wäre für jede hilfe,jeden absatz oder stichpunkt sehr dankbar sein Smile)))
das ist der sachverhalt:


Der am 20.07.1988 geborene L hat in einer Zeitschrift folgende Anzeige entdeckt :
"Steig ein in die neue Welt des Handys für nur 145 Euro!..."

In der Anzeige ist die Telefonnummer der Handyzenrale (H) angegeben, die gewerblich Handys vertreibt und sich insbesondere über Anzeigen in Jugendzeitschriften an Jugendliche wendet. L ruft am 01.07.2006 an und bekommt per Fax das Antragsformular zugesendet. In diesem wird darauf hingewiesen, das das günstige Angebot (im Handel kostet das Handy 545 Euro) nur in Verbindung mit einem Abschluss eines Vertrages über Mobilfunkleistungen auf 2 Jahre erfolgt. Die H vergisst jedoch die Widerrufsbekehrung mitzufaxen.L zögert sich zunächst,nach einiger Zeit wendet er sich aber an seinen Onkel A,der ihm schon mehrmals ohne Kenntnis seiner Eltern Geldbeiträge geschenkt hat,um sich elektronische Geräte zu kaufen.A gibt dem L 145 Euro mit der Bemerkung "Damit kannst du das Handy kaufen,aber kein Wort zu deinen Eltern". L unterschreibt den Vertrag und schickt ihn per Telefax am 02.07.2006 an H.

3 Tage später erhält L ein Päckchen mit dem Handy.Er beginnt gleich zu telefonieren und lädt sich von der Internet-Seite der H ein Klingelton auf sein Handy herunter.Der Klingelton kostet 5 Euro.Mit der Bestellung des Klingeltons verpflichtete er sich ,monatlich einen Klingelton zu diesem Preis abzunehmen und ging dadurch ein Abo ein.Der Hinweis darauf stand auf der Homepage.

Durch die Benutzung des Handys sammelt sich eine Rechnung von 95 Euro an.

Als die Eltern des L das Handy sehen ,sind sie ungehalten "Musst du immer das Neueste kaufen?!"

Die Handyzentralle fordert am 08.07.2006 die Eltern des L auf , sich über eine Billigung zu äußern. Die Eltern erklären am 18.07.2006 dem Lukas gegenüber , dass sie das Geschäft nicht gelten lassen wollen und er solle dies der H mitteilen.

L vergisst das. 3 Tage später ruft er der Handyzentralle an. Als die Mitarbeiterin der H ihn fragt, ob er zufrieden sei und ob er es behalten wolle,sagt L :"Ja,aber,meine Eltern sind nicht einverstanden"

Als L die Rechnung über 95 Euro bekommt ,ist er erschrocken.Er möchte auf keinen Fall die Rechnung begleichen. Ebenso verzichtet er auf die monatliche Abnahme eines Klingeltones , da er eine günstigere Variante im Netz endeckt hat.

1. Kann L von der Handyzentralle (H) die 145 Euro herausverlangen?
2. Kann der Onkel A von L das Geld zurückverlangen ?.
3. Kann die H Zahlung der 95 Euro von L verlangen?
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:   
Foren-Übersicht -> Jura-Forum -> Zivilrechtshausarbeit für Anfänger!
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde
Seite 1 von 1

 
Gehe zu:  
Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben.
Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.

Chat :: Nachrichten:: Lexikon :: Bücher :: Impressum