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Kinderlosigkeit
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Progressive
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Anmeldungsdatum: 30.09.2006
Beiträge: 3965

BeitragVerfasst am: 06 Dez 2016 - 20:42:34    Titel:

Slevin Kelevra hat folgendes geschrieben:
Naja es ist auf jeden Fall ein gesellschaftliches bzw. politisches Problem. Es ist kaum möglich Beruf und Familie wirklich unter einen Hut zu bringen. Bei Akademikern ist es ja auch so, dass man schon so um die 25 ist bis man überhaupt wirklich Geld verdienen kann und über eine Familie nachdenken kann. Und da immer mehr Menschen studieren (was ja natürlich auch irgendwo sinnvoll ist, da viele körperliche Arbeiten immer mehr automatisiert werden) ist es eigentlich logisch das so etwas passieren musste... Das es in anderen Ländern Europas anders ist hängt einmal an anderen Kulturen (in Frankreich etwa ist Karriere und viel Geld weit weniger wichtig als in Deutschland) und andererseits auch an der staatlichen Förderung. In Island gibt es viele Alleinerziehende weil Kinder sehr vom Staat gefördert werden und es daher gar nicht so wichtig ist sich fest zu binden. Nicht das ich was gegen feste Bindungen hätte ^^


That's it!

Ich kann diesbzgl. aus eigenem Betreff antworten: Wir haben beide studiert+promoviert (bzw. ich bin gerade noch dabei) und meine Freundin ist nun seit über einem Jahr in der Wirtschaft tätig. Aufgrund eines Zusammenziehens (was akut meinerseits und mittelfristig aber beiderseits begründet ist) muss sie nun eine neue Stelle suchen. Sie ist 33 und ich kratze gerade an der 30 und Kinderplanung ist so (noch) nicht möglich, da es keine finanzielle Sicherheit gibt. Bei Annahme einer neuen Stelle kann und wird sie aufgrund einer Schwangerschaft entlassen werden und bei mir steht noch die kritische Phase aus Promotionsabgabe<>Disputation<>Stellensuche bevor.
Wie soll man das angehen, wir überlegen bereits, ob es nicht sinniger ist, einfach auf Nachwuchs zu verzichten, da zuviele Unsicherheiten bzw. die unsicheren Aspekte zu tiefgreifend sind.
PepePaukerschreck
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Anmeldungsdatum: 18.11.2016
Beiträge: 11

BeitragVerfasst am: 12 Dez 2016 - 17:33:58    Titel:

Kinderlosigkeit ist nur dann ein individuelles Problem, wenn man gerne Kinder hätte und es aus irgendwelchen Gründen nicht zu realisieren ist! Ansonsten handelt es sich natürlich um ein gesellschaftliches Problem!! Smile
Progressive
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Anmeldungsdatum: 30.09.2006
Beiträge: 3965

BeitragVerfasst am: 12 Dez 2016 - 18:32:24    Titel:

PepePaukerschreck hat folgendes geschrieben:
Kinderlosigkeit ist nur dann ein individuelles Problem, wenn man gerne Kinder hätte und es aus irgendwelchen Gründen nicht zu realisieren ist! Ansonsten handelt es sich natürlich um ein gesellschaftliches Problem!! Smile


Eine Gesellschaft ist (sogar mehr als) die Summe der Einzelpersonen Exclamation
vorlesungsmuffel
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Anmeldungsdatum: 22.06.2017
Beiträge: 20
Wohnort: Heidelberg

BeitragVerfasst am: 23 Jun 2017 - 05:56:02    Titel: Die Politik ist die Ursache

Da die Politik die Gesellschaft und somit uns alle in gewisser Weise steuert, würde ich ganz klar sagen weder noch! Es ist eher ein politisches Problem!!!

Ein gutes Beispiel sind die Löhne, wer hat da Einfluß drauf? Und wer setzt schon noch Kinder in die Welt, wenn das Einkommen nicht ausreicht?
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