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Problem bei einer Falllösung
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Lara18
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Anmeldungsdatum: 08.11.2006
Beiträge: 182

BeitragVerfasst am: 18 Apr 2007 - 17:37:14    Titel: Problem bei einer Falllösung

Hallo zusammen!

Es geht um folgenden Sachverhalt:

V erzählt dem K am Dienstag von einem tollen VW-Käfer Cabriolet. K ist so begeistert, dass beide sofort einen KV schließen. K möchte am nächsten Wochenende mit dem Käfer an einer Austellung teilnehmen und erhofft sich eine gute Prämierung. Wie sich im Nachhinein herausstellt, hat V's Fraus das Auto bereits am Freitag gewinnbringend verkauft. Erläutern Sie, welche Ansrüche K gegen V hat!

Kann man hier mit Unmöglichkeit (§275) argumentieren? Und wie sieht's mit Schadensersatz aus?

LG, Lara
shu
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Anmeldungsdatum: 01.01.2007
Beiträge: 789
Wohnort: Bordeaux

BeitragVerfasst am: 18 Apr 2007 - 20:10:51    Titel:

Ich denke , falls er (K) schon bezahlt haben sollte , kriegt er das geld auf jeden fall zurück , aber dass V irgendne strafe bekommt kann ich mir nicht vorstellen , da er ja nicht wusste , dass seine frau ohne ihm zu fragen , sein auto verkauft hat..
da die frau von V das auto ja schon am freitag verkaufte und der kaufvertrag erst am dienstag mit K ausgemacht wurde , glaube ich auch nicht , dass der käufer es an K geben muss.

Vielleicht könnte man V aber betrug vorwerfen , da er es doch merken muss wenn aufeinmal sein auto weg ist.. Laughing Laughing
Lara18
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Anmeldungsdatum: 08.11.2006
Beiträge: 182

BeitragVerfasst am: 19 Apr 2007 - 16:30:55    Titel:

Vielen Dank erstmal für deine Antwort!

Es geht bei dem Fall aber nur um die Prüfung der zivilrechtlichen Ansprüche! Wie würde man hier also argumentieren?

ich würd's so machen:
-KV --> Verpflichtung das Auto zu liefern
-Plichtverletzung: Unmöglichkeit
-Anspruch: Schadensersatz, allerdings muss V die Pflichtverletzung nicht vertreten, also kein Anspruch

wie würdet ihr argumentieren?
jones49
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Anmeldungsdatum: 04.06.2006
Beiträge: 373

BeitragVerfasst am: 19 Apr 2007 - 18:10:25    Titel:

Als erstes muss geprüft werden, ob überhaupt unmöglichkeit vorliegt. Denn wenn K den Wagen von dem anderen Käufer unter zumutbaren Umständen zurückkaufen kann, dann liegt keine Unmöglichkeit vor. Ich denke, dass es hier jedoch auf Unmöglichkeit hinauslaufen wird. Es handelt sich um anfängliche Unmöglichkeit, da das Leistungshindernis bereits bei Vertragsschluss bestand, insoweit ist § 311 a II einschlägig.

Nun musst du halt schauen, ob V die Unkenntnis des Leistungshindernis zu vertreten hat, also fahrlässig nicht kannte. Wenn nicht scheidet ein SE Anspruch aus. Andererseits ist fraglich, ob K überhaupt einen Schaden hat. Dies wäre z.B. der Fall, wenn er einen vergleichbaren Wagen woanders für mehr Geld gekauft hätte.

Ich hoffe, das hilft dir weiter! Wink
Lara18
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Anmeldungsdatum: 08.11.2006
Beiträge: 182

BeitragVerfasst am: 20 Apr 2007 - 17:06:01    Titel:

und könnte K nach §285 die Herausgabe der 600€ Gewinn fordern? Wäre der Kaufpreis nicht so eine Art Ersatz in diesem Fall? Question
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