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Doktorarbeit ohne Praxiserfahrung?
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derjim
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Anmeldungsdatum: 29.01.2006
Beiträge: 906

BeitragVerfasst am: 20 Apr 2007 - 10:50:38    Titel:

Hallo!

Zitat:

Man benötigt an erster Stelle ein Prädikatsexamen ab 9 Punkten


an der FU geht es auch mit befriedigend und einem Seminar mit gut.

an der HU gibt es eine Kommission die entscheidet.

Zitat:
Man benötigt an erster Stelle ein Prädikatsexamen ab 9 Punkten, sonst könnte ja jeder promovieren. Nur so wird man in den Doktorandenpool eines Lehrstuhls aufgenommen.


ab 8,5 (vb) liegt doch mE Prädikat vor?

Zitat:
Das ist an jeder juristischen Fakultät in Deutschland so. Im Übrigen ist ein Doktortitel in der Praxis derzeit weniger Wert als ein Master of Laws.


wie kommst du denn darauf?
BostonLegal
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Anmeldungsdatum: 02.01.2007
Beiträge: 300

BeitragVerfasst am: 20 Apr 2007 - 11:06:10    Titel:

derjim hat folgendes geschrieben:
Zitat:

Man benötigt an erster Stelle ein Prädikatsexamen ab 9 Punkten


an der FU geht es auch mit befriedigend und einem Seminar mit gut.

an der HU gibt es eine Kommission die entscheidet.

Zitat:
Man benötigt an erster Stelle ein Prädikatsexamen ab 9 Punkten, sonst könnte ja jeder promovieren. Nur so wird man in den Doktorandenpool eines Lehrstuhls aufgenommen.


ab 8,5 (vb) liegt doch mE Prädikat vor?

Zitat:
Das ist an jeder juristischen Fakultät in Deutschland so. Im Übrigen ist ein Doktortitel in der Praxis derzeit weniger Wert als ein Master of Laws.


wie kommst du denn darauf?


Ein Prädikatsexamen wird bei Jura ab 9,00 Punkten erreicht. Also gilt bis 8,99 Punkten eine "befriedigende" Gesamtnote. Ab 6,50 Punkten befindet man sich im befriedigenden Bereich der Notenskala (0-18 Pkt.).

Bezgl. LL.M.: Er ist einfach praxisbezogener. Die meisten Großkanzleien wünschen sich einen Master of Laws. Nur konservative, vorwiegend deutsche Sozietäten wie bspw. Gleiss Lutz verlangen fast immer (auch) eine Promotion.
Im Staatsdienst ist das natürlich etwas anderes, obwohl es auch in diesem Bereich entsprechende LL.M.-Programme gibt, zB im Public Law, im Wirtschaftsstrafrecht, etc.
Jura2004
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Anmeldungsdatum: 12.09.2006
Beiträge: 110

BeitragVerfasst am: 21 Apr 2007 - 20:06:43    Titel:

Also ein Dr. ist nicht nur in der wissenschaftlichen Laufbahn unablässig sondern auch im weiteren Berufsweg ein klarer Pluspunkt (wobei es bei einer Verwaltungslaufbahn nicht sehr gut ist). Ein Vergleich mit einem Master of Law ist vollkommen hinfällig, da dieser ganz andere wissenschaftliche und studientechnische Qualifikationsbestandteile aufweist. Ein M.LL. und/oder Dr. kann in keinem Fall verkehrt sein und auch in der Berufspraxis ist es nur vom Vorteil, auch große Internationale Kanzleien wie Freshfields sehen Dr. und LL.M. nicht als unnötiges Beiwerk an, begründet wird dies mit der Sicht des Mandantenstammes den ein Dr. beeindrucken soll und eine gewisse professionelle "Einstimmung" geben soll (obwohl mir da auch Berichte von Überqualifizierten Juristen vorliegen, die auf Grund ihrer Promotion als überqualifiziert abgewiesen werden).

Theoretisch ist es in Deutschland ab einem Examen von 6 Punkten möglich zu promovieren (je nach Uni und BL, hab auch schon gehört das eigentlich jeder mit 1 STEX promovieren kann; Probleme ergeben sich s.u.), problematischer ist dabei lediglich ob man auch in den wissenschaftlichen Stab einer Lehrstuhls aufgenommen wird. Dort aufgenommen zu werden, ist aber grundsätzlich nur aus finanzieller Sicht von Bedeutung, da man ansonsten seine Promotion gänzlich selber finanzieren muss (gemeint ist Unterkunft, Lebenshaltungskosten i.w.S.). Ich kenne Leute, die promovieren von zu Hause aus, da Mama und Papa die Knete haben das zu bezahlen da das Examen nicht fürn Lehrstuhl ausreichte.

Theoretisch muss jeder für sich entscheiden ob er weitere Jahre investieren will um einen akademischen Grad zu bekommen. Das muss persönlich und auch nach berufsbildlichen Aspekten entschieden werden.
Shafirion
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Anmeldungsdatum: 01.04.2005
Beiträge: 1290

BeitragVerfasst am: 21 Apr 2007 - 20:33:05    Titel:

BostonLegal hat folgendes geschrieben:
Nur konservative, vorwiegend deutsche Sozietäten wie bspw. Gleiss Lutz verlangen fast immer (auch) eine Promotion.


Auch bei Gleiss Lutz sorgt ein LL.M. jedoch für einen höheren Aufschlag auf das Startgehalt als ein Dr. (10.000,- für den LL.M.; 5.000,- für den Dr.).
J.C.Denton
Gesperrter User
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Anmeldungsdatum: 10.12.2006
Beiträge: 6279

BeitragVerfasst am: 21 Apr 2007 - 20:55:30    Titel:

Shafirion hat folgendes geschrieben:
BostonLegal hat folgendes geschrieben:
Nur konservative, vorwiegend deutsche Sozietäten wie bspw. Gleiss Lutz verlangen fast immer (auch) eine Promotion.


Auch bei Gleiss Lutz sorgt ein LL.M. jedoch für einen höheren Aufschlag auf das Startgehalt als ein Dr. (10.000,- für den LL.M.; 5.000,- für den Dr.).


Wie ist das denn beim JD und LLB? Einige Zahlen sollten sicher schon da sein.
meisterjoda
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Anmeldungsdatum: 14.04.2006
Beiträge: 270

BeitragVerfasst am: 22 Apr 2007 - 00:19:07    Titel:

Ein Blick in die JUVE hilft weiter um zu sehen wer wieviele bei welcher Qualfikation zahlt.
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