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Mit Kiffen abnehmen?
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Foren-Übersicht -> Biologie-Forum -> Mit Kiffen abnehmen?
 
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Ashe
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Anmeldungsdatum: 28.12.2005
Beiträge: 1989

BeitragVerfasst am: 27 Apr 2007 - 09:25:38    Titel:

Von Kiffen kann man nicht abnehmen.

Zigarettenrauchen senkt zwar kurzfristig den Appetit, aber langfristig eben nicht, so dass man davon auch nicht abnimmt. Und die 200 kcal, die man als Raucher mehr Umsatz hat, holt der Körper sich schnell wieder 'rein.
damla.d
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Anmeldungsdatum: 17.04.2007
Beiträge: 12

BeitragVerfasst am: 27 Apr 2007 - 09:38:37    Titel:

nochmalzum thema sport. bei mir ist das immer so, wenn ich abnehmen will leg ich so eine mega-intensiv-sport-phase ein, und esse dabei ganz normal, aber nicht zu fettig und nich so viel schokolade und viel trinken^^ und das meinetwegen zwei wochen jeden tag 2 stunden ausdauersport.. und wenn die zwei wochen um sind hab ich kein stück abgenommen, muss wohl wie schon genannt daran liegen dass man muskelmasse aufbaut und auch erhöhten wassergehalt hat (kannst du ja mit so einer analyse waage dann nachprüfen). aber statt frustriert zu sein und fett zu essen musst du dich zügeln und ganz normal weiter essen. bei mir ist das immer so dass ich dann eine woche nach meiner sport phase wie von alleine anfange abzunehmen, also die wirkung kommt erst später. abnehmen erfordert echt viiiel geduld aber du schaffst das schon!
und schon mal was von akupunktur gegen esssucht gehört?
neofelis
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Anmeldungsdatum: 20.12.2006
Beiträge: 642

BeitragVerfasst am: 27 Apr 2007 - 10:56:36    Titel:

phine hat folgendes geschrieben:
ich kenne niemanden, der davon dümmer geworden wäre als er es eh schon war.

Stimmt, ich habe mich zu umgangssprachlich ausgedrückt: Die Gehirnzellen gehen zwar nicht den Bach hinunter, aber das Gedächtnis lässt massiv nach (=> Die Frage ist nun, wie definiert man "Dummheit" (nicht zu verwechseln mit "unintelligent")? Für mich ist auch jemand dumm, dem ich etwas erkläre und der es nach einer Stunde ständig wieder vergessen hat.).
Und dass sich das Gedächtnis nach (zumindest mehrjährigem) Kiffen wieder vollständig "erholen" kann, glaube ich nicht. Denn ich kenne einige Leute, die ich nach ihrer Kifferphase trotzdem als "nicht mehr ganz auf der Höhe" bezeichnen würde.
phine
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Anmeldungsdatum: 28.12.2005
Beiträge: 1823
Wohnort: 49°56'40''N11°34'40''E

BeitragVerfasst am: 27 Apr 2007 - 12:18:53    Titel:

angeblich soll gelegentlicher konsum sogar den iq um wenige punkte erhöhen - inwieweit man dem glauben schenken kann, weiß ich nicht.

http://www.chanvre-info.ch/info/de/Macht-Cannabis-dumm.html
NoName*w*
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Anmeldungsdatum: 21.10.2005
Beiträge: 243
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 27 Apr 2007 - 12:25:29    Titel:

Zitat:
angeblich soll gelegentlicher konsum sogar den iq um wenige punkte erhöhen

kiffen für pisa Cool Rolling Eyes
madd9999rs*
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Anmeldungsdatum: 26.03.2007
Beiträge: 13
Wohnort: oberhausen

BeitragVerfasst am: 27 Apr 2007 - 13:09:39    Titel:

Also wenn ihr schon kifft oder die Moralkeule schwingen wollt dann informiert euch doch bitte! In Zeiten von Internet sollte dies doch wirklich kein Problem mehr darstellen fundierte Ergebnisse zu erhalten.

In den Niederlanden kann Cannabis bei allen möglichen Krankheiten verschrieben werden, welche mit Appetitlosigkeit eingehen. Da durch den Konsum bei manchen Menschen oft ein starkes Hungergefühl auslöst werden kann, welches unter Jugendgruppen auch oft als sogenannter "Fresskick" bezeichnet und beobachtet wird.
- Quelle: http://www.grow.de/Archiv/Magazine/03-04/medizin/medizin.htm
(sind zwar alles nicht die schönsten Quellen allerdings habe ich auch nicht große Lust noch länger zu suchen)

- Auszug:
Zitat:
Beobachtungen an Gesunden

Zu Anfang der Siebziger Jahre des 20. Jahrhunderts wurden in der Folge des steigenden Cannabiskonsums durch Jugendliche und junge Erwachsene verstärkt die Wirkungen von Marijuana untersucht. Dabei fi el in verschiedenen Studien erneut der Appetit anregende Effekt auf, dem in der Folge gezielt nachgegangen wurde. So wurde in einer Studie der Einfl uss von Marijuana auf das Gewicht und die Kalorienaufnahme in einer Gruppe von starken und gelegentlichen Konsumenten untersucht. Beide Gruppen nahmen vor allem in den ersten fünf Tagen einer dreiwöchigen Beobachtungszeit an Gewicht zu. Eine andere Gruppe von Wissenschaftlern beobachtete in einer 25tägigen Untersuchung mit Marijuana-Konsumenten eine vermehrte Kalorienaufnahme vor allem durch häufigere kleine Snacks zwischen den Mahlzeiten, wenn die Probanden in einem sozialen Kontext mehr als eine Marijuana-Zigarette rauchten. Die Zunahme des Appetits scheint bei verschiedenen Personen sehr variabel zu sein. Bei einigen Cannabiskonsumenten wird der Appetit deutlicher angeregt als bei anderen.


Ein anderer Link allerdings leider ohne Quelle auf der Seite http://forum.grower.de/showthread.php?t=34606 :

Zitat:
Appetitlosigkeit und Abmagerung
Aids-Patienten verlieren wegen Appetitlosigkeit und Unwohlsein oft in kurzer Zeit stark an Gewicht. Patienten berichten, dass sie nach Hanfeinnahme zum ersten mal wieder richtig Appetit verspüren. Ein appetitanregender Effekt bei Aids und Krebs wird bereits bei Tagesdosen von 5 mg THC beobachtet. Die Dosierung kann bei Bedarf bis auf täglich 20 Milligramm gesteigert werden.
In einer Studie mit Magersüchtigen brachte THC keinen Erfolg. Jüngst wurde über eine positive Beeinflussung des Gewichts bei Patienten mit Morbus Alzheimer, die die Nahrungsaufnahme verweigerten, berichtet (Volicer 1997). Überraschenderweise nahm unter THC im Vergleich zum Placebo auch das verwirrte Verhalten ab.
"



Man kann also festhalten, dass der von dir beschriebene Zustand nicht gewöhnlich ist. Eigentlich würde man genau vom Gegenteil ausgehen.
Dieses "Phenomen" des Zunehmens ist mir schon häufiger zu Ohren gekommen wenn Leute versucht haben mit Tabak/Zigaretten aufzuhören. Vllt kannst du ja in dem Bereich ein bisschen googlen und erhälst deine Infos.



Mit Sätzen wie:

neofelis hat folgendes geschrieben:
Stimmt, ich habe mich zu umgangssprachlich ausgedrückt: Die Gehirnzellen gehen zwar nicht den Bach hinunter, aber das Gedächtnis lässt massiv nach (=> Die Frage ist nun, wie definiert man "Dummheit" (nicht zu verwechseln mit "unintelligent")? Für mich ist auch jemand dumm, dem ich etwas erkläre und der es nach einer Stunde ständig wieder vergessen hat.).
Und dass sich das Gedächtnis nach (zumindest mehrjährigem) Kiffen wieder vollständig "erholen" kann, glaube ich nicht. Denn ich kenne einige Leute, die ich nach ihrer Kifferphase trotzdem als "nicht mehr ganz auf der Höhe" bezeichnen würde.


bist du auf dem besten Weg zum CSU-Drogenexperten. Die letzten medizinischen Fortschritte und Erkenntnisse (die auch im Bereich Cannabis noch ziemlich in den Kinderschuhen stecken) hast du allesamt über den Haufen geworfen und verbreitest munter Unwahrheiten ohne Quellen, die du wahrscheinlich alle mit deiner Lebenserfahrung begründest. Vielleicht solltest du dich mal ein wenig anderweitig informieren.
Hier ist zum Beispiel eine hervorragende Reportage von Arte über die Wirkungsweise von Cannabis bzw Dronabinol http://video.google.de/videoplay?docid=-1696934987888302034
Hier ist noch eine aktuelle Studie nur als Beispiel http://www.forum-gesundheitspolitik.de/dossier/index504.htm :
Zitat:
Eine Veröffentlichung in der renommierten medizinischen Fachzeitschrift "The Lancet" hat jetzt gezeigt, dass eine große Zahl von Wissenschaftlern, darunter auch Mediziner und Spezialisten im Bereich Sucht, die Risiken und Gesundheitsgefahren der ganz legalen Drogen Tabak und Alkohol sehr viel höher einstufen als beispielsweise die in vielen Ländern illegale Droge Cannabis (Haschisch, Marihuana)



Das ist ein sehr komplexes Thema und Cannabis/Medizin auch noch ein relativ neues der Schulmedizin. Deswegen können sich solche Vorurteile auch halten.
Wirklich Schade dabei ist meiner Meinung nach aber, dass es wirklich Menschen gibt die an MS oder sonstige wirklich schwere und vor allem extrem schmerzverbundenen Dingen erkrankt sind und Cannabis in seiner medizinischen Wirkung eines der einzigen Mitteln ist welche diesen Menschen helfen und diese für sie auch aus medizinischen Gesichtspunkten einfach aus politischen Gründen nicht verfügbar gemacht werden weil sich immernoch solche Ammenmärchen in der Gesellschaft halten.


Ich will Cannabis keinesfalls als Wundermittelchen oder sonstiges darstellen, ich möchte nur einige (in diesem Post jetzt vor allem medizinische) Sachen richtig stellen die hier von einigen Mitgliedern einfach völlig falsch dargestellt werden.[/quote]
titatina
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Anmeldungsdatum: 05.01.2007
Beiträge: 905
Wohnort: Bremen

BeitragVerfasst am: 27 Apr 2007 - 13:21:21    Titel:

Schon mal was davon gehört, dass THC medizinisch eingesetzt wird als Appetitanreger? Für AnorexiepatientInnen? Mit Sicherheit nicht, damit sie abnehmen!!! Und meine persönliche Erfahrung ist ebenso: Wenn ich mal wieder in einer "ich will nicht essen"-Phase bin, hilft mir das Kiffen, doch noch Appetit zu bekommen und essen zu wollen. Soll heißen, es hat meiner Meinung nach eher die gegenteilige Wirkung, ich bewahre mich damit immer davor, noch dünner zu werden.

Von daher herzlichen Dank an den Post vor mir, in dem endlich mal ein bisschen was sinnvolles hier geschrieben wurde.

Und ich würde Dir empfehlen, auf keinen Fall aus so einem Grund mit dem Kiffen zu beginnen! Das kann es nicht sein!
neofelis
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Anmeldungsdatum: 20.12.2006
Beiträge: 642

BeitragVerfasst am: 27 Apr 2007 - 14:06:48    Titel:

madd9999rs* hat folgendes geschrieben:
Mit Sätzen wie: (...) bist du auf dem besten Weg zum CSU-Drogenexperten.

Einen tiefergehenden Kommentar zu einer derartig dämlichen Aussage verkneife ich mir einfach mal.

Ich habe nicht vor, hier irgendetwas mit "meiner Lebenserfahrung" zu begründen - v.a. bezweifle ich, dass jemand die Äußerungen von ihm völlig unbekannten Forumsnutzern (seien es nun ich, Du oder Hinz und Kunz), als maßgeblich betrachtet, um die Entscheidung zu fällen "kiffen oder nicht"! Rolling Eyes Falls doch, tut er/sie mir nur leid.
(Mal ganz abgesehen davon, dass es hier ja ursprünglich um eine angeblich "rhetorische Frage" ging...)


Und zu eurem "Cannabis als Medikament"-Gedöns (richtet sich auch an titatina): Die entsprechenden Infos dazu kann ich mir auch besorgen, keine Bange. Eine Neuigkeit verbreitet ihr damit sicherlich auch bei den anderen Usern nicht.
Trotzdem solltet ihr euch klar machen, dass es einen gewaltigen Unterschied gibt, zwischen geringen Mengen Cannabis, die unter ärztlicher Aufsicht zur Behandlung irgendwelcher Symptome verabreicht werden - und zwischen dem Cannabis-Konsum, der wohl sehr viel verbreiteter sein dürfte und nur dazu dient, sich die Birne zuzudröhnen.

Wahrscheinlich lässt sich für jede Droge ein Anwendungsbereich finden, bei dem sie - in einer spezifischen Dosis eingenommen - nicht schädlich bzw. evtl. sogar hilfreich ist. Deshalb hüte ich mich trotzdem, in den Chor der "gebt das Hanf frei"-Leutchen einzustimmen. Die negativen Aspekte überwiegen meiner Meinung nach nämlich trotzdem.

Wenn das dann aber ein Synonym für eine angebliche "CSU-Gesinnung" sein soll, kann ich echt nur den Kopf schütteln.
madd9999rs*
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Anmeldungsdatum: 26.03.2007
Beiträge: 13
Wohnort: oberhausen

BeitragVerfasst am: 27 Apr 2007 - 14:52:46    Titel:

Ich muss zugeben, dass ich mir diese Wertung als kleinen Seitenhieb wirklich nicht verkneifen konnte. Da standen auch noch wesentlich mehr drin die ich dann beim Überfliegen aber rausgenommen habe um ein einigermaßen neutrales Statement abzugeben.

Es sollte eher belustigend wirken als dich zu beleidigen und auch im übertragenen Sinn eine Funktion ausfüllen, da gerade die konservativen Parteien (CDU/CSU) im Bereich der Drogenpolitik mit deine Ansichten übereinstimmen und keine fundierte (wissenschaftliche/medizinische) Diskussion zulassen. Es tut mir allerdings sehr leid, wenn ich dich damit beleidigt habe. Hätte ich wohl besser raus nehmen sollen.




Wenn du allerdings nicht vor hast irgendetwas mit deiner Lebenserfahrung zu begründen, dann tu dies bitte auch nicht ... denn das hast du hier:

Zitat:
Und dass sich das Gedächtnis nach (zumindest mehrjährigem) Kiffen wieder vollständig "erholen" kann, glaube ich nicht. Denn ich kenne einige Leute, die ich nach ihrer Kifferphase trotzdem als "nicht mehr ganz auf der Höhe" bezeichnen würde.


getan. Das war die einzige "Quelle" die ich in deinen Aussagen gefunden habe. Und da du es ja selber sagst, war es nicht mehr so abwegig auch davon auszugehen.


So off-topic sind wir hier gar nicht. Wir haben dem Ersteller jedenfalls gesagt, dass es eher umgekehrt ist und es eventuell an anderen Faktoren liegt. Damit würde ich sogar sagen, dass es sich hier um die Beiträge handelt die am meisten mit dem Thema zu tun haben.


Zudem möchte ich noch anmerken: Ich bin leider auch nicht unbedingt ein "gebt das Hanf frei-Leutchen". Das waren nur rein medizinische Aspekte.

[/quote]
neofelis
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Anmeldungsdatum: 20.12.2006
Beiträge: 642

BeitragVerfasst am: 27 Apr 2007 - 14:59:07    Titel:

Naaa guuut, dann werde ich die CSU-Beleidigung mal wieder aus meinem Gedächtnis streichen. Wink



Und zu dem "Lebenserfahrung"-Argument: Hättest Du die Posts etwas genauer durchgelesen, hättest Du vielleicht gemerkt, dass ich damit nur auf einen Kommentar phines reagieren wollte, die nämlich genauso argumentiert hat:

phine hat folgendes geschrieben:
ich kenne niemanden, der davon dümmer geworden wäre als er es eh schon war.


neofelis hat folgendes geschrieben:
Denn ich kenne einige Leute, die ich nach ihrer Kifferphase trotzdem als "nicht mehr ganz auf der Höhe" bezeichnen würde.


Vielleicht ist das nicht deutlich geworden. Hoffentlich aber jetzt!
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