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Ausbildung - Ausbildung beim ZOLL - Was gibts zu beachten ?
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Foren-Übersicht -> Eignungstests & Einstellungstests -> Ausbildung - Ausbildung beim ZOLL - Was gibts zu beachten ?
 
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schmecky5
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Anmeldungsdatum: 14.01.2007
Beiträge: 105
Wohnort: nahe München

BeitragVerfasst am: 30 Apr 2007 - 23:01:53    Titel: Ausbildung - Ausbildung beim ZOLL - Was gibts zu beachten ?

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Hallo,

bin auf die Idee gekommen mich evtl. beim ZOLL in gehobenen Dienst zu bewerben.

Auf Zoll.de wird ein ja diese Laufbahn recht schmackhaft präsentiert, allerdings hört man von einem Auswahlverfahren, das nicht näher erläutert wird.

Hat vielleicht jmd. Erfahrung mit dem Thema, v.a. was die Aussicht auf einen Ausbildungsplatz und dem Auswahlverfahren angeht?

/schmecky5
Anni-Maus
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Anmeldungsdatum: 10.11.2006
Beiträge: 34

BeitragVerfasst am: 01 Mai 2007 - 10:30:38    Titel:

Benutz doch mal die Suchfunktion...hier gibt es einen 34-seitigen Thread nur über den Zoll.

Zudem gibt es noch eine externe Info von www.copzone.de

Gehobener Dienst – Voraussetzungen & Einstellungstest

Flyer von www.zoll.de
http://www.zoll.de/e0_downloads/d0_veroeffentlichungen/faltblatt_g_d.pdf

Voraussetzungen
Zitat Zoll.de
„Fachhochschulreife oder eine andere zu einem Hochschulstudium berechtigende Schulbildung oder einen hochschulrechtlich als gleichwertig anerkannten Bildungsstand“
Offiziell festgelegte Mindestnoten gibt es nicht. Aber wie überall gilt: Je besser, desto höher die Chancen.

Bewerbungsverfahren
Nachdem man seine Bewerbung eingeschickt hat, erhält man eine Bestätigung oder, leider auch manchmal, eine Absage.
In diesem Schreiben steht dann schon ein Hinweis auf eine spätere Einladung und u.U. der mögliche Testmonat.
Ca. einen Monat vor dem Termin erhält man dann eine offizielle Einladung zum schriftlichen Teil.
Die schriftlichen Tests beginnen meist im November und dauern bis Ende des Jahres.
Ab Januar bekommt man, bei bestandenem schriftlichen Teil, eine Einladung zum mündlichen Auswahlverfahren. Diese finden dann von Februar bis März statt. Terminänderungen sind immer möglich.

Es ist immer unterschiedlich wann man die Einladungen und Bestätigung zur Einstellung bekommt. Man kann das nicht verallgemeinern.
Bei dringenden Fragen ist es immer ratsam das zuständige OFD anzurufen. Die geben einem gerne Auskunft.

Einstellungstest:
Schriftlicher Teil
- Grammatik (Nominativ, Genitiv, Dativ, Akkusativ, Zeiten...)
- Aufsatz abschreiben und Satzzeichen einfügen
- Fragen zu einem Interview oder Artikel
- Aufsatz schreiben (Thema z.B. Schwarzarbeit)
- Allgemeinwissen (alles kann drankommen, hauptsächlich Fragen aus Geschichte und Politik)
- Namen von Politikern Bildern zuordnen
- Minister ihren Ämtern zuordnen
- Fallbeispiele (an Hand von Gesetzestexten einen Sachverhalt prüfen und begründen)
- Mathematik (mehrere Aufgaben, Prozentrechnung, Dreisatz -evtl. Taschenrechner-)
- Postkorbaufgabe
- Erstellen eines Telefax

Mündlicher Teil
- Gruppendiskussion
- Einzelinterview
- Gruppenaufgabe ("Sie sind auf einer Insel gestrandet, ...")
- Vortrag (unbekanntes Thema, 10 min Vorbereitungszeit mit einem Text, ein kleiner Schmierzettel und los geht's)

Der gehobene nichttechnische Dienst

Ein Beispiel aus einem süddeutschen Zollamt. Hier sind die Zöllner im gD Abfertigungsleiter oder deren Stellvertreter. Ihre Aufgabe ist die Abfertigung zu koordinieren und bei schweren Fällen übernehmen sie die Bearbeitung. Ausserdem macht der gD die Personalplanung.
Und noch vieles mehr...

Der Amtsarzt

Wer das Auswahlverfahren erfolgreich durchlaufen hat muss zum Amtarzt.
Keine Angst, der Amtsarzt beisst nicht.
Die Tauglichkeitsvorschriften des Zolls werden bis 2008 schrittweise denen der Polizei angeglichen
Folgendes wird gemacht:
- Blutprobe
- Urinprobe
- Fragen zur Vorgeschichte
- Sehtest (Normallicht, Dunkelheit, geblendet und Farbsehen)
- Hörtest
- Puls und Blutdruck in Ruhe und nach Belastung
- U.U. EKG
- Allgemeine Untersuchung der Knochen (Haltung, Bewegung, Koordination)
- Abtasten der inneren Organe
- Reflexe
- Vermessen von Größe, Umfang und Gewicht (BMI)
Bei Unstimmigkeiten können Sachen nachgefordert werden, wie z.B. Röntgenbilder.

FAQ zur gesundheitlichen Eignung hier:
http://www.copzone.de/modules.php?name=Forums&file=viewtopic&t=9252&sid=ccc48ae2cbf9bcd8c19a8834ebb7f46c

WO und WANN kann ich mich bewerben?

Die Einstellungszahlen und Bewerbungsfristen werden auf der Seite www.zoll.de bekanntgegeben. Bewerbungsschluss ist meist Ende Oktober.
Die Unterlagen gibt’s auch unter www.zoll.de/h0_wir_ueber_uns/c0_ausbildung/index.html
Da steht neben den Anforderungen auch was alles bei der Bewerbung beigefügt werden muss und an welche Adresse die Unterlagen schickt werden müssen.
Man kann sich nur in dem Bundesland bewerben in dem man auch seinen Erstwohnsitz hat!
Wer die Voraussetzungen für den gehobenen Dienst erfüllt, braucht sich nicht für den mittleren Dienst zu bewerben. Diese Bewerbungen werden meist entweder abgelehnt oder dem Auswahlverfahren gehobener Dienst zugeordnet.
Dies geschieht im Rahmen der Chancengleichheit, damit ein Gymnasiast einem Realschüler nicht einen Platz blockiert.

Bewerbungsfristen
http://www.zoll.de/h0_wir_ueber_uns/c0_ausbildung/f0_fristen/index.html


Verdienst & Abzüge

Das Monatsbrutto für einen Anwärter im geh. Dienst beträgt:
866,24 Euro (u.U. zzgl. 105 Euro Familienzuschlag)
Davon gehen insgesamt ca. 20 Euro an Lohnsteuer, Pflegeversicherung und Kirchensteuer ab.
Bleiben also:
Ca. 846,- Euro netto.
(Stand August 2004)
Davon muss noch eine private Krankenversicherung abgeschlossen werden, die die 50% Beihilfe ergänzt.
Die Versicherung gibt es je nach Anbieter, Vorgeschichte und Alter für 30 – 80 Euro. Vergleichen der Leistungen ist sehr wichtig.
Hier helfen www.warentest.de und unabhängige Vertreter weiter.


Bin ich bundesweit einsetzbar?

Ja!
Wie das Wort „Bundesbeamter“ schon sagt, ist man nicht auf ein Bundesland beschränkt und kann vom Dienstherrn durch die Republik geschoben werden.
In der Praxis sieht es meist so aus, dass jede OFD ihre Personalbedarfsrechnung selber macht. Daher wird das Personal auch vorrangig in der Ausbildungs-OFD bleiben. Meist nehmen die Einplaner auch Rücksicht auf die persönlichen Verhältnisse (also: verheiratet und/oder Kinder).
Darauf kann man sich aber nicht verlassen.
Wem die Vorstellung nicht zusagt, u.U. ans andere Ende von Deutschland versetzt zu werden, der sollte seine Bewerbung noch einmal überdenken.


Gelöbnis & Eid

Der Zollbeamte leistet einen Eid, der aber nicht so feierlich abgehalten wird wie man das z.B. von der Bundeswehr und Polizei her kennt.
Am ersten Tag wird man normalerweise vom Hauptzollamtvorsteher im Klassenzimmer vereidigt. Dazu hebt man die rechte Hand und spricht die Formel nach. Das war’s.
Entweder bekommt man die Ernennungsurkunde dann direkt im Anschluss oder vorher per Post, wenn der Einstellungstag ein Sonntag ist.


Was kommt nach der Ausbildung? (oder: „Ich komme zum ZKA“)

Was nach der Ausbildung kommt kann keiner vorher sagen.
Es sind 3 Jahre in denen sich vieles tun kann. Dienststellen können verlegt, zusammengelegt oder aufgelöst werden. Personalbedarf sich verringern oder erhöhen. Wer also am Anfang meint er käme zum ZKA oder Zollfahndung, dem sei gesagt, er möge die Ausbildung erst mal ins Land gehen lassen und schaffen.
Danach entscheidet der Dienstherr auf Grund der Qualifikationen und Ausbildungsleistungen über eine weitere Verwendung.
Aussagen am Anfang der Ausbildung wohin man später käme, sind mit Vorsicht zu geniessen.
Wie in anderen Jobs auch muss man normalerweise die übliche „Ochsentour“ machen und das Geschäft von der Pike auf lernen. Das hat auch seine Vorteile.



Schichtdienst

Während der Ausbildung kommt Schichtdienst nur in den Praktika vor und hängt von der Dienststelle und dem örtlichen Einplaner ab.
Später gibt es grundsätzlich einen Schichtdienst, auch Nachtdienst, aber nur dort wo es auch erforderlich ist.



Der Zoll und das Finanzamt

Die Ausbildung Zoll und Finanzamt ist unterschiedlich.
Beim Zoll lernt man viel über Verbrauchsteuern, Zollrecht, Warenverkehr, Strafrecht, Aussenwirtschaft uvm.
Beim Finanzamt sind die Körperschaft- und Einkommensteuer Schwerpunkt.
Weiterhin sind Finanzbeamte Landesbeamte und Zöllner Bundesbeamte. Steuerfahnder sind auch Landesbeamte. Ein Wechsel von einem zum anderen sollte theoretisch möglich sein, ist aber unwahrscheinlich.
Genaueres können einem die Personalsachbearbeiter der Hautzollämter/ Finanzämter und Oberfinanzdirektionen sagen sagen.



Amtbezeichnungen

Mittlerer Dienst:
- Zollanwärter
- Zollsekretär (A6)
- Zollobersekretär (A7)
- Zollhauptsekretär (A8 )
- Zollbetriebsinspektor (A9)
- Zollbetriebsinspektor mit Zulage (A9mZ entspricht A10)

Gehobener Dienst:
- Finanzanwärter
- Zollinspektor (A9)
- Zolloberinspektor (A10)
- Zollamtmann (A11)
- Zollamtsrat (A12)
- Zolloberamtsrat (A13)

Höherer Dienst:
- Regierungsrat (A13)
- Oberregierungsrat (A14)
- Regierungsdirektor(A15)
- Leitender Regierungsdirektor (A16)


Unterschiede und Gemeinsamkeiten Zoll – Bundeswehr

Der Zoll ist eine zivile Verwaltung. Daher gibt es dort keine Dienstgrade, sondern Amtsbezeichnungen, keine Uniform, sondern Dienstkleidung und keine Dienstgradabzeichen.
Weiterhin gibt es keinen Stubenappell und keine Meldung beim Betreten eines Zimmers.
Ähnlich ist, dass der Dienstweg eingehalten werden muss, man für dienstliche Verfehlungen einen Diszi bekommt und eine Einweisung in Dienst-KFZ machen muss, da die ja ganz anders fahren...
Weiterhin stimmt der Aküfi (Abkürzungsfimmel) überein (z.B. FKS, MKG, OFD, NIZZA, BILLBAO, INPOL, ATLAS, ZEFIR, ZEBRA, ALFA...).
Das Verhältnis mD – gD ist nicht mit Mannschaften – Uffze vergleichbar. Ohne den jeweils anderen geht es einfach nicht. Es herrscht durchweg ein freundlicher Umgangston.


Ich bin/war SAZ. Kann ich die Ausbildung verkürzen?
Nein!
Du kannst in den gehobenen Dienst wechseln und machst 3 Jahre Studium an der FH in Münster. Abschluss: Dipl-Finanzwirt (FH).
Da man beim Bund nichts über Zölle und Steuern lernt ist eine Verkürzung nicht möglich. Achtung: Der Zoll ist nicht mit der Polizei vergleichbar!
Vor dem Wechsel am Besten nach einem Eingliederungsschein fragen!


Wie komme ich zur ZUZ?

Erst eine Ausbildung im mittleren Dienst, dann normaler Dienst auf einer Dienststelle und Bewerbung an das BZ Sigmaringen.
In Sigmaringen Einstellungstest (ähnlich dem der GSG 9).
Ein Direkteinstieg ist nur für bereits ausgebildete Polizeivollzugsbeamte der Bundes- und Länderpolizeien möglich. Hier empfiehlt es sich, beim Zollkriminalamt in Köln anzurufen. Für Anwärter ist ein Direkteinstieg NICHT möglich, egal ob frisch von der Schule oder ehem. Zeitsoldat.


Zoll eine Alternative zur Polizei?

Mal grundsätzlich:
Den Zoll nur als Alternative zu sehen, falls man das Polizei Auswahlverfahren nicht schafft ist nicht zu empfehlen.
Nur wenn einen die Arbeit des Zolls interessiert, sollte man sich bewerben.
Dies setzt voraus, dass man sich mal mit der Arbeit des Zolls auseinandersetzt.
Wer nur die Fernsehberichte kennt und glaubt die Arbeit bestehe nur aus FKS, ZKA und MKG, dann ist der Weg zur Erkenntnis noch lang.
Der Bereich Vollzug ist nur ein kleiner Teil der Arbeit.
Der Teil der Zollverwaltung der sich mit Vollzugsaufgaben befasst ist nur bedingt mit der Polizei vergleichbar und ein verhältnismäig kleiner Anteil an der Zollverwaltung (ca. 45%)
Neben den Kontrolltätigkeiten fallen noch an:
Abfertigung von Zollpapieren aller Art bei der Ein- und Ausfuhr, Durchführung sämtlicher Kassentätigkeiten, Prüfung der Kosten- und Leistungsberechnung und vieles mehr. Das sind hauptsächlich Schreibtischarbeiten.
Ein Vergleich zwischen Polizei und Zoll wäre fatal.


Bewerbungsbogen

Im Bewerberbogen steht unter „angestrebte Laufbahn“:
- gehobener nichttechnischer Dienst in der Bundeszollverwaltung
- gehobener nichttechnischer Dienst in der Bundesvermögensverwaltung
Der Unterschied:
Beide Behörden haben unterschiedliche Aufgaben, unterstehen aber jeweils der örtlichen OFD.
Die Bundesvermögensverwaltung befasst sich mit der Verwaltung von Bundeseigentum, z.B. Dienstwohnungen, Dienstgebäude usw.
Ein direkter Bezug zum Zoll besteht nicht.
Man kann sein Kreuz im Bewerberbogen nur bei Bundeszollverwaltung machen, da die Bundesvermögensverwaltung seit 2002 nicht mehr selbst ausbildet.



Das BZ Münster

Man sich nach der Ankunft in Münster die Zimmer frei aussuchen. Abhängig von der freien Zimmeranzahl und Ankömmlingen.
Das Wohnen 1 liegt nah an den Lehrsälen und Wohnen 3 ist näher am Parkplatz.
Wohnen 3 und 4 haben Parkplatzblick.
Es ist aber eh alles unter einem Dach und daher wohl nicht so wichtig.
Auf Ebenen 1 kann es etwas lauter sein, da dort kein Teppich liegt.
Die Zimmer sind folgendermaßen eingerichtet:
- Bett
- Schreibtisch
- Schrank
- Pinnwand
- Kleiner Tisch
- 2 Stühle
- Regal
Jedes Zimmer hat ein WC mit Dusche. Das Bad wird zwei mal die Woche gewischt. Für den Rest ist jeder selbst verantwortlich.
Bettwäsche und Handtücher können kostenlos geliehen werden. Ausserdem können in der Wäschekammer auch Staubsauger kostenlos geliehen werden.
Auf jeder Etage gibt es Gemeinschaftsküchen (eigene Töpfe usw muss jeder selber mitbringen) in welcher es auch für jeden ein kleines Kühlfach gibt.
TV Es gibt KEINEN Fernsehanschluß, KEINE Telefonanschlüsse und KEIN Internet auf den Zimmern. Fernsehzimmer gibt derer drei im Erdgeschoß.
Das Aufstellen von Sat-Empfangsanlagen ist offiziell verboten.
Wer es dennoch tun möchte, sollte ein Zimmer mit gerader Nummer und Parkplatzblick wählen.
Mittlerweile ist mit einer vernünftigen digitaltauglichen Zimmerantenne und Receiver der Empfang von DVB-T möglich. Mit der Verkabelung der Zimmer mit Internetanschlüssen sollen möglicherweise auch Fernsehanschlüsse verlegt werden. Dies kann aber noch bin 2007 oder 2008 dauern. Bisher ist der Internetzugang von 15-22 Uhr in den Lehrsälen mit den Dienstlaptops möglich. ( Benutzerregeln unbedingt beachten )

Wer seine Ruhe haben will, sollte ein Zimmer in den höheren Ebenen, möglichst weit weg von Teeküche und Fahrstuhl suchen.

Verpflegung:
Frühstück ist klassisch mit Wurst, Käse, Brot, Brötchen, Marmeladen, Obst, Säften, Joghurt, Müsli, Kaffee, Tee...
Mittags total unterschiedlich. Es gibt jeden Tag die Möglichkeit zwischen 3 Gerichten und Salaten zu wählen. Das Essen in der Mensa kann man im allgemeinen als sehr gut ansehen.
Im Casino kann man sehr gut essen. Empfohlen wird, neben anderem, das Hacksteak Pleszkavitza.

Sportstätten:
Es gibt einen Sportplatz, der aber wegen Verletzungsgefahr nicht als Sportplatz benutzt werden darf (Maulwurfshügel und Kaninchenbauten), einen Kraftraum (im Keller von Wohnen 1, geöffnet bis 22 Uhr), einen Tischtennisraum, einen Tennisplatz, eine Kegelbahn, ein Basketballfeld, einen Billardraum und eine Turnhalle, die ganz ordentlich ausgestattet ist. Weiterhin kann man in der Gegend sehr gut joggen.
Besuch: Es ist offiziell nicht gestattet jemandem Unterkunft zu gewähren

Internet: Seid Oktober 05 sind die Lehrsäle vernetzt von 15-22 Uhr kann man mit den dienstlichen Laptops ins Internet. Dabei sind die Internetverhaltensrichtlinien des BZ's zwingend zu beachten (Keine Dowloads urhebrechtlich geschützter Daten und keine Porno und Gewaltseiten). Das Projekt "Internet auf den Zimmern" ist am Anlaufen, kann aber noch bis 2007 oder 2008 dauern bis alle Zimmer verkabelt sind.
Es gibt eine Art Internetcafe in dem man sich die sechs vorhandenen Rechner teilen muss. Kosten: 50ct/30min

Parties: Dienstags sind des öfteren im Partyraum „kollegiale Zusammenkünfte mit musikalischem Umtrunk“.

Kosten: Wer nicht Trennungsgeldberechtigt ist (siehe Punkt: Trennungsgeld), zahlt pro Monat 180,- Euro plus ca. 80,- Euro Verpflegung.

Fahrräder sind bestimmt sinnvoll, da Münster eine Fahrradfahrerstadt ist. Nachteil ist die hohe Diebstahlrate in Münster. Man kann aber auch Fahrräder im Bildungszentrum gegen Gebühr Stunden-, Tage- und Wochenendweise ausleihen.
Auf jeder Ebene gibt es einen Waschraum mit Waschmaschinen und Trockner, sowie einen Trockenraum im Keller. Waschpulver ist mitzubringen, Waschmünzen bekommt man im Bildungszentrum.

Fotos von Einrichtungsbeispielen gibt es auf der Homepage der Fachhochschule des Bundes in Brühl. Da das BZ Münster keine eigene Hompage hat kann man sich hier mal nen Bild machen. In etwa so siehen die Zimmer auch in Münster aus.
http://www.fhbund.de/E2W-FHBund/e2wtools.nsf/lookupgraphics/zimmer_stud_gross.jpg/$FILE/zimmer_stud_gross.jpg
Dies sind nur Beispiele. Einen PC wie auf den Fotos, ist nicht vorhanden.

Internetauftritt des BZ in Münster
seid kurzem gibt es einen Internetauftritt des BZ. Dieser ist noch recht neu und noch im Aufbau.
www.fbfin.de

Bilder vom BZ
http://www.copzone.de/modules.php?name=coppermine&file=thumbnails&album=16

Das Studium in Münster für den gehobenen Dienst

Grundstudium:

Fächer:

FB Verwaltungsrecht
Einführung in das Recht
Verwaltungsrecht
Europarecht
Grundlagen des Rechts des grenzüberschreitenden Warenverkehrs
Verbrauchsteuerrecht

FB Organisationslehre und Betriebswirtschaft
Betriebswirtschaft
Haushaltsrecht

FB Staats- und Verfassungsrecht
Staats- und Verfassungsrecht
Politik

FB Volkswirtschaftslehre
Volkswirtschaftslehre

FB Pädagogik-Soziologie-Psycholgie
Pädagogik-Soziologie-Psycholgie

Vor Studienbeginn braucht man nicht viel zu besorgen.
Block, Stifte und ein ganz einfacher Taschenrechner reichen.
Der Taschenrechner muss einfach sein. Also keine Speicherfunktion und nur Grundrechenarten. Ein Gerät in der Preisklasse 2-4 Euro / Werbegeschenk reicht aus. Nein, Abiturrechner mit Speicher und Wurzel-, Cos-, Sin- und sonstwas- Funktionen sind nicht erlaubt!
Alle benötigten Vorschriften werden gestellt. Viele Dozenten geben auch noch zusätzlich Skripte aus, die hilfreich sind und in der Vorlesung kostenlos ausgegeben werden. Leider versuchen ältere Studiengänge gerne den Neulingen "wichtige Skripte" zu verkaufen, die sich leider als eigene Vorlesungsmitschriften oder Dozentenskripte, die man eh bekommt, rausstellen. Davon ist abzuraten. Die alten Mitschriften und Klausuren verteilen sich sowieso automatisch in den ersten Wochen.
Der Lernaufwand steigt mit der Dauer der Anwesenheit. So ist es am Anfang noch recht überschaubar. Empfehlenswert ist eine tägliche Nacharbeitungszeit von 2 Stunden. Damit bleibt man auf dem Laufenden und erreicht gute Ergebnisse.
Im Dezember werden so genannte Probeklausuren geschrieben, die denen der Zwischenprüfung ähneln und die Prüfungssituation proben sollen. Die Klausuren werden korrigiert, aber das Ergebnis nicht gewertet. Es dient der Lernstandsüberwachung.
Es zählen letztlich nur die Zwischenprüfungen:

- Verwaltungsrecht (80%) + ein Zusatzfach (20%) (Zivilrecht, Steuerrecht, Recht des grenzüberschreitenden Warenverkehrs I und II, Europarecht, Verbrauchsteuerrecht. Was genau wird erst am Prüfungstag bekanntgegeben )

- Staats- und Verfassungsrecht (80%) + Politik (20%)

- Volkswirtschaft (80%) + öffentliche Finanzwirtschaft (20%)

- BWL mit Organisationslehre (Schwerpunkt von Klausur zu Klausur unterschiedlich)

Der Alltag sieht so oder so ähnlich aus:
7:30 Uhr bis 12:50 Uhr Vorlesungen. Jeden Tag 3 Fächer. Hauptsächlich: Verwaltungsrecht, Staatsrecht, Org (BWL), VWL
Zwischen Weihnachten und Neujahr ist „Vorlesungsfreie Arbeitszeit“. Das heißt: Das Bildungszentrum ist geschlossen und es braucht kein Urlaub genommen werden. Weiter geht’s dann in der Regel am ersten Arbeitstag nach Neujahr. Weiteres auf Ansage im BZ.

Hauptstudium I-III
Unterrichtszeiten wie im Grundstudium

Fächer:

FB Abgabenordnung
Abgabenordung
Steuerstrafrecht
Vollstreckungsrecht
Recht der sozialen Sicherung von Arbeitnehmern

FB Recht des grenzüberschreitenden Warenverkehrs
allgemeines Zollrecht
Verbote und Beschränkunen im grenzüberschreitenden Warenverkehr (Markenrecht, Abfallrecht, Artenschutzrecht)
Einfuhrumsatzsteuerrecht
Zollwertrecht

FB Recht des grenzüberscheitenden Warenverkehrs II
Marktordungsrecht
Warenunrsprungs- und Präferenzrecht
Aussenwirtschaftsrecht

FB Betriebswirtschaftslehre
Betriebswirtschaftslehre

FB Verbrauchsteuerrecht
Energiesteuerrecht
Branntweinsteuerrecht
Kaffeesteuerrecht
Biersteuerrecht
Tabaksteuerrecht

FB Zolltarifrecht
Zolltarifrecht

Nach nach dem Hauptstudium I und II wird in jeden Fachbereich eine Klausur geschrieben. Also insgesamt 6 Klausuren innerhalb von 1,5 Wochen. Pro Klausur stehen 4 h zur Verfügung.
Die Laufbahnprüfung nach dem H III läuft genauso ab, nur ist da der Stoff des ganzen Studiums gefordert.

Ablauf des Studiums (Auszug)

Einführungspraktikum am Hauptzollamt (3 Wochen)

Grundstudium an der Fachhochschule des Bundes, Fachbereich Finanzen am Bildungszentrum der Bundesfinanzverwaltung Münster (BZ Münster) (6 Monate)

Praktikum I Zollämter und Hauptzollamt (19 Wochen), davon 4 Wochen Fremdsprachenausbildung am BZ Münster und 3 Wochen praxisbezogene Lehrveranstaltung

Hauptstudium 1 am BZ Münster (5 Monate)

Praktikum IIa Zollämter und Hauptzollamt (12 Wochen)

Hauptstudium 2 am BZ Münster (4 Monate)

3 Wochen für Hausarbeit davon 1 Woche in Münster

Praktikum IIb Zollfahndungsämter, Hauptzollamt, Zollämter (36 Wochen)

Hauptstudium III BZ Münster (3 Monate)

Laufbahnprüfung BZ Münster, (1 Woche für schriftliche Prüfung 1 Tag für mündliche Prüfung)

In den nächsten Jahren soll eine neue Laufbahn- und Prüfungsordnung raus kommen, da kann sich der Ablauf wieder änder

Laptops in der Ausbildung

Während der Ausbildung bekommt jeder Anwärter einen Laptop Marke IBM Thinkpad R 40. Die Geräte sind nagelneu.
Der Laptop wird für den elektronischen Zolltarif benötigt. Weiterhin ist Office installiert.
Der Laptop ist nur für dienstliche Zwecke zu nutzen. Software kann nur begrenzt installiert werden. "Sicherheitskopien" sollten nicht mal in die Nähe des Computers kommen. Die Geräte werden für Pflege und Wartung manchmal eingesammelt. Ebenso werden nach dem Zufallsprinzip Laptops in der Prüfung eingesammelt und überprüft. Es gibt einen Druckerraum in dem jeder seine Skripte und Mitschriften ausdrucken kann.

Trennungsgeld
Trennung hat hier nichts mit Trennung vom (Ehe-)Partner zu tun hat, das ist dann der Verheiratetenzuschlag! Es geht um die Trennung vom eigenen Dienst- oder Wohnort.
Eigener Wohnort bedeutet nicht "Hotel Mama", sondern die eigene Wohnung. Auch da gibt es Vorschriften wie diese Wohnung auszusehen hat. So ist ein eigenes Bad und eine Kochzeile vorgeschrieben. Ein abgetrenntes Zimmer im Haus der Eltern ohne eigenen Eingang, Küche und Bad zählt da nicht.
Zitat:
§ 22 BRKG
"(...)
(3) Werden Beamte auf Widerruf im Vorbereitungsdienst zum Zwecke ihrer Ausbildung einer Ausbildungsstelle an einem anderen Ort als dem bisherigen Dienst- und Wohnort zugewiesen, so können ihnen die dadurch entstehenden notwendigen Mehrauslagen ganz oder teilweise erstattet werden. "
Informationen dazu erhält man zu Beginn der Ausbildung im Zollamt und im Bildungszentrum.


LG, die Anni. Wink *und das nächste mal wirklich die SUCHFUNKTION benutzen*
k1
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Anmeldungsdatum: 20.02.2007
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BeitragVerfasst am: 08 Mai 2007 - 16:28:28    Titel:

edit

Zuletzt bearbeitet von k1 am 25 Jul 2008 - 23:55:48, insgesamt einmal bearbeitet
k1
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Anmeldungsdatum: 20.02.2007
Beiträge: 93
Wohnort: hoerde

BeitragVerfasst am: 08 Mai 2007 - 16:29:59    Titel:

edit
vanderloo
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Anmeldungsdatum: 20.11.2009
Beiträge: 119

BeitragVerfasst am: 19 März 2011 - 14:37:12    Titel: Bewerbung Zoll gehobener Dienst

Hallo,

kann zu den vorgenannten Infos nicht viel hinzufügen. Wink

Infos zum Zoll Assessment-Center sowie Empfehlungen für Test-Bücher zur Vorbereitung auf den 1. Tag (schriftlichen Einstellungstest) gibt es auch hier:

www.accoaching.de

Idea
Thomczyk
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Anmeldungsdatum: 19.04.2012
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 19 Apr 2012 - 09:49:41    Titel: Einstellungstest Zoll

Erfahrungsberichte zum Einstellungstest, Vorstellungsgespräch und Sporttest und nen Online Einstellungstest findet man auf jeden Fall hier:

www.zoll-ausbildung.de/einstellungstest

Grüße

Oliver
christopher92
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Anmeldungsdatum: 28.02.2012
Beiträge: 21

BeitragVerfasst am: 27 Okt 2016 - 08:52:47    Titel: Ausbildung beim Zoll

Hallo,

auf der Website http://www.zoll-auswahlverfahren.de/zoll-ausbildung/ habe ich Infos zur Ausbildung sowie zum Einstellungstest und zur Bewerbung beim Zoll gefunden.

Da sind auch die Einstellungsvoraussetzungen, die man für eine Bewerbung braucht, anschaulich aufgeführt. Getrennt nach mittlerer und gehobener Dienst.

Exclamation
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