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Was ist eine Mollsubdominante?!
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Scan-O
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Anmeldungsdatum: 17.04.2007
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: 01 Mai 2007 - 18:11:06    Titel: Was ist eine Mollsubdominante?!

Meun Jungs und Mädels,

ich bin auf der Suche nach dem Begriff Mollsubdominante. Ist das einfach die Subdominante, die dann in einer Tonart in moll umgeformt wird?!

Also:

Tonart C-Dur
Subdominante = F-Dur

Mollsubdominante = f-moll

Wäre das so richtig??!!

Freue mich üner jede Hilfe!!!

Mfg Scan-O
Carcharoth
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Anmeldungsdatum: 18.07.2006
Beiträge: 1536

BeitragVerfasst am: 01 Mai 2007 - 18:35:00    Titel:

Du hast ganz recht, die Mollsubdominante ist immer die vierte Stufe - halt in Moll.
Scan-O
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Anmeldungsdatum: 17.04.2007
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: 01 Mai 2007 - 18:38:58    Titel:

Aber was für eine Funktion hat denn die Mollsubdominante?!

Assoziiert diese Mollsubdominante irgendwas besonderes?! Zum Beispiel hat sie einen abgeschlossenen, friedlichen Charakter oder soll sie auch nur etwas melancholisches andeuten???
Carcharoth
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Anmeldungsdatum: 18.07.2006
Beiträge: 1536

BeitragVerfasst am: 01 Mai 2007 - 18:51:35    Titel:

Eine Mollsubdominante ist eine Mollsubdominante ist eine Mollsubdominante. Wie sie auf dich wirkt, hängt vom Zusammenhang ab, musst aber du entscheiden.

Ihre Funktion ist entweder Abwechslung oder Einbeziehung eines ansonsten leiterfremden Tones (as) oder Modulation nach Es-Dur oder c-Moll.
bonton
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Anmeldungsdatum: 13.05.2007
Beiträge: 8
Wohnort: brd

BeitragVerfasst am: 13 Mai 2007 - 16:12:00    Titel: moll s

Die Mollsubdominante hat oft eine verstärkende Schlusswirkung und kann dabei z.B. die Dominante ersetzen also statt

C - F - G (7) - C

C - F - Fm - C

z.B. enden

Music - John Miles (dem Richtigen, nicht dem Dancefloorhansel)
Bridge Over Troubled Water - Simon & Garfunkel

genau auf diese Weise (also das IV - IVm - T - Prinzip, Tonarten weiss ich grad nicht.

Viel Erfolg,

bonton
é_é gg
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Anmeldungsdatum: 16.06.2008
Beiträge: 9

BeitragVerfasst am: 16 Jun 2008 - 22:04:51    Titel:

Hallo! Der Neapolitaner ist ja auch eine mollsubdominante mit kleiner tiefalterierter Sexte. jetzt hab ich mich aber gefragt, ob zB dieser in einem Stück in dm also gm mit Terz und tiefalterierter Sexte nicht gleich einem einfachen B-Dur (B es g) ist. Dann würde man den doch nie erkennen... danke für Antworten! lg!
Annette89
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Anmeldungsdatum: 14.12.2005
Beiträge: 2228

BeitragVerfasst am: 17 Jun 2008 - 13:27:49    Titel:

Hallo Smile

Beim Neapolitaner ist in der Regel der Subdominantgrundton im Bass.
Wenn die Sexte im Bass liegt, spricht man von einem "verselbständigten Neapolitaner" (sN).

Wenn du in d-moll auf der vierten Stufe einen Mollsubdominante mit kleiner Sexte bildest, und die Sexte in den Bass nimmst, bekommst du übrigens nicht B-Dur, sondern Es-Dur. Wink
Grundsätzlich sollte man stutzig werden, weil die kleine Sexte beim Neapolitaner immer tonartfremd ist, also ein Zusatzvorzeichen ins Spiel kommt.

Ob es sich dann wirklich um einen Neapolitaner handelt, ist aber tatsächlich nicht immer leicht zu erkennen, da der verselbständigte Neapolitaner identisch mit dem Mollsubdominantgegenklang (sG) ist.
Da muss man schon recht fit in harmonischer Analyse sein...

Liebe Grüße,
Lucie
é_é gg
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Newbie


Anmeldungsdatum: 16.06.2008
Beiträge: 9

BeitragVerfasst am: 17 Jun 2008 - 21:34:06    Titel:

Ups ja du hast Recht... war wohl schon etwas müde, als ich es geschrieben hab. Vielen Dank für die Antwort! Wird mir sicher helfen! Werd es mir jetzt alles noch mal durch den Kopf gehen lassen. Schreib Freitag Klausur... da wird wohl leider eher das Problem sein, dass ich die harmonieanalysen zeitlich nicht auf die Reihe kriege Rolling Eyes jedenfalls ist lieb, dass du mir geholfen hast! Smile
Annette89
Inaktiver Account
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Anmeldungsdatum: 14.12.2005
Beiträge: 2228

BeitragVerfasst am: 17 Jun 2008 - 22:55:19    Titel:

Gerne Smile
- aber ich kann dir nur empfehlen, dich da nicht zu sehr zu stressen - wir schlagen uns mit den komplizierteren Analysen, also u.a. auch mit den Neapolitanern - im Studium rum.
- So Analysen komplizierterer Stücke sind ja nichts, was man mal eben von einer Woche auf die andere lernt und dann super kann, das muss man schon ein Weilchen üben.
Wäre schon gemein, wenn sie euch da eine richtig schwere Aufgabe stellen würden, wo man es nicht wirklich beurteilen kann. Smile

Falls du magst könntest du ja berichten, was in der Klausur drankam - würde mich interessieren. Smile
*gretchen*
Newbie
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Newbie


Anmeldungsdatum: 02.03.2009
Beiträge: 14

BeitragVerfasst am: 04 März 2009 - 01:49:53    Titel:

allerdings ist der neapolitaner eigentlich nur in Stücken die tatsächlich in Moll stehen geläufig (falls euch das nicht ohnehin klar war...^^). Die Mollsubdominante in einem Stück in Dur hingegen hat einen nicht ganz so reinen Charakter wie die Dur-Subdominante. Ich mach das immer durch das Beispiel "zu Hause" und "Reise" bzw. "Urlaub" deutlich.
also: die Tonika gibt einem das Gefühl "zu Hause" zu sein, nicht wahr? es wirkt abgeschlossen und klar. Die Subdominante aber ist das "Urlaubsziel", zeimlich weit weg von zu Haus, die Dominante dann wieder, ist das "Heimweh" bzw. der "Heimweg", bis man wieder daheim, also bei der Tonika angekommen ist und sich entspannen kann. Es kann beim Heimweg eine noch größere Spannung durch Vorhalte und Septen erreicht werden.
Und so ähnlich ist es auch mit der Mollsubdominante: sie ist noch viel weiter weg von zu Hause als die Dur-Variante, denn sie ist nicht leitereigen und hat leiterfremde Töne, die die "Fremde" noch unterstreichen. Der Weg von hier nach Hause ist daher natürlich umso länger, denn ich halte es für ungünstig nach der Mollsubdominante sofort zurück zur Dominate oder gar zur Tonika zu gehen...
ich hoffe diese Veranschaulichung hilft euch...^^
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