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welches juristisches repetitorium ist das beste?
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Foren-Übersicht -> Jura-Forum -> welches juristisches repetitorium ist das beste?
 
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Marina85
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Anmeldungsdatum: 22.06.2005
Beiträge: 4764
Wohnort: Aachen

BeitragVerfasst am: 25 Mai 2008 - 14:10:09    Titel:

Außerdem hat ja auch jeder andere Lernmethoden, mit denen er gut klarkommt bzw. andere Vorstellungen davon, wann ein Dozent didaktisch gut ist.

Aber was ist mit dem angeblichen Niveauunterschied im Klausurenkurs? Ich möchte schon eher einen besuchen, in dem die Klausuren "schwerer" sind, sofern es den gibt... Schwerere Klausuren bereiten schließlich besser auf den Ernstfall vor.
derjim
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Anmeldungsdatum: 29.01.2006
Beiträge: 906

BeitragVerfasst am: 25 Mai 2008 - 22:17:10    Titel:

Du hast mit deiner Einschätzung völlig Recht, Tobi.

Und dieses Lernen am "Übergrossen Fall" geht nach meinem Dafürhalten gerade nach hinten los: nach dem zwanzigsten Problem weiss man nicht mehr, welche Anfangsprobleme man eigentlich bearbeitet und wie man den Fall nochmal überhaupt aufgebaut hat. Das Ding ist einfach zu groß um gleichzeitig komplett im Kopf behalten werden zu können. Das ist ja bei AS-Klausuren schon herausfordernd genug, wenn man sich da mal die Musterlösungen anschaut.. Durch die Überfrachtung behält man am Ende weniger im Kopf, als wenn man den Stoff in 2-3 Abwandlungen gesteckt hätte.

Klar, die Idee ist verlockend, den Examensmaßstab noch zu übersteigern, um dann im Examen mit einem kleineren Minus spielend auszukommen. Nur das hier nicht einkalkuliert ist, das man mit der Bearbeitung auf Examensniveau allein schon sehr gut zu tun hat. Da brauchst du dir ja nur die Statistik anschauen.. ich sag nur: 7% Cool
Marina85
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Anmeldungsdatum: 22.06.2005
Beiträge: 4764
Wohnort: Aachen

BeitragVerfasst am: 26 Mai 2008 - 07:16:49    Titel:

derjim hat folgendes geschrieben:
Da brauchst du dir ja nur die Statistik anschauen.. ich sag nur: 7% Cool


13 % Wink, siehe:
http://www.uni-protokolle.de/foren/viewt/189861,0.html

Man braucht die Tatsachen nicht schlechter zu machen als sie ohnehin schon sind Wink.
Außerdem werden gerade an der HU zu neuen Schwerpunktzeiten nicht selten (!) zweistellige Schwerpunktzeugnisse (30 %!) unterschrieben, mit denen man sich ggf. auch noch mit einem 8 P.-Examen in den Prädikatsberiche "befördern" kann. Staatsprüfung ist zwar 70 % und auch der wichtigsten Teil, aber eben nicht mehr alles.
StR-Tobi
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Anmeldungsdatum: 10.08.2006
Beiträge: 2686

BeitragVerfasst am: 26 Mai 2008 - 08:38:11    Titel:

Leider hat gerade die Noteninflation im Schwerpunktbereich aber zur Folge, dass viele Arbeitgeber nicht mehr auf den Examensdurchschnitt schauen, sondern nur noch auf den Durchschnitt beim staatlichen Teil. Zum Beispiel im Jurawelt-Forum sind da bereits jetzt nette Erfahrungsberichte zu lesen. Ein durch den Schwerpunktbereich gebrachtes Prädikat dürfte also mittelfristig nicht viel wert sein.
Marina85
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Anmeldungsdatum: 22.06.2005
Beiträge: 4764
Wohnort: Aachen

BeitragVerfasst am: 26 Mai 2008 - 09:07:28    Titel:

Das stimmt schon. Aber trotzdem, von Nachteil kann's auch nicht sein, wenn man den Schwerpunkt gut macht.
StR-Tobi
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Anmeldungsdatum: 10.08.2006
Beiträge: 2686

BeitragVerfasst am: 26 Mai 2008 - 09:11:15    Titel:

Keinesfalls, im Gegenteil. Sollte man aber angesichts der "Flexibilität" der Arbeitgeber eher als schönes Extra ansehen und nicht als prädikatsrelevant.
Marina85
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Anmeldungsdatum: 22.06.2005
Beiträge: 4764
Wohnort: Aachen

BeitragVerfasst am: 26 Mai 2008 - 09:14:52    Titel:

StR-Tobi hat folgendes geschrieben:
Keinesfalls, im Gegenteil. Sollte man aber angesichts der "Flexibilität" der Arbeitgeber eher als schönes Extra ansehen und nicht als prädikatsrelevant.


Naja, es kommt da auch immernoch auf den Arbeitgeber an und darauf, welchen Schwerpunkt man gewählt hat. Außerdem ist es durchaus relevant für die Bewerbung zum Referendariat in Bundesländern, in denen auch nach Note ausgewählt wird. Denn dabei wird auf die Gesamtnote geschaut.
Ruff
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Anmeldungsdatum: 09.08.2006
Beiträge: 137

BeitragVerfasst am: 27 Mai 2008 - 15:40:26    Titel:

Und dann kommt es schießlich noch auf das Bundesland bzw. die einzelne Uni an. Denn es werden keinesfalls überall Kuschelnoten verteilt, sondern genauso hammerhart korrigiert und benotet wie im Restexamen auch.
Asterisque
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Anmeldungsdatum: 03.05.2006
Beiträge: 576
Wohnort: Karlsruhe

BeitragVerfasst am: 27 Mai 2008 - 17:36:01    Titel:

Also bei uns sind die Schwerpunktnoten keinesfalls besser als die im staatlichen Teil, hab es gerade am eigenen Leib spüren dürfen. Naja, Verbesserungsversuch - ich komme. Cool

Marina, falls du Interesse hast, könnte ich dir mal vom Hemmer Rep ein zwei Fälle zuschicken. Hab allerdings nur Arbeitsrecht und Handelsrecht auf dem PC.
Marina85
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Anmeldungsdatum: 22.06.2005
Beiträge: 4764
Wohnort: Aachen

BeitragVerfasst am: 27 Mai 2008 - 19:42:47    Titel:

Asterisque hat folgendes geschrieben:
Also bei uns sind die Schwerpunktnoten keinesfalls besser als die im staatlichen Teil, hab es gerade am eigenen Leib spüren dürfen. Naja, Verbesserungsversuch - ich komme. Cool

Marina, falls du Interesse hast, könnte ich dir mal vom Hemmer Rep ein zwei Fälle zuschicken. Hab allerdings nur Arbeitsrecht und Handelsrecht auf dem PC.


Hey Jenny,
das wär super! Schreib mir mal ne PN wg. deinen Schwerpunktnoten Wink - ich schick dir dann meine Email, falls du die nicht mehr hast.

Und zum Thema Kuschelnoten: Es kommt eben auf die Art an, wie der Schwerpunkt absolviert wird, und v.a. wann. An der HU konzentrieren sich die meisten im 5. und 6. Sem. ausschließlich auf den Schwerpunkt und da nicht am Ende Prüfungen über die kompletten 16 SWS abgehalten werden, sondern im 2. Semester 1 mündliche zu 8 SWS (allerdings hauptsächlich 4 SWS, da nur zwei Prüfer), im 1. Semester eine Klausur zu 8 SWS und eine Studienarbeit zu einem Thema - deshalb hat man dann auch eine Eingrenzung vom Stoff und nicht am Ende so viel (und v.a. nicht neben der Examensvorbereitung, jedenfalls in der Regel).

Und wenn man im wissenschaftlichen Arbeiten fit ist (HA, Studienarbeiten), hat man da + in der mündlichen schonmal sehr gute Chancen. Das hat nichts mit "Kuschelnoten" zu tun. Die Klausur fällt hier auch i.d.R. am Schlechtesten von allen drei Teilleistungen aus.
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