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Ligendenfeld und MO-Theorie
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Jenney
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Anmeldungsdatum: 19.02.2006
Beiträge: 511
Wohnort: Mainz / Hannover

BeitragVerfasst am: 05 Mai 2007 - 18:25:12    Titel: Ligendenfeld und MO-Theorie

Hallo Wink

Ich hab - mal wieder - eine Frage:
Und zwar sagt man ja als Faustregel, wenn man nur die Ligandenfeldtheorie betrachtet:

*Je größer die Ladung des Zentralatoms desto größer ist die Aufspaltung "Delta" (--> low-spin)

Jetzt ist es es doch aber in der MO-Theorie so, dass ein Metall in einer hohen Oxidatonsstufe (=hohe Ladung) in Verbindung mit besetzten "pi-Orbitalen" der Liganden zu einer "pi-Hinbindung" und damit zu einer kleinen Energie-Aufspaltung (--> kleines Delta --> high-spin) führt.

Widerspricht sich das nicht oder verwechsele ich irgendwas oder habe ich was falsch verstanden?
Kann es mir jemand erklärn?
LG - Jenny
BP
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Anmeldungsdatum: 23.06.2006
Beiträge: 121

BeitragVerfasst am: 09 Mai 2007 - 20:43:39    Titel:

Hey Jenny!

Das Thema müsste Ich mir mal genauer ansehen, um Dir eine hilfreiche Antwort geben zu können!

Zunächst einmal sind deine Aussagen korrekt! Du musst nun allerdings auch berücksichtigen, dass Du zwei grundlegend VERSCHIEDENE Modelle miteinander vergleichen möchtest.

Die Kristallfeldtheorie (oder auch Ligandenfeld-Theorie --- nicht verwechseln ---) beruht auf rein elektrostatischen Wechselwirkungen von Zentralatom und Liganden.

Im Gegensatz dazu wird bei der MO-Theorie im wesentlichen die Symmetrie der LGO's (Ligandengruppenorbitale) berücksichtigt. Wann eine Wechselwirkung zwischen Orbitalen gleicher Symmetrie auftreten kann hängt von verschiedenen Faktoren wie z.B. der energetischen Lage ab! Die Situation, wie Du sie beschrieben hast, bewirkt tatsächlich eine Verringerung der Aufspaltung. Eben weil die Pi-Orbitale der Liganden unter bestimmten Umständen z.B. mit den t2g Orbitalen eines oktaedrischen Komplexes wechselwirken können!

Hilft Dir das schon weiter? Ansonsten gehe Ich gerne einmal näher ins Detail!

Gruß,

Benjamin
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